Interview mit Sven Koch

Krimi statt Comic: »Weil ich besser schreibe als zeichne.«

Ostfriesfland einig Krimiland: Klaus-Peter Wolf hat den Weg geebnet, nun schickt sich der Detmolder Sven Koch mit Dünengrab, Auftakt einer neuen Reihe, die ebenfalls hinter den Deichen an der Nordsee spielt, an, in Wolfs Fußstapfen zu treten. Lars Schafft fragte nach.

    Krimi-Couch: Herr Koch, bei Ihrem Roman Dünengrab drängt sich eine Anlehnung an die äußerst erfolgreichen Ostfrieslandkrimis von Klaus-Peter Wolf förmlich auf. Das Setting ist das gleiche, ein Roman Wolfs heißt Ostfriesengrab. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Jedoch sind die Orte in Ihrem Krimi fiktional – notwendig, um diese Schelmendenke im Keim zu ersticken?

    Sven Koch: Nein, damit hat das nicht zu tun. Es gab zunächst einen ganz anderen Arbeitstitel, aber Verlage denken natürlich gerne an Wiedererkennungswert und »Corporate Identity«. Um also auf Anhieb in einem Einwort-Titel kenntlich zu machen, dass es eine Reihe sein wird, die mit der See zu tun hat, haben wir uns auf »Dünen…« geeinigt. Und das kann man nur mit bestimmten Begriffen ergänzen, die dann im Titel verdeutlichen: Es ist ein Krimi.

    Als »Schelm« mag man Cliffhanger vermuten, aber das ist keine Absicht. Es ergab sich halt so. Außerdem gibt es auch eine Reihe anderer Autoren außer Klaus-Peter Wolf, die ihre Krimis und Thriller an der Küste, nahe der Küste oder auf den Inseln spielen lassen. Es ist halt ein kleiner Landstrich wie das Allgäu oder der Taunus, wo es sich ja ebenfalls etwas »tummelt«.

    Und der fiktive Ort Werlesiel – das gilt nicht der Abgrenzung. Es ist quasi ein Prinzip, das ich aus meiner Krimi-Reihe um die Kriminalpsychologin Alex übernommen habe und das verdeutlichen soll: Der Ort ist ein beliebiger, typischer Küstenort, das Regionale spielt keine so entscheidende Rolle wie in einem Regio-Krimi, denn Regio-Krimis schreibe ich nicht. Gleichwohl ist mir das Setting sehr bedeutsam: Das Meer, das Nordische, und ich kenne mich dort ein wenig aus. Mithin hätte ich mich wegen zu großer Fixierung auf die Region gegen ein »Ostfriesen« im Titel sowieso gesperrt – selbst, wenn es noch frei gewesen wäre.

    »Schubladen finde ich nicht sonderlich schlimm, so lange es nicht die falschen sind.«

    Krimi-Couch: Da stimme ich Ihnen zu, Dünengrab ist für mich auch nicht »Regio«. Wo liegen für Sie die Unterschiede zu einem Krimi ohne dieses Attribut? Und wäre es schlimm, trotzdem in diese Schublade von Lesern, Rezensenten, Buchhändlern etc. gepackt zu werden?

    Sven Koch: Schubladen finde ich nicht sonderlich schlimm, so lange es nicht die falschen sind, und man hat es gar nicht so unter Kontrolle, in welche man gepackt wird. Ich denke, im Regionalkrimi nimmt die jeweilige Region mit ihren Eigenarten, ihrer Atmosphäre und viel Lokalkolorit eine aktive Rolle im Geschehen ein. Die Handlung ist mit ihr unmittelbar verknüpft. Als Leser will ich Straßen, Plätze, Geschäfte erkennen, das Vertraute entdecken und mich darüber amüsieren, Bekanntes zu finden. Aber ein Roman, der in Berlin spielt, ist nicht immer ein Berlin-Krimi. Da ist die Region vielleicht nur der Schauplatz, das allgemeine Setting. Ich empfinde dabei das Attribut »Regio« überhaupt nicht als Makel. Es gibt sehr viele sehr gute und sehr nachgefragte Regio-Krimis, die einer Menge Lesern gerade mit dem Faktor Wiedererkennungswert viel Spaß machen und bestimmt eine große Rolle dabei spielen, dass deutsche Krimis und Thriller inzwischen so erfolgreich sind.

    Ich schreibe Krimis und Thriller, die in einer gewissen Gegend spielen, in der ich mich etwas auskenne, denn ich will sie einigermaßen authentisch beschreiben. Für die »Dünen«-Reihe gefällt mir das Meer sehr gut als Metapher. Es ist mystisch. Es gibt sehr viel Unbekanntes unter der Oberfläche, und wenn man sehen will, was sich darunter verbirgt, einer Sache sprichwörtlich auf den Grund gehen will, muss man sich in manch atemraubende und gefährliche Tiefe begeben.

    Krimi-Couch: Nun sind Sie kein (Ost-)friese, kommen wie viele der Touristen hier an der Küste aus NRW. Vor- oder Nachteil?

    Sven Koch: Spielt keine Rolle, glaube ich. Meine Alex-Stietencron-Romane handeln in der Gegend, in der ich lebe. Da habe ich den Vergleich, und bislang sind mir Vor- oder Nachteile noch nicht aufgefallen. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass man das Besondere an einem Landstrich anders wahrnimmt, wenn man nicht von dort stammt. Wenn es einen immer wieder dorthin zieht, weil es einem ausnehmend gut dort gefällt. In meinem Fall mag ich das Raue der Nordsee, die endlose Weite an den Stränden der Inseln. Ich bilde mir auch ein, dass die Menschen in Ostfriesland den Westfalen nicht so unähnlich sind. Bei uns sagt man, wenn man überhaupt etwas sagt, als höchstes Lob »Könnte schlimmer sein.« Im Norden gilt man als Schwätzer, wenn man statt »Moin« ein »Moin-Moin« sagt. Das ist eine durchaus westfälische Einstellung.

    Übrigens ergab es sich eher zufällig mit der Nordsee als Setting. Ich sah irgendwann einen CNN-Bericht über den Craigslist-Ripper, der auf Long Island, New York, elf Menschen getötet haben soll. Bislang ist er noch nicht gefasst. Die Bilder von dort erinnerten mich sofort an die Nordseeküste. Daraus reifte die Idee zum Plot von Dünengrab. Später erfuhr ich, dass Roman Polanski Teile des auf Long Island handelnden Thrillers Der Ghostwriter auf Sylt gedreht hat und am Ellenbogen amerikanische Straßenschilder und Ampeln aufstellen ließ. Blieb ihm nichts anderes übrig, denn in den USA wollen sie ihn seit den Siebzigern verhaften. Die Landschaft jedenfalls scheint sich in der Tat sehr zu ähneln.

    Krimi-Couch: Der Plot ist ja nur ein Teil, insbesondere bei einer Serie. Was hat Sie zu den Protagonisten, Femke Folkmer und vor allem Tjark Wolf, inspiriert?

    Sven Koch: Ich wollte ein gegensätzliches Team. Eine junge, ambitionierte und intelligente Streifenpolizistin vom Dorf, die dort weg und zur Kripo will, und einen etwas älteren, ausgeglühten und abgebrühten Kripoermittler aus der Großstadt, der ihr vor Augen führt, was – trotz allem Idealismus – aus einem werden kann. Im Fall von Femke hatte ich sofort Assoziationen zu weiblichen Streifencops wie Linda Castillos Kate Burkholder, zu der Polizistin Marge Gunderson aus Fargo von den Coen-Brüdern oder der Rolle von Hillary Swank in Insomnia, in dem Al Pacino einen schlaflosen Cop spielt. Femke und Tjark sollte von Anfang an etwas verbinden, obwohl sie sich nicht kennen, und so manche Polizisten schreiben heute True-Crime-Bücher über ihre Fälle.

    »Ich besitze eine Menge alter Marvel-Comics.«

    Also machte ich Tjark zum Autor und Femke zu einem Fan von ihm – der allerdings schnell entdeckt, dass das reale Bild nicht ganz mit dem übereinstimmt, das Femke von Tjark entworfen hat. Denn um einen bekannten Spitzenermittler wie ihn zu einem kleinen Vermisstenfall in die Provinz zu schicken, musste ich Tjark ziemlich downgraden: Gegen ihn laufen interne Ermittlungen wegen Gewaltanwendung im Dienst, denn er fasst inzwischen manche Verdächtige mal härter an, weil er die Nase voll von allem hat. Sein Schutzschild bröckelt. Er sammelt außerdem Superhelden-Comics, die seine fatalistische Einstellung spiegeln: Der ewige Kampf das Guten gegen das Böse findet nie ein Ende – egal, wie viele Kriminelle du aus dem Verkehr ziehst, morgen steht schon der nächste da, und es geht seit tausenden von Jahren schon so und gewiss noch tausend Jahre weiter. Außerdem fand ich es reizvoll, ihm ein kleines Trauma zu verpassen, wo er ausgerechnet an der Küste ermitteln muss: Er mag kein Wasser. Allerdings haben seine Probleme gute Gründe. Und so heftig sind diese auch nicht: Insgesamt wollte ich Femke und Tjark zwar mit ein paar Ecken und Kanten, aber beide nicht allzu schwer und massiv belastet wissen. Eigentlich sind sie ziemlich normal.

    Krimi-Couch: Diese Comic-Masche – hat die etwas autobiographisches?

    Sven Koch: Durchaus. Ich besitze eine Menge alter Marvel-Comics. Als ich ein Kind war, waren die im Original aus den USA fast nirgends zu bekommen, und wer welche hatte, war der Superhero. Mittels Ebay kann man sich die heute leicht beschaffen. Mich interessieren eher die aus den 50er und 60er Jahren, aber ich würde mich nicht wirklich als Sammler bezeichnen. Ich bin eher ein Freund des Comics als eine der wirklich wenigen uramerikanischen Kunstformen und verneige mich vor den Zeichnern als Künstlern. Ich mag auch Pop-Art-Malerei. Als Kind und Jugendlicher habe ich selbst Comics gezeichnet: Ich fand es eine wunderbare Art, um Geschichten in Bildern zu erzählen. Finde ich immer noch.

    Krimi-Couch: Warum dann Krimi und nicht Comic?

    Sven Koch: Ich schreibe besser als ich zeichne.

    Krimi-Couch: In Dünengrab zeichnen Sie via des Textes aber auch Bilder. Bilder voller Ängste. Wovor hat Sven Koch Angst?

    Sven Koch: Vor ganz normalen Dingen, vor denen so ziemlich jeder Angst hat. Krankheiten, Furcht vor Schmerzen, glibbrigen Dingern, die unter dem Bett wohnen und hungrig sind, all solche Sachen. Basic-Ängste, nichts Spezielles. Und es wechselt, so bald man Kinder hat. Was sich durch mein Leben zieht, ist allenfalls Höhenangst. Keine Flugangst, sondern die Art, an der James Stewart in Vertigo leidet. Sie macht mich nicht unbeweglich und starr, aber wenn ich von einem Kirchturm fünfzig Meter in die Tiefe starre, habe ich jedes Mal das Gefühl, ich würde gleich über das Geländer gesogen. Auf einem Berggipfel wiederum nicht. In der Seilbahngondel aber schon. Vor allem dort.

    Aber da Sie darauf anspielen: Worte sind sehr effektiv zum Entwerfen von Bildern sowie erheblich preiswerter als CGI-Spezialeffekte und Schauspieler. Wenn man schreibt: »Jack Reacher nahm den Raketenwerfer, und dann brach auf dem Flughafen die Hölle los«, erreicht man mit 14 Worten unter Umständen mehr als mit einem Budget von 14 Millionen Dollar für dieselbe Szene.

    Sven Koch

    Sven Koch, geboren 1969, arbeitet als Journalist. Auch als Fotograf und Musiker hat er sich einen Namen gemacht. Seit vielen Jahren rockt er mit Punkrock- und Rockabilly-Bands durch die Lande.

    Krimi-Couch: Täuscht der Eindruck, oder sind Sie wirklich sehr vom Film geprägt? Dünengrab lebt ja auch von den Szenen- und Perspektivwechseln, nicht vom Psychologisieren. Und der Showdown im Watt hat es auch wirklich in sich, den Leser fröstelt es förmlich.

    Sven Koch: Ich mag intensive Showdowns, und üble Schurken verdienen ein übles Ende. Aber es stimmt schon, dass ich vom Film geprägt bin. Mit 16 war ich teilweise zwei bis drei Mal pro Woche im Kino, habe mit Freunden Filme gedreht und auch Drehbücher geschrieben. Ich wollte Film studieren, habe mich sehr damit beschäftigt. Ich schreibe wohl daher gerne visuell, wenn man das so nennen möchte, und das mit den Szenen- und Perspektivwechseln ist richtig: Ich glaube, dass solche Montagetechniken auch in einem Roman für ergänzende Dynamik und Suspense sorgen können.

    Ein Spion bricht in ein Zimmer ein, durchsucht den Schrank nach einem Mikrochip. Der Wohnungsinhaber bricht von einer Party auf und fährt wieder heim. Der Spion findet den Chip und hört ein Auto vorfahren. Der Hausbesitzer öffnet die Haustür und kommt rein, geht die Treppe hoch. Der Spion versteht, was passiert, sein Rückweg ist abgeschnitten, er kann nur noch aus dem Fenster fliehen, aber das lässt sich nicht öffnen. Der Führungsoffizier will den Spion verständigen, weil die Mission abgerochen werden muss. Nun summt dessen Handy plötzlich in der Tasche. Der Wohnungsbesitzer verharrt auf der Treppe, er hört ein Summen … und so weiter.

    Krimi-Couch: Dann können Sie sich sicherlich auch eine Verfilmung von Dünengrab vorstellen. Haben Sie Ihre Figuren genau so plastisch vor Augen wie die Szenerie?

    Sven Koch: Ja. Ziemlich plastisch, und sie gewinnen mit jeder Seite, die ich schreibe, zusätzlich an Form. Wenn das Wort »Ende« geschrieben ist und der Rohtext steht, gehe ich immer wieder an den Anfang zurück und nehme einige moderate Überarbeitungen vor, weil ich dann viel besser weiß, wie sie sich verhalten würden. Mir gefällt dabei, wenn sie sich schrittweise entwickeln und der Leser Kapitel für Kapitel mehr über sie erfährt. Ich glaube, das funktioniert besser als wenn eine Figur sofort vollends präsent ist. Als Autor sollte man natürlich von Anfang an genau wissen, mit wem man es zu tun hat, damit man die Informationen über eine Figur dosieren und entscheiden kann, was man zu welchem Zeitpunkt über sie herauslässt.

    »Wenn wir aufhören, nach Motiven und Gründen zu fragen, verlieren wir ein großes Stück unserer Menschlichkeit.«

    Krimi-Couch: Im Plot gibt es eine sehr interessante Fragestellung, die letztendlich auch zum Täter führt: Kann das Böse im Menschen genetisch bedingt sein? Wenn dem so wäre, könnte man sich die Suche nach Motiven eigentlich sparen.

    Sven Koch: Ehrlich gesagt, finde ich eine solche Vorstellung ziemlich schrecklich, denn wenn wir aufhören, nach Motiven und Gründen zu fragen, verlieren wir ein großes Stück unserer Menschlichkeit. Ich glaube, man macht es sich zu einfach, wenn man das Böse als Krankheit, als Gendefekt, zu erkennen sucht. Es gibt aber durchaus recht interessante Untersuchungen darüber, und manche US-Wissenschaftler behaupten durchaus, dass es solche genetische Prägungen geben könnte und das Erbgut einer Rolle dabei spielt, ob Menschen eher freundlich oder eher bösartig reagieren.

    Allein die Tatsache, dass fast ausschließlich Männer Gewaltverbrechen verüben und zu einem sehr hohen Prozentsatz Frauen diesen zum Opfer fallen, scheint dafür zu sprechen, dass es eine solche Prägung geben könnte. Allerdings ist diese Fragestellung auch sehr gefährlich und erinnert an NS-Untersuchungen über das Wesen und die Disposition von Verbrechern. Wenn es tatsächlich ein »Gen des Bösen« gäbe, was würde dann mit den Menschen geschehen, bei denen es nachgewiesen wird? Steckt man sie prophylaktisch in Haft oder hängt ihnen von Kindesbeinen an Fußfesseln um? Würde es zu einer Art Euthanasie führen? Und wie müsste man die Gesetzgebung anpassen, wenn man feststellt: Dieser Mörder konnte im Gegensatz zu jenem Mörder nichts für seine Tat, weil er das »Killer-Gen« trägt?

    Krimi-Couch: Klingt so, als hätten Sie sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt, bevor Sie »einfach« einen Serienkiller-Roman geschrieben haben?

    Sven Koch: Ja, da bin ich sehr Journalist – ohne Recherche geht es nicht. Ich habe vor Dünengrab bereits zwei Thriller um meine Kriminalpsychologin Alex von Stietencron geschrieben. Der dritte erscheint im November. Von daher habe ich mich schon im Vorfeld recht intensiv mit dem Thema befasst, das ist richtig. Ich habe einige Fachliteratur über Kriminalpsychologie oder das Erstellen von Täterprofilen gelesen sowie die sehr empfehlenswerten Untersuchungen von Stephan Harbort.

    Ich habe mit Psychologen gesprochen, auch mit Polizisten, und in meinem Beruf als Tageszeitungsredakteur hin und wieder Gerichtsprozesse über Gewaltverbrechen verfolgt. Die Polizei hat mir das Schießen mit verschiedenen Dienstwaffen beigebracht, ich war auch mal einen Tag lang in der Münsteraner Rechtsmedizin zu Gast, wo ich sehr viel lernen durfte.

    Krimi-Couch: Ist man da nicht manchmal zu nah an der Realität, rein menschlich?

    Sven Koch: Manchmal schon. Der Beruf als Journalist und Tageszeitungsredakteur bringt das zwangsläufig mit sich. Im Lauf der Jahre eignet man sich aber eine Art Schutzschild gegenüber wirklich schlimmen Dingen an, entwickelt eine professionelle Distanz, wie sie vielleicht Rettungssanitäter und Feuerwehrleute oder Polizisten haben. Aber es bleiben natürlich gewisse Dinge haften, die wird man nicht wieder los.

    Krimi-Couch: Herr Koch, auf Ihrer Website war schon früh zu lesen, dass Dünengrab Auftakt zu einer neuen Serie sein würde, auch jetzt im Gespräch haben Sie keinen Zweifel daran gelassen. Dennoch ist das Ende von Dünengrab sehr offen gehalten. Wie geht´s weiter?

    Sven Koch: Der nächste »Dünen«-Krimi soll im Mai 2014 erscheinen. Das Manuskript liegt bereits im Verlag. Ich arbeite derzeit am dritten Teil. Mit dabei ist das Ermittlerteam rund um Tjark und Femke, und es spielt wieder alles an der friesischen Nordseeküste, wenngleich der Schauplatz dieses Mal nicht Werlesiel ist, sondern »reale« Orte und Städte. Die Handlung wird etwa ein Jahr nach den Geschehnissen im Dünengrab starten. Viel mehr darf ich derzeit dazu noch nicht sagen, nur vielleicht so viel: Die Crew wird wirklich üble Probleme bekommen…

    Das Interview führte Lars Schafft im August 2013.

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