Solea von Jean-Claude Izzo

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Solea, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Unionsverlag.
Ort & Zeit der Handlung: Marseille, 1990 - 2009.
Folge 3 der Fabio-Montale-Serie.

  • Paris: Gallimard, 1998 unter dem Titel Solea. 223 Seiten.
  • Zürich: Unionsverlag, 2001. Übersetzt von Katarina Grän und Ronald Voullié. ISBN: 3293202039. 223 Seiten.

'Solea' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

In Total Cheops kämpft Fabio Montale noch mit den Widersprüchen seiner Arbeit als Polizist, in Chourmo steigt er aus. In Solea, dem dritten Band der Marseiller Trilogie, kommt er wider Willen einer befreundeten Journalistin zu Hilfe, die monatelang über die südfranzösische Mafia recherchiert hat und jetzt von Killern verfolgt wird. In einem atemberaubenden Finale stößt er an seine Grenzen und geht den Weg, der ihm schon so lange vorgezeichnet ist.

Ihre Meinung zu »Jean-Claude Izzo: Solea«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

rixrese zu »Jean-Claude Izzo: Solea« 04.12.2010
... ich kann mich dem Vorredner nur anschließen, die Liebe zur Stadt Marseille, die Liebe zu den Frauen, die Liebe zu den alten Freunden und Nachbarn, alles wird wird auf eine billige und unglaubhafte Art dramatisiert und überhöht. Das Gesicht in der Sonne, der Aperitif, das Essen, alles trieft nur so nach Südfrankreich-Klischee, die Konflikete zwischen Immigranten und Ansässigen, die Mafia, die Weltwirtschaft wird auf ähnlichem Niveau bearbeitet oder besser beklagt ... aber trotzdem haben die Geschichten einen Sog, der einen mitzieht, sind spannend und man mag nicht aufhören, bevor das Ende gekommen ist.
In Solea wirklich das Ende der Trilogie, oder lässt Sherlock Holmes grüßen?
stolle67 zu »Jean-Claude Izzo: Solea« 17.12.2007
Ich kann mich für die gesamte Trilogie nicht begeistern. Literarisch schön geschrieben, aber langatmig und teilweise zäh. Immer dieses Lole, Manu, Ugo Gelaber, Musik hier, Essen da... Manchmal wollte ich Izzo regelrecht zurufen "komm mal zum Punkt!!!"

Nicht schlecht, aber nicht mein Fall... 75°
RB zu »Jean-Claude Izzo: Solea« 06.04.2005
Die Marseiller Trilogie von Izzo gehört zu den Bücher, die lange in Erinnerung bleiben. Zu sagen, welcher der Bände der Beste ist, ist vollkommen müßig. Sie bilden eine geschlossene Einheit, jedes für sich ein Meisterwerk. Ob Izzo posthum der Ruhm zuerkannt wird, den er verdient? Das bleibt zweifelhaft. "Falscher" Verlag, zu wenig Serienmörder, keine Leseexemplare im Buchhandel, das wird wohl nichts. Sei es drum, ein Kleinod der Krimiliteratur.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
milla zu »Jean-Claude Izzo: Solea« 06.01.2005
Der letzte Teil der Trilogie um Fabio Montale und sein geliebtes Marseille. Von Beginn dieses Buches an hat man den Eindruck, Izzo steuert hier auf ein großes Finale zu: mehr Blut, mehr Melancholie, mehr Hoffnungslosigkeit als in den beiden Vorgängern, doch immer noch mit der subtilen Poesie, die Montale selbst in den dunkelsten Stunden seines Lebens so sympathisch machen. "Auch wenn am Ende nicht viel mehr bleibt als Depression und Ohnmachtsgefühl" (schreibt ein Amazon-Kunde), für mich ist diese Trilogie ein Volltreffer, der nachdenklich macht und die Sehnsucht nach dem Meer und den Glauben an die Liebe und die Menschlichkeit in Zeiten der Hoffnungslosigkeit weckt. Durch die einmalige Sprache Izzos wird diese Trilogie noch lange im Gedächtnis bleiben!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Solea

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: