L.A. Confidential (Stadt der Teufel) von James Ellroy

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1990 unter dem Titel L.A. Confidential, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kalifornien / Los Angeles, 1950 - 1969.
Folge 3 der L.-A.-Quartet-Serie.

  • New York: Mysterious Press, 1990 unter dem Titel L.A. Confidential. ISBN: 0892962933. 496 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin: Ullstein, 1991. Übersetzt von Hans H. Harbort. ISBN: 3-550-06330-X. 544 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin: Ullstein, 1993. Übersetzt von Hans H. Harbort. ISBN: 3-548-23034-2. 535 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 1997. Übersetzt von Hans H. Harbort. ISBN: 3-548-24414-9. 535 Seiten.
  • München: Ullstein, 2003 L. A. Confidential - Stadt der Teufel. Übersetzt von Hans H. Harbort. ISBN: 3-548-25672-4. 535 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2006 L. A. Confidential - Stadt der Teufel. Übersetzt von Hans H. Harbort. ISBN: 978-3-548-26454-7. 535 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006 L. A. Confidential. Übersetzt von Hans H. Harbort. ISBN: 978-3866152281. 506 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2005. Gesprochen von Martin Semmelrogge. gekürzte Fassung. ISBN: 3898309312. 5 CDs.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2006. Gesprochen von Martin Semmelrogge. gekürzt. ISBN: 3866042841. 5 CDs.

'L.A. Confidential (Stadt der Teufel)' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Los Angeles, 1951: Ausgerechnet am Weihnachtsabend wird die Stadt von einem grausamen Verbrechen heimgesucht. Unbekannte Täter überfallen das Nachtcafé »The Nite Owl« und metzeln alle Gäste und das gesamte Personal nieder. Ed Exley, Jack Vincennes und Bud White vom Los Angeles Police Department sollen den Fall klären – doch als sich ihre Wege im »The Nite Owl« kreuzen, bahnt sich eine Katastrophe an, denn jeder von ihnen hat eine eigene Rechnung zu begleichen …Verfilmt und oskarprämiert mit Russel Crowe, Kevin Spacey, Danny de Vito und Kim Basinger.

Ihre Meinung zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

wampy zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 24.01.2016
Buchmeinung zu James Ellroy – L.A. Confidential (wie im amerikanischen Original)

„L.A. Confidential“ erschien 1990 Mysterious Press. Die gleichnamige deutsche Ausgabe erschien 1991 bei Ullstein. Das gekürzte Hörbuch (4 CD) erschien 2005 bei Random House Audio und wird von Martin Semmelrogge gesprochen. Ich habe die TV Movie-Edition mit dem Aufdruck „Originalhörbuch zum Film“ von 2008 gehört.

Klappentext:
Bei den Ermittlungen zu einem Massaker in Los Angeles treffen Anfang der 50er-Jahre drei miteinander konkurrierende Polizisten aufeinander: bestechliche, brutale, skrupellose Cops, die an allem interessiert sind – nur nicht an Gerechtigkeit.
James Ellroy wurde 1948 in Los Angeles/USA geboren. Als er zehn Jahre alt ist, wird seine Mutter ermordet. Nach einer Alkohol- und Drogentherapie beginnt Ellroy im Alter von 31 Jahren zu schreiben. Laut „Zeit-Magazin“ schreibt er „die blutigsten Krimis Amerikas“.
Martin Semmelrogge steht seit mehr als dreißig Jahren vor der Kamera, war u.a. in „Das Boot“ und „Die Straßen von Berlin“ zu sehen.

Los Angeles, 1951: Ausgerechnet am Weihnachtsabend wird die Stadt von einem grausamen Verbrechen heimgesucht. Unbekannte Täter überfallen das Nachtcafé »The Nite Owl« und metzeln alle Gäste und das gesamte Personal nieder. Ed Exley, Jack Vincennes und Bud White vom Los Angeles Police Department sollen den Fall klären – doch als sich ihre Wege im »The Nite Owl« kreuzen, bahnt sich eine Katastrophe an, denn jeder von ihnen hat eine eigene Rechnung zu begleichen …Verfilmt und oskarprämiert mit Russel Crowe, Kevin Spacey, Danny de Vito und Kim Basinger.

Meine Meinung:
Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Hörbuch gegangen, die jedoch ganz und gar nicht erfüllt wurden. Die Story ist durch die grosse Anzahl der beteiligten Personen recht komplex und dies konnte nicht Hörbuch gerecht umgesetzt werden. Die Handlungsorte wechseln häufig und dies bekommt man häufig gar nicht mit. Dies mag auch am Sprecher liegen, aber sicher nicht alleine.
Die Hörbuchregie fand ich miserabel und zu Beginn jeder CD hatte ich das Gefühl, das ein Satz oder mehr abgeschnitten worden war. Trotzdem kam an einigen Stellen Spannung auf und ich war interessiert, wie es weitergeht. Aber kurze Zeit später wollte ich wieder abbrechen. Wenn ich es nicht auf einer langen Fahrt im Auto gehört hätte, hätte ich es wohl abgebrochen.

Zum Sprecher:
Martin Semmelrogge ist ein bekannter Schauspieler, der auch Erfahrung als Hörbuchsprecher hat. Er spielt gern schräge Typen und hat dafür eine passende Stimme und Aussprache. In diesem Hörbuch kann er jedoch nicht überzeugen. Er ist zum Teil nur schwer verständlich und es gelingt ihm nicht, den einzelnen Figuren einen Charakter mit zu geben.

Fazit:
Diese Hörbuchumsetzung des preisgekrönten Romans ist leider völlig misslungen. Dazu hat man aus meiner Sicht den falschen Sprecher ausgewählt. Von mir gibt es einen Stern.(40 / 100).
Roman zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 26.12.2015
Sorry to say: aber ich kann diesem Krimi absolut nichts abgewinnen.
Typen, die auf Typen schießen - warum auch immer. Sinnlose Brutalität. Willkür. Drogen. Sex.
Irgendwie fehlt mir der rote Faden.
Das beste im Chaos ist die Musik. Wobei die teilweise so lang ist, dass ich ein paarmal dachte, das Buch wäre da zuende. Was mich nicht gewundert hätte. Denn verstanden habe ich sowieso nichts.
Vielleicht hätte ich zuvor einen Joint rauchen sollen?
vifu zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 02.10.2012
Uff, nun hab ich "Stadt der Teufel" doch bewältigt! Nach dem etwas mühseligen Einstieg- die Charaktere alle definieren- hat J. Ellroy mich doch sehr spannend eingewickelt. Als eingefleischtem M.Connellyfan finde ich die durch und durch pessimiste Perspektive auf L.A. schon schwerverdaulich! Bei dieser Personenvielfalt ist eine weiter detailierte Charakterentwicklung wohl nicht zu erwarten, das Buch hätte sonst den doppelten Umfang. Daher vergebe ich "nur" 95 Punkte, also unbedingt lesen!
Beverly zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 05.06.2012
Kann man für einen Roman auch 200° vergeben?
Dieser Roman von James Ellroy hätte es verdient. Ich habe ihn unter dem deutschen Titel "Stadt der Teufel" gelesen, der treffender ist als "LA Confidential", aber dem Leser nicht wirklich verrät, was ihn erwartet: ein spannender Krimi mit rasanter Action in einer Gesellschaft, die Ellroy in den düstersten Farben malt. Die Worte "Nigger" und "Jiddenbengel" deuten an, wes Geistes Kind viele seiner Protagonisten sind. Ellroys Los Angeles entpuppt sich als veritable urbane Dystopie, die den Leser ebenso verstört aus ihren Klauen entlässt wie seine Hauptfigur.
Nadir36 zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 11.03.2011
Bin etwas gespalten, natürlich habe ich die letzten 200 Seiten in einem Rutsch gelesen und ich hatte den Film zuvor etwa drei mal gesehen und fand das Buch deutlich besser, wiewohl das Script ein Meisterwerk in Sachen Verknappung ist.
Es gibt aber einen Punkt, der mir doch ziemlich übel aufgestoßen ist: Die mangelhafte psychologische Entwicklung, bei einem Buch in diesem Umfang hätte ich einfach mehr Innenleben bei den Hauptfiguren erwartet: den Absturz von Vincennes, zum Beispiel.
Insofern bleibt mein Fazit; was für ein Stoff, was für eine miserable Verarbeitung,
John67 zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 08.12.2010
Ich bin nun durch mit L.A. Confidential und konnte mich leider weder mit dem Schreibstil noch der Story sonderlich anfreunden und das, obwohl ich wirklich ein Freund der Krimis bin, die in den Fünfzigern spielen. Die handelenden Personen kann man erst nach ca. 100Seiten auseinanderhalten, was aber sicherlich nicht das k.o. Kriterium ist, dafür gibt es genügend Gegenbeispiele. Mich störte das etwas aus dem Hut gezauberte Finale und ein teilweise rasanter Schreibstil mit Vollbremsung und die Länge, die nicht nötig gewesen wäre, um die Story herüberzubringen.
Simpta zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 01.05.2010
Zu allererst: Mir hat das Buch gut gefallen!

Ich war sehr verwirrt durch die vielen Charaktere im Buch. Jeder wurde mit unterschiedlichen Namen angesprochen. Mal ausgeschrieben, mal abgekürzt oder mit Spitznamen. Ich habe erst nach der Mitte des Buches verstanden, dass Ed und Jack nicht ein Mann sind. Doch zum Ende des Buches hat sich alles wie ein Puzzlestück in meinem Kopf zusammen gesetzt. Das Buch ist durchweg spannend. Teilweise fiel es mir schwer, es aus der Hand zu legen. Am Ende des Buches musste ich eine Zwangspause machen. Ich war durch die schnellen Szenenwechsel so verwirrt, so dass die Geschichte mich auch noch eine weitere viertel Stunde nicht los ließ. Ich habe dann selbststaändig alle Losen Enden des Falles zusammen gesetzt. Das ein Buch mich so fesselt, kommt sehr selten vor.
Es wird mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben.
Sam Wild zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 03.03.2010
Hart, schnell, spannend - trotz einer Flut von Charakteren oder auch deswegen (nicht nur der eine Superdetektiv) einer der besten modernen "hard boiled". Und wieder ist man in der Welt der 50er ohne süssliche Nostalgie. Gewalt und Sexismus? In diesem Fall eben ein Abbild der Relalität. Da sollten sich die Drehbuchschreiber aktuell verfilmter Krimis mal eine Zeile abschneiden
snowparade zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 30.07.2008
schon etwas schade, dass so ein tolles buch (mMn, ellroys bestes) keine kc-rezension bekommt. aber vilelleicht kommt die ja noch... gibt jedenfalls von mir die vollen 100.
Cthulhu zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 28.11.2007
Da muss ich zustimmen. Dieser Krimi gehört unter die Top Hundert, und zwar bis weit in die Zukunft.

Ein grossartiger "hard-boiled Detective"-Roman, so ganz in der Nachfolge von Hammet und Chandler.

Der Roman hat tatsächliche viele Erzählstränge, aber wenn man langsam den Durchlick zu haben meint, dann geht das Buch ab in einer Weise, das man nicht häufig liest.

Übrigens, *Ein amerikanischer Thriller" (leider im Moment nicht erhältlich) und "Ein amerikanischer Albtraum" sind auch nicht zu verachten!!!

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 20.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu L.A. Confidential (Stadt der Teufel)

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: