Der Schmetterlingsjäger von Janwillem van de Wetering

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1982 unter dem Titel De vlinderjager, deutsche Ausgabe erstmals 1984 bei Rowohlt.

  • Leuwarden: Bruna, 1982 unter dem Titel De vlinderjager. 190 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1984. Übersetzt von Hubert Deymann. ISBN: 3-499-42646-3. 190 Seiten.
  • München: Saur, 2003. Übersetzt von Hubert Deymann. Großdruck. ISBN: 3598800657. 284 Seiten.

'Der Schmetterlingsjäger' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Er hat den Schmetterlingsjäger gehaßt wie nichts und niemand auf der Welt. Damals waren sie Kinder. Sie waren nicht viel älter, da hat er für den Tod des anderen gesorgt …Nein, getötet hat er ihn nicht. Aber er hat gedacht, jetzt bin ich ihn los. Aber das war ein Irrtum.

Ihre Meinung zu »Janwillem van de Wetering: Der Schmetterlingsjäger«

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frank zu »Janwillem van de Wetering: Der Schmetterlingsjäger« 23.02.2010
na, wenn es ein buch schafft (in diesem fall von einem ethisch sehr fundierten autor) so betroffen zu machen - dann macht es mich neugierig. ich werde es lesen.
zudem es völlig klar ist, dass jwdw ein aufrechte autor ist, desen frauenbild garantiert über den vorwurf hinausgeht.
hier werden männer- und frauenkisten geöffnet, die vermutlich wenig mit dem gegenstand der besprechung zu tun haben.
Christa Renker zu »Janwillem van de Wetering: Der Schmetterlingsjäger« 16.11.2008
Das Buch hat meinem Mann gehört. Es fiel mir zufällig in die Hände. Für den Verfasser dieses Buches scheinen Frauen nur aus Prostituierten oder frühreifen Mädchen zu bestehen. Ich habe selten etwas schlechteres gelesen. Nachdem ich zur Hälfte durch war, habe ich das Buch im Bio-Müll versenkt, damit es das normale esthetische Empfinden von niemandem mehr verletzen kann.
Summerherekid zu »Janwillem van de Wetering: Der Schmetterlingsjäger« 04.09.2008
Ich habe selten ein so schlechtes Buch gelesen wie „Der Schmetterlingsjäger“. Umso überraschter war ich, als ich erfuhr, dass van de Wetering als durchaus namhafter Autor gilt. Das Buch wirkt jedoch eher wie von einem blutigen Anfänger geschrieben.

Warum ist das so?

Dem Roman fehlt ein roter Faden, eine klare Linie. Stattdessen springen wir mit der Hauptperson durch die Jahrzehnte, immer in der Hoffnung, dass sich am Ende alles zu einem großen Ganzen zusammenfügt.

Genügend Spuren werden dazu ausgelegt. Doch die enden stets enttäuschend. Zum Beispiel das "Absalom-Motiv": Die Ähnlichkeit von Eddy mit einem Rembrand-Bild deutet auf ein mysteriöses, übersinnliches Motiv hin. Oder auf Parallelen mit der Absalom-Geschichte aus der Bibel. Doch die gibt es ganz einfach nicht. Die einzige Parallele ist der - reichlich konstruierte - Tod Eddys.

Ein weiteres Beispiel ist Floris, der tote Bruder Eddys. Im Klappentext wird angedeutet, dass dieser auf irgendeine Art und Weise zurückkommt. Darauf wartet man voller Spannung das ganze Buch über - um am Ende dann doch enttäuscht zu werden, als Floris lediglich in einem - noch dazu recht albernen - Traum auftaucht.

Manchmal frage ich mich wirklich, wie Autoren zu ihrem Ruf kommen. Vielleicht hatte ich ja auch nur Pech und habe einen negativen Ausreißer eines sonst guten Autors erwischt. Aber das werde ich wohl nie herausfinden, denn eine zweite Chance bekommt van de Wetering nicht. Dazu gibt es viel zu viele wirklich gute Bücher zu entdecken.
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