Die Apothekerin von Ingrid Noll

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1994 bei Diogenes.

  • Zürich: Diogenes, 1994. ISBN: 3-257-06017-3. 248 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1996. ISBN: 3-257-22930-5. 248 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2005. ISBN: 3828977847. 255 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006. ISBN: 978-3866152694. 173 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2009. ISBN: 978-3-257-23896-9. 248 Seiten.
  • [Hörbuch] Mainhardt: Steinbach, 1997. Gesprochen von Silvia Jost. ISBN: 3886984087. 5 CDs.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: Steinbach, 2003. Gesprochen von Silvia Jost. ISBN: 3886986667. 6 CDs.

'Die Apothekerin' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Hella Moormann liegt in der Heidelberger Frauenklinik – mit Rosemarie Hirte als Bettnachbarin. Um sich die Zeit zu vertreiben, vertraut Hella der Zimmergenossin die abenteuerlichsten Geheimnisse an. Von Beruf Apothekerin, leidet sie unter ihrem Retter- und Muttertrieb, der daran schuld ist, dass sie immer wieder an die falschen Männer gerät – und in die abenteuerlichsten Situationen: eine Erbschaft, die es in sich hat, Rauschgift, ein gefährliches künstliches Gebiß, ein leichtlebiger Student und ein Kind von mehreren Vätern sind mit von der Partie. Und nicht zu vergessen Rosemarie Hirte in der Rolle einer unberechenbaren Beichtmutter …

Das meinen andere:

»Ingrid Noll macht langsam, aber sicher ihren großen Kolleginnen – Joan Aiken, Margaret Millar oder Celia Fremlin – Konkurrenz. Sie beweist viel psychologisches Gespür für die Abgründe menschlichen Denkens und Handelns.« (ORF)

»Ihre mordenden Ladies verbreiten beste Laune, wenn sie sich daranmachen, lästige und langweilige Störenfriede beiseite zu schaffen.« (Die Zeit)

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Eule Buer zu »Ingrid Noll: Die Apothekerin« 31.07.2015
Ingrid Noll kann wirklich gut erzählen, daß finde ich auch. Und ich stimme auch zu, daß ihre Bücher einfach zu lesen sind. Leserfreundlich, keine Kettensätze, keine unverständlichen Sätze, man muß nicht x-mal wiederholt lesen usw. Ingrid Noll hat echt mal ein sowas von dickes Lob für ihre Bücher verdient. Und weil ich Ingrid Nolls Bücher so mag, kann ich die Bücher von ganzem Herzen weiterempfehlen. Darum tun mir ihre Bücher immer so leid, wenn sie verfilmt werden. Viel haben dann Bücher und Filme nicht mehr gemeinsam.
yuka zu »Ingrid Noll: Die Apothekerin« 22.11.2011
In "Die Apothekerin" treffen wir wieder auf Rosemarie Hirte, diesmal als Randfigur, eingearbeitet in einer Rahmenhandlung. Diese Rahmenhandlung spielt in einem Krankenhauszimmer. Rosemarie Hirte hat als Bettnachbarin Hella Moormann, eine Apothekerin, die, um die Langeweile zu ueberbruecken, aus ihrem Leben erzaehlt. Beide Frauen, aehnlich in ihren Wuenschen nach Familie und heimeligem Nest, sind ausserst unterschiedlich in der Verwirklichung ihrer Sehnsuechte. Die eine, tatkraeftig, aktiv, impulsiv und ichbezogen, die andere eher passiv, verstaendnisvoll, duldsam und schwach. Hella Moormann wird gerade aufgrund ihrer Charakterschwaeche in den Sog der Ereignisse hineingezogen: Diebstahl, Ungluecksfaelle und Mord.
Ein unterhaltsames und empfehlenswertes Buch, obwohl ich persoenlich an Rosemarie Hirtes Leben mehr Spass hatte.
nine zu »Ingrid Noll: Die Apothekerin« 11.04.2010
ich muss auch zurzeit im unterricht eine buchvorstelung über die apothekerin von ingrid noll machn. ich find es voll toll weil es so einfach zu lesen ist, man den inhalt gut versteht und es auch spannend ist. ich kann es echt empfehlen, auch wenn man nicht so gern liest.xD
außerdem kann man sich ja auch den film dazu anschaun.
Julia zu »Ingrid Noll: Die Apothekerin« 17.02.2010
Ingrid Noll ist eine begnadete Erzählerin, die es versteht den Charkteren und der Geschichte eine übertriebene Echtheit einzuhauchen.

Die Apothekerin ist ein klasse Buch, bestehend aus einer zynischen Geschichte mit unerwarteten Wendepunkten.Es ist sehr amüsant zu lesen wie immer wieder auf die Hauptperson in "Der Hahn ist tot" angespielt wird.
Der krasse Charakter von Hella und deren bemitleidenswerte und gleichzeit zu belächelnde Geschichte versetzen den Leser nicht nur ins schmunzeln, sondern auch ins nachdenken und phantasieren.


Ich liebe ihren übertriebenen Wortschatz, ihre knappe Genauigkeit und ihren grausamen Humor.

Das Buch und vor allem auch das Hörbuch sind nur weiter zu empfehlen.
Harry Edwards zu »Ingrid Noll: Die Apothekerin« 24.08.2009
Für die damalige Zeit okay. Aus heutiger Sicht altbacken. Die Ermordung des Großvaters zB hätte ich besser ausgearbeitet. Und noch etliche Punkte mehr. Ingrid Noll geht mir zu wenig ins Detail, und schreibt interruptiv hin und her, ähnlich einer Hummel, die von Blüte zu Blüte schwirrt. Dennoch lese ich diesen Titel zehn Jahre nach dem Kaufdatum gerne, weil ich eine ausgeflippte Apothekerin kenne, deren Seelenkostüm zu Ingrid Noll passt.
Schüler aus der Schweiz zu »Ingrid Noll: Die Apothekerin« 15.06.2009
Ich habe das Buch anfangst letzte Woche angefangen zulesen und muss sagen dass mir die ersten 100 Seiten echt interessant und auf eine gewisse Weisse auch spannend rüber kommen.
Ich lese das Buch für die Schule und bin auch sonst nicht eine Leseratte aber dieses Buch gefällt mir sehr. Bei mir ging es ungefähr 2 bis 3 Seiten bis ich begrifen habe das Hella von der Zukunft erzählt. Doch wenn man einmal drin ist, kommt man nicht so schnell wieder raus.;) Ich muss noch dazu sagen dass ich nur einmal eingeschlafen bin. Bei anderen Bücher schlafe ich sonst schon nach 10 Minuten lesen ein. WIr mussten z.B Bücher wie "Die Tierfarm" lesen, nach etwa 30 Seiten musste ich mir eingestehen dass ich erstens keinen Bock habe eine Geschichte mit sprechenden Tieren zu lesen und 2. schon wieder eingeschlafen bin.
detno zu »Ingrid Noll: Die Apothekerin« 31.07.2008
Es ist mein erster Roman, den ich von Ingrid Noll gelesen habe. Das Buch (in einer Ausgabe der SZ-Krimi-Bibliothek) ist recht flüssig geschrieben und die Geschichte interessant aufbereitet. Nur, auch wenn die Leichen ab und zu herumliegen, so ein "richtiges Krimi-Gefühl" stellt sich nicht ein. Trotzdem, ein kurzweiliges Werk mit Appetit auf mehr Ingrid Noll.
nicolas schmit zu »Ingrid Noll: Die Apothekerin« 19.02.2008
Ingrid Nolls Roman „Die Apothekerin“ ist, in meinen Augen, ein sehr gelungener Roman. Leicht zu lesen und gespickt mit schwarzem Humor, mangelt es diesem Kriminalroman doch etwas an erzählerischen Höhepunkten. So fällt es dem Leser leicht, Hella Moormanns Handlungen vorherzusehen; überraschende Wendungen gibt es in diesem Buch kaum. Allerdings hat mir die gestaltung der Hauptfiguren gut gefallen: die durchschnittliche, fast zu normale Hella, der ex-häftling Dieter und die hinterhältige haushälterin Margot. Ich, für meinen Teil, betrachte dies als eine ausgeklügelte Kombination, die trotz der völlig verschiedenen Charaktereigenschaften sehr stimmig ist.
Chris. zu »Ingrid Noll: Die Apothekerin« 05.01.2008
10. In Ingrid Nolls Roman Die Apothekerin scheint Mord die einzig logische Lösung für diverse Probleme zu sein. In meinen Augen ist es wirklich erstaunlich, auf welch normale und beinahe beiläufige Art und Weise die Morde in den Handlungsstrang eingeflochten werden. Sie wirken unabwendbar. In den Augen der Protagonistin sind diese Taten schlicht und einfach notwendig und nichts, worauf man einen zweiten Gedanken verschwenden müsste. Es muss gemacht werden, also verdrängt man etwaige Moralvorstellungen und sein schlechtes Gewisse. Man bekommt während des Lesens für kurze Zeit den Eindruck, dass der Tod dieser Menschen naturnotwendig ist.
Des Weiteren spiegelt dieses Buch, natürlich nur bis zu einem gewissen Grad, die Realität wider, denn Mörder leben meist vollkommen angepasst mit und unter uns. Sie fallen nicht auf und warum sollten sie auch, solange sie selbst ihre Gräueltaten nicht für anstößig halten und sich halbwegs normal verhalten, registrieren ihre Mitmenschen nicht, wer sich unter dieser ach so normalen Maske verbirgt, und wer riskiert schon gerne einen Blick hinter die Fassade?

Das besondere Etwas hat mir jedoch in diesem Buch gefehlt. Es ist ok. Ein weiteres Buch werde ich aber wohl nicht von dieser Autorin lesen.
Sandra zu »Ingrid Noll: Die Apothekerin« 31.05.2007
Ich schreibe an einem Spezialgebiet für meine mündliche Matura über Ingrid Noll und 4 ihrer Werke. Die Apothekerin ist meiner Meinung nach das amüsanteste Werk, wenn auch leider mit einem Ende, das nicht ganz meinen Geschmack trifft.

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