Happy Birthday, Türke von Jakob Arjouni

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1985 bei Buntbuch.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Frankfurt/Main, 1970 - 1989.
Folge 1 der Kemal-Kayankaya-Serie.

  • Hamburg: Buntbuch, 1985. 117 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1987. 169 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2008. 176 Seiten.

'Happy Birthday, Türke' ist erschienen als Hörbuch

In Kürze:

Ein Türke wird in einem Bordell ermordet, für die Polizei offenbar kein Grund für genaue Ermittlungen. Privatdetektiv Kemal Kayankaya versucht gerade eine Wespe aus seinem Büro zu vertreiben, als es an der Tür klingelt. Herein tritt eine kleine Türkin in Trauerkleidung. Ihr Mann ist vor ein Paar Tagen in einem Bordell ermordet worden, und die Polizei kümmert sich nicht gerade eifrig, darum, den Mörder zu finden. Ein neuer Fall – und dringend gebrauchtes Kleingeld – für Kayankaya.

Ihre Meinung zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke«

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meni77 zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke« 14.01.2014
Warum darf die heutige Jugend Arjouni lesen und ich hab mich früher mit Goethe und Schiller geplagt, sogar die Seiten fünfmal lesen können, um die Handlung einigermaßen nachvollziehen zu können. Mit happy birthday Türke ist dem Autor der Start einer fabelhaften Serie über den Anti-Helden Kayankaya gelungen, welches er mit dem letzten Teil Bruder Kemal fabelhaft beendet. Im letzten Jahr ist ein großer deutscher Schriftsteller der Neuzeit leider viel zu früh verstorben, ich werde seiner Werke vermissen, wer Hausaufgaben und Magic Hoffmann noch nicht gelesen hat, ein MUSS liebe Schüler;)
vjeverica zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke« 05.01.2014
ein versoffener Moslem *g*. Nun, im Ernst, an die schnoddrige "Schreibweise" (ich konsumierte es als Hörbuch) musste ich mich erst gewöhnen. Auch, dass dieser Privatdetektiv reichlich unbelehrbar zu sein scheint (weiß im Vorhinein, dass er z.B. gleich verprügelt werdn wird und verhindert dies nicht, indem er einfach nicht rein geht) irritierte mich doch etwas.
Der Humor ist zwar derb, allerdings brachte mich das Buch trotzdem zum Lachen und das wohl vor allem, da die Milieubeschreibung sehr genau ist und man sich oft vorkommt, als wäre man als stiller Beobachter mit dabei.
Ein spannendes Buch mit einem allerdings nicht sehr sympathischen Hauptdarsteller - also mal was anderes, denn oft wird ja die Hauptperson als Sympathieträger hingestellt.
Darix zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke« 12.07.2013
Arjouni schreibt stilsicher, mit knappen Sätzen, in einer schnoddrigen, lakonischen Sprache. Ähnlichkeiten mit der Rolle von Chandlers unverwechselbaren Detektiv Marlowe sind nicht zu leugnen. Sein Privatdetektiv Kemal Kayankaya ist aber ein eigenständig entwickelte Persönlichkeit, in einer hessischen Großstadt agierend, die keinen Vergleich mit einer anderen Detektiv Figur scheuen muss.
Die Subkultur Frankfurts lebhaft beschreibend, die latente Ausländerabneigung, der doch so "liberalen deutschen Großstadtbürger". Treffende Dialoge, spannend und sehr lesbar, ein gelungener Kriminalroman.
Freeeaky friday Lover zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke« 02.02.2011
zuerst dachten wir es sei ein tolles buch das für kinder geeignet ist, aber dann habe ich, mutter von 5 kindern es gelesen und ich bin GESCHOCKT!
es ist SO cool!
abartig geil wie die jugend sagen würde!
die hauptperson ist sehr sexy!
arr arr ;)
wieso hat harry potter den stein der weisen gefunden?
das buch verlockt einen einen zum weiterlesen, da harry potter sehr spannend ist!
0 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
LOOOOOOOLO2 zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke« 02.02.2011
Also ich habe das Buch zusammen mit LoL gelesen und ich finde auch, das wahnsinig viel über sex gesprochen wird(was heissen soll, es wird selten darüber gesprochen!)
es kommt viel alkohol vor, es ist lustig aber es sollte noch shisha vorkommen!
und wir beide trauen uns nicht mehr alleine nachhause!
wir haben jetzt albtreume!
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
LoooooL zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke« 02.02.2011
ich habe das buch in der schule gelesen!
es ist OK!
es wird wahnsinnig viel über SEX gesprochen
und der dedektiv raucht und trinkt die ganze zeit.
jetzt muss ich ei9nen vortrag darüber schreibn! :O
das wird lustig!
in dem buch ist es sehr rassischtisch.
aber es ist sehr cool!
ich empfehle es natüerlich weiter!
an alte leute denn für die jugend ist es abschreckend!
das war ein scherz
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Melek zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke« 02.12.2010
wir haben das buch in der schule gelesen und ich kann es einfach nur weiter empfehlen, auch wenn das buch an manchen stellen ekelig war. der autor hat seine eigene sprache entwickelt und schreibt in einer witzigen art und zieht die situation damit immer ins lächerliche.ab und zu schreibt er auch im hessischen akzent.
:)
melek
REYHAN zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke« 28.02.2010
wir haben das buch in der schule gelesen cih finde es seh interessan nur ich will endlich mal denn film sehen es ist auch lustig an manchen stellen:D naja die redensart der leute da halt :D aber das komische ist der man trinkt die ganze zeit alkohol. naja es war ein tolles buch cih würd es aufjedenfall weiterempfehlen


liebe grüße
RêYHâN :)
mase zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke« 22.09.2009
Hach, ist das gut. Endlich habe ich eine Alternative zu Jörg Juretzka gefunden. Die Dialoge sind urkomisch und bitterböse. Ein Lacher jagt den nächsten und trotzdem ist „Happy birthday, Türke“ ein rasanter, spannender und teilweise auch brutaler Privat-Eye Krimi. Die „schnoddrige“ Art des Autors gibt der Story, die im Frankfurter Rotlicht Milieu spielt, eine gewisse Authentizität. So wird dort gesprochen. Das blumige kann man sich schenken. Die Dialoge, die im hessischen Dialekt geschrieben sind, geben der Geschichte noch eine besonders lustige Note.

Der ständig verkaterte türkische Privatdetektiv Kayankaya, der kein Wort türkisch spricht (Steinfests Cheng lässt grüssen), bekommt den Auftrag, den Mord an einem Landsmann zu lösen, denn die Polizei zeigt kein wirkliches Engagement. Gleich darauf hängt auch schon die erste Warnung, er solle sich raushalten, an seinem Briefkasten. Die Spuren führen ins Frankfurter Bahnhofsviertel, aber sämtliche Beteiligten, die Freunde des Ermordeten, Familie und Polizei hüllen sich in Schweigen. Mit der Devise „ein Bier und ein Whiskey“ vereinfacht die Arbeit, beginnt er zu ermitteln.
5 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Andreas Schneider zu »Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke« 18.08.2009
Mir gefällt die schnoddrige Art des Autors. Er beobachtet sehr genau und detailfreudig menschliche Verhaltensmuster. Die Szene zwischen Futt und Harry Eilers hat zugleich hohen Unterhaltungswert und geistige Tiefe. Der Humor ist derbe. Ich musste sehr viel lachen. Aber immer wieder kriegt der Autor die Kurve vom schenkelklopfenden Lacher hinzu genauer Milieubeschreibung. Es gibt natürlich viel Sex und viel Dreck in dem Buch. Vielleicht würde ich mich selber nicht so ausdrücken. Trotzdem lese ich es sehr gerne. Es ist gute Unterhaltungslektüre ohne zugleich platt zu sein.
4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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