L.A. Confidential (Stadt der Teufel) von James Ellroy

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1990 unter dem Titel L.A. Confidential, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei Ullstein, Berlin. 544 Seiten. ISBN-10: 3866152280, ISBN-13: 978-3866152281. Übersetzt von Hans H. Harbort.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kalifornien / Los Angeles, 1950 - 1969.

'L.A. Confidential (Stadt der Teufel)' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Los Angeles, 1951: Ausgerechnet am Weihnachtsabend wird die Stadt von einem grausamen Verbrechen heimgesucht. Unbekannte Täter überfallen das Nachtcafé »The Nite Owl« und metzeln alle Gäste und das gesamte Personal nieder. Ed Exley, Jack Vincennes und Bud White vom Los Angeles Police Department sollen den Fall klären – doch als sich ihre Wege im »The Nite Owl« kreuzen, bahnt sich eine Katastrophe an, denn jeder von ihnen hat eine eigene Rechnung zu begleichen …Verfilmt und oskarprämiert mit Russel Crowe, Kevin Spacey, Danny de Vito und Kim Basinger.

Ihre Meinung zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)«

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Sam Wild zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 03.03.2010
Hart, schnell, spannend - trotz einer Flut von Charakteren oder auch deswegen (nicht nur der eine Superdetektiv) einer der besten modernen "hard boiled". Und wieder ist man in der Welt der 50er ohne süssliche Nostalgie. Gewalt und Sexismus? In diesem Fall eben ein Abbild der Relalität. Da sollten sich die Drehbuchschreiber aktuell verfilmter Krimis mal eine Zeile abschneiden
snowparade zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 30.07.2008
schon etwas schade, dass so ein tolles buch (mMn, ellroys bestes) keine kc-rezension bekommt. aber vilelleicht kommt die ja noch... gibt jedenfalls von mir die vollen 100.
Cthulhu zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 28.11.2007
Da muss ich zustimmen. Dieser Krimi gehört unter die Top Hundert, und zwar bis weit in die Zukunft.

Ein grossartiger "hard-boiled Detective"-Roman, so ganz in der Nachfolge von Hammet und Chandler.

Der Roman hat tatsächliche viele Erzählstränge, aber wenn man langsam den Durchlick zu haben meint, dann geht das Buch ab in einer Weise, das man nicht häufig liest.

Übrigens, *Ein amerikanischer Thriller" (leider im Moment nicht erhältlich) und "Ein amerikanischer Albtraum" sind auch nicht zu verachten!!!
Ralf Junghöfer zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 28.11.2007
Man muß höllisch aufpassen um alle Erzählstränge mit zu bekommen. Aber dann ist dieses Buch höllisch spannend.
Der beste Krimi den ich je gelesen habe.
lev25 zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 22.09.2007
Ellroy scheint ein Junkie des verwirrenden Wortes zu sein. Er beweist in diesem Buch , daß man (ich) auch ein Buch lesen kann, bei dem man (ich) nach ca 200 Seiten den Überblick (was die Namen betrifft) total verliert, aber trotzdem mit Spaß bei der Sache bleibt. Echt wahr. Die Handlung ist sehr gut, die Ideen aus einem hellen Geist (dem des Autors) entsprungen, aber, wie gesagt, wirkte alles sehr verwirrend auf mich. Die leicht abgewandelte Verfilmung dieses Buches stellte nochmals eine Steigerung der Unüberschaubarkeit des Inhaltes dar. :( Irgendwie scheine ich hier der einzige Leser zu sein, der den Überblick nicht mit der Kelle gefressen zu haben scheint. Aber: trotzdem ein gutes Buch, empfohlen für Entfesslungskünstler und Krimiprofis.
Edgar Uhl zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 11.11.2006
James Ellroy ist weder weinerlicher Krimiromantiker, noch Kämpfer für das Gute. L.A. Confidential zeigt die schleichende Veränderung von Protagonisten, die unter verschiedenen voraussetzungen den gleichen Beruf ausüben. Auch Polizisten sind nicht per se auf der Jagd nach Gerechtigkeit, sondern nach Geld und Macht. Angetreten mit den edelsten Motiven (Exley) oder persönlicher Motvation (White) oder auf der Suche nach einem Sinn ihrer Arbeit (Vincennes) verändern sich Ellroys Figuren und enden schließlich tragisch. Da ich vorhaer den Film kannte, hat mir das amerikanische Orginal während der Lektüre ein völlig anderes Bild von LA gezeigt. Ein LA aus Korruption und Brutalität, die nicht aufgehoben wird. Bravo Ellroy!
Torsten Janssen zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 13.04.2006
Habe das 500 Seiten Starke Buch heute beendet. Genial; allerdings muß man schon sehr genau aufpassen um sich nicht in den Wust von Namen und Fakten zu verlieren. Das Ende ist etwas anders als im Film, obwohl einer der 3 Cops (White, Exley, Vincennes) sein Leben läßt. Allerdings die letzte Szene, Lynn Bracken verläßt mit dem schwer verletzten White die Stadt und Exley schaut hinterher ist haargenau wie in dem Oscar prämierten Film. Grüße
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Torsten Janssen zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 31.01.2006
Noch nie hae ich eine dermaßen faszinierendes Buch gelesen. James Ellroy scheint wirklich ein Berserker an der Schreibmaschine zu sein. Während Autoren wie Highsmith, Simenon oder Christie ihre Handlung langsam und bedächtig vor sich hinplätschern lassen mit gelegentlichen Höhepunkten, sprudelt dieses Buch fast über vor Einfällen, Wendungen, Höhepunkten... das der geneigte Leser kaum zum Luftholen kommt. Ein genialer Wurf, trotz der Brutalitäten und des Sexismus. Meine Ausgabe habe ich übrigens für günstige 4,90 Erworben. Sonderediton der Süddeutschen Zeitung. Unbedingt lesen und dazu eine gute Zigarette und einen Schnaps Grüße Übrigens der deutsche Titel ist Quatsch, wahscheinlich als Asosziation zu Los Angeles : Stadt der Engel. "L.A. vertraulich" wäre besser.
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Marcel Emonds zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 15.08.2005
Immer noch der beste Krimi aller Zeiten. Tolle verschlungene Handlung die am Ende wunderbar aufgedröselt wird und Ellroys Erzählstil ist fast unerreicht.
Da ich Buchhändler bin komme ich sehr viel mit Krimis in Berührung aber keiner hat mich so gepackt wie dieser.
bernd zu »James Ellroy: L.A. Confidential (Stadt der Teufel)« 02.09.2004
Ein weiteren ganz grossen Buch aus dem LA Quartett. Für mich einer der ganz wenigen Autoren der in der Lage ist, Grenzen zu überwinden. OK seine Personen sind alle seelisch instabil, aber es handelt sich um Krimis. Gerne wird bei der Bewertung seiner Bücher unterschlagen, dass er durch die Art und Weise seiner Erzählung den Kriminalroman in eine eigene Dimension gehoben hat. Durch seine parallele Erzählstruktur hat er den alleinigen Protagonisten (Ich-Erzähler) beseitigt, mit den langen Zeitläufen bindet er die Geschichten in das Kontinuum ein, in dem unser wahres Leben ja auch spielt und dadurch das er zu seinen Personen mitleidslos ist, schafft er eine unvergleichliche Spannung. Diese Personen die da auftauchen, die sind zwar moralisch fragwürdig und doch hofft man ja dass sie den richtigen Weg finden - seine Bücher bewegen einen emotional.

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