Feuerball von Ian Fleming

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1961 unter dem Titel Thunderball, deutsche Ausgabe erstmals 1965 bei Scherz.

  • London: Jonathan Cape, 1961 unter dem Titel Thunderball. 253 Seiten.
  • Bern; München: Scherz, 1965 007 James Bond und die Aktion Feuerball. Übersetzt von Willy Thaler. 191 Seiten.
  • Bern; München: Scherz, 1975. Übersetzt von Willy Thaler. 175 Seiten.
  • Bern; München: Scherz, 1979. Übersetzt von Willy Thaler. 175 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1988 Sag niemals nie oder Feuerball. Übersetzt von Willy Thaler. ISBN: 3-502-50954-9. 175 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1992. Übersetzt von Willy Thaler. 175 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1999 Sag niemals nie oder Aktion Feuerball. Übersetzt von Willy Thaler. 175 Seiten.
  • Ludwigsburg: CrossCult, 2013. Übersetzt von Willy Thaler. ISBN: 978-3864250866. 372 Seiten.

'Feuerball' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

London, zur Zeit des Kalten Krieges. James Bond, Geheimagent Ihrer Majestät der Königin, hat nichts zu tun! Büroarbeit und die Langeweile tun dem verdienten Kämpfer nicht gut: sein Gesundheitscheck fällt katastrophal aus, und er wird von seinem Chef in ein Sanatorium geschickt. Was als zutiefst verabscheuter Urlaub beginnt, endet beinahe mit Bonds Tod. Doch damit beginnt die Geschichte erst, denn der hinbterhältige, durchtriebene Emile Largo, will die großen Mächte mit zwei Atombomben erpressen. Der Preis: 100 Millionen Dollar! Und nur 72 Stunden Zeit! Höchste Eisenbahn als für James Bond und seinen Kollegen Felix Leiter. Und wie immer muss James nicht nur die Welt retten, sondern sich auch um die innigst verherte Damenwelt kümmern.

Ihre Meinung zu »Ian Fleming: Feuerball«

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Jürg Jendis zu »Ian Fleming: Feuerball« 03.12.2012
Auch "Feuerball" ist für mich ein schlichtweg atemberaubender Wurf des Bond-Erfinders Ian Fleming. In den sechziger Jahren lebten die Menschen der westlichen Welt eigentlich in einer der besten Dekaden der Neuzeit. So ist es nicht verwunderlch wenn man sich vor Augen hält was in jener Zeit damals geschah: In den USA, das Land, das gerade zwei Dekaden lang eine friedliche Zeitspanne hinter sich hatte in welcher es gelungen war sich technologisch als eine absolute Supermacht darzustellen durch das Apollo-Weltraumprogramm und den gelungenen Flug zum Mond mit vom Fernsehen verfolgten Spaziergang auf demselben; so sah eigentlich alles prächtig aus. Wäre da nicht die Angst, die wohl damals jeder einigermassen gebildete Bürger hegte, dass das in den vergangen fünfzehn Jahren aufgebaute ungheure Sprengpotential von circa 20'000 verbunkerten Raketen mit nuklearen Sprengköpfen mal eines Tages aufgrund irgendeines nicht nöher indentifizierbaren Objektes auf einem Radar-Schirm der Airforce oder der Marine den sofortigen Gegenschlag mit einer ebenso ausgerüsteten Raketenwaffe zur Folge hätte. Die Angst hegte wohl damls jedermann und dies bildete den "geistige Hintergrund" vor dem Ian fleming seinen Thriller "Feuerball" verfasste. Seine ge-
niale Idee war dabei, das die Geheimorganisation Spectre zwei Nuklearwaffen von der Royal Airforce stibiezt und dann Englands Regierung mit der Drohung die zwei Bomben an zwei nicht näher bezeichjneten belebten Plätzen (Grosstädten) zu zünden, falls sich die Regierung nicht zur Zahlung einer Millionen Pfund bereit erklärt. Unser James B. hat nun die Aufgabe, die zwei von Spectre versteckten Bomben zu finden, bevor diese sie zur Detonation bringen können. Doch die Chancen für die Welt gerettet zu werden stehen schlecht denn Grossbrittaniens grösste Geheimwaffe gegen Schurken vom Kaliber eines Largo verbringt seine Tage mit knirschenden Zähnen mit erbarmungswürdigen "Diäten" wie Morgens: Gemüse, Mittags zum Kraftaufbau Blattsalat und Abends vorm zu Bett gehen nochmals eine Birne und ein paar Weintrauben. Unser heissgeliebter Geheimagent mit der Doppelnull und der magischen sieben ist halbverhungert und befindet sich vor lauter Vegetarischen Köstlichkeiten bereits im Halbdelirium. In seinen Träumen erscheinen ihmsaftige Steaks und herrlich duftende Rinderbraten als Visionen wie von einem anderen Planeten, denn auf dem Teller vor ihm liegen nur drei verlorene Stücke Rosenkohl und als Nachtisch winkt ihm statt des kräftigenden Erdbeer-Vanille Glacees nur kleine Aprikose. Als Carnivor (Fleischesser) wie unser Freund Bond muss man sich da vorkommen wie jemand, der in der tiefsten aller Höllen schmort. Nach einem äusserst coolen Schlagabtausch mit einem Agentenkollegen von Spectre der für den Gegner mit einer leichten Verbrühung in einer auf 500° C hochjustierten Sitzsauna-Box endet, macht sich unser James munter auf zu seinem klammheimlich verehrten Chef "M", der ihn in einer höchst geheimen Sitzung mit den Tatsachen des von Spectre begangenen Verbrechens konfrontiert und ihm den Auftrag erteilt die beiden "verschwundenen" atomaren Sprengsätze plaziert in zwei A-Bomben wiederzubeschaffen. Das was diesen Roman so lesenswert macht ist wohl die Tatsache wie Spectre den irrwitzigen Coup landet: Zwei der am besten bewachten Waffen zu stibitzen, ohne das die Regierung den leisesten Schimmer hat was da vor sich geht. Der Pilot des waffentragenden Jets wird durch einen durch eine Gesichtsoperation dem Abbild des Piloten stark ähnelnden Spectre-eigenen Piloten.Double ersetzt. Jener setzt während eines Nato-Uebungsfluges die übribe Mannschaft an Bord mittels Giftgas ausser Gefecht, zwängt sich selber in
den Pilotensitz und schert aus dem Jet-Geschwader durch ein halsbrecherisches Flugmanöver, einer art kontrolliertem Absturz bis knapp hinunter auf 500 Meter Flughöhe, über dem Pazifik aus. Mit beachtlichem Mut gelingt es dem Spectre-Piloten die Maschine auf der Meeresoberfläche zu landen ohne dass das Flugzeug und seine gefährliche Last zu Schaden kommen.In dieser verfahrenen Situation setzt der von uns allen hoch verehrte "M" seinen wertvollsten Mann Mr. Bond ein um die wahrhaft "Heissen" Kohlen wieder einmal aus dem Feuer zu hohlen.
Susannah zu »Ian Fleming: Feuerball« 20.11.2008
London, zur Zeit des Kalten Krieges. James Bond, Geheimagent Ihrer Majestät der Königin, hat nichts zu tun! Büroarbeit und die Langeweile tun dem verdienten Kämpfer nicht gut: sein Gesundheitscheck fällt katastrophal aus, und er wird von seinem Chef in ein Sanatorium geschickt. Was als zutiefst verabscheuter Urlaub beginnt, endet beinahe mit Bonds Tod. Doch damit beginnt die Geschichte erst, denn der hinbterhältige, durchtriebene Emile Largo, will die großen Mächte mit zwei Atombomben erpressen. Der Preis: 100 Millionen Dollar! Und nur 72 Stunden Zeit! Höchste Eisenbahn als für James Bond und seinen Kollegen Felix Leiter. Und wie immer muss James nicht nur die Welt retten, sondern sich auch um die innigst verherte Damenwelt kümmern ...

James Bond wie er leibt und lebt! Auch wenn man ihn zu Beginn nicht wiedererkennt! Ungesund, alles andere als fit - ab ins Sanatorium! Gerade diese erste Episode des Krimis war zum schießen - der Rest war dafür spannend! Wenn mir auch "Liebesgrüße aus Moskau" noch einen Tick besser gefiel (dort waren Atmosphäre und Finale einfach unschlagbar), so ist doch auch "Feuerball" ein herrlicher Genuss. Sehr gefreut habe ich mich über ein Wiedersehen mit Felix Leiter, eine meiner persönlichen Lieblingsfiguren aus dem Bond-Universum. Natürlich darf man bei Fleming keinen hohen Anspruch erwarten - aber man geht ja auch nicht in einen Bond-Film, um nachdenklich und bedächtig nickend das Kino zu verlassen. Und eines wird mir immer wieder, beim lesen der Romane klar: ich habe "meinen" Bond gefunden ...
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