Coq Rouge von Jan Guillou

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1986 unter dem Titel Coq Rouge. Berättelsen om en svensk spion, deutsche Ausgabe erstmals 1988 bei Piper.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 1970 - 1989.
Folge 1 der Coq-Rouge-Serie.

  • Stockholm: Norstedt, 1986 unter dem Titel Coq Rouge. Berättelsen om en svensk spion. 368 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 1988. Übersetzt von Hans-Joachim Maass. ISBN: 3-492-03173-0. 440 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 1991. Übersetzt von Hans-Joachim Maass. ISBN: 3-492-15578-2. 440 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2001. Übersetzt von Hans-Joachim Maass. ISBN: 3-492-23370-8. 439 Seiten.

'Coq Rouge' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein hoher Beamter der schwedischen Sicherheitspolizei, verantwortlich für die Terroristenbekämpfung, wird Opfer eines Attentats. Alle Spuren deuten auf einen Anschlag der PLO hin, dem weitere folgen sollen. Der Topagent Carl Gustav Gilbert Graf Hamilton alias »Coq Rouge« übernimmt die Ermittlungen und gerät sofort zwischen alle Fronten.

Ihre Meinung zu »Jan Guillou: Coq Rouge«

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Kloft zu »Jan Guillou: Coq Rouge« 22.02.2009
Ein meiner Meinung nach weit unterschätzter Autor, nicht nur was die Coq-Rouge-Reihe betrifft. Sehr erstaunlich, dass die Schweden mit ihrem John le Carre (der einzige, der sich in punkto Recherche und politischen Hintergrundinformationen mit Guillou messen kann) nicht wuchern, dass mag aber auch daran liegen, dass er bis heute ein für die Politik und den Literaturbetrieb sehr wiederborstiger Genosse ist.
Die Filme kenne ich gsd nicht, halte die ganze Reihe eh für unverfilmbar, da die Bücher zum größten Teil aus Recherche zu Politik, Militär und Weltgeschichte bestehen, der Rest setzt sich zusammen aus dem zerissen Innenleben des Top-Agenten und der eigentlichen Handlung - wie soll das auf der Leinwand gehen?
Natürlich ist dieser gräfliche Superduper-Agent furchtbar überzogen und an den Haaren herbeigezogen, aber das ist zum einen James Bond auch (noch viel mehr, der ist schon grotesk) und zum anderen ist er so in der schwedischen Politik und dem Weltgeschehen eingebettet, dass man sich trotzdem immer wieder in Erinnerung rufen muss, dass man grade einen Roman und keine Dokumentation liest.
Für Freunde der leichten Unterhaltung ist er aber wahrlich nichts.
lilly zu »Jan Guillou: Coq Rouge« 23.06.2008
hej

ich habe coq rouge erst jetzt gesehen. ich hab schon bessere agententhriller gesehen.
der film ist an für sich nicht schlecht, aber man hätte mehr draus machen können, die handlungen laufen zu flach, die figuren sind zu blass und stereotyp. das politische hinterland zu wenig ausgeblendet. zu dem kommt noch dazu, dass die figuren "müde" und "lustlos" wirken.

aber es gibt auch schlechtere filme von diesem genre.

krister henriksson in einer kleineren rolle - hier kommen alle wallander-henriksson-fans nicht auf ihre kosten - auch ziemlich "masken- und marionettenhaft" wie wir ihn nicht kennen! schade - manchmal wirkt er direkt wie ein roboter! aber so war die figur sicher ausgerichtet?
Dietrich Ebeling zu »Jan Guillou: Coq Rouge« 22.02.2005
Kann den Vergleich mit le Carré (STERN) nicht ersthaft einlösen. Zu überladen, die Figuren zu blass und stereotyp. Der Held (adeliger, reicher Nahkämpfer) wirkt unfreiwillig komisch. Der politische Hintergrund hätte mehr hergegeben.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Morgaine zu »Jan Guillou: Coq Rouge« 16.07.2004
Eins der besten Bücher (ich habe die Serie allerdings auf schwedisch gelesen), die ich je gelesen habe.
Interessante Einblick in die schwedische Mentalität, Politik und Militär.
Erstaunlich wie gut der Autor recherchiert.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
SilkeS. zu »Jan Guillou: Coq Rouge« 05.07.2004
Das ist ein Buch bei dem ich wirklich nicht durchgestiegen bin. Es hat mich vom Stil immer an John Le Carre erinnert. Ich fand es furchtbar!
mr.isbjørn zu »Jan Guillou: Coq Rouge« 03.02.2004
Sehr gut zu lesen, Spannende und kurzweilige Handlung. Der Showdown wirkt jedoch etwas überzogen
wolf zu »Jan Guillou: Coq Rouge« 25.09.2003
sehr gut zu lesen....man hat ihn zuende und hat schon den nächsten coq rouge in der hand
Carl Douai zu »Jan Guillou: Coq Rouge« 05.09.2003
Spitze, besser als Clancy.
CB
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