James Dickey 

James Lafayette Dickey III wurde am 2. Februar 1923 in Atlanta/Georgia geboren und wuchs ebendort auf. In der High School und auf dem College spielte er mit großem Erfolg Football.

Während des 2. Weltkriegs und während des Koreakriegs diente er in der US-Army. Zwischen den beiden Kriegen studierte er Englisch und Philosophie an der Vanderbilt University und begann zu unterrichten. 1956 wechselte er in die Werbung.

1960 erschien die erste Sammlung von Gedichten »Into the stone and other poems«. Das Guggenheim-Fellowship und der National Book Award, die er für die nachfolgenden Gedichtbände »Drowning with others« (1960) und »Buckdancers choice« (1965) erhielt, ermöglichten ihm, seinen Brotberuf aufzugeben und sich als Poet-in-residence an verschiedenen amerikanischen Universitäten ganz auf das Schreiben zu konzentrieren, zuletzt 1968 an der University of South Carolina. Dort wurde er 1970 zum Professor für Englisch ernannt, eine Stellung, die er bis zu seinem Tod innehatte.

Mit seinem ersten Roman »Flussfahrt« (»Deliverance«, erschienen 1970) erlangte er Weltruhm, der auch Jahrzehnte nach seiner Erstveröffentlichung Gültigkeit besitzt. Die Verfilmung mit Burt Reynolds kam in Deutschland unter dem Titel »Beim Sterben ist jeder der Erste« in die Kinos und gilt heute als Filmklassiker.

James Dickey war zweimal verheiratet und hat insgesamt drei Kinder. Er starb am 19. Januar 1997 nach langer Krankheit.

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