Im Namen der Toten von Ian Rankin

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel The Naming of the Dead, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Manhattan.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 16 der John-Rebus-Serie.

  • London: Orion, 2006 unter dem Titel The Naming of the Dead. 589 Seiten.
  • München: Manhattan, 2007. Übersetzt von Juliane Gräbener-Müller. ISBN: 978-9783442542. 589 Seiten.
  • München: Goldmann, 2009. Übersetzt von Juliane Gräbener-Müller. ISBN: 978-3-442-46941-3. 589 Seiten.

'Im Namen der Toten' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch E-Book

In Kürze:

Sommer 2005 – die ganze Welt schaut , wo im Luxushotel auf Schottland Gleneagles das Gipfeltreffen der G8- Staaten stattfindet. Die Polizei hat bereits im Vorfeld alle Hände voll zu tun, nur – Inspector Rebus wurde trotz der ange spanntenLage zum Stillsitzen verdonnert. Bis an einem geheimnisumwitterten Ort bei Auchterarder – und damit in der Nähe des Hotels – Spuren gefunden wer – den, die auf einen Serienkiller hindeuten. Seine Opfer sucht er offenbar unter kürzlich entlassenen Sexualstraftätern, und drei hat er bereits getötet. Rebus ist der einzige, der den Fall übernehmen kann, und gelangt so in den Dunstkreis des G8-Treffens, von dem er eigentlich um jeden Preis ferngehalten werden sollte. Prompt gerät er mit dem englischen Leiter der Sicherheitsmaßnahmen aneinander. Siobhan Clarke liegt ebenfalls mit ihren Vorgesetzten im Clinch, seit sie den Polizisten sucht, der ihre Mutter bei einer der Demonstrationen verprügelt hat. Und sie lässt sich in ihren Nachforschungen ebenso wenig beirren wie Rebus …

Das meint Krimi-Couch.de: »Die große, böse Welt in der kleinen, bösen Stadt« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Edinburgh steht in diesem Sommer des Jahres 2005 ganz im Zeichen des 31ten G8-Gipfels. Staatsoberhäupter, Minister und Fachleute aus aller Welt treffen sich im unweit der Stadt gelegenen Gleneagles Hotel, um auf Einladung des britischen Premierministers Tony Blair über globalpolitische Themen zu verhandeln. Ihnen folgen unzählige Protestgruppen, die die versammelte Führungselite in Anwesenheit der Medien an Versäumnisse und Fehler zu erinnern gedenken. Die Stadt gleicht einer Festung, Polizei, Sicherheitskräfte und diverse Geheimdienste bemühen sich um die Sicherheit der G8-Teilnehmer.

Nur einer bleibt außen vor: Detective Inspector John Rebus steht ein Jahr vor seiner Pensionierung endgültig auf dem Abstellgleis. Seine Vorgesetzten wollen den querköpfigen Polizisten vorsichtshalber ausgrenzen, doch sie begehen einen Fehler: Geblendet von der Chance, sich im Rahmen des Gipfels zu profilieren, lassen sie die Zügel locker, was Rebus umgehend nutzt, seine Fehde mit Morris Gerald »Big Ger« Cafferty, einem gefürchteten Gangsterboss, fortzusetzen.

Als Ansatz dient ihm der Mord an dem Vergewaltiger und Schläger Cyril Colliar, der in Caffertys Diensten stand. Spuren sind rar, bis ein Stück der Jacke des Opfers gefunden wird. Weitere Kleidungsfetzen machen deutlich, dass Colliar nur ein Opfer eines Serienkillers ist, der es auf Sexualstraftäter abgesehen hat.

Die Ermittlungen gestalten sich wegen des Gipfels schwierig. Trotzdem findet Rebus die Zeit, sich in einen zweiten Fall einzumischen: Ein Abgeordneter aus London stürzt über die Zinnen des Edinburgher Schlosses, was den arroganten aber leider hochrangigen Geheimdienstler Steelforth auf den Plan ruft, der den beharrlich und ohne Rücksicht auf diplomatische Befindlichkeiten ermittelnden Rebus deckelt.

An zu vielen Fronten gleichzeitig unter Druck geratend, muss Rebus noch weiter aus der Deckung als sonst und kann doch nicht verhindern, dass ihm Cafferty, diverse moralisch korrumpierte Machtmenschen sowie ihre willig mörderische Drecksarbeiten erledigenden Schergen das Leben zur Hölle machen …

Ein Krimi als Spiegelbild nicht nur der schottischen Realität

Wieder einmal nutzt Rankin die Gelegenheit, im Rahmen eines Kriminalromans aktuelle Blicke auf 'sein’ Edinburgh zu werfen. Schon mehrfach hat er einen Rebus-Fall mit realen Ereignissen verknüpft. Dieses Mal ist es das G8-Treffen vom Juli 2005. Es bot sich für den kritischen Rankin förmlich an: Ein eitler Premierminister lädt die Welt nach Schottland ein, um sich dort umgehend mit seinen Gästen wie in einem belagerten Fort förmlich einzuigeln.

Der 'Feind’ ist die Schar der Kritiker, die Blair und die Politik, für die er und seine Gäste stehen, als Kette krimineller Fehlentscheidungen betrachten. Auf dem G8-Programm standen besonders neuralgische Punkte wie die globale Klimaveränderung, der Krieg gegen den Terrorismus, Reformen für den Nahen Osten und die Neuregelung der Entwicklungshilfen für Afrika. Von den Medien dazu ermuntert, schaute die Welt für einige Tage auf Schottland, und das bot sowohl den Teilnehmern des Gipfels als auch ihren Gegnern die Gelegenheit zur Selbstdarstellung.

Ian Rankin hat 2005 in Edinburgh die Ereignisse um das G8-Treffen beobachtet und seine Tauglichkeit als Hintergrund für einen Rebus-Roman erkannt. Sarkastisch teilt er nach beiden Seiten aus; es trifft die selbstherrlich unter sich tagenden Politiker und die mehr an Randale als an konstruktiver Opposition interessierten Protestler gleichermaßen.

Vor diesem eindringlich dargestellten Chaos wirkt es beinahe logisch, dass ein Mordkomplott und die Taten eines vigilantischen Serienkillers von allen Beteiligten eher als Ärgernis und Nebensache betrachtet werden. Womöglich kommt das diesem Roman zugute, denn als Krimi bietet Rankin mit »Im Namen der Toten« jenseits der G8-Kulisse und Rebus’ Ringen mit »Big Ger« Cafferty vor allem Routine.

Einmal mehr tanzt Rankin auf zu vielen Hochzeiten. Die beiden Mord-Plots reichen ihm noch nicht, im letzten Drittel lässt er Siobhan Clarke den Sirenengesängen Caffertys erliegen, aus dessen Fängen sie Rebus nun auch noch retten muss.

Ein wenig kurz kommt dieses Mal Rankins Vorliebe für obskure Stätten seiner schottischen Heimat. Immerhin spielt der »Clootie Well« eine wichtige Rolle: Eigentlich auf der Black Isle nördlich von Inverness gelegen und vom Verfasser kurzerhand in die Nähe von Edinburgh verlagert, ist dies eine Quelle, der seit 'heidnischer’ Zeit eine Glück spendende Wirkung nachgesagt wird. Als 'Opfer’ hängen die Wünschenden Kleidungsstücke in die Äste der Bäume und Sträucher um die Quelle. Da diese Textilien mit der Zeit verrotten, ergibt sich ein in heutiger Zeit unwirklicher und unheimlicher Anblick, was Rankin sehr gut in seine Geschichte einzuflechten weiß.
Figuren

Rebus endgültig außer Rand und Band?

Wehe, wenn er losgelassen …Wieder einmal müssen John Rebus’ Vorgesetzte feststellen, wie wahr dieses alte Sprichwort ist. Sie glaubten ihn dieses Mal fern aller Orte, an denen er, der nie Rücksicht auf politische Konstellationen und Absprachen nimmt, keinen Unfrieden stiften kann. Irrtum, denn Rebus weiß um seine Narrenfreiheit: Ein Jahr vor seiner Pensionierung kann ihm kaum mehr etwas anhaben, und das nutzt er gnadenlos aus.

Offener denn je verleiht Rankin seinem Unmut über die servile Vertrautheit der kommunalen Obrigkeit mit der Politik, der Wirtschaft und den Medien Ausdruck. Die Welt wurde längst unter diversen Großkonzernen aufgeteilt, die Politiker sind zu ihren Erfüllungsgehilfen degeneriert, was sich durch die Instanzen der Macht hinab fortsetzt. Unten steht der Bürger, gleichermaßen belogen wie desillusioniert. Das macht ihn nicht zum besseren Menschen: Formiert er sich, dann übernimmt er im Kleinen die Motive und Verhaltensweisen der Großen. Eine Diskussion zwischen Unten und Oben scheint ohnehin unmöglich geworden zu sein. Rankin schildert detailliert die eingefahrenen Mechanismen, nach denen Protest heutzutage von 'hauptberuflichen’ Demonstranten, der Staatsgewalt und den Medien als Schauspiel inszeniert wird.

Dass sein Job, der ihm trotz der damit verbundenen Härten alles bedeutet, bald ein Ende haben wird, bedrückt Rebus sehr. Vor allem ist da eine alte Rechnung offen. Seinen Erzfeind »Big Ger« Cafferty, mit dem ihn freilich auch sorgsam unterdrückte kameradschaftliche Gefühle verbinden, will Rebus unbedingt noch zur Strecke bringen. Das scheint schwieriger denn je, denn ausgerechnet der alte Gauner versorgt ihn mit nützlichen Hinweisen, mimt scheinheilig den geläuterten, altersweisen Mitbürger und beweist auch auf diesem glatten Parkett mehr Standfestigkeit als Rebus.

Kann es weitergehen?

Nicht einmal auf Siobhan Clarke kann sich Rebus verlassen. Dabei setzt er vor allem auf sie seine Hoffnungen auf eine Veränderung eingeschliffener Polizeiroutinen, die nur mehr Karrieristen und Speichellecker in die oberen Ränge zu befördern scheinen. Clarke weiß, was sie ihrem Mentor verdankt, und sie ist sichtlich gereift, seit sie zum ersten Mal seinen Weg kreuzte. Dennoch fehlt ihr die Erfahrung mit Menschen wie »Big Ger« Cafferty, der sie für eine Gefälligkeit zahlen und bluten lässt. Obwohl dieser Handlungsstrang zur inhaltlichen Überfrachtung des Romans beiträgt, liest sich das Tauziehen um Clarkes Seele zwischen Rebus und Cafferty äußerst spannend. Es dient außerdem eine Vorbereitung auf die Zeit nach Rebus’ Pensionierung: Es zeichnet sich ab, dass er Clarke auch als Vertraute im Polizeidienst aufgebaut hat, die ihm helfen wird, weiterhin auf Schurkenfang zu gehen. Das wollen wir jedenfalls hoffen, denn Im Namen der Toten liest sich einmal mehr so spannend, dass der Gedanke an ein Ausbleiben weiterer Fälle schreckt!

Michael Drewniok, Januar 2008

Ihre Meinung zu »Ian Rankin: Im Namen der Toten«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Jossele zu »Ian Rankin: Im Namen der Toten« 30.05.2016
Ian Rankin: im Namen der Toten
Ein typischer Rankin und ein typischer Rebus aus meiner Sicht: eine sehr verwickelte Geschichte mit so einigen falschen Fährten, denen nicht nur die Polizei folgt, sondern auf die auch unweigerlich der Leser gerät. Immer wenn der glaubt, der Polizei einen Schritt voraus zu sein und nun bald zu lesen, wie Rebus und Siobhan ebenfalls auf die richtige Fährte kommen, schlägt Rankin eine gekonnte Volte und plötzlich ist einiges wieder anders als zuvor. Rankin beweist auch wieder mal, dass er einer der relativ wenigen Krimiautoren ist, die einen so komplizierten Stoff auch wieder logisch auflösen können. Ich finde die Geschichte sehr gelungen. 85°
Klaus Knüppel zu »Ian Rankin: Im Namen der Toten« 15.10.2014
Der schlechteste Roman, den ich je gelesen habe. Langweilig von der ersten bis zur letzten Zeile. Völlig verwirrend und zusammenhanglos. Völlig unlogisch. Und am Ende ohne Aufklärung der Mordfälle. Dieser Roman ist aus meiner Sicht nicht zu empfehlen. Ich werde mit Sicherheit nicht noch einmal in die Versuchung kommen, einen Roman von Ian Ranking zu lesen.
Pazuzu zu »Ian Rankin: Im Namen der Toten« 18.11.2009
Der 16. Rebus-Roman spielt im Vorfeld des G8-Gipfels 2005, der bei Edinburgh stattfand. Bei den Sicherheitsvorkehrungen findet die Polizei in der Nähe des Tagungshotels Gleneagles auf einer Lichtung, wo abergläubische Menschen seit Jahrhunderten Kleidungsstücke zum Verrotten als Glückssymbole aufhängen, die Jacke eines Mannes, der vor kurzem in Edinburgh ermordet wurde. Als die Polizei dort Kleidungsstücke weiterer Mordopfer entdeckt, glaubt Rebus zunächst an einen Serienmörder. Zur gleichen Zeit stürzt ein Parlamentsmitglied während eines wichtigen Treffens in Edinburgh von den Zinnen der Burg.

Rankin erzählt eine sehr verwickelte Rachegeschichte mit einigen Wendungen und falschen Fährten, die er sehr geschickt einer Auflösung zuführt. Der G8-Gipfel spielt für die Geschichte eine zentrale Rolle – der Mörder deponiert die Kleidungsstücke in der Lichtung, weil er will, dass sie gefunden werden -, aber die langen und ausführlichen Beschreibungen der Aktionen der Demonstranten und der Ausschreitungen der Polizei erscheinen mir irrelevant. Für den einen oder anderen Leser mögen sie als zeitgeschichtliches Dokument aber durchaus von Interesse sein. Überhaupt hat mir dieser Roman nicht besonders gefallen, vermutlich weil ich die Prämisse nicht verstanden habe. Ohne hier zuviel zu verraten: aber sind ABC-Morde nicht ein Relikt aus der Zeit Agatha Christies? Beim Stand heutiger Polizeiarbeit läuft man doch als Mörder Gefahr, mit jeder Tat noch mehr Spuren zu legen und sich dadurch zu verraten. Dieser Rebus-Roman hat mich etwas enttäuscht.
heinrich zu »Ian Rankin: Im Namen der Toten« 21.07.2008
Fast glaubt man, dabei gewesen zu sein - so gut sind das Buch und die Ereignisse von 2005 miteinander verzahnt. Nach dem 'Souvenier des Mörders' eine weiterere gelungene Verschmelzung von Fiktion und Realität
agatha christie zu »Ian Rankin: Im Namen der Toten« 26.02.2008
war vollkommen enttäuscht. rankin konzentriert sich zu sehr darauf aktuelle ereignisse unterzubringen, dass er die kriminalgeschichte vernachlässigt. anstelle des roten fadens der durch die geschichte führt, verstrickt er sich in nebenhandlungen und der sinn des romans geht verloren. rankin stellt mit diesem werk unter beweis, dass er den skandinavischen krimiautoren nicht das wasser reichen kann.
Friedrich zu »Ian Rankin: Im Namen der Toten« 02.12.2007
Obwohl ein absoluter Inspektor Rebus Fan,
bin ich leider etwas enttäuscht.
Die Rahmenhandlung mit den Mordopfern ist mir etwas zu unübersichtlich, manche Aussagen kommen, vermutlich wegen der Übersetzung, nicht so gekonnt an.
Siobhan ohne Abgeklärtheit und ohne ihre gewohnten Spitzen, gefällt, mir nicht. Rankin baut hier wohl ein Weg für die Zukunft ein. Fazit:
Rebus läßt nach, seine Überlegenheit und sein Witz bleiben auf der Strecke. Ein karrieregeiler Überflieger-Agent hält das Heft bis zum Schluss in der Hand und Rebus resigniert und rächt sich an einen Porschefahrer.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Silke Schröder, themenguide.de zu »Ian Rankin: Im Namen der Toten« 08.11.2007
Ian Rankin lässt seinen neuen Krimi mit dem Anti-Helden John Rebus im Umfeld des G8-Gipfels in Schottland 2005 spielen. Geschickt verknüpft er dabei seine Story mit dem zeitgeschichtlich-aktuellen Hintergrund und lässt nicht nur Demonstranten aufmarschieren, sondern baut auch gleich noch die Bombenanschläge auf die Londoner U-Bahn mit ein. Realität und Fiktion kreuzen sich hier so elegant, dass die eigentliche Krimi-Handlung gänzlich im Fiktiven bleiben kann.

Einziges Manko sind die Dialoge, die Rebus schon seit diversen Vorgänger-Bänden mit dem Unterweltboss Cafferty führt und die hier ein wenig zu langatmig geraten sind. Neu hingegen ist der Versuch Caffertys, Siobhan zu manipulieren – eine bewährte Variante im immer währenden Kampf von Gut gegen Böse.

Insgesamt ist Ian Rankins 16. Krimi wieder ein spannender Kriminalroman mit jeder Menge überraschender Wendungen, der uns auf ein Neues in die schottische Mentalität und die Welt des John Rebus entführt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
phi99auc zu »Ian Rankin: Im Namen der Toten« 14.10.2007
Genial wie der Fall gestrickt ist und die Fäden am Ende zusammenlaufen. Wunderbares Porträt Schottlands im Juli 2005, so einiges hat mich an Heiligendamm 2007 erinnert. Nach so vielen Krimis kann man nur schwer glauben, dass Rankin sein Niveau immer wieder beweisen kann - aber er kann und ich bin stets aufs Neue über alle Maßen begeistert.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Im Namen der Toten

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: