Verborgene Muster von Ian Rankin

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1987 unter dem Titel Knots & Crosses, deutsche Ausgabe erstmals 2000 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / Schottland / Edinburgh, 1970 - 1989.
Folge 1 der John-Rebus-Serie.

  • Garden City: Doubleday, 1987 unter dem Titel Knots & Crosses. 223 Seiten.
  • London: Bodley Head, 1987. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Ellen Schlootz. ISBN: 3-442-44607-4. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Ellen Schlootz. ISBN: 3-442-45656-8. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2005. Übersetzt von Ellen Schlootz. ISBN: 3-442-46106-5. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2005. Übersetzt von Ellen Schlootz. ISBN: 3-442-05523-7. 223 Seiten.
  • München: Goldmann, 2008. Übersetzt von Ellen Schlootz. ISBN: 978-3-442-46964-2. 253 Seiten.

'Verborgene Muster' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

In Edinburgh geht ein Mörder um. Ein Mörder, der bereits zwei unschuldige, kleine Mädchen entführt und erwürgt hat. Detective Seargant John Rebus, mit der Suche nach einem dritten vermisst gemeldeten Mädchen beauftragt, tappt im Dunkeln. Bis er begreift, dass der Mörder versucht, Kontakt mit ihm aufzunehmen, und dass die seltsamen anonymen Briefe, die er erhält, ihm den Weg zum Täter weisen könnten. Doch dann ist es schon fast zu spät, denn seine eigene Tochter ist plötzlich spurlos verschwunden …

Das meint Krimi-Couch.de: »Spannend, düster, mitreißend, komisch – der gelungene Blitzstart in eine neue Serie« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

John Rebus, Detective Sergeant bei der Mordkommission der schottischen Metropole Edinburgh, ist wahrlich kein Ausbund an Fröhlichkeit. Beruflich ist er überlastet und ziemlich ausgebrannt, dem Alkohol und den Zigaretten mehr zugetan, als ihm gut tut. Sein Privatleben muss er als Desaster betrachten: die Ehe gescheitert, die Ex-Frau seine erbitterte Feindin, die Tochter im Teenageralter entfremdet – von seinem niemals überwundenen psychischen Zusammenbruch aus seiner Zeit als Elitesoldat einer mysteriösen Spezialeinheit ganz zu schweigen. Da ist es nur gut, dass er noch nichts von den Verwicklungen seines nur scheinbar erfolgreichen Bruders Michael in die Edinburgher Drogenszene weiß …

In dieser dunklen Phase seines Lebens muss Rebus den schwierigsten Fall seiner Laufbahn übernehmen. Ein Kidnapper geht um in Edinburgh, dem bereits zwei kleine Mädchen zum Opfer gefallen sind – eine Zahl, die sich rasch erhöht. Die Polizei tappt im Dunkeln und steht gleichzeitig unter heftigem Beschuss seitens der Medien und der Politik. Im Präsidium und auf den Wachen der Stadt sind fast alle Beamten im Dauereinsatz. Stress, anhaltende Erfolglosigkeit und die mangelhafte Koordination der Ermittlungsarbeiten fordern allmählich ihren Tribut. Daher bleibt zunächst unbemerkt, dass der Mörder ein bizarres Katz-und-Maus-Spiel mit seinen Jägern treiben möchte.

Das Ziel des Killers ist Inspektor John Rebus

Aber das eigentliche Ziel des Killers ist John Rebus. Schon seit einiger Zeit erhält der Polizist seltsame anonyme Briefe, die stets nur einen Zettel mit kryptischen Texten wie »Überall sind Anhaltspunkte«, eine Schnur, in die ein Knoten geschlagen wurde, oder zwei zum Kreuz zusammengebundene Streichhölzer enthalten. Doch er ignoriert die ungebetene Post – ein verhängnisvoller Fehler, denn der Mörder hat ihm sein letztes Opfer quasi angekündigt: Rebus´ Tochter Samantha. Als bei dem Polizisten endlich der Groschen fällt, ist es zu spät. Samantha wurde soeben entführt, ihre Mutter vom Täter schwer verletzt, ihr neuer Lebensgefährte gar umgebracht. Nach dem Muster der früheren Fälle muss Samantha als verloren gelten, aber der verzweifelte Vater nimmt mit der Hilfe seiner Kolleginnen und Kollegen, aber notfalls auch ohne sie den Kampf um das Leben Samanthas auf …

John Rebus, lateinisch »Bilderrätsel«: Selten traut sich ein Schriftsteller, schon mit dem Namen seiner Hauptfigur anzukündigen, was seine Leser erwartet: die Jagd auf einen geistesgestörten, aber gerissenen Mörder, der mit seinen Häschern »spielen« möchte und ihnen kryptische Rätsel – Rebusse eben – zukommen lässt, die ihnen angeblich den Weg zu ihm weisen.

Es wird auffallend viel getrunken in Edinburgh

Der Plot ist nicht neu, um es vorsichtig auszudrücken, wird aber sauber entwickelt und kann durchaus in seinen Bann ziehen. Edinburgh ist als Kulisse relativ unverbraucht. Rankin kennt sich in seiner Heimatstadt aus (oder weiß seinen Lesern diesen Eindruck zumindest geschickt zu vermitteln), die zwar schon moderne Metropole ist, sich aber den Charakter der Hauptstadt eines eigenwilligen Menschenschlags – der Schotten nämlich – bewahren konnte. Es wird auffallend viel getrunken in Edinburgh, was nicht nur an den deprimierenden Erlebnissen der Protagonisten liegen könnte, sondern auch an der geografisch recht ungünstigen Lage einer Stadt im hohen europäischen Norden, in der es meistens dunkel ist und regnet.

Den Wettlauf auf Leben und Tod tritt ausgerechnet ein Mann an, der meint, am Ende zu sein, weil ihm beruflich wie privat nichts mehr gelingt. Aber John Rebus, der ehemalige Fallschirmjäger, den die Folter einer perversen »Spezialausbildung« fürs Leben zeichnete, ist ein besserer Polizist, als er sich selbst zugestehen mag: Selbst unter Stress lässt ihn seine Spürnase nicht im Stich, und sollte ihm sein alter Feind, der aufgeblasene Chief Inspector Anderson, wieder einmal gar zu sehr auf die Nerven fallen, sind da immer treue und trinkfeste Kollegen wie die Sergeants Morton und Campbell, die ihm den Rücken stärken.

Das Personal wächst ans Herz wie McBains 87. Revier

Das Personal der Polizeistation Great London Road wird dem Leser bald ebenso ans Herz wachsen wie die legendären Figuren des Ed McBainschen 87. Reviers. Dafür sorgt schon Rankins ausgeprägter Sinn für knochentrockenen Humor (die Übersetzerin kann gottlob mithalten), der sich mit der düsteren Handlung ausgesprochen gut verträgt, nie aufgesetzt wirkt und die Lektüre zu einem reinen Vergnügen werden lässt.

Das meinen andere:

»Ein guter erster Roman …solide gezeichnete Charaktere, kühne psychologische Einsichten und eine fesselnde, gut gestrickte Handlung. Ein beachtenswerter Newcomer!« (Kirkus Reviews)

»Ein erstklassiger Thriller!« (Yorkshire-Post)

»Ein spektakulärer, komplexer Krmi wie ein Albtraum …« (Booklist)

»Ein gut konstruierter, aufregender Psycho-Thriller!« (Books)

Ihre Meinung zu »Ian Rankin: Verborgene Muster«

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Beate Kladler zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 17.06.2011
nachdem der Inhalt durch die Meinungen anderer schon hinlänglich bekannt sein dürfte möchte ich alle Nicht-Leseratten vor diesem Buch warnen.

1. Suchtgefahr besteht eindeutig nicht

2. Zum Glück hat mein 1. John Rebus
Krimi
nur 224 Seiten denn Spannung
versprechen lediglich die
letzten 30 Seiten

3. Bei einem 500-seitigem
Exemplar würde ich ein
einschlafen
Kom_Ombo zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 09.06.2011
Rankin's Bücher sind immer mächtig düster und bedrückend. Ich habe immer Anlaufschwierigkeiten, wenn ich eines in die Hand nehme. So auch bei diesem ...

Die Hälfte des Buches handelt davon, was Rebus in seinem Leben durchgemacht hat und offenbart sein Geheimnis ... danach dann wird es endlich mal etwas spannender und der Schluss gefiel mir gut!

Merkwürdig ist nur, dass ich Rankin's Bücher trotz des "Ich-weiß-nicht-so-recht-ob-es-mir-gefällt-oder-nicht" immer wieder in die Hand nehme. Also muss ja etwas dran sein ...
Chrisu zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 30.01.2011
In der Hauptstadt Schottlands, in Edinburgh, verschwinden kleine Mädchen, die dann erwürgt wieder gefunden werden. D.S. John Rebus ist auch in der Gruppe, die den Mörder aufspüren sollen. Erst durch Michael, seinen Bruder, wird der große Durchbruch geschafft, aber da hat der Täter bereits Samantha, die Tochter von John Rebus, in seiner Gewalt.
Ein Krimi der leichteren Art. Schnell und flüssig zu lesen und mit Spannung geschmückt.
MrNice zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 18.11.2010
John Rebus (lateinisch: Bilderrätsel), Detective Sergeant bei der Mordkommission der schottischen Metropole Edinburgh, ist wahrlich kein Ausbund an Fröhlichkeit. Beruflich ist er überlastet und ziemlich ausgebrannt, dem Alkohol und den Zigaretten mehr zugetan, als ihm gut tut. Sein Privatleben muss er als Desaster betrachten: die Ehe gescheitert, die Ex-Frau seine erbitterte Feindin, die Tochter im Teenageralter entfremdet - von seinem niemals überwundenen psychischen Zusammenbruch aus seiner Zeit als Elitesoldat einer mysteriösen Spezialeinheit ganz zu schweigen. Da ist es nur gut, dass er noch nichts von den Verwicklungen seines nur scheinbar erfolgreichen Bruders Michael in die Edinburgher Drogenszene weiß ...

Unter seinen Berufskollegen ist er aufgrund seiner Vergangenheit nicht gerade beliebt und wird daher zunächst mit langweiligen Routinearbeiten auf der Suche nach einem Kidnapper, dem bereits zwei kleine Mädchen zum Opfer gefallen sind, kaltgestellt. Die Polizei tappt in diesem spektakulären Fall völlig im Dunkeln und gerät unter Beschuss seitens der Medien und der Politik.

Viel zu spät, als schließlich auch seine kleine Tochter Samantha entführt wird, realisiert er, daß der Täter über anonyme Briefe Kontakt mit ihm aufgenommen hat. In den Briefen liegen dubiose Knoten und Kreuze (übrigens der Titel der englischsprachigen Originalausgabe) mit eigentümlichen Nachrichten, wie "für die, die zwischen den Zeilen lesen können" oder "überall sind Anhaltspunkte". Die verzwickte Auflösung des Falls führt ihn schließlich in das dunkelste Kapitel seiner eigenen Vergangenheit. Bisher gut verdrängt, müssen die schrecklichen Ereignisse seiner Vergangenheit ans Tageslicht, um Licht in das Dunkel zu bringen. Kann seine traumatisierte Seele diese Belastung aushalten und wird die Polizei somit das Leben seiner Tochter retten können ...?

Ich bin begeistert von diesem niveauvollen, gut geschriebenen und plausibel aufgeschlüsselten Kriminalroman im realistischem Milieu Edinburghs. "Edinburgh war eine schizophrene Stadt, die Stadt von Jekyll & Hyde natürlich, von Deacon Brodie, von Pelzmänteln ohne Schlüpfer drunter. Aber es war außerdem eine kleine Stadt, und das würde Rebus`Vorteil sein."

Ähnlich wie auch Henning Mankell wirft Ian Rankin einen sozialkritischen Blick auf seine Heimat, in der er auch mit seiner Frau Miranda und zwei Töchtern lebt, mit seiner dunklen Geschichte, seinen Verbrechen, seiner dorfähnlichen, calvinistischen Gesellschaft. Mit John Rebus hat Ian Rankin ungewollt eine Art Anti-Helden, der fast nichts richtig macht, seine Fehler hat und die Frühstücksbrötchen schon mal beim Nachbarn klaut.

Interessant auch der Name John "Rebus", was im lateinischen Bilderrätsel bedeutet. Denn tatsächlich muß John die Bilderrätsel des Mörders lösen, um ihm auf die Schliche zu kommen.
Mistie zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 08.10.2010
Als eingefleischte Serienleserin war es nur eine Frage der Zeit bis ich mein erstes Buch von Ian Rankin bzw mit Kommissar Rebus lesen würde. Ich habe mich entschieden die Serie in englisch zu lesen, damit mir auch ja kein Wortwitz oder Wortspielerei entgehen würde.

Entweder waren meine Erwartungen zu hoch oder ich war nur schlecht drauf oder ... auf jeden Fall kam ich nur sehr schwer in die Geschichte hinein. Nachdem die ganze Hintergrundstory um Rebus dramatisch geschildert wurde - auch da hielt sich die Spannung in Grenzen - kam mir das Ende ziemlich aufgesetzt und abrupt vor.

Leider nur eine 70° von mir für den ersten Band - doch sein Nachfolger ist bestellt.
Anela zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 28.09.2010
Mich hat das Buch alles in allem enttäuscht. Hatte viel Gutes über die Rebus-Romane gelesen und gehört und mich deshalb gleich mit dem 1. Band versorgt. Mich hat weder die melancholische Hauptfigur noch die Thematik der GEschichte gepackt, die mir ausserdem etwas unglaubwürdig vorkam. Ausserdem schienen mir einige passagen doch sêhr langatmig und übermässig dramatisiert. Einzig gefiel mir der Schauplatz des Geschehens und das trotz allem doch relativ spannende Ende.

Alles in Allem bin ich jedoch wirklich enttäsucht. Werde Rebus aber sicherlich noch eine 2. Chance geben - wenn auch nicht demnächst, im Moment und vorläufig hab ich genug von ihm.

Schade - Selten haben sich 200 Seiten so schwerfällig lesen lassen...
dieschlaue zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 05.01.2010
Das ist der erste Kriminalroman, in dem Detective Sergeant John Rebus die Hauptrolle spielt. Auch er ist -wie zB Mankells Kurt Wallander- ein unangepasster, teilweise depressiv und übelgelaunter Polizist, der -trinkgewohnt- auch über das typische gescheiterte Familienleben verfügt. In seinem ersten Fall muss Rebus in Edinburgh einen mehrfachen Mädchenmörder finden. Über den erfährt man zu wenig, sodass Charakter und Motiv des Täters weitgehend im Dunkeln bleiben. Spannung kommt zu selten auf: Schon recht früh bekommt man den ersten Hinweis auif den Mörder, wer nach S. 133 noch im Dunkeln tappt, liest seinen ersten Kriminalroman. Der Hauptmangel des Buches liegt aber in dem fehlenden Tempo. Eine Geschichte mit einem Serienmörder lebt von der schnellen Abfolge, dem Wettlauf, von Ermittlungstätigkeit und neuer Serientat. Hier kommt Rebus nur voran, weil er sich zum einen von seinem Bruder in Hypnose versetzen lässt und zum anderen ungefragt ein Literaturprofessor ein Wortspiel erklärt und Rebus so den Namen des nächsten Opfers erfährt; beides ist absolut unrealistisch. Auch über den "Dschungel" (S. 171) der Stadt Edinburgh erfährt man wenig. Das ist schade, denn Schottland ist nicht häufig Schauplatz eines Kriminalromans. Rankin muss sich im Laufe der weiteren Rebus-Romane (bis heute 12) deutlich gesteigert haben, denn anders sind Lob und Auflage nicht zu erklären.
1 von 9 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tedesca zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 17.08.2009
Ich habe dieses Buch im Original gelesen, noch dazu mehr oder weniger an den Originalschauplätzen. Das verleiht der Geschichte natürlich für mich noch mehr Brisanz, als sie an und für sich schon hat.Ich denke, ich bin auf den Rebus-Zug aufgesprungen, werde mir mit dem Lesen aller bisher erschienenen 13 Teile allerdings ein wenig Zeit lassen.

Die Hauptfigur John Rebus an sich finde ich gut charakterisiert, wobei es sich wieder einmal um diesen Typ Kommissar handelt, den wir schon aus so vielen anderen Werken kennen: dunkle Vergangenheit, Trend zum Alkoholismus, gestörte Beziehung zu Frauen, etc. Allerdings muss man Rankin zugutehalten, dass er seine Figur bereits 1985 erschaffen hat und somit eher zu den Vorreitern des Genres zählt als zu den Nachahmern.

Das Buch ist durchwegs spannend und gut zu lesen, wobei es mir stellenweise eine Spur zu langatmig war. Auf jeden Fall hat Rankin seinen ganz eigenen Stil, der sich durch Kürze und Prägnanz auszeichnet, was ja nicht unbedingt ein Fehler ist.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Frape zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 03.01.2009
Ich hatte mich aufgrund der hohen "Fieberwerte" hier auf der Seite zum Kauf des Buches bewegen lassen und bin leider sehr enttäuscht worden. Die Geschichte plätschert vor sich hin. Die Sprache ist uninspiriert. Der Plot hat das Niveau eines Groschenromans. Die Milieubeschreibung ist blass. Zwei weitere Rankin-Bücher liegen vor mir und damit die Hoffnung, dass der Autor sich steigert.
1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
CharlyDD zu »Ian Rankin: Verborgene Muster« 27.12.2008
"Verborgene Muster" war mein erster Rankin und ich bin sicher das sich daraus eine wunderbare Freundschaft entwickeln wird.

Rankin hat es mit dem 1. Fall des John Rebus geschafft mir den Protagonisten auf ca. 220 Seiten so nah zu bringen wie es andere Autoren mit ihren Helden in 10 Büchern nicht schaffen. Er hat mich mit genug Informationen "angefüttert" um meine Neugier zu wecken wie Rebus sich weiter entwickelt.
Auch nicht zu verachten sind die tiefen Einblicke in die Abgründe seiner Seele. Mich beschlich sogar teilweise das Gefühl das sich Rankin beim Schreiben zu sehr in der Gestaltung seiner Figuren verloren hat und sich dann mühsam zu den Mordfällen zurückfinden musste.

Fazit: Spitzenware für einen Erstling! Nachfolgebände werden definitiv gekauft.

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