In weißer Stille von Inge Löhnig

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / München, 1990 - 2009.
Folge 2 der Konstantin-Dühnfort-Serie.

  • Berlin: Ullstein, 2010. ISBN: 978-3-548-26865-1. 443 Seiten.

'In weißer Stille' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet – ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt.

Ihre Meinung zu »Inge Löhnig: In weißer Stille«

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rolandreis zu »Inge Löhnig: In weißer Stille« 16.02.2011
In weißer Stille ist der zweite Teil einer Krimi-Reihe um den Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort, die in der Umgebung Münchens angesiedelt ist. Mir gefällt besonders gut, das es bei den Darstellern einfach menschelt. Häppchenweise erfährt man Privates der Ermittler, sowie Gedanken und Hintergründe im Umfeld des Verbrechens. Ich werde mit Sicherheit auch den dritten Fall lesen, empfehle aber die Bücher in der richtigen Reihenfolge der Bände zu lesen, da wie z.B. die Beziehung von Agnes und Dühnfort da weitergehen, wo der erste Band endete. So ist es auch hier. Das Ende ist wie ein Cliffhänger für Band 3 aufgebaut. In Summe ein solider Krimi ohne viel Blutvergießen. Von mir 80 von 100 Punkte.
Moehrchen zu »Inge Löhnig: In weißer Stille« 12.02.2011
Solider Krimi

Der Kinderarzt Albert Heckeroth findet seinen Vater, in dessen Wochenendhaus am Starnberger See, tot auf. Zunächst sieht alles nach einem Raubmord aus, doch Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort glaubt nicht so recht daran und macht sich auf die Suche nach den wahren Hintergründen.

Der zweite Teil um den Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort ist wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. Neben seinen Kollegen Gina Angelucci und Alois Fünfanger trifft man auch Agnes wieder - Leser des ersten Teiles werden sich sicher noch an sie erinnern. Man erfährt so einiges aus dem Privatleben Dühnforts aber dies rückt zu keiner Zeit in den Vordergrund und ist dadurch auch nicht störend, sondern trägt zusätzlich zur Spannung bei. Ab und an begleitet man Dühnfort durch die Straßen Münchens, was - wie ich finde - gut zum Roman passt. Es macht den Roman irgendwie menschlicher und transportiert sehr viel Lokalkolorit rüber.

Gut gefällt mir auch die Art, wie Inge Löhnig schreibt. Man begleitet nicht immer nur Dühnfort bei seinen Ermittlungen, sondern erfährt auch, was die Familienmitglieder des Ermordeten bewegt und wie sie zu dem Toten standen.

Was mich etwas gestört hat, ist die Tatsache, dass ich leider schon sehr früh wusste, wer der Täter ist. Entschädigt hat mich die Tatsache, dass ich auf die genauen Umstände nie gekommen wäre und damit gab es doch noch einen Überraschungseffekt.

Ein solider, deutscher Krimi mit kleinen Schwächen.
Aenna zu »Inge Löhnig: In weißer Stille« 08.12.2010
Mit "In weisser Stille" liegt nunmehr der Nachfolgeroman von Inge Löhnigs Erstling "Der Sünde Sold" vor.
Wieder ermittelt das Team um Hauptkommissar Konstantin Dühnfort.
Zunächst steht der Mord an Wolfram Heckeroth, einem gutsituierten Kinderarzt im Ruhestand, im Vordergrund.
Heckeroth wurde in seiner Hütte am Starnberger See, an einen Heizkörper gefesselt, seinem Schicksal überlassen und ist elendig verdurstet.
Er hinterlässt drei erwachsene Kinder, wobei einer der Söhne sich bald als Hauptverdächtiger erweist.
Bei Dühnforts Ermittlungen zeigt sich, dass der Tote nur der Öffentlichkeit seine liebenswürdige Seite offenbart hat. Es tun sich erschreckende Abgründe auf, nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht, die sich bis weit in die Vergangenheit erstreckt.

Detailgetreue Beschreibungen der Protagonisten und deren Lebensumstände lassen den Leser schnell mittendrin im Geschehen sein.
Inge Löhnig schreibt sehr flüssig, die Geschichte fesselt von Anfang an. Dies liegt sicherlich auch daran, dass dem Leser vor Augen geführt wird, dass auch der nette Doktor von nebenan ein Doppelleben führen kann...
Die Autorin leitet uns auf verschiedene Spuren und lässt uns dann langsam die Wahrheit erkennen.
Die Spannung reißt dabei zu keinem Zeitpunkt ab.
Nebenbei erhalten wir Einblicke in die Beziehung zwischen Konstantin und Agnes, welche sich als komplizierter erweist als von manchem Leser gewünscht.

Fazit: Ich habe den Roman regelrecht verschlungen! Da der Schluss gewissermassen offen bleibt, erwarte ich mit Spannung Teil 3!
Kitkatkati zu »Inge Löhnig: In weißer Stille« 03.11.2010
Die Geschichte beginnt sehr fesselnd, ein Junge wird scheinbar in einem Keller festgehalten und soll eine Entscheidung treffen, erst wenn er diese getroffen hat, darf er wieder aus dem Keller hinaus, als der Junge endlich seine Wahl trifft und halb verdurstet aus dem Keller kriecht, bricht er auf halben weg zusammen und die Geschichte wechselt zu dem Ermittler Konstantin Dühnfort.
Dieser wird zu einem Leichen Fund beordert und schnell wird klar, dass der einstieg über die Geschichte mit dem jungem im Keller und dem gefundenem Kinderarzt, der Dehydriert in seinem Wochenendehaus gefunden wurde, unmittelbar miteinander verbunden sind. Jedoch ist noch völlig unklar in welchem Zusammenhang die beiden Ereignisse zueinander stehen. Außerdem bleibt die Zeit, in welcher sich das erste Ereignis abgespielt hat, völlig unklar, man kann nicht sagen wie lange die beiden schrecklichen Situationen auseinander liegen.Der Erzählstil wechselt häufig zwischen mehreren Schlüsselcharakteren, dadurch lernt man die vielen verschiedenen Personen schnell und gut kennen. Leider werden ziemlich Häufig irgendwelche Straßen und bekannte Plätze erwähnt, die eine gewisse Ortskenntnis voraussetzen, die ich nicht besitze. Es tut der Geschichte keinen Abbruch, aber anstrengend ist es schon und man kommt sich leicht orientierungslos vor.
Die Ermittlungen laufen immer wieder in verschiedene Richtungen und auch wenn man sich noch so sicher ist die Lösung zu kennen, gerät man immer wieder ins Schwanken und ist am Ende dann doch völlig überrumpelt. Stellenweise dachte ich -Das war ja jetzt klar.- aber es passte trotzdem gut in die Geschichte und alle Charaktere und Situationen wirken trotzdem glaubwürdig, fast wie aus dem realen Leben gegriffen.
Der Kapitelaufbau gefiel mir auch sehr gut, die Abstände waren weder zu kurz, noch zu lang, man gelang an jeder Stelle wieder zügig in die Story und wenn ein Schreibstilwechsel vorgenommen wurde, dann nur mit dem beginn eines neuen Kapitels.
Im Nachhinein wurde mir bewusst, dass dieses Buch bereits das zweite einer Reihe ist und die immer wiederkehrenden Anspielungen im ersten Buch ihre Lösung finden. Es fiel mir nicht schwer den Inhalt auch ohne die Kenntnisse vom ersten Teil nachzuvollziehen, jedoch bin ich sehr gespannt auf den ersten. Ich werde ihn mir definitiv zulegen, den die Geschichte die im zweiten Teil mehrmals grob angeschnitten wird, klingt sehr spannend und die gesamte Reihe um Konstantin Dühnfort ist sehr gut geschrieben und lässt auf mehr hoffen.Fazit:
Das etwas offene Ende legt die Vermutung nahe, das es noch einen weiteren Fall für den sympathischen Ermittler geben wird. Und auch dieses werde ich mit Begeisterung lesen.
HeJe zu »Inge Löhnig: In weißer Stille« 26.10.2010
Leider ist das Buch genauso langweilig wie das erste Buch von Inge Löhnig. Bin total enttäuscht.

Ihre Bücher sind nichts für Leute, die spannende, fesselnde oder blutige Thriller suchen. Der Klappentext verspricht viel mehr. Schon früh ist klar, wer der Täter ist. Mehr passiert dann auch schon nicht mehr.

Schade. Nur 30 Grad
lieschen1 zu »Inge Löhnig: In weißer Stille« 19.10.2010
Habe das Buch gerade im Urlaub sozusagen verschlungen!!
Konnte gar nicht aufhören, zu lesen.

War mein erstes Buch von der Autorin.
Wurde mir von einer Freundin empfohlen.
Werde das andere, Der Sünd Sold, sicher auch noch lesen.
Fand es sehr fesselnd, sehr gut geschrieben, die Charaktere waren toll.
Von mir gibt es 95 °
horrorbiene zu »Inge Löhnig: In weißer Stille« 14.10.2010
In weißer Stille ist der zweite Teil einer Krimi-Reihe um den Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort, die in der Umgebung Münchens angesiedelt ist. Der Vorgänger ist unter dem Namen "Der Sünde Sold" erschienen.
In seinem zweiten Fall wird Dühnfort zu einer Leiche gerufen, die im Wochenendhaus an einer Heizung verdurstet ist. Schnell wird die Richtung, in die er ermittelt klar: Einer der Söhne musste immer einstecken. Zerbricht so das so akkurate Bild der heilen Familie Dr. med. Heckeroth?
Mit von der Partie sind die aus dem ersten Teil bekannten Kollegen, wie z.B. Gina und Alois als auch Agnes. Die Figuren werden identisch dem ersten Teil beschrieben und auch auf deren Entwicklung hin wird Bezug genommen. Das bedeutet, dass man das Buch auch ganz entspannt lesen kann, ohne vorher den Vorgänger zu kennen. Und für die, die es kennen, sind die Wiederholungen so schön kurz, das sie beinahe gar nicht auffallen. Dies ist auch sehr gut, wenn die Abstände, in denen man das Buch liest, etwas größer sind.
Obwohl eigentlich sehr schnell klar war, in welcher Umgebung der Mörder zu suchen war, schafft es die Autorin, dass der Leser sich nicht allzu schnelle eine Figur herauspicken kann, die der vermeintliche Mörder war. Unklar bleibt auch lange, wer der Junge im Prolog ist, der beinahe verdurstet ist. Immer wieder tauchen neue Indizien auf, die die Ermittlung für Dühnfort anstrengend machen, für den Leser jedoch spannend. Die Nebenhandlungen z.B. die um Gina, sind gut gestrickt und stellen die Protagonisten als Menschen dar. Die letzte Szene mit Dühnfort deutet eine Entwicklung an, die schon im ersten Teil etwas hervorgeblitzt hat. Wir dürfen gespannt sein.
Die Hauptperson ist wie so oft nicht einer heilen Welt entsprungen, sonder hatte in der Vergangenheit auch an einigen Problemen zu knabbern, die er allmählich versucht zu lösen. Seine Handlungs- und Denkweise lassen ihn für den Leser sympathisch erscheinen und auch die Frauen, die er unterwegs z.B. in einer Buchhandlung trifft, sind von seiner Erscheinung auch angetan. Nun ist er 41, immer noch ledig und sein größter Wunsch ist es, die Frau für's Leben zu finden und eine Familie zu gründen. Doch ob das eine so gute Idee ist? Sieht er doch so häufig gestörte Familien - wie auch in diesem Buch.
Fazit: Mir hat das Buch - wie auch der erste Teil - wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig (sporadisch taucht sogar etwas Mundart auf) und die Protagonisten sind sympathisch. Es wird genau das richtige Maß an Details zur Polizeiarbeit eingearbeitet, so dass diese Handlungen authentisch wirken, ohne jedoch mit Fachvokabeln zugepflastert zu sein. Perspektivwechsel (Dühnfort, Schwiegertochter und Tochter des Opfers) machen aus dem Buch ein Lesevergnügen, da der Leser so z.T. mehr weiß als Dühnfort. Ein schöner Krimi, den man wirklich gut lesen kann. Das Buch und diese Reihe kann ich wirklich weiterempfehlen.
horrorbiene zu »Inge Löhnig: In weißer Stille« 14.10.2010
In weißer Stille ist der zweite Teil einer Krimi-Reihe um den Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort, die in der Umgebung Münchens angesiedelt ist. Der Vorgänger ist unter dem Namen "Der Sünde Sold" erschienen.
In seinem zweiten Fall wird Dühnfort zu einer Leiche gerufen, die im Wochenendhaus an einer Heizung verdurstet ist. Schnell wird die Richtung, in die er ermittelt klar: Einer der Söhne musste immer einstecken. Zerbricht so das so akkurate Bild der heilen Familie Dr. med. Heckeroth?
Mit von der Partie sind die aus dem ersten Teil bekannten Kollegen, wie z.B. Gina und Alois als auch Agnes. Die Figuren werden identisch dem ersten Teil beschrieben und auch auf deren Entwicklung hin wird Bezug genommen. Das bedeutet, dass man das Buch auch ganz entspannt lesen kann, ohne vorher den Vorgänger zu kennen. Und für die, die es kennen, sind die Wiederholungen so schön kurz, das sie beinahe gar nicht auffallen. Dies ist auch sehr gut, wenn die Abstände, in denen man das Buch liest, etwas größer sind.
Obwohl eigentlich sehr schnell klar war, in welcher Umgebung der Mörder zu suchen war, schafft es die Autorin, dass der Leser sich nicht allzu schnelle eine Figur herauspicken kann, die der vermeintliche Mörder war. Unklar bleibt auch lange, wer der Junge im Prolog ist, der beinahe verdurstet ist. Immer wieder tauchen neue Indizien auf, die die Ermittlung für Dühnfort anstrengend machen, für den Leser jedoch spannend. Die Nebenhandlungen z.B. die um Gina, sind gut gestrickt und stellen die Protagonisten als Menschen dar. Die letzte Szene mit Dühnfort deutet eine Entwicklung an, die schon im ersten Teil etwas hervorgeblitzt hat. Wir dürfen gespannt sein.
Die Hauptperson ist wie so oft nicht einer heilen Welt entsprungen, sonder hatte in der Vergangenheit auch an einigen Problemen zu knabbern, die er allmählich versucht zu lösen. Seine Handlungs- und Denkweise lassen ihn für den Leser sympathisch erscheinen und auch die Frauen, die er unterwegs z.B. in einer Buchhandlung trifft, sind von seiner Erscheinung auch angetan. Nun ist er 41, immer noch ledig und sein größter Wunsch ist es, die Frau für's Leben zu finden und eine Familie zu gründen. Doch ob das eine so gute Idee ist? Sieht er doch so häufig gestörte Familien - wie auch in diesem Buch.
Fazit: Mir hat das Buch - wie auch der erste Teil - wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig (sporadisch taucht sogar etwas Mundart auf) und die Protagonisten sind sympathisch. Es wird genau das richtige Maß an Details zur Polizeiarbeit eingearbeitet, so dass diese Handlungen authentisch wirken, ohne jedoch mit Fachvokabeln zugepflastert zu sein. Perspektivwechsel (Dühnfort, Schwiegertochter und Tochter des Opfers) machen aus dem Buch ein Lesevergnügen, da der Leser so z.T. mehr weiß als Dühnfort. Ein schöner Krimi, den man wirklich gut lesen kann. Das Buch und diese Reihe kann ich wirklich weiterempfehlen.
Koffeinfrei zu »Inge Löhnig: In weißer Stille« 27.04.2010
Im zweiten Buch von Inge Löhnig haben mich wieder der sympathische Kommissar Dühnfort und seine Ermittlungsarbeit aber auch die stimmige Atmosphäre überzeugt. Der Inhalt ist hier schon ausreichend dargestellt worden. Inge Löhnig beschreibt sowohl Charaktere als auch deren Handlungen nachvollziehbar und spannend. Ihr Erzählstil macht es dem Leser leicht, Seite für Seite zu erkunden und der Auflösung entgegen zu fiebern. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von ihr.
sapkowski zu »Inge Löhnig: In weißer Stille« 04.04.2010
In seinem zweiten Fall muss Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort den Mord an dem pensionierten Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth aufklären, der gefesselt in seinem Wochenendhaus am Starnberger See aufgefunden worden war.
Neben den Unklarheiten zu diesem Fall muss sich Dühnfort auch noch mit privaten Problemen herumschlagen.
Inge Löhnig schildert Dühnforts neuen Fall „In weisser Stille“ glaubhaft und authentisch. Dabei hat sie eigenständige Charaktere geschaffen, die in der abgestimmten Handlung gut miteinander harmonieren. Die dabei entstandene Atmosphäre erschafft einen unglaublichen Lesefluss bei dem der Leser ein Gefühl des Wohlbefindens gewinnt. Man lässt sich deswegen ganz in der sehr realistischen Handlung fallen und entwickelt Gefühle für die einzelnen Protagonisten, die dadurch ihre Emotionen auf den Leser übertragen. Vor allem Dühnforts Gefühlslage konnte die Autorin gut vermitteln.
Durch immer neue Erkenntnisse und dem spektakulären und packenden Ende ist das Buch durchwegs spannend.
Die weniger spannenden Stellen werden durch den ansatzweise vorhandenen Lokalkolorit und den sehr prägenden Schreibstil der Autorin ausgeglichen. Gerne können die detaillierten Beschreibungen von diversen Orten und Begebenheiten noch vertieft werden, da so zusätzlich noch stimmigere Atmosphäre geschaffen wird. Das ist aber wie immer Geschmackssache.
Gut fand ich auch wieder die Einblicke in Dühnforts Privatleben, welche die Figur Dühnforts noch authentischer und greifbarer machen.
Auch stellt es keinerlei Problem dar, wenn man den Vorgänger „Der Sünde Sold“ nicht gelesen hat. Zwar wird kurz Bezug auf diesen Fall genommen, wichtige Details dabei aber nicht verraten.
Dennoch wäre es nicht schlecht den ersten Fall gelesen zu haben, denn zum einen erfährt man wichtige Einzelheiten zu Dühnforts Privatleben, die zum besseren Verständnis von dessen Charakter dienen. Zum anderen merkt man auch deutlich die positive Weiterentwicklung der Autorin, die ihr Buch dadurch erst so richtig besonders macht.
Mit „In weisser Stille“ konnte mich Inge Löhnig jetzt gänzlich von ihrem Talent überzeugen und ich kann sie als Autorin nur wärmstens empfehlen.
Ich freue mich schon sehr auf weitere Dühnfort – Krimis, da ich auch durch das relativ offene Ende auf weitere Fälle von ihm schon sehr gespannt bin!

5 von 5 Sternen!

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