Zum Töten nah von Henrike Heiland

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern / Rostock, 1990 - 2009.
Folge 2 der Erik-Kemper-und-Dr.-Anne-Wahlberg-Serie.

  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2007. 366 Seiten.

'Zum Töten nah' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als die verbrannte Leiche eines Nachwuchsspielers von Hansa Rostock im Seehafen gefunden wird, beginnt für Kommissar Erik Kemper und Kriminalpsychologin Dr. Anne Wahlberg ein Albtraum. Denn nicht nur, dass ausgerechnet in Rostock ausgerechnet ein Schwarzer auf diese Weise ermordet wurde – Eriks Kollege Kai Hauser scheint in den Fall verstrickt und wird nach einem Fluchtversuch in U-Haft genommen. Die Situation eskaliert, als ein weiterer junger Mann tot aufgefunden wird. Zu viel deutet mittlerweile auf eine Spur, die Erik entschieden zu heiß ist. Sie führt zu der allerletzten Person, die sich der Kommissar in den Kreis der Verdächtigen wünscht – die Tochter seines Vorgesetzten …

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Stefan zu »Henrike Heiland: Zum Töten nah« 19.02.2008
na ganz würd ich das jetzt nicht unterschreiben, die fähigkeiten sind noch im rahmen, deutlich besser eingesetzt als im ersten buch, mehr mit instinkt als mit hokuspokus gelöst, jedenfalls war das mein eindruck. gerade diese zwillingsgeschichte und ihre eltern hat mir hieran sehr viel mehr gefallen als alles andere. auf lokalkolorit kann ich wunderbar verzichten. die psychologie fand ich gut.
Volker zu »Henrike Heiland: Zum Töten nah« 10.12.2007
Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, und der Rostocker Lokalkolorit hat mir auch gut gefallen. Für die Story gibt es aber deutliche Abzüge. Mich überzeugt es einfach nicht, wenn die Geschichte nur schlüssig zu Ende erzählt werden kann, weil eine der Hauptfiguren übersinnliche Visionen zum Einsatz bringt. Auch die Charakterschilderung gelingt nicht immer. Insbesondere die Eltern der Zwillinge bleiben blass; sie dienen nur als Projektionsfläche ohne eigene gestalt zu gewinnen.
Insgesamt als Lektüre am (Ostsee-) Strand okay, aber nichts Überwältigendes.
Daniela L. zu »Henrike Heiland: Zum Töten nah« 02.04.2007
Flüssiges Buch mit interessanten Themen und Figuren. Ich dachte die ganze Zeit, ich weiß, wer der Mörder ist, und lag dann schön daneben, was echt mal Spaß gemacht hat. Die Psychologin ging mir allerdings ziemlich auf die Nerven.
Andrea zu »Henrike Heiland: Zum Töten nah« 08.03.2007
Richtig spannend!!! Das Buch hab ich in einem durchgelesen. es ist zwar ganz klassisch gebaut, aber sehr vielschichtig und packt einen sofort bei der ersten Seite. Prima fand ich die beiden parallelhandlungen, wie sie dann am Ende ganz logisch zueinanderfinden. Sehr sehr zu empfehlen, und Rostock ist ein guter Schauplatz. Die Figuren gefallen mir richtig gut, da gibt es einen grummeligen Kommissar, der aber eigentlich ganz nett ist, und eine Profilerin, von der man erst denkt, sie ist anstrengend, und man hofft dauernd, dass sie doch irgendwie zueinanderfinden.
Richard zu »Henrike Heiland: Zum Töten nah« 31.01.2007
Man kann Krimis aus (mindestens) zweierlei Blickwinkeln interessant finden. Ein Blickwinkel ist die Darstellung der Haupthandlung ("Wer ist der Mörder?"). Hier spielt die Spannung eine zentrale Rolle. Andererseits finde ich eine schöne Nebenhandlung (z.B. Beschreibung der Charaktere des Ermittlungsteams und deren Leben) ebenso wichtig. Hinsichtlich dieser beiden Gesichtspunkte ist "Zum Töten nah" sehr gelungen. Man fragt sich bereits jetzt, wie die in "Späte Rache" begonnene Entwicklung der Charaktere des Ermittlungsteams weitergeht. In gewissem Sinne verschwimmt sogar die Unterscheidung zwischen Neben- und Haupthandlung. Sogesehen einfach ein tolles Buch. Mit einer kleinen Adaption sicherlich auch für das Fernsehen geeignet.
bine zu »Henrike Heiland: Zum Töten nah« 25.01.2007
nach dem ich von "späte rache" schon so begeistert war habe ich mir natürlich auch gleich"zum töten nah" gekauft und bin total hin und weg,ist ein buch was einen bis zum schluss fesselt,am liebsten würde man es in einem rutsch fertig lesen. freue mich jetzt schon auf blutsünde.
frieda77 zu »Henrike Heiland: Zum Töten nah« 24.01.2007
durch soviel enthusiasmus neugierig geworden, buch gelesen und zu dem urteil gekommen: liest sich schnell und gut. interessante geschichte, musste mich allerdings sehr konzentrieren, weil doch echt komplex. es kommen sehr viele figuren vor, was schon mal verwirren kann. die szenen mit den zwillingsmädchen fand ich am stärksten, die hatten mehr was von einem roman, da hab ich zwischendurch vergessen, dass ich einen krimi lese :) also unterm strich: nicht schlecht, könnte man mehr von lesen.
Andreas zu »Henrike Heiland: Zum Töten nah« 24.01.2007
Achtung: Meinungs-Abweichler!
habe das Buch zwar ebenfalls am Stück gelesen, war aber nicht so gepackt wie beim ersten Teil. ob für mich die einschätzung - weniger "action", mehr "suspense" (oh, das musste ich erstmal nachschlagen) - vielleicht doch eher negativ aufzufassen ist, werde ich am wochende herausfinden. dann lese ich es einfach nochmal;-)
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Christopher zu »Henrike Heiland: Zum Töten nah« 23.01.2007
So. Eben zuende gelesen. Das Buch ist so brillant, wie es schon der erste Satz versprochen hat. Ein paar Szenen werde ich wohl nie vergessen. Verdammt modern, intelligent, musikalisch, emotional, nervenzerreißend. Großes Kino. Verdammt gut!
Markus Porto zu »Henrike Heiland: Zum Töten nah« 23.01.2007
Ich habe mir ebenfalls nach dem ersten Roman gleich den zweiten vorgenommen und wieder in einem Rutsch durchgelesen. Sehr spannend, bis zum Schluß! Wie im ersten Band gibt es hier ein zentrales Thema, daß die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verbindet. Der zweite Band ist komplexer als der erste, tiefgehender, auch abgründiger. Ich bin schon sehr auf den dritten Band gespannt!

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