Jean-Christophe Grangé

»Das normale Böse interessiert mich nicht«

Jean-Christoph Grangé ist freier Journalist, den seine abenteuerlichen Reportagen für Paris-Match, Gala, Sunday Times, The Observer, El Pais, Spiegel und Stern in die entferntesten Gegenden auf der Welt führten. Grangé war bei den Eskimos, den Pygmäen, den Tuareg und auch in der Mongolei, wo er sogar in Kontakt mit Schamanenstämmen kam. In seiner Heimat Frankreich genießt Grangé außergewöhnlichen Ruhm  sein Name steht für besondere, hervorragend recherchierte Thriller an ungewöhnlichen Schauplätzen. Seine Thriller wurden in über 20 Sprachen übersetzt und wurden mittlerweile über eine halbe Million mal verkauft.

Als Vorbilder nennt Grangé Martin Cruz-Smith und James Ellroy, liebt Flaubert und Maupassant, steht auf Leone-Western und Puccini-Opern. Durchaus kann es vorkommen, dass der Franzose in seinem Haus in Paris schon morgens um vier seine Thriller in den Computer tippt, begleitet von Arien aus Tosca oder La Bohème. Denn: »Dabei kann ich mich herrlich konzentrieren.«

Zu seinen Werken meint Grangé, dass ihn das »normal Böse« nicht interessiere, dass er »Monstergeschichten für Erwachsene schreibt«. Zu Hause ist der Autor aber ganz der liebe Familienvater und Verlobter von Priscilla, der nur abends einer seiner beiden Tochter eine dieser abgrundtief bösen Geschichten erzählen soll.

Krimis von Jean-Christophe Grangé(in chronologischer Reihenfolge):

Der Flug der Störche
Le vol des cigognes (1994)
Die purpurnen Flüsse
Les rivières pourpres (1997)
Der steinerne Kreis
Le concile de pierre (2000)
Das Imperium der Wölfe
L´Empire des Loups (2002)
Das schwarze Blut
La Ligne Noire (2004)
Das Herz der Hölle
Le serment des limbes (2007)
Choral des Todes
Miserere (2008)
Im Wald der stummen Schreie
La forêt des mânes (2009)
Der Ursprung des Bösen
Le passager (2011)
Die Wahrheit des Blutes
Kaiken (2012)
Purpurne Rache
Lontano (2015)

»Ein Autor, dessen Vorstellungskraft keine Grenzen kennt. Grangé sprengt die Form des traditionellen Thrillers im wahrsten und besten Sinne des Wortes. Man glaubt ihm, oder man glaubt ihm nicht. Aber wenn man sich auf ihn einlässt, gibt es kein Zurück mehr.« (Le Figaro)

  • Die purpurnen Flüsse wurden verfilmt (mit Jean Reno in der Hauptrolle) und einer der Kino-Kassenschlager 2001.

Mehr über Jean-Christophe Grangé:

Seiten-Funktionen: