Wenn Mäuse Katzen jagen von James Patterson

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel Cat & Mouse, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Ehrenwirth.
Ort & Zeit der Handlung: USA, 1990 - 2009.
Folge 4 der Alex-Cross-Serie.

  • Boston: Little, Brown, 1997 unter dem Titel Cat & Mouse. 399 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 1999. Übersetzt von Dietlind Kaiser. ISBN: 3-431-03561-2. 336 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2000. Übersetzt von Dietlind Kaiser. 412 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2000. Übersetzt von Dietlind Kaiser. ISBN: 3896045571. 336 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2007. Übersetzt von Dietlind Kaiser. ISBN: 978-3-404-77212-4. 412 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2009. Übersetzt von Dietlind Kaiser. 412 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 1999. Gesprochen von Andreas Schmidt-Schaller & Benjamin Völz. ISBN: 3-7857-1046-1. 4 CDs.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2009. Gesprochen von Dietmar Wunder & David Nathan. 6 CDs.

'Wenn Mäuse Katzen jagen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Alex Cross, Doktor der Psychologie und Polizeibeamter, steht vor schwierigen Aufgaben. Nicht nur der Massenmörder Gary Soneji, der den Ehrgeiz hat, die Jahrhundertverbrechen der gefürchtetsten Killer an Raffinesse zu übertreffen, muss gefasst werden. Auch einem weiteren Serientäter, der seine Morde per e-mail ankündigt, sollte schnellstens das Handwerk gelegt werden.

Das meint Krimi-Couch.de: »Einziges Manko: die Psychologie der Täter und Opfer«

Krimi-Rezension von Michael Matzer

Dieses Buch ist ein absoluter Thriller. Rasantes Tempo, faszinierende Figuren, etliche zu knackende Kopfnüsse und überraschende Wendungen machen das Buch zu einem Knaller. Das Gegenwicht und die Verschnaufpausen bilden das sehr harmonisch geschilderte Privatleben von Alex Cross. Die Krönung ist die hoffnungsvolle Romanze mit der Lehrerin Christine Johnson – sehr schöne Liebesszenen, aber ohne Kitsch und Schmalz. Ein rundum gelungenes Buch, dessen positiver Eindruck nur an wenigen Stellen von Zweifeln an der plausiblen Psychologie der Täter und Opfer getrübt wird.

Mit Dr. Alex Cross schuf der Erfolgautor James Patterson eine der wenigen Figuren eines schwarzen und sympathischen Polizisten. Der Thriller »Denn zum Küssen sind sie da...« wurde 1997/98 mit Morgan Freeman in der Hauptrolle verfilmt. Ein weiterer Thriller mit Gary Soneji ist »Der Kuss der Spinne«, dessen Verfilmung mit Morgan Freeman dieses Jahr bei uns zu sehen war.

Gleich zwei psychopathische Serienkiller halten die Vereinigten Staaten und Europa in Atem. Das ist zum einen Gary Soneji, der seit frühester Kindheit von »Jahrhundertverbrechen« ist, die er selbst durch Intelligenz und Raffinesse zu übertreffen sucht, um dadurch unsterblichen Ruhm zu ernten. Er liebt Keller und bevorzugt große Bahnhöfe als Tatorte..

Gleichzeitig jagt das FBI den geheimnisvollen »Mr. Smith«, einen skrupellosen Mörder, dessen blutige Spur sich ohne erkennbares Muster durch Europa und die Staaten zieht. Beide sehen in Alex Cross, dem Polizeipsychologen mit Sinn für Familie, Freunde und Musik, den einzigen ebenbürtigen Gegner in ihrem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel.

Bald findet Cross heraus, dass Soneji AIDS hat und seine Taten immer verzweifelter werden. Schließlich stellt er ihn im Labyrinth eines Hauptbahnhofs in New York. Doch es scheint, als mache Soneji seine Drohung, Cross noch aus dem Grab heraus zu verfolgen: Cross, seine Großmutter und seine beiden Kinder werden Opfer eines Anschlags. Die Maus jagt die Katze, wie es scheint.

Doch nicht für lange …

Das meinen andere:

»Die Story gleicht der Fahrt mit einer Achterbahn, deren Bremsen versagen!« (Chicago Tribune)

»So gekonnt hat lange niemand mehr das ausgelutschte Serienkillerthema variiert. Schlaflosigkeit garantiert.« (Westdeutscher Rundfunk)

Ihre Meinung zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen«

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Kerstin zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen« 27.10.2016
Was für eine gefährliche spannende Achterbahnfahrt, bei der man keine Zeit hat durchzuatmen ... Wenn ein Psychokiller von einem noch Verrückteren abgelöst wird, ist das geruhsame Leben vorbei. Da hat Cross alle Hände voll zu tun um mit heiler Haut aus diesem Katz und Maus Spiel herauszukommen! Wie immer steht viel auf dem Spiel.
trafik zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen« 17.07.2016
Auch dieses Buch von James Patterson hat mir sehr sehr gut gefallen. Natürlich ist es mit der Zeit ein wenig mühsam mit dem Katz und Mausspiel. Trotzdem kann man nicht aufhören diesen Krimi oder auch Thriller zu lesen.
Ein sehr gut bekommt der Autor auch für seine brilianten Personenbeschreibungen. Spitze!
Bettina748 zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen« 21.09.2014
Und da war ein neuer Lieblingsautor von mir geboren - mein erster Patterson und ich fand ihn großartig! Der Krimi besticht einerseits durch einfachen Satzbau und Wortwahl, überzeugt aber auch durch Intelligenz, Scharfsinn und Schreibfertigkeit. Die Geschichte um Alex Cross wurde u.a. in der Ich-Form geschrieben und macht die Hauptfigur noch sympathischer und "echter". Patterson versteht sich hervorragend darauf, mit jedem umblättern der Seiten die Spannungskurve noch ein bisschen weiter nach oben steigen zu lassen, es fällt wirklich schwer, das Buch zur Seite zu legen. Hervorragend!
Heike Kirsch zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen« 27.12.2013
Meine Meinung deckt sich mit der von "snoocer" - vor allem: auf einmal wissen alle, wer Smith wirklich ist ;) hahaha ... und das alles ohne Ermittlungen!
Habe viele Passagen nur überflogen, weil es langweilig war ... viele Tote, viel Blut bringen noch keine Spannung in einen Krimi!!!
Da es mein erstes Buch von Patterson ist, fand ich die private Story um Alex Cross ganz gut trotz der gegenteiligen Meinungen einiger Leser bezüglich "Frauengeschichten" ;)
Werde mir wahrscheinlich die anderen Teile auch noch aus der Bibliothek holen - mal sehen, was sich da noch so entwickelt.
kianan zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen« 06.01.2013
Wieder ein Buch von James Patterson, das mich gefesselt hat: Bei dem 4. Teil der Serie um Alex Cross handelt es sich aus meiner Sicht wieder um einen sehr spannenden Krimi.

Ich würde dem Leser jedoch raten, die vorherigen Folgen der Serie im Vorfeld zu lesen, da sonst seitens Familien- und Freundeskreisgeschichten einiges nicht verständlich und unspektakulär wäre.

Für mich wieder ein sehr gelungener und spannender Krimi aus der Feder von James Patterson!!! Aus meiner Sicht ein empfehlenswerter Krimi
OmaInge zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen« 07.05.2012
Mein erster James Patterson.Das Buch liest sich flüssig,es ist in einfachen und verständlichen Worten geschrieben.

Weniger gut gefiel mir, dass fast überhaupt keine Ermittlungsarbeit vorkommt.Die Zahl der Toten ist mir eindeutig zu hoch.Und die Verwendung von Skalpellen lässt erahnen, das der Leser starke Nerven braucht.

Das häufige Nennen von "Markennamen" und die Wiederholung von annähernd gleichen Sätzen, nur ein paar Zeilen tiefer,fand ich nicht sonderlich professionell.

Gut hat mir dagegen die krasse Wendung im Verlauf des Buches gefallen! Das machte einiges wieder wett!

Meine Bewertung: 80 Grad
Katze Rosa zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen« 28.04.2012
Die ersten drei (Hör-)Bücher fand ich noch ganz ok, bis auf einige Passagen, bei denen ich den Verdacht hatte, dass das ganze zum erotischen Roman abgleitet.
Bei diesem Band habe ich das starke Gefühl, dass Patterson weite Teile einem Ghostwriter überlassen hat, der Pierce langatmig und öde sich in seinem Selbstmitleid und seinen Erinnerungen suhlen lässt.
Irgendwann reicht's dann.
Außerdem finde ich die Stimme, die Pierce spricht, hier unpassend. Alex Cross wird super gesprochen, dagegen ist Pierce einfach nur lauwarm.
Etwas seltsam auch die Zeitlinie der bisherigen Romane: es wird viel von Kennedy gesprochen, dann wird ein Präsident ermordet und der Nachfolger ist dann Bill Clinton (obwohl es ja zwischendurch noch den Nachfolger, den Vize des Ermordeten geben muss.) Da stimmt was mit der zeitlichen Logik nicht so ganz.
Etwas ausgetreten auch die Frauengeschichten. Jedes Mal versichert Cross, dass er sich noch nie so wohl gefühlt hat. Jede seiner Frauen ist die absolute Traumfrau und manchmal tropft das Schmalz etwas zu sehr von der Decke.

Ich weiß noch nicht, ob ich mir den nächsten Band noch antun werde.
M.Reinsch zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen« 08.12.2010
Zu Beginn: 90°, weil mich das Buch/die Geschichte wirklich gefesselt hat
Inhalt:
Diesmal muss Alex Cross gleich 2 Serienkillern entgegentreten, verliebt sich und geht auch noch zu Boden.
Kritik:
Das Problem bei Patterson ist, das er zyklisch schreibt. Es fällt einem bei den Alex Cross Romanen etwas schwer ein Quereinsteiger zu sein. Aber es ist durch seine wirklich gute Erzählweise doch möglich. Faszinierend sind seine Charakterstudien der Hauptprotagonisten,Ihr Lebenswandel und Ihre Beweggründe.
Grosses Plus (wie immer für mich), der Cross-Familienverband, nebst Samson.
Wer an der Storry interesse gefunden hat, kann in "Wer hat Angst vorm Schattenmann" weiterlesen - für mich ein gewisser Nachteil, da die deutschen Verlage keine richtige Reihenfolge der amerikanischen Originale schaffen.
M.Reinsch zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen« 08.12.2010
Zu Beginn: 90°, weil mich das Buch/die Geschichte wirklich gefesselt hat
Inhalt:
Diesmal muss Alex Cross gleich 2 Serienkillern entgegentreten, verliebt sich und geht auch noch zu Boden.
Kritik:
Das Problem bei Patterson ist, das er zyklisch schreibt. Es fällt einem bei den Alex Cross Romanen etwas schwer ein Quereinsteiger zu sein. Aber es ist durch seine wirklich gute Erzählweise doch möglich. Faszinierend sind seine Charakterstudien der Hauptprotagonisten,Ihr Lebenswandel und Ihre Beweggründe.
Grosses Plus (wie immer für mich), der Cross-Familienverband, nebst Samson.
Wer an der Storry interesse gefunden hat, kann in "Wer hat Angst vorm Schattenmann" weiterlesen - für mich ein gewisser Nachteil, da die deutschen Verlage keine richtige Reihenfolge der amerikanischen Originale schaffen.
Poisengirl666 zu »James Patterson: Wenn Mäuse Katzen jagen« 19.05.2010
Und da war ein neuer Lieblingsautor von mir geboren - mein erster Patterson und ich fand ihn großartig! Der Krimi besticht einerseits durch einfachen Satzbau und Wortwahl, überzeugt aber auch durch Intelligenz, Scharfsinn und Schreibfertigkeit. Die Geschichte um Alex Cross wurde u.a. in der Ich-Form geschrieben und macht die Hauptfigur noch sympathischer und "echter". Patterson versteht sich hervorragend darauf, mit jedem umblättern der Seiten die Spannungskurve noch ein bisschen weiter nach oben steigen zu lassen, es fällt wirklich schwer, das Buch zur Seite zu legen. Hervorragend!

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