Wolfsmale von Ian Rankin

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1992 unter dem Titel Wolfman, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 3 der John-Rebus-Serie.

  • London: Century, 1992 unter dem Titel Wolfman. 315 Seiten.
  • New York: St. Martin, 1996. 315 Seiten.
  • London: Orion, 1998. 315 Seiten.
  • München: Goldmann, 2001. Übersetzt von Ellen Schlootz. 315 Seiten.

'Wolfsmale' ist erschienen als

In Kürze:

Der Täter wird nur der »Wolfman« genannt. Sein erstes Opfer wurde in der Wolf Street im düsteren Londoner East End gefunden, und einen Gebissabdruck hat der Mörder auch hinterlassen. Schon bald wird eutlich, dass es die Polizei mit einem Serienmörder zu tun hat, und man ruft Inspector John Rebus aus Edinburgh zu Hilfe, um sich dessen Erfahrungen zu Nutze zu machen. Dass er es mit einem kaltblütigen Täter zu tun bekommt, darauf war Rebus vorbereitet, nicht aber auf die Feindseligkeit einiger Beamten von Scotland Yard, die ihm die Arbeit erschweren. Als ihm eine attraktive Psychologin ein Serienmörder-Profil anbietet, ist er nicht nur von der Vorstellung angetan, endlich eine dienstliche Verbündete zu haben …

Das meint Krimi-Couch.de: »Kompromisslos spannender Thriller mit echtem Kult-Potenzial« 75°

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Typisch Rebus: Weil er seinen Chef in angeheitertem Zustand mit dessen ungeliebten Spitznamen konfrontiert hat, schickt dieser seinen Detective Inspector aus Edinburgh als angeblichen »Experten für Serienmorde« nach London. Dort geht der »Wolfsmann« um, ein irrer Serienmörder, der seine Opfer nicht nur grausam verstümmelt, sondern ihnen auch noch wütende Bauchbisse versetzt. Vier Leichen in drei Monaten hat man so aufgefunden.

Detective Inspector George Flight von der London von der Metropolitan Police und seine Leute haben Hilfe bitter nötig. Trotzdem sind sie wenig erbaut darüber, dass ausgerechnet ein »Jock«, den sie nicht einmal richtig verstehen, wenn er den Mund aufmacht, ihnen zeigen soll, wie sie ihren Job zu machen haben.

Der Zorn der englischen Kollegen

Rebus, der schon immer mehr Einzelkämpfer als Teamspieler war, braucht erwartungsgemäß wenig Zeit, sich den Zorn der englischen Kollegen zuzuziehen. Während er damit kämpft, sich in der ungewohnten Umgebung zurechtzufinden, geht er daran, den Wolfsmann-Fall auf seine eigene, oft unkonventionelle Weise anzugehen. Als Außenstehender fällt es ihm leichter, neue Wege einzuschlagen. Auch gegen Hilfe hat Rebus nichts einzuwenden. Daher leiht er der Psychologin Lisa Frazer von der Universität London gern sein Ohr, als sie ihm vorschlägt, ein Profil des Wolfsmanns zu entwerfen; dass bei ihr Kompetenz mit gutem Aussehen einhergeht, ist Rebus, der sich in der fremden Stadt doppelt einsam fühlt, nicht entgangen. Binnen kurzer Zeit ist der Inspector schwer verliebt und übersieht gar zu gern die Anzeichen dafür, dass Lisa nicht diejenige ist, die sie zu sein vorgibt.

Aber Rebus ist auch anderweitig abgelenkt. Im Wolfsmann-Fall drängt die Zeit: Die Abstände zwischen den einzelnen Morden werden kürzer; der Mörder beginnt die Kontrolle über sich zu verlieren und agiert zusehends blindwütiger …

Figuren lebendig, Rankins Talent als Erzähler außerordentlich

Nach »Verborgene Muster« und »Das zweite Zeichen« ist »Wolfsmale« der dritte Band der fabelhaften Inspektor-Rebus-Reihe, die Ian Rankin seit einem Jahrzehnt zuverlässig Zutritt zu den Bestsellerlisten diesseits und jenseits des Großen Teiches verschafft. Erneut wird rasch klar, wieso dies zu ist: Rankins Thriller sind nicht nur spannend, sondern seine Figuren lebendig, sein Talent als Erzähler außerordentlich (was in der Übersetzung erfreulicherweise fortlebt). Darüber hinaus schildern sie bewegend, aber niemals sentimental oder gar rührselig die Tücken des modernen Großstadtlebens.

Dabei kann »Wolfsmale« allerdings mit dem furiosen Vorgängerband nicht ganz mithalten. Es ist, als ob Rebus in der ?Fremde´ mehr als nur ein wenig hilflos ist. In Edinburgh sticht er, der die dunklen Seiten der unheilvoll verschlungenen Allianz aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Verbrechen seiner Heimatstadt genau kennt, regelmäßig in Hornissennester; in London vergräzt er nur ein paar Polizistenkollegen.

Die Abenteuer eines Schotten in London

Zu weit in den Hintergrund lässt Rankin zudem die eigentliche Thriller-Handlung rutschen. Statt dessen erzählt er hauptsächlich die Abenteuer eines Schotten in London. Weil er ein so hervorragenden Autor ist, macht er dies höchst unterhaltsam. Außerdem weiß hierzulande zwar wohl jede/r um das schwierige Verhältnis zwischen Engländern und Iren. Aber dass die Schotten noch immer auf den Spuren Maria Stuarts wandeln und nach einer vorausgegangenen, sehr nationalistisch geprägten Volksabstimmung 1999 sogar ein eigenes Parlament erhielten, ist wahrscheinlich weniger bekannt. Die dicht unter der Oberfläche lauernden Ressentiments zwischen Engländern und Schotten – Rebus bleibt seinen Gastgebern in diesem Punkt nichts schuldig – tragen zur Dramatik der Handlung entscheidend bei.

Weniger gelungen ist eine Nebenhandlung, die Rebus´ kompliziertem Familienleben gewidmet ist und ihn bei dem Versuch zeigt, seine in London lebende Tochter aus den Klauen eines Kleinkriminellen mit allzu großen Ambitionen zu befreien. Zum eigentlichen Geschehen trägt dies immerhin insofern bei, als Rankin sehr schön zeigt, wie Rebus´ sprunghafter Geist arbeitet, und ihn zufällige Begebenheiten und Beobachtungen, die mit dem Wolfsmann-Fall unmittelbar nichts zu tun haben, dessen Lösung dennoch näher bringen (auch wenn Rankin die Macht des Zufalls hier ein wenig zu oft beschwört).

Ein blasser Wolfsmann

Der Wolfsmann selbst bleibt über die gesamte Distanz recht blass. Vielleicht haben wir Krimifreunde in den letzten zehn Jahren einfach zu viele Serienkiller über uns ergehen lassen müssen. Selbst wenn sie nicht nur als mörderische Bestie Grusel-Schwung in einen Thriller bringen sollen, sondern mit einer glaubwürdigen und auch tragischen Vita ausgestattet werden, kennen wir sie zumindest in ihrer literarischen Inkarnation zu gut, dass sie uns noch fesseln könnten. »Wolfsmale« entstand allerdings bereits 1992, d. h. recht kurz nach »Das Schweigen der Lämmer«, mit dem der Blut-und-Bodycount- Boom 1989 begann. Rankin ist nicht für die Erstarrung des Genres (mit-)verantwortlich zu machen, aber »Wolfsmale« leidet dennoch darunter, dass heute jeder regelmäßige Krimileser automatisch zum Feierabend-Profiler geworden ist.

Zu guter Letzt laufen sowohl Rebus als auch Rankin aber wieder zur Höchstform auf. Der Inspektor liefert sich mit dem endlich entlarvten Übeltäter eine wilde Auto- Verfolgungsjagd, die einerseits sehr spannend ist, aber andererseits vielfach ironisch gebrochen wird. Rebus ist wahrlich nicht Dirty Harry, doch wie wir nun erfahren, hat er schon immer heimlich davon geträumt, einen Fall nicht nur durch eintönige, zermürbende Fahndungsarbeit, sondern in einem spektakulären Finale zu lösen. Freilich muss er die Erfahrung machen, dass sich dies im Kino wesentlich einfacher realisieren lässt als in der ?Realität´, die von der Tücke des Objektes regiert wird!

Rankin gehört eindeutig in die Olympia-Riege

Fazit: »Wolfsmale« bietet dieses Mal »nur« gehobene Thriller-Unterhaltung, dies jedoch gemessen an jener Latte, die Rankin selbst aufgelegt hat – und er gehört als Schriftsteller eindeutig in die Olympia-Riege!

Das meinen andere:

»Eine knisternde Geschichte« (The Times)

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Pazuzu zu »Ian Rankin: Wolfsmale« 18.11.2009
In seinem dritten Fall reist Rebus nach London, um Amtshilfe zu leisten. Weil er vor Jahren einen Serienmörder gefangen hat, soll er Scotland Yard nun bei der Suche nach dem Wolfsmann helfen (benannt nach der Wolf Street, dem Fundort seines ersten Opfers), einem Serienmörder, der seine weiblichen Opfer grausam mit einem Messer verstümmelt und als Signatur einen Zahnabdruck auf ihrem Bauch hinterlässt. Bald erkennt Rebus, dass der Täter sich gut in Polizeiarbeit auskennt und nicht unbedingt ein Mann sein muss. Rebus befindet sich nicht nur auf fremdem Terrain, sondern als Schotte ist er in London leicht erkennbar und wird deswegen sofort von einigen Kollegen gemobbt. Daneben nutzt er seinen Aufenthalt in London, um seine Ex-Frau und seine sechzehnjährige Tochter Samantha zu besuchen.

Die düstere, unheimliche Geschichte ist eine atmosphärisch gelungene Mischung aus dem Fall Jack the Ripper und dem Werwolf-Mythos. Rebus hat es diesmal mit einem wahrlich perfiden Mörder zu tun, dem es gelingt, seine Identität perfekt zu verbergen. Nur ein Zufall bringt Rebus auf die richtige Spur. Das ist wie immer gut und kompliziert konstruiert. Gefallen hat mir auch die Geschichte um Rebus’ Privatleben, sein Wiedersehen mit seiner Frau und Tochter.
Rolf.P zu »Ian Rankin: Wolfsmale« 09.10.2008
Die Geschichte hat alles, was ein toller Krimi braucht: einen absolut psychopathischen Killer, eine schöne Frau und zwei altgediente Polizisten, die sich zusammenraufen müssen, um den Fall zu lösen.
Wolfsmale war erst mein 3. John-Rebus-Roman, aber jetzt bin ich endgültig süchtig nach dem sarkastischen Inspector. In Ian Rankins drittem John-Rebus-Roman muss der kauzige schottische Inspektor seine Heimatstadt Edinburgh verlassen und in der grauen Metropole Londons nach einem brutalen Serienkiller suchen.
John Rebus exportiert seine Fachkenntnis samt einer Flasche Scotch nach London. Auch hier ermittelt er in seiner gewohnt unprätentiösen Art und bekommt (dadurch) hin und wieder Probleme mit der englischen Mentalität. Er zeigt ein London, das man nicht unbedingt den Touristen vorführt, ohne es jedoch zu kommentieren.
Die Nüchternheit, mit der er Rebus in London agieren lässt, wirkt erfrischend, zumal sein Kommissar ja überhaupt nicht weiß, weshalb ausgerechnet er ein Experte für diese Mordserie sein soll.
Mit den Augen eines Fremden durchwandert er die dunklen Seiten Londons und schildert einige interessante Aspekte über die Stadt, die ihn schließlich auf die richtige Spur bringen... ein spannender und unkonventioneller Psychothriller mit einem ebenso außergewöhnlichen Ermittler, dessen Charakterisierung seinesgleichen sucht - ein psychisch angeknackster, phobischer und überemotionaler Kriminaler, der sich durch einen Dschungel mit ebenso undurchschaubaren und dunklen Figuren bewegt.
Besonders liebe ich die Handlungsdichte, die nicht durch endlose Streifzüge durch das Privatleben des Inspectors gestört wird.

Ian Rankin schafft es in diesem Roman die Spannung von Anfang bis Ende auf demselben hohen Niveau zu halten, sodass man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hat, das Buch einfach aus der Hand legen zu können.
Meine Empfehlung - absolut lesenswert.
frolleinvomamt zu »Ian Rankin: Wolfsmale« 20.02.2008
Naja, Stefan, da scheiden sich wirklich die Geister.
Wären im ersten Teil nicht die witzigen Probleme zwischen dem "Landei" Rebus und den Londoner Kollegen gewesen (besonders schön die Szene, wo Rebus erkennt, dass er keine Antworten auf seine Fragen bekommt, weil ihn einfach niemand versteht ... dabei musste ich an die Angus-Podgorny-Nummern der Pythons denken :-D), dann hätte ich nicht weitergelesen.
Das furiose Ende entschädigt nur wenig für die eher müde Kriminalgeschichte.
Stefan83 zu »Ian Rankin: Wolfsmale« 20.02.2008
Am dritten Teil der Reihe um den eigenwilligen und kauzigen Inspector werden sich wohl die Geister der Krimi-Fans scheiden. Einigen wird der ungewohnte Handlungsort London ebenso wenig zusagen, wie die Tatsache, dass sich der Plot vorwiegend auf Rebus konzentriert und die sonst so großartig skizzierten Nebenfiguren weitestgehend fehlen.

Mir persönlich hat eben diese erfrischend neue Herangehensweise an „Wolfsmale“ so gefallen. John Rebus ist weit weg aus seinem üblichen Milieu im düsteren, nebligen Edinburgh. Nach seiner erfolgreichen Ermittlungsarbeit in dem sehr persönlichen Fall, welcher in „Verborgene Muster“ geschildert worden ist, wird er nun vom Yard als „Experte“ für Serienmorde angefordert und in die englische Hauptstadt beordert. Dort geht ein Killer um, der Frauen ein Messer durch den Hals rammt und ihnen postmortal am Bauch Bisswunden zufügt. Der sarkastische, desillusionierte Rebus folgt dem Ruf, auch auf Druck von „Farmer“ Watson, und macht sich sofort wenig Freunde unter den Londoner Polizisten.

Die Hauptstädter beäugen den „Jock“ aus dem wilden Norden von vorneherein mit herablassendem Argwohn und allein im Leiter der Ermittlungen, dem pragmatischen George Flight, findet er einen Verbündeten. Aber Rebus wäre nicht Rebus, wenn er sich der ihm entgegenschlagenden Feindseligkeit nicht erwehren könnte. Mit stoischer Gelassenheit und geistigen Bemerkungen kommentiert er die Frotzeleien der Engländer, was beim Leser nicht selten für einen Lacher sorgt. LMAA. Rebus’ Grundeinstellung.

Überhaupt muss man Autor Rankin einmal mehr Respekt und Lob zollen, da er es schafft, die düstere, oftmals abscheuliche Atmosphäre des mysteriösen Mordfalls mit Rebus’ schwarzen, zum hinknien komischen Humor in Einklang zu bringen. Auch die Charakterentwicklung wird vom Autor vorangetrieben. Der Inspector beginnt eine Affäre mit einer Psychologin und muss sich gleichzeitig mit der Ex-Frau und seiner pubertierenden Tochter auseinandersetzen.

Rankin fügt dies alles zu einem in sich stimmigen Plot zusammen, welcher den Leser über die Identität des Mörders stets im Unklaren lässt und dessen Auflösung sicherlich so manchen in Staunen versetzen wird. Einziger Kritikpunkt hier: Was das Buch am Anfang an Längen zuviel hat (Spannung vermag anfangs nur wenig aufkommen), fehlt schließlich gegen Ende, das Rankin mit einer Verfolgungsjagd im besten Stile US-amerikanischer Serien schließen lässt. Insgesamt ist „Wolfsmale“ wieder ein kurzweiliger, unterhaltsamer Kriminal-Roman, durch den ich endgültig zu einem glühenden Anhänger des schottischen Autors geworden bin.
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Harry zu »Ian Rankin: Wolfsmale« 12.12.2007
Der 3. Rebus-Krimi ist letztendlich nur interessant für echte Fans. Leser die einen spannenden Serienmörder-Krimi lesen wollen, sollten lieber zu einem anderen Werk greifen.
Amüsant zu lesen, waren die Sticheleien zwischen Schotten und Engländern und die temporeiche Verfolgungsjagd zum Ende des Romans.
Eher einfalllos und klischeebeladen gleicht die Charakterisierung des Serienkillers. Das größte Manko des Buches allerdings ist, wie Rebus durch ein zufällig aufgeschnabten Teil eines Dialogs den wahren Mörder findet. (60%)
queenodt zu »Ian Rankin: Wolfsmale« 05.09.2007
Ehrlich gesagt war ich von dem dritten Rebus-Fall etwas enttäuscht... die Lösung des Falls erschien mir zu platt und überstürzt. Grundsätzlich war die Idee Rebus mal nach London zu holen aber ganz nett. Ich hoffe, dass "Ehrensache" wieder so gut wird wie der zweite Band!
Sonnschein zu »Ian Rankin: Wolfsmale« 27.08.2007
Rebus mal ganz ohne sein geliebtes Edingburgh. Etwas ungewohnt, aber
einfach toll wie humorvoll Rankin die "sprachlichen Barrieren" des Schotten mit seinem Londoner "Partner" schildert.
Man wird auch beim *Wolfsmann* wieder auf viele falsche Spuren geschickt, gerade wegen der privaten Geschichten um Rebus herum.
85°
CRI zu »Ian Rankin: Wolfsmale« 02.01.2007
Das englische Original hat mir sehr gut gefallen, auch wie mit den sprachlichen und zwischenmenschlichen Schwierigkeiten (Schotte vs. Engländer, "Provinzler" vs. Hauptstädter usw.) umgegangen wird. Dennoch vermisste ich die für Rebus heimische und dadurch auch mir als Leser vertraut wirkende Umgebung, wodurch die Anonymität einer so großen Stadt wie London aber wiederum noch stärker herauskommt. Überraschende Wendung zum Schluss und auch wieder ein bisschen Hintergrund zum persönlichen Umfeld von Rebus, das keineswegs bereits im ersten oder zweiten Band vollständig erhellt wird.
Luca zu »Ian Rankin: Wolfsmale« 10.12.2006
Ian Rankin hat mit diesem Kriminalroman mit seinem serienheld John rebus der bei der Polizei in Edinbuhrg arbeitet ein spannendes Buch geschrieben.Rebus Ermittelt mit londoner kollegen gegen denMisteriösen Wolwssmann der auf seine Opfer gebissabdrücke hinterlesst.Rankin fürt uns Krimi-leser auf zalreiche falsche fährten und die lösung ist überaschend.und auch das Finale dürfte dem leser gefallen. M.F.G. luca
Angelo zu »Ian Rankin: Wolfsmale« 19.11.2006
Der dritte Rebus, schön chronologisch gelesen. Stark, fesselnd, unterhaltend. Rebus muss sich als Schotte in London und mit den britischen Kollegen zurecht finden, besucht seine Ex-Familie, trifft eine umwerfende Frau... gehört das alles in einen Krimi? Ja, denn es ist hervorragend geschrieben mit Fluss und aufblitzendem Humor. Dass die Serienmörder - Profiler - Thematik im Moment etwas ausgelutscht ist, dafür kann Rankin nichts (erschienen 1992).
Interessant ist der Vergleich mit Ake Edwardsons "Tanz mit dem Engel" (1997) da wird ein schwedischer Kommissar (Erik Winter) als Ermittler nach London geschickt. Ein ganz anderer Typ als Rebus, eine ganz andere Atmosphäre wird geschaffen als in diesem Rankin. Beide Bücher sind sehr lesenswerte, gut Krimis!

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