Der gehetzte Uhrmacher von Jeffery Deaver

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel The Cold Moon, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Blanvalet.
Folge 7 der Lincoln-Rhyme-&-Amelia-Sachs-Serie.

  • London: Hodder & Stoughton, 2006 unter dem Titel The Cold Moon. 544 Seiten.
  • New York: Simon & Schuster, 2006. 544 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2007. Übersetzt von Thomas Haufschild. ISBN: 978-3-7645-0202-7. 544 Seiten.

'Der gehetzte Uhrmacher' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Er mordet mit der unfehlbaren Präzision eines Schweizer Uhrwerks. »Der kalte Vollmond scheint die Erde an: Das Ende der Reise, die mit der Geburt begann.« Der Uhrmacher Blutige Handabdrücke auf einem Pier – die Leiche fortgerissen von den eiskalten Fluten des Hudson River. Ein toter Mann in einer dunklen Seitengasse des Broadway – sein Brustkorb zerquetscht von einem tonnenschweren Eisenquader …Lincoln Rhyme und Amelia Sachs können zwar kein Motiv für die quälend grausamen Morde entdecken, doch dafür hat der Täter an beiden Tatorten deutliche Spuren hinterlassen: kleine, laut tickende Standuhren, die unerbittlich die letzten Sekunden im Leben der Opfer herunterzählten – die unverwechselbare Visitenkarte des »Uhrmachers«. Fieberhaft machen sich die beiden Ermittler auf die Jagd und erhalten dabei unschätzbare Hilfe von einer neuen Kollegin: Kathryn Dance, eine weltweit anerkannte Spezialistin für Körpersprache, entlarvt Falschaussagen präziser als jeder Lügendetektor. Und tatsächlich scheint mit ihrer Unterstützung der Täter schon bald entlarvt. Doch dann wird klar: Der Uhrmacher ist seinen Verfolgern längst einen entscheidenden Schritt voraus, und irgendwo im Verborgenen tickt ein Zeitzünder unerbittlich gegen Null …

Ihre Meinung zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher«

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detno zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher« 03.03.2010
Das Hörbuch "Der gehetzte Uhrmacher" von Jeffery Deaver trägt den deutschen Titel zu unrecht. Dieser Killer, genannt der "Uhrmacher" ist alles andere als gehetzt. Kühl wie ein Schachspieler plant er seine Verbrechen und ist der Polizei immer einige Schritte voraus.

Sein Gegenspieler Lincoln Rhyme bleibt trotz seiner Geistesblitze auffällig blass, etwas besser kann sich dagegen Amelia Sachs in Szene setzen. Über den Durchschnitt wird das Werk durch die neue Ermittlerin Kathryn Dance behoben. Ihre psychologisch-intelligenten Verhöre sind das Sahnehäubchen in einer Story, die ansonsten stark überfrachtet und konstruiert wirkt.

Von diesem Roman, der hervorragend von Dietmar Wunder gelesen wird, habe ich mehr erwartet. Für mich bleibt "der Insektensammler" unerreicht.

Mehr als 73° gebe ich nicht.
Katja zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher« 16.01.2010
"Der gehetzte Uhrmacher" war mein drittes Buch von Jeffery Deaver. Nur durch Zufall fand ich dieses Exemplar in der Bücherkiste als Mängelexemplar.
Der Buchtitel an sich und die Beschreibung auf der Rückseite lassen viel Raum für Inhaltsspekulationen,was mir sehr gut gefällt.
Dieses Buch zu bewerten, ist recht schwierig für mich,denn das letzte von mir gelesene Buch war "Der letzte Tanz" und daran habe ich mich immer wieder erinnert gefühlt, als ich begann,dieses Buch zu lesen.Deaver hat zweifelsohne einen sehr schönen und flüssigen Schreibstil,er versteht es,eine Geschichte dicht und atmosphärisch zu beschreiben. Mit Kathrin Dance,eine Kinesik- Expertin, schafft er einen weiteren Ansatz, Spannungen aufzubauen.Die erste Hälfte des Buches ist schön, aber auch etwas langatmig geworden, einige Längen sind schon vorhanden, vor allem,wenn Deaver in die Erklärungen der Kinesik und der Uhrengeschichte abschweift. Da der(die) Täter von anfang an bekannt sind, ahnt man schon,wie es ausgehen könnte.Die zweite Hälfte dann schafft mehr Spannung, Deaver gelingt es, mehr Spannung zu erzeugen, bis es dann am Ende des 2. Teils seinem (für mich persönlich) Höhepunkt zusteuert. Da lag in mir die Vermutung "Ok, es ist doch ein anderes Strickmuster"
Aber dann kommen eine Reihe von Verstrickungen und Täuschungen, die das ganze Vorherige in den Schatten stellen. Fatale Irrtümer treten auf und das "bewährte Strickmuster" ist wieder da.Als dann alle "Katzen aus dem Sack waren", fiel mir das lesen der letzten 50-60 Seiten schwer, denn der große Showdown bleibt aus.
Mein Fazit: Es ist ein insgesamt schönes Buch,das einige Längen hat und zeitweise belehrend und vom Thema abschweifend wirkte. Die Ähnlichkeiten zu "Der letzte Tanz" sind vorhanden. Das Ende hätte ich mir persönlich anders gewünscht,damit die Logik der vorherigen Taten nicht zunichte gemacht wird.
Trotzdem: Alles in allem empfehlenswert, es ist nicht Deavers bestes Buch, aber ok. Von mir gibts 70 Grad!
Alexander zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher« 07.11.2009
"Der gehetzte Uhrmacher" war mein
fünfter Thriller aus der Rhyme/Sachs- Reihe, den ich gelesen habe. Ich fand ihn ganz passabal, obwohl ich manche Sachen für ziemlich weit hergeholt halte
und das Buch an manchen Stellen ganz schön moralisierend war und ganz schön plump auf die Tränendrüse gedrückt hat.
Mit den weithergeholten Stellen meine ich die Entwicklungen, die der Plot auf den letzten 100 Seiten genommen hat. Von mir aus hätte das Buch eigentlich da schon zu Ende sein können. Die moralisierenden Passagen will ich hier nicht erwähnen, da ich sonst zu viel über den Inhalt verraten würde. Was wieder positv aufgefallen ist, war, dass es meiner Ansicht nach ziemlich gut recherchiert war und die Schauplätze ziemlich lebensecht geschildert waren. Meine Bewertung: 60%
alvarezcampos zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher« 15.04.2009
ich habe diese Buch esrt vor kurzem gelesen, .. und war begeistert .. da ich länger nichts von J. Deaver gelesen hatte, aber diesmal ist es der fast perfekte Krimi, ich schliesse mich den Vormeinungen nicht unbedingt an, ich fand es super spannend, welche Wendungen die letzten 100 Seiten noch hervorbrachten. Und habe diese Seiten gerne gelesen. klar es ist immer blöd, wenn es shcon so viele Vor-Bücher gibt zu einem ERfolgskonzept wie Lincolm/Rhyme, da gibt es mal weniger gute, mal bessere Ro´mane, manchmal läuft sich alles von selber tod und es macht keinenSpass mehr u lesen. Aber J. Deaver hat für mich wieder zugelegt!!
axelp zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher« 01.12.2008
Seit "Letzter Tanz" endlich wieder einmal ein Highlight aus der Reihe Sachs/Rhyme und das beste daran ist, daß es nach dem Ende unbedingt eine Fortsetzung geben muß. Natürlich nerven wieder einmal die "weit dahergeholten" Wendungen, aber daran hat man sich inzwischen gewöhnt.
Herr Deaver hat zur Klasse der ersten beiden Bücher zurückgefunden.
koepper zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher« 25.11.2008
Mit dem gehetzen Uhrmacher überspannt Deaver den Bogen. Man hat sich ja inzwischen daran gewöhnt bei Deaver. Überraschende Wendungen, unvorhersehbare Geschehnisse, nichts ist so wie es scheint. Das ist auch das, was ich bisher so geschätzt habe an den Krimis um Lincoln Rhyme und Amelia Sachs. Ich bin ein ausgewiesener Deaver Fan. Aber dieser Plot ist mir zu konstruiert. Die ganze Geschichte ist so weit her geholt – nein das passt nicht mehr.
Neben Rhyme und Sachs tritt Kathryn Dance aus – eine Verhörspezialistin, der ähnlich geniale Züge angedichtet werden, wie Sachs und Rhyme. Diese drei sind mir in diesem Krimi alle ein bisschen zu perfekt, alle Tricks und Fallen – und davon gibt es nicht wenige in diesem Buch – werden letztendlich elegant umschifft.
Dance tritt übrigens in einem anderen – eher schwachen Krimi – auf „Die Menschenleserin“, und wird so geschickt eingeführt.
Vielleicht sollte Deaver sein Schreibtempo etwas verlangsamen. Der gehetzte Uhrmacher schein auch ein gehetztes Werk zu sein. Wohl das schwächste Buch der Rhyme/Sachs Reihe.
Falcon zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher« 23.10.2008
Wieder einmal legt Jeffery Deaver einen Lincoln Rhyme/Amelia Sachs Roman vor, der schnurstraks dem vertrauten Strickmuster dieser Romanserie folgt.
Da wäre mal der hyperinteligente und besttrainierte Tetraplegiger der Welt (bald läuft er den New York Marathon) seine bezaubernde und treffsichere Gattin, sowie ein ultraschlauer und fiese Bösewicht. Dazu kommt noch Kathryn Dance, eine Profilerin welche in diesem Buch für ihre eigene Serie Werbung macht. Natürlich stammt auch Sie aus dem Ermittlerolymp und entlarvt die Lügner mit Leichtigkeit.
Wie gewohnt, werden alle Erkenntnise gewissenhaft auf Tabellen festgehalten die uns dann auf den jeweiligen aktuellen Stand der Ermittlungen bringen sollen (nun auch diese füllen Seiten..).

Die Geschichte selbst schlägt Hacken wie ein Hase auf der Flucht. Unkontrolliert und in panischer Suche nach einem Inhalt.
Akribisch wird der Leser durch denDschungel der Handlungsstränge und Zufälle geführt. Sollte dann doch wirklich was unerwartetes geschehen, so braucht man gar nicht erst lange nachzudenken, die Aufklärung folgt nämlich haarklein beschrieben im nächsten Absatz.
Das Ganze liest sich wie eine Bastelanleitung für einen LEGO-Baukasten. Da kann wirklich nichts schiefgehen. Selbst die Leichen sind nicht mehr das was sie einmal waren. Gerdesogut könnte man sich mit Wattebälchen beschiessen.
Selbst der leichteste Schatten der über Amelia fällt, verzieht sich zum Schluss hin und macht einem strahlendem, heroenem Sonnenschein Platz. Das war dann wirklich zuviel des Guten.
Wirkliche Tiefe erreicht das Buch selten. Am ehesten noch beim philosophische Gespräch zwischen Rhyme und Kathryn Dance.

Zugegeben, Jeffery Deaver 's Patentrezept für seine Lincoln Rhyme/Amelia Sachs Romane liest sich flüssig und enthält auch durchaus spannende Momente. Zumindest die Frage, ob Deaver ausnahmsweise mal was nicht erklärt, entbehrt nicht einer gewissen Spannung.

Jeffery Deaver hält den Leser nicht nur für unmündig und denkunfähig, nein, er verweigert ihm gar jeglichen Scharfsinn.

Leider zeigt sich auch bei Deaver, dass Serienhelden mit zunehmender Dauer überzeichnet und überhöht werden. Schön wäre, wenn Herr Deaver zu altem Können wie in "Der Knochenjäger" zurückkehren würde. Die Hoffnung geb ich noch nicht auf.
Bio-Fan zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher« 14.10.2008
"Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt" Jefferey Deaver ist ja ein Meister der Wendungen und Täuschungen, was er im "Gehetzten Uhrmacher" bravorös beweist. Seine größste Wende aber für mich ist, daß er mit diesem Roman zu seinen fast klassisch zunennenden Zutaten zurückkehrt. Im "Teufelsspiel" hat Deaver sich m.E. viel zu sehr verzettelt, indem er versuchte, anderen Protagonisten mehr Raum zugeben (Lon Sellitto oder Geneva Settle). "Im Uhrmacher" konzentriert er sich wieder auf Lincoln Rhyme, besonders aber auf Amelia Sachs und stellt seinem Erfolgsduo mit Kathryn Dance eine interessante Persönlichkeit zur Seite. Dance ist Verhörspezialistin beim FBI. Sie betrachtet neben den sprachlichen und stimmlichen, auch die kinesischen Aspekte während der Vernehmung eines Verdächtigen. Lüge oder Wahrheit ? - die ewige Frage steht im Mittelpunkt, denn der Uhrmacher ist den Ermittlern ein ebenbürtiger Gegner. Mit Finten und Tricks versucht er seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus zu sein und da wir als Leser seine Machenschaften von Anfang an mitverfolgen können, erleben wir einen spannenden Wettlauf mit mehreren Etappenzielen. Das Ende schreit geradezu nach einer Fortsetzung, aber Deaver läßt Agent Dance erst einmal ihre eigenen Wege gehen (Die Menschenleserin). Vielleicht besuchen Sachs und Rhyme sie mal in Kalifornien, dann könnten sie so nebenbei.?

Empfehlenswert - 85 Grad
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ramona zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher« 22.05.2008
Super Buch, die Spannung bleibt bis am Ende erhalten und die Protagonisten sind immer interessant. Ich habe es sehr gerne und schnell gelesen. Obwohl das Ende offen ist, stört es mich nicht, da der Fall ja dennoch gelöst ist.
pupp135 zu »Jeffery Deaver: Der gehetzte Uhrmacher« 25.04.2008
Wie die anderen Bücher, einfach nur Klasse. Wieder ein Fall, den sie mit genauer sorgfälligkeit und kombinationsvermögen lösen.
Er ist wie die anderein einfach nur zu Empfehlen!! Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Teil und hoffe das es nicht so lange dauert, bis er auf deutsch erscheint.

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