Der Hahn ist tot von Ingrid Noll

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1991 bei Diogenes.

  • Zürich: Diogenes, 1991. 265 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1993. ISBN: 3-257-22575-X. 265 Seiten.
  • München: dtv, 2002. ISBN: 3423252014. 315 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2005. ISBN: 3828977855. 271 Seiten.
  • Berlin: Springer, 2009. ISBN: 978-3941711129. 224 Seiten.
  • [Hörbuch] Mainhardt: Steinbach, 1996. Gesprochen von Silvia Jost. ISBN: 3886983730. 6 CDs.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: Steinbach, 2005. Gesprochen von Silvia Jost. 6 CDs.

'Der Hahn ist tot' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Sie hält sich für eine Benachteiligte, die ungerecht behandelt wird und zu kurz kommt. Mit zweiundfünfzig Jahren trifft sie die Liebe wie ein Hexenschuß. Diese letzte Chance muß wahrgenommen werden, Hindernisse müssen beiseite geräumt werden. Sie entwickelt eine bittere Tatkraft: Rosemarie Hirte, Versicherungsangestellte, geht buchstäblich über Leichen, um den Mann ihrer Träume zu erbeuten.

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Claudia zu »Ingrid Noll: Der Hahn ist tot« 08.09.2017
Ein fantastisches Buch! Man fühlt mit, fiebert mit und ist durch die Ich-Form so mittendrin, als würde man es selbst erleben. Dazu kommt eine große Portion Wortgewandtheit, herrliche Ironie und viel Witz. Ich konnte oft schmunzeln und innerlich "jawoll, so ist es" sagen. Wie immer bei Ingrid Noll: TOP!
Ronald Piestert zu »Ingrid Noll: Der Hahn ist tot« 03.08.2017
Das ist kein gutes Buch. Die Autorin schreibt in der Ich-Form. Der Leser ist nah an einer geistig kranken Mörderin. Das schreit nach Tiefe, nach dem Psychogramm einer Verwirrten. Das bietet das Buch aber nicht. Als Satire taugt es auch nicht. Das Thema ist möglich. Aber Ich-Form und eine Protagonistin, die ihr Leben, ihr Tun nicht als Katastrophe erkennt, passt sehr schwer zusammen. Das ist eine kaum zu lösende Aufgabe. Aber ein Buch, das diese Aufgabe löst, brächte Erkenntnisse. In SCHULD UND SÜHNE von Dostojewski gelingt das, aber er benutzte nicht die Ich-Form. Wer stellt sich dieser Aufgabe?
yuka zu »Ingrid Noll: Der Hahn ist tot« 20.11.2011
Ich bin zufaellig auf Ingrid Noll und ihren "Der Hahn ist tot" gestossen. Seit dieser Zeit gehoert I. Noll zu meinen Lieblingsautoren. Es handelt sich bei diesem Buch um einen Krimi der ganz besonderen Art. Der Leser wird nach und nach in die Welt der Rosemarie hineingezogen, ohne wirklich daran teilzunehmen: ihr insignifikantes Leben, ihre eher normalen Wuensche nach Mann und Familie stehen im krassen Gegensatz zu ihrer kriminellen Energie und der Leichtigkeit und schon logischen Selbstverstaendlichkeit mit der sie die Personen einfach ausloescht, die ihr gefaehrlich erscheinen. Kein Skrupel oder langes Planen, die Morde geschehen, weil die Ermordeten einfach Rosemaries vermeintlichem Glueck im Wege stehen. Die Protagonistin ist nicht unbedingt ein Sympathietraeger, aber man trauert auch ihren Opfern nicht nach. Der Leser wird auf einen Beobachtungsposten gestellt und nimmt so mal sprachlos mal lachend mal entsetzt an Rosemaries Realisation ihrer geradlinigen Denkweise teil. Ein 100% gelungenes Buch, denn ein jeder ist vielleicht ein wenig Rosemarie Hirte: der Unterschied besteht in den Bremsen, Rosemarie kennt sie nicht, fuer sie gilt: ein Gedanke - ein Mord.
Carlos Penalva zu »Ingrid Noll: Der Hahn ist tot« 27.01.2011
Hallo ich heisse Carlos aus Spanien und studiere Deutsch; unsere Lehrerin beim Goethe Institut hatte uns gebeten, dieses Buch zu lesen. Das Buch hat mir insgesamt sehr gefallen. In den letzten Kapitel des Buches wollte ich sofort über die Ende wissen und konnte nicht aufhören zu lesen; dann habe ich in wenigen Tage das Buch beendet. Ich habe mich darüber gefreut, mit dem Buch neue Eindrucke und Vokabular kennengelernt zu haben. Meistens erzählt die Hauptfigur des Texts von ihrem Leben und Liebe zu Witold im erste Person und es gibt wenigen Dialoge. Trotzdem habe ich das Buch sehr spannend gefunden. Es geht meistens um die Gedanken von Rosemarie, ihre Wünsche nach Witold und ihren Liebe Strategien. Ich würde unbedingt anderen Leuten empfehlen, das Buch zu lesen, besonders wenn sie Deutsch lernen.
detno zu »Ingrid Noll: Der Hahn ist tot« 21.10.2009
DER HAHN IST TOT auf einer einzelnen CD!

Kann das gutgehen? Ein klares JA, denn
anders als die Romanvorlage wurde diese CD als Hörspiel in Szene gesetzt. Nach und nach werden die Leichen der Rosemarie Hirte auf ihrem Weg zu ihrem Geliebten Witold wie Trümpfe beim Skatspiel gezogen.

Drei Stimmen sorgen für den einen Hörgenuss: Peter Simonischek als Witold, Reiner Heise als Kommissar und als absolute Krönung die unvergessene Evelyn Hamann (verstorben am 28.10.2007) als Rosemarie Hirte.

86°
Patrick zu »Ingrid Noll: Der Hahn ist tot« 14.03.2009
einfach unbeschreiblich...selten liegt krimi und komik so nah zusammen...ingrid noll schafft es, den leser an das buch zu fesseln...selten war ich beim lesen gleichzeitig fasziniert, amüsiert und schockiert...hier war ich es...für einfach jeden empfehlenswert und um längen besser als "die häupter meiner lieben"
lilalu zu »Ingrid Noll: Der Hahn ist tot« 08.02.2009
Herrlich! Ich hab es bestimmt schon 3 oder 4 Mal gelesen in den letzten 10 Jahren - und es ist ein absolutes Spitzenbuch! Sprachlich gut, eine Mischung aus Schelmenstück, Psychogramm und skurillem Roman. Sehr schön finde ich, dass die Autorin ihre Protagonistin nicht wertet - Rosemarie muss ganz einfach morden, sie hat gar keine andere Wahl, und Ingrid Noll beschreibt diese Morde derart lakonisch und wie "aus dem Ärmel geschüttelt", dass es dem Leser wie das Selbstverständlichste auf der Welt erscheint. Ein wirklich großer kleiner Roman von einer sehr, sehr guten Autorin, die mit ihrer Art zu schreiben eine ganz eigene Sparte innerhalb des Kriminalromans besetzt und hier Maßstäbe gesetzt hat!
Sanni zu »Ingrid Noll: Der Hahn ist tot« 23.06.2008
Hi, ich habe alle Bücher und auch alle Hörbücher von I.Noll die es auf dem Mark zu kaufen gibt, und ich muß mit Abstand sagen, dieses ist das beste Buch dass sie je geschrieben hat! Wahnsinnig spannend und nur zu empfehlen!

Mein Wunsch: Ein neuer Roman und das so schnell wie möglich ;-)
Lisa zu »Ingrid Noll: Der Hahn ist tot« 24.05.2008
Ich sollte dieses Buch für den Deutschunterricht lesen und dachte erst das Buch wäre absolut nichts für mich, da ich eigentlich nicht so auf Krimis stehe, dochdas Buch hat mir sehr gefallen und konnte es nicht mehr weglegen.
Laura zu »Ingrid Noll: Der Hahn ist tot« 06.04.2008
das Buch ist ech das beste das ich je gelesen habe. Ich war so gefesselt. Vorallem ist es unvorsehbar, ich meine wer hätte das Ende erahnt? Es ist sehr lustig und spanned, echt empfehlenswert!

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