Wer hat Angst vorm Schattenmann von James Patterson

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel Pop! Goes the Weasel, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Ehrenwirth.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Washington, 1990 - 2009.
Folge 5 der Alex-Cross-Serie.

  • Boston: Little, Brown and Co., 1999 unter dem Titel Pop! Goes the Weasel. 423 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2001. Übersetzt von Edda Petri. 332 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2003. Übersetzt von Edda Petri. ISBN: 3-404-14942-4. 398 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2004. Übersetzt von Edda Petri. ISBN: 3-404-26370-7. 398 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2008. Übersetzt von Edda Petri. 398 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2010. Gesprochen von Dietmar Wunder. ISBN: 978-3-7857-4231-0. 6 CDs.

'Wer hat Angst vorm Schattenmann' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Im schwarzen Southeast von Washington treibt ein perverser Frauenmörder sein Unwesen. Seine diplomatische Immunität und das nach außen intakte Familienleben schützen den britischen Botschaftsangestellten und früheren Geheimagenten Geoffrey Shafer, für den das Leben nachts zum mörderischen Spiel wird. Shafer genießt das Töten, und er wird sich sein Spiel von niemandem verderben lassen. – Doch dann merkt er, das einen würdigen Gegenspieler gefunden hat …

Das meint Krimi-Couch.de: »Noch härter, noch spannender« 80°

Krimi-Rezension von Michael Matzer

»Wer hat Angst vorm Schattenmann« ist breiter angelegt als die Vorgänger und weitaus sarkastischer. Dies ist nach »Der Tag, an dem der Wind dich trägt« wieder mal ein Roman mit dem Washingtoner Polizeipsychologen Alex Cross.

Patterson-Fans ist Dr. Cross mittlerweile wegen seiner sympathischen Menschlichkeit ans Herz gewachsen. Er tritt auch in den Verfilmungen »Denn zum Küssen sind sie da« und »Im Netz der Spinne« auf, jeweils glaubwürdig gespielt von Morgan Freeman.

Der psychotische Killer scheint nach außen hin ein sehr bürgerlicher Angestellter der britischen Botschaft in der US-Hauptstadt: Geoffrey Shafer. Doch Shafer ist seit Jahren tablettensüchtig, und als ehemaliger Geheimagent kennt er alle Tötungsarten. Mit drei anderen Ex-Agenten spielt er im Internet ein interaktives Spiel: Apokalypse. Und Shafer spielt die Figur des vierten apokalyptischen Reiters: den Tod. So macht er sich auf die Jagd nach jungen hübschen Frauen in den Elendsvierteln, wo seine Opfer weder vermißt noch ihre Tode untersucht werden. Das heißt, von allen bis auf Alex Cross.

Doch sein Vorgesetzter hat ihm verboten, sich auf diese Mordserie zu konzentrieren. Er macht sich verdächtig, als er dem »Wiesel«, nachspürt. Und er bringt seine Verlobte Christine Johnson in gefahr, als das Wiesel von seiner Identität erfährt. Bei einem Urlaubsaufenthalt auf Bermuda wird Christine entführt und ist unauffindbar. Das Wiesel glaubt, Alex in der Hand zu haben, der momentan am Boden zerstört ist. Doch schon zeigt sich eine weitere Spur in Washington, als der übermütig gewordene Shafer einen Fehler macht.

Nach einer langen Anlaufphase kommt die Handlung endlich einigermaßen in Fahrt: Mehr und mehr Details zur Identität des Wiesels kommen ans Licht. Und als der britische Geheimdienst beneso eingreift wie die anderen Apokalypse-Spieler, scheint es für Shafer eng zu werden. Doch es dauert noch weitere 200 Seiten und mehrere Finales, bis das Buch endlich zu Ende ist.

Selten habe ich ein so sarkastisches, wenn nicht sogar zynisches Buch aus der Welt der Verbrechensbekämpfung gelesen. »Wer hat Angst vorm Schattenmann« ist zutiefst pessimistisch, was den Erfolg der herkömmlichen Methoden angeht und die Chancen auf Hoffnung, was privates Lebensglück anbelangt.

Am Schluss scheint Alex Cross mehr Glück als Verstand zu haben, als er Shafer zur Strecke bringt. Denn die Justiz hat das Gegenteil von Amtshilfe geleistet, ebenso wie die Führungsebene der Polizei. Unbekannte, ungesehene Mächte bestimmen über sein Leben und das seiner Familie. Keine schönen Aussagen über die westliche Kultur.

Ihre Meinung zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann«

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trafik zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann« 26.10.2016
Insgesamt ein sehr guter Krimi von James Patterson. Der Schreibstil ist gewohnt gut. Die Handlung und Spannung, na ja!
Grundsätzlich ja nicht so schlecht. Aber dieses Buch gleicht dem Vorgängerbuch zu masiv. Ähnliche Situationen und immer wieder Serienmörder die dann rein zufällig auch die Familie Alex Cross bedrohen. Ein wenig zuviele Zufälle.
Ansonsten gutes Buch.
kianan zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann« 06.01.2013
Alles bisherigen vier Bücher der Serie um Alex Cross habe ich geliebt und verschlungen.

Dieses fünfte Buch der Serie habe ich wieder als spannend empfunden, aber im Vergleich zu den vorherigen ist es ein wenig abgefallen.

Gewohnt flüssig und in kurzen Kapiteln geschrieben, fand ich den Plot sehr spannend, jedoch im Vergleich mit den bisherigen Büchern hat es mich nicht ganz so in seinen Bann gezogen.

Es gibt bessere, aber auch definitiv schlechter Bücher von James Patterson. Daher nicht die volle Prozentzahl, liege bei 85°.
CSIler zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann« 14.08.2012
Der Anfang des Buches war super, aber je näher das Ende rückt, umso "langweiliger" wurde es. Nach der Entführung Christines war die Luft/Spannung raus. Danach gab es keine wirkliche Ermittlungen mehr, der Serienmörder wurde durch Zufall geschnappt, die Gerichtsverhandlung mehr eine Farce u. die beiden Enden ehr ein notdürftiger Schluss.

Ich wusste ja schon, wie das Buch endet, weil ich schon ein Buch nach dieser Geschichte gelesen hab. Die anderen zwei Bücher, welche ich von James Patterson gelesen habe, waren viel besser.

Durch die kurzen Kapitel war es wieder sehr schnell zu lesen, was für mich momentan optimal ist.
bücherkrümel zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann« 26.06.2011
Ich habe dieses Buch als "Hörbuch" beim laufen gehört, und ich muss sagen "top".

Spannende Geschichte und super spannend vorgelesen.

Leider habe ich chronologische Reihenfolge nicht beachtet, hole dies aber nach diesem Buch unbedingt nach. Werde also "wer hat Angst vorm Schattenmann" nochmals hören.

Die "Alex Cross"- Reihe kann süchtig machen!
Thierrys-Liebste zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann« 31.08.2010
Ich lese die Cross Reihe sehr gern, jedoch wurden meine Erwartungen bei "Wer hat Angst vorm Schattenmann" diesmal nicht erfüllt.
Die ersten beiden Drittel des Buches sind spannend, gut und mitreißend geschrieben, doch im letzten Drittel des Buches weicht Patterson von seinem gewohnten Schema ab und stellt eine, zumindest für mich, zähe Gerichtsverhandlung in den Mittelpunkt der Ereignisse.
Ich mag Alex Cross genau wie er ist und bin kein großer Fan von Veränderungen, daher wäre mir persönlich der gewohnte Ablauf seiner Story lieber gewesen, aber wer Gerichtskrimis mag und ein wenig thrill dazu, kommt durchaus auf seine kosten.
Meine Wertung immerhin noch 65°C
Tanja Buschmann zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann« 19.10.2008
Da ich vor diesem Buch schon sehr viele andere Bücher von Patterson gelesen hatte, habe ich so meine Erwartungen gehabt, da ja in den folgenden Büchern immer wieder auf das in diesem Buch geschehene hingewiesen wurde.
Allerdings wurden meine Erwartungen enttäuscht. Ich fand dieses Buch war eigentlich bisher das Langweiligste was ich von ihm gelesen habe.
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axelp zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann« 16.02.2007
Am Anfang lief es doch wieder auf das gleiche wie in den vorherigen Krimis hinaus (Serienmörder, der natürlich von Cross wieder haargenau -bis auf die Hautfarbe- analysiert wird).
Jedoch wurde ich wieder überrascht, daß diesmal zur Hälfte der Mörder gefaßt wird und mal eine Gerichtsverhandlung eingebracht wird. Patterson hat es wieder mal geschafft, in diesem Buch eine neue Strategie einzubringen. Auch das Ende (will ich nicht verraten) ist mal anders - kann man da noch eine Fortsetzung erwarten?
Gian-Luca zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann« 12.11.2006
Das buch buch ist spannend geschrieben.Das man weis wer der killer ist tut der spannung keinen abruch.Ich fand es sogar besser als "Wen die Mäuse katzen jagen".
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Elisabeth zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann« 01.05.2006
Das erste Buch, das ich von James Patterson gelesen habe, war Sonne, Mord und Sterne.
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich jemaden in der Bahn gesehen habe, der diese Buch gerade gelesen hat.
Ich war so begeistert von dem Buch, dass ich mittlerweile 10 Bücher gelesen habe. Mein Favorit ist: Der Tag an dem der Wind Dich trägt. Das ist so klasse, das habe ich in 2 Tagen gelesen (und das nur am Wochenende) Die Alex Cross Reihe habe ich auch schon 7 von 10 Büchern gelesen. Leider nicht ganz in der Reihenfolge, was dann die Spannung nimmt.
Aber cih werde auf jeden Fall weiterhin Bücher von James Patterson lesen.
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Simon zu »James Patterson: Wer hat Angst vorm Schattenmann« 19.02.2006
Dieses Buch ist der absolute Hammer!! Die Idee mit dem Taxi-Fahrer und dem FBI-Agent ist spitze. Auch wenn es wirklich sehr brutal ist, ist es mein Lieblingsbuch aus der ALEX-CROSS-REIHE... Ich habe alle gelesen und bei jedem Buch frage ich mich wie man auf solch perverse und grauenvolle Gedanken kommt. Ich würde Mr. Patterson sehr gerne mal kennen lernen.
ALSO, lest dieses Buch!!!!

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