Eifel-Sturm von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 1999
bei Grafit.
284 Seiten.
ISBN-10: 3-89425-227-8, ISBN-13: 978-3-89425-227-4.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Eifel, 1990 - heute.
'Eifel-Sturm' ist erschienen als
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Das meint Krimi-Couch.de: »Trotz Sturm nur vergleichsweise gemäßigtes Tempo«
Krimi-Rezension von Peter Kümmel
Wie so oft bei den Eifel-Krimis beginnt auch Eifel-Sturm mit einem »trägen Tag« bei Siggi Baumeister. Der Mordfall liegt bereits drei Tage zurück und Baumeister wird sich nicht damit befassen. Über den Mord an dem Bundestagsabgeordneten Jakob Driesch wird er keine Zeile schreiben. Hatte er sich zumindest vorgenommen. Doch wie so oft kommt es dann doch anders.
Sein guter Freund, der Kriminalrat a.D. Rodenstock wird vom BND um Mithilfe bei diesem Fall gebeten. Und hat Baumeister dies verheimlicht. Baumeister ist stinksauer auf seinen Freund, dass dieser ihn nicht ins Vertrauen gezogen hat, und Rodenstocks Frau Emma muß erst zwischen den beiden vermitteln, bevor sie wieder einen normalen Umgangston pflegen.
Wir verlassen ausnahmsweise das gewohnte Terrain der Gegend um Daun und befinden uns in der nördlichen Eifel nahe der belgischen Grenze. In dem schönen Städtchen Monschau kam es zu besagtem Todesfall. Nachts gegen vier Uhr kam es zu der Verfolgungsjagd in dem Fluß Rur, bei der Driesch durch sechs Schüsse in den Rücken getötet wurde. Wieso er durch den Fluß gelaufen ist und wo er sich in der Zeit seit dem vergangenen Abend aufgehalten hat, ist ebenso rätselhaft wie die Tatsache, dass keiner aus der Stadt etwas gesehen hat.
Auch das Motiv für den Mord stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Der Politiker galt als absolut korrekt und hatte ein intaktes Familienleben.Er befasste sich zur Zeit mit einem großen Windkraftprojekt. Hat er sich Naturschützer zum Feind gemacht? Oder hatte jemand etwas gegen ihn, der die Anlage lieber woanders bauen möchte?
Die Ermittlungen in diese Richtung verstärken sich, als auch Annette von Hülsdonk, die ebenfalls in das Projekt involviert war, erschossen wird.
In »Eifel-Sturm« legt der Autor kein ganz so hohes Tempo vor wie gewohnt. Kommt man sonst kaum zum Luftholen, so hat er dieses Mal sogar kleine Episoden zum Entspannen eingebaut. Da beschreibt er über mehrere Seiten, wie Baumeisters Katzen versuchen Wildenten zu jagen. Und auch das Spiel zwischen den Katzen und Baumeisters Hund, dem Neuzugang Cisco, wird ausgiebig und amüsant geschildert.
Das einzige, was mich in den Eifel-Krimis stört, ist, dass sich in der Eifel jeder zu kennen und zu duzen scheint. Man bekommt bei Berndorf den Eindruck, die ganzen Eifel ist nur von zwanzig Leutchen bevölkert. Da wohnt jemand in einem zwanzig Kilometer entfernten Dorf und »ja natürlich, klar kenne ich die Anna«.
Für Fans der Serie ist natürlich auch »Eifel-Sturm« ein klares Muß, Gelegenheitslesern sei gesagt, es gibt bessere Krimis in der Reihe.
Das meinen andere:
»´Eifel-Sturm´ gehört nicht zu den nervenzerfetzenden Page-Turnern, doch es ist ein handwerklich solide gearbeiteter Krimi mit einer ordentlichen Portion Lokalkolorit. Eher erinnert das ganze an einen Blues, der in die Eifel paßt, als sei er für diese Landschaft geschrieben.« (Amazon.de)
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| Chris zu »Jacques Berndorf: Eifel-Sturm« | 11.06.2009 |
|---|---|
| WelpeMax zu »Jacques Berndorf: Eifel-Sturm« | 20.07.2008 |
| Swen Piper zu »Jacques Berndorf: Eifel-Sturm« | 28.12.2006 |
| tina wagner zu »Jacques Berndorf: Eifel-Sturm« | 28.02.2005 |
| Johannes zu »Jacques Berndorf: Eifel-Sturm« | 16.02.2005 |
| R. Allgayer zu »Jacques Berndorf: Eifel-Sturm« | 02.04.2004 |
| Norbert Bongartz zu »Jacques Berndorf: Eifel-Sturm« | 27.12.2002 |
