Die Stunde der Rache von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 2001
unter dem Titel Violets are Blue,
deutsche Ausgabe erstmals 2003
bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kalifornien / San Francisco, 1990 - 2009.
Folge 7 der Alex-Cross-Serie.
- Boston: Little, Brown, 2001 unter dem Titel Violets are Blue. 393 Seiten.
-
München: Goldmann, 2003.
Übersetzt von Edda Petri.
ISBN:
3-442-35892-2. 350 Seiten. -
München: Blanvalet, 2006.
Übersetzt von Edda Petri.
ISBN:
978-3-442-36413-8. 317 Seiten.
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[Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2010.
Gesprochen von Dietmar Wunder.
ISBN:
3-7857-4233-9. 5 CDs.
'Die Stunde der Rache' ist erschienen als
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In Kürze:
In einem Park von San Francisco werden zwei makaber zugerichtete Jogger gefunden – wie von einem Vampir getötet. Ähnliche Morde wurden bereits in acht anderen Städten begangen. Die Ermittlungen führen den erfahrenen Polizeipsychologen Alex Cross in die bizarre Welt der Maskierungen, der Rollenspiele, und des ritualisierten Blutvergießens. Doch viel entsetzlicher ist der Killer aus Cross’ Vergangenheit, der ihn gnadenlos verfolgt. Niemals zuvor war Alex Cross in größerer Gefahr, alles zu verlieren: seine Freunde, seine Familie, seinen Verstand …
Das meint Krimi-Couch.de: »Zahlreiche Überraschungen und Finten, aber viele bekannte Elemente«
Krimi-Rezension von Michael Matzer überspringen
Dr. Alex Cross und seine Partner von FBI und Polizei bekommen es diesmal mit einer schier endlosen Serie von Morden zu tun, die offenbar ein Kult von »Vampiren« verübt hat. Diese Vampire verstehen sich als echte Bluttrinker: eine pervertierte Gegenkultur, die sich ihre Opfer unter der ahnungslosen Bevölkerung sucht.
Mysteriöse Mordserie im Golden Gate Park
Die mysteriöse Mordserie beginnt in San Francisco, unweit vom Golden Gate Park. Zwei Jogger sind die Opfer. Dem Mann wurden tiefe Bisswunden zugefügt, die, wie man ungläubig feststellt, nur von einem echten Tiger stammen können. Die Frau hängt ausgeblutet kopfüber von einem Baum. Auch sie wurde gebissen – und ausgesaugt. Vampire in Frisco?
Dr. Alex Cross wird hinzugezogen, um mit psychologischen Einsichten einen Beitrag zu leisten. Alex wird per Telefon, kaum in der Stadt angekommen, schon auf dem Handy belästigt: Mastermind, sein Widersacher aus »Rosenrot mausetot«, überwacht ihn. Wann wird Cross endlich die Identität des Mastermind lüften? Dessen Nähe lässt ihn jeden Moment eine Kugel erwarten.
In Frisco lernt Alex seine Partnerin beim FBI kennen, die hübsche Jamilla. Der inzwischen wieder unbeweibte Doktor ist auch sehr angetan von ihr, doch da er bislang jede seiner Partnerinnen an Verbrecher verloren hat, lässt er sich auf nichts ein.
Cross und der Vampirgelehrte
Cross’ Nachforschungen führen ihn die Westküste hoch zu einem wahren Vampirgelehrten und zu einem Laden, wo man sich verlängerte Eckzähne einsetzen lassen kann. Was so bizarr und lachhaft klingt, schlägt um in (ähem) blutigen Ernst, als plötzliche ausgesaugte Opfer an der Ostküste und in New Orleans gefunden werden. Das FBI tappt noch im Dunkeln, als Cross über eine zeitliche Übereinstimmung stolpert: Stets befand sich ein Zaubererpaar am Ort des Geschehens, das à la Siegfried & Roy mit einem Tiger sein Publikum ergötzte.
Nahe New Orleans haben die beiden Zauberer ihr Hauptquartier aufgeschlagen und feiern Vampirparties. Die Dinge spitzen sich zu, als das FBI die Falle zuschnappen lässt. Cross & Jamilla sowie Kyle Craig von der FBI-Zentrale geraten nun jedoch in der antiken Villa der Zauberer selbst in eine Falle – eine böse Überraschung erwartet sie …
116 Kapitel aufgepumpt mit leerer Luft?
Natürlich ist dies keineswegs das Ende. Vielmehr folgen noch fast 200 Seiten. Das Buch hat genau 116 Kapitel. Jedes liefert nur genau so viel Informationen, dass es den Leser bei der Stange hält. Einerseits treibt dies zwar die Handlung Schritt für Schritt voran und bietet zahlreiche Aha-Effekte. Andererseits entstand bei mir der Eindruck, dass der Autor die relativ dünne Handlung unnötig mit leerer Luft aufpumpt, um den Eindruck von Bedeutung zu erwecken.
Die ersten Seiten kann man daher einfach so weglesen, bis die echten Täter und ihre unsichtbarer Strippenzieher gefasst sind. Dann erst wird das Buch richtig gut: Nun folgt die Konfrontation mit Cross’ Nemesis, jenem Superverbrecher, der sich 'Mastermind’ (Superhirn) nennt. Als Cross endlich ein Licht aufgeht, ist es für Jamillas Rettung schon fast zu spät …
Fans vom Vorgänger werden etwas enttäuscht sein
Wer Rosenrot mausetot mochte, wird mit »Stunde der Rache« etwas enttäuscht werden, jedenfalls über weite Strecken des Buches, bis endlich die Konfrontation mit Mastermind folgt. Um den zum Ausdruck gebrachten Missverständnissen zu begegnen, sage ich hiermit nochmals, dass mich das Buch insgesamt enttäuscht hat. Wer Pattersons vielfach erprobte (und bereits kopierte) Masche mit den kurzen Kapiteln mag, wird sich hier zufrieden zurücklehnen können. Und wem sie auf den Wecker geht, sollte einen großen Bogen um jedes Patterson-Buch machen.
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| zugroaster zu »James Patterson: Die Stunde der Rache« | 18.01.2009 |
|---|---|
| KiSi zu »James Patterson: Die Stunde der Rache« | 23.06.2008 |
| Gian-Luca zu »James Patterson: Die Stunde der Rache« | 11.11.2006 |
| Svenja zu »James Patterson: Die Stunde der Rache« | 29.09.2006 |
| Bender zu »James Patterson: Die Stunde der Rache« | 15.09.2006 |
| Linus9 zu »James Patterson: Die Stunde der Rache« | 18.10.2005 |
| american_chick90 zu »James Patterson: Die Stunde der Rache« | 09.08.2005 |
| PeRIS oNE Berlin zu »James Patterson: Die Stunde der Rache« | 26.01.2005 |
| Nicole zu »James Patterson: Die Stunde der Rache« | 19.11.2004 |
| daniel zu »James Patterson: Die Stunde der Rache« | 14.09.2004 |
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