Das letzte Geheimnis von Ian Caldwell & Dustin Thomason

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel The Rule of Four, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New Jersey, 1990 - 2009.

  • New York: Bantam Dell, 2004 unter dem Titel The Rule of Four. 450 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 2004. Übersetzt von Rainer Schmidt. ISBN: 3-7857-2153-6. 443 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2006. Übersetzt von Rainer Schmidt. ISBN: 978-3-404-15579-8. 442 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2005. Gesprochen von Tim Bergmann. ISBN: 3-7857-1488-2. 5 CDs.

'Das letzte Geheimnis' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Kann ein Buch lebensgefährlich sein? Schon vor 500 Jahren starben die ersten Menschen bei dem Versuch, die Hypnerotomania Poliphili zu entschlüsseln. Nun geraten vier Studenten aus Princeton in den Bannkreis dieser rätselhaften Schrift aus der Renaissance, die ein sensationelles Geheimnis enthält. Ein lebensgefährliches Geheimnis. Das letzte Geheimnis. Denn plötzlich geschehen Morde auf dem Campus …

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Felix B zu »Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis« 01.09.2011
Ein bemerkenswertes Buch. Nach meiner Meinung ist das der beste Krimi den ich je gelesen habe und das waren nicht wenig;). Zugegeben wird es nicht jedem liegen da es keinen festen Protagonisten gibt, sondern die Hauptsächliche Handlung immer zwischen den perfekt zusammenpassenden Protagonisten wechselt. Ich finde in diesem Buch steckt soviel Lebensweisheit sowie historisches Wissen und natürlich besonders viel Philosophie. Als ich dieses Buch gelesen habe dachte ich was muss das für ein erfahrender Autor sein der soviel Lebensweisheit in einen Krimi packen kann und mit so einem atemberaubendem Stil schreiben kann, mit dem er mich und viele andere völlig in seinen Bann gezogen hat! Ich habe nicht damit gerechnet das es zwei junge Studenten es waren! Und möchte euch und allen anderen die das Buch lesen möchten oder es schon gelesen haben: Thank You Dustin and Ian for the best book I have ever read and pls keep your beauty style to write a book like this. And wath ever some people say I love your style and pls carry on:)
Gustav Trinkaus zu »Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis« 19.06.2011
Ich kenne die deutsche Übersetzung nicht und weiß deshalb nicht, wieweit sie mit dem englischsprachigen Original übereinstimmt. Aber ich habe gerade 3/4 der Originalausgabe gelesen (und kann garnicht schnell genug weiterlesen), und kann meine Bewerung des Romans auf folgenden Nenner bringen: dieses Buch ist nur etwas für Leute mit einer überdurchschnittlichen Bildung (ohne dies überheblich zu meinen). Außerdem muß man als Leser bereit sein (wie schon von anderen Rezeszenten angesprochen), sich von Hyperaction und profaner Effekthascherei zu lösen. Der Reiz des Buches liegt viel tiefer in der auf historischen, humanistischen und teilweise philosophischen Kenntissen basierenden Detektivarbeit. Ich will aber gerne konzidieren, daß auch Leser ohne solche Vorbildung ihr Vergnügen an diesem Lesestoff haben, da Details aus diesen Gebieten immer eingängig und populär vermittelt werden.By the way: ich lese genauso gerne Clive Cussler, Bernard Cornwell, Wilbur Smith, Simon Scarrow, Dan Brown u. a.Eine Bewertung von The Rule of Four gebe ich heute noch nicht ab, da ich das Buch erst zu Ende lesen möchte.
J. Schreiber zu »Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis« 15.03.2011
Ein wirklich gelungenes Buch, das die Begeisterung der Protagonisten (und der Autoren?!) für die faszinierende Welt der italienischen Renaissance nicht nur sehr gut vermittelt, sondern nach kurzer Anlaufzeit auf den Leser überträgt. Zugegeben, wer einen Action-Thriller mit ständigem Wechsel des Geschehens auf beinahe jeder neuen Seite erwartet, wird enttäuscht. Einen vordergründigen "Reißer" zu schreiben, wird aber auch wohl nicht das Ansinnen von Caldwell und Tomason gewesen sein, die es vermögen, den Leser mit der liebevoll gedrechselten Schilderung der Rätselhaftigkeit der Hypnerotomachia in den Bann zu ziehen, gleichzeitig aber auch Innenleben und Interaktion der Protagonisten - insbesondere das "Hin- und Hergerissensein" zwischen dem Damals des Buches und dem Jetzt beim Ich-Erzähler - detailreich zu skizzieren. Wer zudem vielleicht auch das Campus-Leben eines US-Colleges kennt, wird viele der kenntnisreich geschilderten Aspekte der Kerngeschichte erinnerungsreich genossen haben. Was dieses Buch für mich noch packender und interessanter als das Eco´sche "Name der Rose" - neben dem ein Dan Brown nur flach und schnell herunter geschrieben wirken kann - macht, ist der Umstand, dass hier nicht nur Bücher und Philosophie der Antike dem Titel nach zitiert werden, sondern der Leser in die inhaltliche Erforschung der tatsächlich existierenden Hypnerotomachia Poliphili "mitgenommen" wird. Mein Interesse an dieser "Vorlage" hat "The Rule of Four" (der in meinen Augen passendere, weil mehrdimensionalere Titel der Originalausgabe) mit Sicherheit geweckt. Eine gute Gelegenheit jedenfalls, die langsam verschütteten Latein- und Italieisch-Kenntnisse wieder "aufzuwärmen"...
ABaum71 zu »Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis« 02.07.2010
"Der anspruchsvollste Thriller der Saison"... ?
Anspruchsvoll auf jeden Fall, aber ein Thriller sieht bei mir anders aus.
Die Autoren befassen sich fast ausschliesslich mit dem Buch das ich kaum aussprechen kann; das nebenbei drei... (oder doch nur zwei ??? ) Menschen ermordet werden, ist eher nur eine Randgeschichte und gerät fast völlig in den Hintergrund.
Etwas Spannung kam bei mir erst nach ca. 200 Seiten auf, die aber schnell wieder zunichte gemacht wurde als wieder alte Geschichten aus der Vergangenheit erzählt wurden. Diese Zeitsprünge machen das Lesen des Buches noch schwieriger, zeitweise weiß man nicht mal ob das gerade gelesene nun in der Gegenwart oder in der Vergangenheit geschieht.
Wer also auf einen spannungsgeladenen Thriller bei diesem Buch hofft, wird maßlos enttäuscht werden, wer aber auf tiefgründige und detaillierte Charakterisierungen der Protagonisten und auf Puzzle mit geschichtlichem Hintergrund steht, ist mit diesem Buch gut bedient, denn immerhin gibt es das Buch das ich kaum aussprechen kann, geschweige denn richtig schreiben kann, ja wirklich...
Peter.maag zu »Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis« 13.07.2008
Dieses Buch fand ich überaus spannend. Genossen habe ich das profunde literarische und historische Wissen der beiden Autoren, das war eine echte Bereicherung für mich. Wer erwartungsfrei die Geschichte liest wird nicht enttäuscht. Ich freue mich auf einen nächsten Band von ihnen.
Wenn schon Vergleiche herbeigezogen werden müssen, dann sind es die beiden grossartigen Bücher von Umberto Ecco. Der Name der Rose und das Foucaultsche Pendel.
Meine Bewertung 95%
Regenfreund zu »Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis« 24.09.2007
Es ist ein sehr schönes Buch, aber kein Thriller. Ein Buch über wissenschaftliche Obsession und über Freundschaft. Der Vergleich mit Dan Brown ist unpassend und wirkt sich negativ auf die Beurteilung des Buches aus. Ich habe es sehr gerne gelesen und kann es nur weiterempfehlen. Allerdings eben nicht als thriller.
poehgler zu »Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis« 21.07.2007
Schade finde ich, dass ich das Buch bis zu Ende gelesen habe. Aber ich dachte, dass es vielleicht noch kommt, die Spannung. Das letzte Geheimnis kann ich nicht empfehlen. Schade
Zejo zu »Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis« 21.07.2007
Nachdem ich mich jetzt bis zur Mitte durchgekämpft habe, werde ich es weglegen. War selten so enttäuscht, vor allem was die Ankündigung auf der Rückseite verspricht. Wo bitte ist der verstümmelte Hund, der den Auftakt bildet?
Bin jetzt in der Mitte und von dem Hund habe ich noch nichts gelesen.
Die Geschichte wechselt nur zwischen der langatmigen Erklärungen des Buches und den langweiligen Campusgeschichten verpickelter Studenten. Vielleicht käme ja der grosse Aha Effekt noch, aber denke mal ich werde meine Zeit besser dazu verwenden, interessantere Bücher zu lesen.
th-dolby zu »Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis« 05.02.2007
Tolles Buch, 52° ist meiner Meinung kann ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich gebe auch eine hohe 80!
(Inhaltlich kann ich mich aktuell nicht mehr dazu äußern, da es schon einige Zeit her ist, das ich es gelesen habe, doch ich hatte eben darüber nachgedacht es mir nochmal zur Hand zu nehmen...)
c_plus_plus zu »Ian Caldwell & Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis« 26.12.2006
Schließe mich meinem Vorredner an. Mir hat das Buch ebenfalls gut gefallen.

Man sollte aber bedenken, dass es sich hierbei nicht um eine "Dan Brown Konsorte" handelt. Der Erzählstil ist anspruchsvoller, die Charaktere sind weniger oberflächlich dargestellt. Trotzdem ist es spannend zu lesen!

Wer mit "sie ist gut gebaut, muskulös und intelligent" als Charakterisierung zufrieden ist (Vittoria Vetra alias "Lara Croft" in Illumniati ;-)), sich an Hubschrauber-Explosionen ergötzt und schnelle Actionszenen ohne große Pause dazwischen bevorzugt, wird in diesem Buch unnötig aufgehalten und sollte zu einem anderen greifen.

Aber zurück zu "Das letzte Geheimnis".
Es geht um die Entschlüsselung des geheimnisvollen Buches "Hypnerotomania Poliphili" (welches auch in Wirklichkeit existiert) sowie um die Erlebnisse der befreundeten Studenten, die immer mehr (wie ich als Leser auch) in den Bann des mysteriösen Buches geraten; weniger um Morde und deren Aufklärung.

Beim lesen bin ich sehr tief in die geheimnisvolle, magische Welt der Hypnerotomania Poliphili eingetaucht, die Schritt für Schritt aufgebaut wird und den Leser fast zu einem "Mit-Forscher" macht.
Gleichzeitig wird dieser Bann durch Nebengeschichten der Studenten und des studentischen Lebens aufgelockert.

Das Buch hat den Charme eines "Campus-Romans" (geheimnisvolle Bibliotheken, eigensinnige Forscher), und wenn man es schon mit Dan Brown und Umberto Eco (wie auf dem Buchrücken geschehen) in Verbindung bringen muss, so würde ich es in der Mitte zwischen Dan Browns kurzweiligem Actionspektakel Illuminati und Ecos "langsameren", teilweise auch langatmigen "Der Name der Rose" einordnen.

Also meiner Meinung nach ein gutes Buch, das eine so schlechte Bewertung (52°) nicht verdient hat!

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