Falsche Zungen von Ingrid Noll

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 bei Diogenes.

  • Zürich: Diogenes, 2004. ISBN: 3-257-06463-2. 252 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2005. ISBN: 3-257-23508-9. 252 Seiten.
  • [Hörbuch] Zürich: Diogenes, 2007. Gesprochen von Cordula Trantow. ISBN: 3-257-80072-X. 1 CDs.

'Falsche Zungen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Nicht nur um Mord geht es in diesen Geschichten, auch wenn es selten glimpflich abgeht. Denn keine Idylle ohne Engelszungen und falsche Zungen. Zwischen Kleinkrieg und Kindersegen suchen sonderbare Leute nach Liebesglück. »Die Zunge ist ein Dolch aus Fleisch«, sagt ein spanisches Sprichwort. Aber was geschieht, wenn Mutter und Sohn mit falschen Zungen reden und sich gegenseitig nach Strich und Faden belügen? Von seltsamen Müttern und merkwürdigen Männern handeln Ingrid Nolls gesammelte Geschichten. Eine biedere Domina, eine traurige Mutter, eine verliebte Hündin, ein Karnevalssouvenir und eine ungewöhnliche Halbschwester erzählen von Freud und Leid der Mutterschaft. Wie kam die Jungfrau zum Kind? Die Weihnachtsgeschichte, einmal anders erzählt, beschließt den Reigen. Doch auch die Männer entwickeln ungeahnte Fähigkeiten – ob sie Autogramme sammeln, angeln, Pullover stricken, ihre Schülerinnen nach Hause einladen oder gar auf elegante Weise ihre Frauen um die Ecke bringen. Diebische Fr euden bringen Abwechslung ins Alltagsgrau, und Überraschungsgeschenke sorgen für unselige Weihnachten …

Ihre Meinung zu »Ingrid Noll: Falsche Zungen«

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Madita zu »Ingrid Noll: Falsche Zungen« 27.05.2011
Herrlich bitterböse!
Dieses Kurzgeschichten Werk ist für mich eines der besten Ingrid Noll Bücher.
Wer schwarzen Humor liebt kommt bei dieser Autorin voll und ganz auf seine Kosten.
Auch die Geschichten aus Ingrid Nolls Leben sind mit einer ordentlichen Portion Humor versehen.

Das Buch ist ein Muss!!!
Olivia Kroth zu »Ingrid Noll: Falsche Zungen« 29.05.2007
Ingrid Noll steht in der würdigen Nachfolge von Patricia Highsmith. Ihre kriminellen Kurzgeschichten sind lakonisch, seltsam, mit einem überraschenden Twist am Ende.

Dazu kommt Nolls schräger Humor. Über ihre Geschichten kann ich lachen, aber sie stimmen mich auch nachdenklich.

Wunderbar ist die Geschichte von der Domina, die als frisch gebackene Hausfrau recht spießig wird, aber nebenher doch ein klein wenig mordet: das ist herzlich und komisch.

Die Sammlung "Falsche Zungen" finde ich sehr lesenswert.

Olivia Kroth
Susanne G. zu »Ingrid Noll: Falsche Zungen« 06.01.2007
Ich bin ein großer Fan von Ingrid Noll. Die Kurzgeschichten sind mal ganz was anderes. Herrlich kurz und meist mit überraschendem Ausgang, so daß mir teilweise gleich die Spucke wegblieb. An Weihnachten hab ich meiner Familie die "Weihnachtsgeschichte" vorgelesen (die letzte Geschichte im Buch). Ich habe natürlich nicht nur Applaus geerntet, mich aber köstlich amüsiert. Frau Noll gewährt auch einen kurzen Einblick in ihr Leben als Autorin und Ihr Leben mit Ihren Fans. Kaufen, lesen und genießen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
uma zu »Ingrid Noll: Falsche Zungen« 06.11.2005
leider eher enttäuschend. ein paar "runde" geschichten, aber bei vielen stellt sich einfach die frage nach dem sinn (pointe?). auch die biographischen erlebnisse sind eigentlich weder lustig noch irgendwie außergewöhnlich.
trotzdem: die romane sind ganz große klasse; dieses buch wird also dezent ins regal gesteckt und nicht weiter darüber geredet.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
SusanneHogl zu »Ingrid Noll: Falsche Zungen« 21.10.2004
Kein neuer Roman,
sondern eine Sammlung von Geschichten. Ich bin ein großer Ingrid Noll Fan, aber diese Sammlung ist wohl nur etwas für Hardcore-Fans. Die Sammlung enthält gute Geschichten, die aber bereits in anderen Büchern desöfteren erschienen sind, und auch einige neue (?) Werke, die aber relativ gequält wirken und manchmal scheint Frau Noll beim Schreiben am Ende dann die Lust oder die Phantasie ausgegangen zu sein, um noch ein überraschendes Erlebnis für den Leser zu zaubern. Schade, schade, schade.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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