Wahnsinn von Jack Ketchum

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Stranglehold, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Heyne.

  • --: Berkley, 2009 unter dem Titel Stranglehold. ISBN: 978-0425149461. 352 Seiten.
  • München: Heyne, 2009. Übersetzt von Ralf Schmitz. ISBN: 978-3-453-67552-0. 352 Seiten.

'Wahnsinn' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.

Sie informiert die Polizei und reicht die Scheidung ein. Arthurs Anwälten gelingt es jedoch, Liddy als nicht zurechnungsfähig hinzustellen. Während Liddy um ihr Sorgerecht kämpft, werden weibliche Leichen gefunden, die Opfer eines äußerst brutalen Serienkillers.

Ihre Meinung zu »Jack Ketchum: Wahnsinn«

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Schnagg zu »Jack Ketchum: Wahnsinn« 07.11.2012
Eine Geschichte die einen bedrückt und fassungslos zurücklässt.
Der Anfang las sich ganz interessant, zeigt er doch auf wie Arthur & Liddy heranwachsen und was sie erleben bis zu dem Zeitpunkt wo sie einander begegnen. Was daraus wird muss der Leser selbst erkunden.
Die Thematik an sich war schwere Kost für mich. Zudem hatte ich eigentlich mit einem Thriller gerechnet u. nicht mit einem Justizdrama in dem Kindesmissbrauch eine Rolle spielt. Die Serientätersache war m.E. fehl am Platz in dem Buch.
Die Direktheit bei diversen Beschreibungen hat mir oft nicht gefallen. Warum Liddy Roberts Hinweise nicht früher erkannt hat wird mir rätselhaft bleiben. Manchmal war mir das Buch zu derb u. ich hätte es am liebsten aus der Hand gelegt. Den Richter hätte man sich gerne mal zur Brust genommen u. die Familie von Arthur sowieso.
Wer gerne Justizdramen liest mag hier ein interessantes Buch vor sich haben ... wenn er sich den mit der Thematik Kindesmissbrauch auseinandersetzen möchte.
Sunniva1 zu »Jack Ketchum: Wahnsinn« 15.08.2012
Dieses Buch fällt als Krimi meines Erachtens aus dem Rahmen. Geschrieben hauptsächlich aus der Sicht einer der Haupbetroffenen, aber auch aus der Sicht des Täters und anderer Personen - sehr geschickt gemacht!
Die Handlung zeigt das amerikanische Rechtssystem in seinen für mich schlimmsten Auswüchsen. Ich blieb als Leserin sehr nachdenklich zurück. Kritikwürdig ist meiner Meinung nach der 2. Handlungsstrang, die sadistischen Morde an jungen Frauen und deren Aufklärungsversuch, wirkt mir zu aufgesetzt. Werden Serienmorde wirklich nur von einem Ortssheriff bearbeitet? Auch ohne diese Morde wäre für mich die Handlung vollkommen ausreichend.
Die Frage lautet ja wohl in erster Linie, wie reagiert die Familie, wie das soziale Umfeld auf diese Form von Kriminalität und was kommt davon überhaupt ans Tageslicht?
Das voröetzte Kapitel kann nur Unverständnis und tiefe Nachdenklichkeit im Leser erzeugen.
Trotz der Kritikpunkte sehr lesenswert!
Anja zu »Jack Ketchum: Wahnsinn« 25.07.2012
Mein erstes Buch von Ketchum.
Beschreibungen wie "Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen" finde ich in diesem Zusammenhang mit Verlaub bedenklich. Das Buch lässt mich wütend zurück. Wütend auf das beschriebene Rechtssystem, auf Eltern und was sie aus ihren Kindern machen und machen lassen, auf Psychologen, die auch keine Hilfe sind.
Liane zu »Jack Ketchum: Wahnsinn« 12.02.2012
Ich find das Buch echt toll!
Lege es jedem ans Herz, der sich gerne mit einem Thema kritisch auseinandersetzt.
Es geht um häusliche Gewalt und Kindesmissbrauch. Das Thema regt zum Nachdenken an und war auch emotional sehr zerrissen wie ich las nicht als einzige.

Der Schreibstil ist hart, aber total passend und fesselnd. Die Spannung jedenfalls ist Maximal und das Interesse wird die ganze Zeit geweckt und man ist wie in einen Bann gezogen. Also echt empfehlenswert!!
PS:
Bücher von Richard Laymon auch echt der Wahnsinn!!
Viel Lesespaß!!!
Liz60 zu »Jack Ketchum: Wahnsinn« 10.01.2012
Ich habe das Buch soeben ausgelesen und mich sofort an den PC gesetzt um eine Rezension zu schreiben.
Ich weiß momentan nicht wohin mit meinen Gefühlen und meinem Zorn.
Dieses Buch geht einem so dermaßen an die Nieren, dass einem manchmal regelrecht die Luft wegbleibt.
Was Liddy passiert ist keineswegs aus der Luft gegriffen, so oder in anderer Form passiert genau das sehr oft.
Da ich in diesem Bereich schon gearbeitet habe, macht mich die Story vielleicht noch betroffener als so manch andere hier.
Ketchum braucht keine Gewaltdarstellungen und Splatterszenen um Gänsehaut zu erzeugen. Seine Storys und seine Erzählweise gehen tiefer, sie berühren die Psyche und lassen einen sprach- und atemlos zurück.

95°, und das vergebe ich sehr, sehr selten.
HeJe zu »Jack Ketchum: Wahnsinn« 16.12.2010
"Wahnsinn" ist mein erstes Buch von KEtchum. Ehrlich gesagt habe ich mit noch mehr Ekel und Blutvergießen gerechnet, da Ketchum zunehmend so charaktierisiert wird. Aber dennoch war ich positiv überrascht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ein angenehm zu lesender Schreibstil, nicht oberflächlich oder plump. Man wird von diesem Buch einfach in einen Bann gezogen, obwohl die Story nicht sonderlich neu ist. Es ist packend, spannend und vor allem schockierend.

Wie bei den anderen LEsern auch, hat mir das Ende nicht gefallen. Gerechtigkeit hallo??? Die Justiz stinkt :) Zumindest in diesem Werk.

80 Grad
mabu zu »Jack Ketchum: Wahnsinn« 17.03.2010
Mein erster Ketchum... Nun ja, ich bin ziemlich enttäuscht, ehrlich gesagt. Hätte mir nun nach DEN Vorschusslorbeeren viel mehr erwartet. Diese oder ähnliche Stories habe ich beileibe schon viel öfter wesentlich spannender, härter und wendiger erlebt. Während der kompletten Lektüre wartete ich völlig gespannt auf DAS Ereignis, welches die Geschichte in ihren Dimensionen sprengt, aber nüscht war. Bei Ketchum hab ich automatisch an subtilen Horror, flauschige Dämonen, miese Geister, vorlaute Gespenster, böse Menschen, fiese Tiere und völlig verdrehte Charaktere gedacht. Ich bin wirklich erstaunt, dass dieses Buch so harmlos ist.
Klar, das Thema an sich ist harter Stoff, keine Frage, aber die ganze Rahmenhandlung...da fehlt mir was.

Aber geärgert habe ich mich wirklich, dass ein Richter vermeintlich SO ein Urteil fällen soll. Sach ma, das glaubt doch kein Mensch! Die, die es schon gelesen haben, werden wissen, was ich meine. Will nicht spoilern.
Einige kleine Ungereimtheiten und kurze sprachliche Aussetzer haben mich etwas genervt, vom Stil an sich war ich aber angenehm überrascht, da dieser kurze, knappe Stil schon was hat. Liest sich äußerst flüssig. Bewegt sich aber haarscharf an der Grenze zu überflüssig.
Von mir eine 70 für den Jack. Werde nun irgendwann was mit "Beute" lesen, vielleicht gruselt es mich dann mehr und ich werde 1 A vom Hocker gebeamt.
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Chrisu zu »Jack Ketchum: Wahnsinn« 03.03.2010
Ich habe das Buch in 2 Tagen durchgelesen. Es war einfach "Wahnsinn", was sich da alles ereignet hat. Es ist einfach furchtbar, wenn man sein Kind schützen will und das Rechtssystem geht darauf überhaupt nicht ein, im Gegenteil Liddy wird selber verdächtigt ihren Sohn misshandelt zu haben, und dann wird sie als hysterisch hingestellt.
Es war das erste Buch von Jack Ketchum und ich muss gestehen, ich werde mir weiter kaufen.
Seinen Schreibstil finde ich fließend, der Übergang in andere Bereiche - wie hier die Morde der misshandelten Frauen - finde ich gut gemacht.
Nur der Schluss gefällt mir überhaupt nicht - auch da hat die Justiz versagt.
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Schrodo zu »Jack Ketchum: Wahnsinn« 02.02.2010
Auf dem Buchrücken schreibt ein Herr Althen von der FAS, das Buch sei „Haarsträubend gut"! Der Mensch hat Recht.
Zur Story: Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Mannes Arthur. Nach der Geburt ihres Sohnes gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Demütigungen. Doch dann begreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.
Ketchum hat eine Geschichte über Kindesmissbrauch, häusliche Gewalt, die Ohnmacht und die dadurch entstandene Wut der Betroffenen geschrieben. Diese Themen lassen schon ahnen wie schlimm es werden wird.
Es beginnt etwas holprig und man braucht einige Zeit bis man in der Story drin ist.
Es ist kaum spannend, die Story lebt vom psychologischen Horror dem die Protagonistin ausgesetzt ist, und auch der Leser muss Einiges ertragen. Die Story geht an die Nerven, aber fassungslos liest man Seite um Seite. Ketchum zeigt die Lücken im amerikanischen Rechtssystem, und man sollte die Schwächen der US Justiz keineswegs so weit von sich weisen. Ähnliches lässt sich bestimmt auch problemlos auf Deutschland übertragen. Vielleicht - oder hoffentlich nicht - mit derselben Gewalttätigkeit wie in den USA.
Es ist schon mehr wie frustrierend zu sehen wie selbst die Behörden versagen.
Es bleibt einem wirklich nichts erspart. Denn zusätzlich zum eigentlich Thema wird auch noch eine Nebenhandlung beschrieben, welche von einem psychopathischen Serienkiller handelt, der Frauen auf schlimmste Art und Weise quält, vergewaltigt und abschlachtet. Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven.
Rebecca zu »Jack Ketchum: Wahnsinn« 29.01.2010
Habe irgendwann aufgehört zu lesen. So deutlich beschriebener Kindesmissbrauch geht mir zu weit, das konnte ich mir nicht antun. Finde es auch schlecht geschrieben. Die widerliche Sprache hat auch nicht zu meiner Besänftigung beigetragen.Die letzten beiden Seiten habe ich noch überflogen, einfach KRANK.Hat mir gar nicht gefallen.
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