Das Herz der Hölle von Jean-Christophe Grangé

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Le serment des limbes, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Ehrenwirth.

  • Paris: Albin Michel, 2007 unter dem Titel Le serment des limbes. 778 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2007. Übersetzt von Thorsten Schmidt. ISBN: 978-3-431-03737-1. 778 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2009. Übersetzt von Thorsten Schmidt. ISBN: 978-3-404-16284-0. 778 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2007. Gesprochen von Joachim Kerzel. Regie: Marc Sieper. Inszenierung und Sounds: Dicky Hank. ISBN: 978-3-7857-3390-5. 6 CDs.

'Das Herz der Hölle' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Mathieu und Luc sind Freunde seit Schulzeiten. Beide waren auf einem katholischen Internat. Beide haben das Priesterseminar besucht. Beide waren der Überzeugung, dass man den Kampf gegen das Böse besser bei der Polizei führen kann als im Priesteramt. Eines Tages wird Luc tot aufgefunden. Er hat versucht, sich in einem Fluss zu ertränken. Glücklicherweise gelingt es den Ärzten ihn zu reanimieren. Luc kehrt ins Leben zurück, liegt aber im Koma. Mathieu hat nur einen Wunsch: Er will herausfinden, wie es zu dem Selbstmordversuch kam, und beschäftigt sich zu diesem Zweck mit den letzten Fällen seines Freundes. Seine Ermittlungen führen ihn zu dem grausamen Mord an der Uhrmacherin Yvonne, deren Leiche, von Chemikalien und Insekten zerfressen, mit einem Kruzifix in der Vagina in einem Kloster gefunden wurde. Doch sie ist nicht das einzige Opfer, das auf diese Weise umgebracht wurde. Wer steckt dahinter? Eine satanische Sekte? Gar der Leibhaftige selbst? Immer tiefer gerät Luc in okkulte Teufelsgeschichten, die er mit aller Vernunft durchbrechen will, bis er eine verstörende Entdeckung macht: Alle mutmaßlichen Mörder waren schon tot und sind wieder aus dem Koma erwacht …

Das meint Krimi-Couch.de: »Der Teufel und sein(e) Schatten« 97°Treffer

Krimi-Rezension von Bernd Neumann

Der neue Krimi von Grange hat Gewicht, und das im mehrdeutigen Sinne. Er bringt knapp ein Kilo auf die Haushaltswaage und ist damit ein Krimischwergewicht – das trifft aber auch auf den Inhalt zu.

Granges Krimis beschäftigten sich schon immer mit außergewöhnlichen Stoffen. In Das Herz der Hölle begibt sich Jean-Christophe auf spiegelglattes Eis, das andere Autoren bisher wohlweislich gemieden haben. Vermutlich wegen der Gefahr, leicht ins Schlingern zu geraten und sich dann bei schlechten Haltungsnoten die Knochen brechen zu müssen …Was uns die französische Kriminalschriftstellerikone in diesem Thriller vorsetzt, rüttelt an den Grundfesten der Heiligen Römisch-Katholischen Kirche, weil es einige viel und noch dazu kontrovers diskutierte Grundthemen zwischen Himmel und Erde berührt:

Gibt es neben Gott als Gegenpart einen Satan?

Kann dieser ebenfalls Wunderdinge bewirken, um die Menschen nach ihrer Heilung für sich und seine teuflischen Untaten gefügig zu machen? Sind Nahtod-Erfahrungen bei Komapatienten eine Möglichkeit nicht nur Gott, sondern auch dem Teufel zu begegnen? Diese Fragen dürften auf den Kirchenbänken in Heimatland des Autors gehörig Staub aufwirbeln: Immerhin ist mehr als die Hälfte der französischen Bevölkerung katholischen Glaubens.

Das Herz der Hölle ist aber zugleich die Schilderung einer Männerfreundschaft, zweier Kriminalkommissare, deren Miteinander bis in ihre Kindheitstage zurückreicht. (Stimmungsähnlichkeiten zu M. Pagnols Eine Kindheit in der Provence dürften dabei zufällig sein.) Mathieu Durey und Luc Soubeyras lernen sich in einem kirchlichen Internat kennen. Während ihre Mitschüler Ausflüge in die Schlafsäle des nahe liegenden Mädchenpensionats unternehmen, diskutieren die beiden Außenseiter stundenlang über Gott und die Welt. Ihr beruflicher Werdegang wird durch den praktizierten Katholizismus vorgeprägt, ähnelt sich und vereint sie. Beide besuchen Priesterseminare und sind dann für Hilfsorganisationen in Krisengebieten tätig. Sie ziehen unabhängig voneinander auf die Schlachtfelder der jüngsten Vergangenheit, Luc in den Sudan und in das kroatische Vukovar, Mat im Auftrag einer internationalen Hilfsorganisation in die Bürgerkämpfe von Ruandas Hauptstadt Kigali. Bei all dem scheint Luc in seinen Entscheidungen seinem Freund offensichtlich zeitlich immer einen Schritt voraus zu sein.

Mathieu ist nach seinen traumatischen Erlebnissen in Ruanda zwischenzeitlich auf der Suche nach dem Wort Gottes als Mönch in einem Zisterzienser-Kloster. Aber mit den ständigen Ruanda-Erinnerungen kann er es nicht damit bewenden lassen nieder kniehend den himmlischen Vater anzurufen, während auf Erden der Teufel regiert. Ihm wird allmählich klar, dass er hinter der Einsamkeit heiliger Klostermauern oder als zukünftiges Mitglied der römischen Kurie wenig ausrichten kann. Wenig ausrichten kann im aktiven Kampf gegen das Elend dieser Welt:

»Gott zu dienen heißt, das Böse zu bekämpfen.«

Deshalb tritt er zur Ausbildung der Nationalen Führungsakademie für Polizeioffiziere bei. Als Jahrgangsbester entscheidet er sich aber nicht für den sicheren Sesselposten im Innenministerium, sondern für das Dezernat für Sexualstraftaten. Hier, an der Basis, will er die grenzenlose Gewalt der Menschen bändigen, ihr den Kampf ansagen. Friedrich Anis Polonius Fischer lässt grüßen. Mathieu kennt sich schon nach kurzer Zeit bestens aus im verruchten Pariser Prostituierten- und Zuhältermilieu, wird geachtet und gefürchtet zugleich.

Luc ist nach seiner Polizeiausbildung recht schnell zum Chef der Mordkommission avanciert. In seiner Vorgehensweise ist er bei laufenden Ermittlungen alles andere als zimperlich, aber die Erfolgsquote scheint seine brutalen Methoden zu rechtfertigen. Als Mathieu Durey bei einem seiner täglichen Sittenverbrechen die Situation falsch einschätzt und die Mordkommission zum Einsatz kommen muss, entdeckt er seinen alten Freund wieder. Dieser bietet ihm die Mitarbeit in seinem Dezernat an. Zwei Jugendfreunde, wieder vereint.

Dann geschieht etwas Ungeheuerliches: Luc entkommt wie durch ein Wunder einem spektakulären Suizidversuch. Die schnellen medizinischen Eingriff kann er zum Leben erweckt werden, liegt jedoch weiterhin im Koma. Sein Freund Mathieu Durey glaubt nicht an Selbstmord. Niemals würde der gottesgläubige Luc diese Todsünde begehen, dem eigenen Leben, ein Geschenk Gottes, ein Ende zu bereiten. Aber wer oder was trieb Luc zu dieser Tat? Hatte eine Entdeckung in seinem letzten Ermittlungsfall ihn dazu bewogen, seinem Leben ein Ende zu machen, seine Familie im Stich zu lassen, seinen Glauben zu vergessen und der ewigen Seeligkeit zu entsagen? Und was hat die Münze mit dem eingravierten Erzengel Michael zu bedeuten, dass er bei selbst bei seiner Rettung noch so fest umklammert hielt? Mathieu Durey lässt sich vom Polizeidienst suspendieren und ermittelt auf eigene Gefahr. Dabei stößt er auf eine grausame und skurille Mordserie, die auf eine satanische Sekte schließen lässt.

Höllenfahrt in die Abgründe des menschlichen Bewusstseins

Wie uns Grange über 778 Leseseiten von einem Ort zum anderen quer durch Europa hetzt und Mat dabei ständig um sein eigenes Leben bangen muss, ist ganz große Kriminalliteratur! Auf hohem Sprachniveau (für das wohl auch die Übersetzung durch Thorsten Schmidt beigetragen hat!) wird der Leser immer tiefer in eine zunehmend düster werdende verbrecherische Welt mitgerissen, muss sich dem »Schlund«, dem »Licht am Ende des Tunnels« stellen.

Selbst das abgedroschene Thema einer Autoverfolgungsjagd auf dem vereisten Simplonpass der Waliser Alpen, bei der Mat nur mit List und Tücke seinen Verfolgern entkommen kann, ist so spannend geschildert, dass der Leser – gefesselt frierend und mitschlitternd – fasziniert weiter lesen muss. Ebenso überzeugend sind die beeindruckenden Landschaftsschilderungen, die in der Eruption des Ätnas gipfeln, der Cantania im dichten Aschenebel zu verschütten droht.

Grangé zieht alle Register – was für eine finstere, teuflische Atmosphäre!

Was anfangs wie ein Mystikthriller aussieht und einem das mulmige Gefühl beschleichen lässt, dass hier eine scheinbar morbide Phantasie des Schriftstellers keine reale Lösung der vielen grausamen Mordfälle mehr ermöglichen kann, wandelt sich auf den letzten fulminanten 100 Seiten zu einem logisch nachvollziehbaren und den Leser in ein überrumpelndes, überraschendes Finale.

Das Herz der Hölle ist große Kriminalliteratur mit brisanter Thematik, die auch auf der Phantastik-Couch einen guten Platz gefunden hätte.
Aber Grange ist Kriminalschriftsteller, und zwar einer der allerersten Garde in einem Land mit großer Noir-Tradition. Es geht hart zur Sache, schon die bildliche Vorstellung der ausgeklügelten und Menschen verachtenden Tötungsrituale, die Chronologie des Todes durch Säuren und Insekten, lassen den sensibilisierten Leser erschaudern.

Dank der offen sichtlich guten Recherchen von Grangé (seit Erscheinen seines Vorgängers Das schwarze Blut hat er sich immerhin drei Jahre Zeit genommen für sein jetziges Werk!) und seiner beneidenswerten Bibelfestigkeit bleibt die ganze Performance kein Spiel, sondern wird zu einem sauber ausgeklügelten und nachvollziehbaren, weil logischem Drama.

Grangé treibt uns in kürzester Zeit und mit einem irren Tempo in alle Himmelsrichtungen durch Europa. Dabei sind neben den Schauplätzen ebenso die Protagonisten des Romans hervorragend beschrieben. Allen voran der resolute und sehr planmäßig vorgehende Mathieu, der »praktizierende Katholik«, dessen Glaube an das Gute im Menschen mehrfach und fundamental enttäuscht wird.

Wie es Grangé schafft, seinen per Handy ständig auf Trab gehaltenen und dadurch auf verschiedenen Ebenen unermüdlich recherchierenden Mitarbeitern Foucault sowie dem Gerichtsmediziner Eric Svendsen Gesicht und Charakter zu verleihen, ist ganz großes Krimi, das nach einer Verfilmung schreit. Ob dieses dann das Gütezeichen des Romans erreichen wird ist allerdings schon jetzt anzuzweifeln.

Man darf gespannt sein, ob Grange dieses überzeugende, schwer gewichtige und zum Nachdenken anregende Buch in seiner weiteren Autorentätigkeit überhaupt noch toppen kann. Toll wär’s schon.

Bernd Neumann, Januar 2008

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Daniel Polaschek zu »Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle« 28.03.2016
Kann mich den negativen Kritiken nicht anschliessen. Es war dass erste Buch was mir wirklich Angst eingejagt hat. Gerade bei der Schilderung Lucs, als er von der Begegnung mit dem tanzenden, alten Mann mit den elektrischen Haaren berichtet... Allerdings muss man sagen das Grangé in seinen Büchern danach kontinuierlich abbaut.
Schade. Ich würde mir wünschen dass er vielleicht Mathieu Durey irgendwann nochmal gegen das Böse antreten lässt.
Alexandra zu »Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle« 22.01.2012
Diese Buch verspricht mehr als es eigentlich bietet: bis das Buch endlich spannend wird muss man lange durch halten. Der Autor schweift sehr ab und holt lange aus. Als Leser erkennt man viel früherer die Zusammenhänge und ich konnte gar nicht fassen das der ermittelnde Commandante überhaupt nicht darauf kommt. Alles in allem zu sehr konstruiert und dadurch zu abwegig. Auch die vielen Ortswechsel sind so wie beschrieben recht unwahrscheinlich. Die letzten Kapitel sind anstrengend, da alles auf der Hand liegt aber der Hauptdarsteller will es nicht erkennen. Damit zieht Grange das Buch unnötig in die Länge: das Buch auf die Hälfte reduziert hätte auch gereicht.
2 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
MHH zu »Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle« 10.01.2012
Absolut kein großartiges, sondern ein viel zu langes, absurd konstruiertes, ärgerliches und ... ganz einfach auch langweiliges Buch. Ich habe das letzte Drittel nur noch mit dem Wunsch gelesen, dieses Buch endlich beenden zu können.

Was mich an dem Buch stört? Die Geschichte der beiden Kindheitsfreunde ist absolut unglaubwürdig, die Charaktere klischeehaft überzeichnet, Religion wird -das scheint eine verkaufsfördernde Masche geworden zu sein- als pseudotiefsinniges Versatzstück verwendet (oder kann irgend jemand meinen, die langatmigen Ausführungen hierzu seien irgendwie auch nur im Entferntesten ernsthaft gemeinte Reflexionen???) Brutalität ist ein Wert an sich, auch dass ja wohl eine Tendenz, seit sich Bücher nur "Verwesung" nennen müssen, um sich gut zu verkaufen. Ich habe selten solch ein schlechtes Buch gelesen.
fsw zu »Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle« 05.12.2011
Zunächst vorab: Ein großartiges Buch welches fesselt, fasziniert und ekelt.

Aber...

Leider war mir nach wenigen Seiten klar wer der Täter war und im weiteren Verlauf des Buches habe ich mich schwarz geärgert das der Ermittler selber nie auch nur in die Richtung der späteren Auflösung gedacht hat.

Was ich zudem lächerlich finde ist die wirklich arg unglaubwürdige und konstruierte Erklärung der Satanserscheinungen am Ende. Das hatte etwas mit gewollt und nicht gekonnt zu tun.

Aber davon abgesehen bietet das Buch reichlich Spannung, auch die Atmosphäre ist in meinen Augen sehr gut gelungen.
Barbara Frick zu »Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle« 26.03.2011
Ich habe das Hörbuch von das Herz der Hölle, gelesen von Joachim Kerzel und bin begeistert, die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd, aber auch sehr unheimlich und nichts für schwache Nerven.
Dies trifft auch allgemein auf alle Werke von Grange zu, ich bezeichne ihn gerne als die französische Version von Steven King.Man sich für diese Art von Horrorgeschichten begeistern können, als Einstieg würde ich das Herz der Hölle nicht unbedingt empfehlen, wenn man Grange noch nicht kennt, weil die Geschichte sehr anspruchsvoll ist!
Juli King zu »Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle« 29.11.2010
Ich finde das dieser Roman das beste ist was es in Europa gibt . Grange ist Sache Brutalität und Spannung echt der Hammer .
Wie in der langen Rezzi gesagt begibt sich grange auf schmalen Eis, was er aber Meisterhaft macht. Das beste am Roman sind die ausgeklügelten Hauptfiguren.
Im puncto Schriebstil kommt in Europa an grange keiner ran.
Am Ende : Top Roman Top Handlung und so weiter
Ich würde jeden den Kauf raten , weil wenn
man einmal das Buch gelesen hat es nie mehr vergisst man darf nicht sensibel sein !!
Landlord zu »Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle« 15.11.2010
Ein "typischer" Grange´von der Grundkonstruktion her, aber nicht so elegant geschrieben wie die Erstlingswerke "Die purpurnen Flüsse" oder "Der Flug der Störche". Grange´ hält sich auch weniger damit auf, die Geschichte atmosphärisch zu entwickeln, Charaktere und Schauplätze zu beschreiben (im Vergleich zur Gesamtlänge des Werkes), sondern lässt seinen Protagonisten alsbald unermüdlich im Dienste der Ermittlung durch Europa kariolen. Der Roman ähnelt einem Drehbuch und legt eine Verfilmung quasi nahe. Spannend geschrieben, hätte dem Werk aber eine Kürzung gut getan. Das Ende kommt erwartet unerwartet; bei der Auflösung schlägt Grange´die übliche Volte um den Leser zu erstaunen. Das erscheint bemüht, löst auch die Ausgangsidee, der Teufel könne über die Nahtoderfahrung eines Menschen in unserer Realität seine schröckliche Macht entfalten, doch recht profan auf. Wer Grange´ mag und sich von hübsch erfundenen grausamen Tötungsmethoden nicht abschrecken lässt, ist mit dem "Herz der Hölle" ganz gut bedient für ein paar lange Herbstabende. Im Vergleich zu seinen früheren Werken werde ich diesen Roman aber kein zweites oder drittes mal lesen wollen.
Bianca zu »Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle« 20.08.2010
Das Beste, was ich bisher gelesen habe !
Ich bin wahrlich kein Fan von so detalliert beschriebenen Grausamkeiten und habe lange mit mir gerungen, das Buch überhaupt zur Hand zu nehmen. Letztlich siegte die Neugier dank des Rückentextes. Ich habe es nicht bereut und es fiel mir allabendlich immer schwerer, das Buch zur Seite zu legen.
Bis zuletzt konnte ich, ebenso wie Mathieu nicht an die Existenz des Teufels glauben und stellte meine eigenen Überlegungen über die Identität des Höllengastes an.
Wer dabei jedoch als Drahtzieher herauskommen würde, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet.
Ebenso wenig wie die Tatsache, welche Rolle diverse Leute spielen, über die Mathieu im Laufe seiner Ermittlungen stolpert.
Total klasse gemacht das Buch und nun werde ich mir den nächsten Grangé vornehmen.
authorhans zu »Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle« 16.08.2010
Ich finde, DAS HERZ DER HÖLLE ist das Beste, was Grangé bislang zustande gebracht hat. Ich habe bisher alle seine Romane verschlungen, er trifft ganz genau meinen Geschmack. Doch abgesehen von all der bestialischen Brutalität, die sie begleiten, sind seine Bücher zum Zerreißen spannend - so auch DAS HERZ DER HÖLLE.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Markus.Koebler zu »Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle« 13.06.2010
Ich fand es etwas schwierig, den Einstieg zu finden, da das Buch auf einem recht hohen Niveau geschrieben ist. Es wird dann wie eine Achterbahnfahrt, die schneller und schneller wird und wo man die Bremsen vergessen hat!

Ein atemberaubender Thriller über Glaube, Wissenschaft, Mystik und Rationalität! --> 90°

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