Die Bestie vom Schlesischen Bahnhof von Horst Bosetzky

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 bei Jaron.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 1910 - 1929.

  • Berlin: Jaron, 2004. 318 Seiten.
  • München: dtv, 2005. 318 Seiten.

'Die Bestie vom Schlesischen Bahnhof' ist erschienen als

In Kürze:

Berlin um 1920: Leichenteile schwimmen im Luisenstädtischen Kanal und versetzen eine ganze Stadt in Angst und Schrecken. Hinter den grässlichen Funden verbirgt sich eine Serie bestialischer Sexualmorde.
Horst Bosetzky erzählt hier den authentischen Fall des Karl Großmann, des größten Massenmörders in der Berliner Geschichte. Mit soziologischem und psychologischem Gespür zeichnet der Autor in seinem dokumentarischen Roman die Greueltaten des gelernten Schlachters nach und zeigt, warum möglicherweise über hundert Frauen sterben mussten, bis Großmann das Handwerk gelegt wurde.

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TomSawyer zu »Horst Bosetzky: Die Bestie vom Schlesischen Bahnhof« 04.07.2013
Ein historisch hervorragend recherchierter Serienkiller-Krimi. Ausgezeichnet geschrieben. Und äußerst spannend bis zum Schluss - und wie immer mit der sozialkritischen -ky-Note, der nicht nur den Leidensweg der ermordeten Frauen aus der Unterschicht skizziert, sondern auch die soziale Herkunft des Täters beschreibt und sich so an eine soziosychologische Beschreibung der Tatmotive herantraut.
Hierin liegt der große Unterschied zu vielen anderen Serienkiller-Krimis: Der Täter ist Produkt einer kaputten Familie und einer asozialen Umwelt (und einem verarmten Nachkriegsdeutschland).
detno zu »Horst Bosetzky: Die Bestie vom Schlesischen Bahnhof« 17.09.2008
In der Zeit des wirtschaftlichen Niedergangs um 1920 treibt Karl Großmann in Berlin sein Unwesen. Er sucht Frauen, die bereit sind, seinen Haushalt zu führen. Wenig später verschwinden die Damen und tauchen irgendwann in Einzelteile verpackt in den Berliner Kanälen wieder auf.
Großmann zerlegt die Leichen zwar bei weitem nicht so sauber wie z.B. in "Des Todes dunkler Bruder" (von Jeff Lindsay), aber dafür schafft er es, erheblich mehr Damen zu verarbeiten.

Ein überaus spannendes und unterhaltsames Buch, das nur einen einzigen Schwachpunkt hat:
Der Appetit auf Bockwürste läßt nach dem Lesen der "Bestie vom Schlesischen Bahnhof" für einige Zeit stark nach.
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