Das verschollene Pergament von Henri Loevenbruck

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Le rasoir d´Ockham, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Paris, 1990 - 2009.

  • Paris: Flammarion, 2007 unter dem Titel Le rasoir d´Ockham. 449 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2011. Übersetzt von S. Kasten. ISBN: 978-3-426-50236-5. 544 Seiten.

'Das verschollene Pergament' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ari Mackenzie ist Spezialist für Sekten und Verschwörungen bei der Pariser Polizei. Als er seinem Freund Paul zu Hilfe kommen will, findet er nur noch dessen grausam zugerichtete Leiche vor: Der Schädel wurde durchbohrt, das Hirn verflüssigt. Doch dies ist nur der Auftakt zu einer Serie von bizarren Morden. Offenbar stehen sie alle mit einer jahrhundertealten Geheimloge und einem mysteriösen, im 15. Jahrhundert verlorengegangenen Pergament in Zusammenhang. Ari weiß, dass in diesem Manuskript dreizehn Seiten fehlen – genauso viele, wie die Loge Mitglieder hat. Und es scheint, als würde gerade jemand eines nach dem anderen umbringen …

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Lotse zu »Henri Loevenbruck: Das verschollene Pergament« 22.01.2012
Nein, so schlecht, wie es von U. Weissflog dargestellt wird, ist das Buch nun wirklich nicht. "Das verschollene Pergament" ist natürlich kein realistischer Krimi. Aber welcher Kriminalroman ist das schon? Für mich ist das Buch ein unterhaltsames, spannendes, in der heutigen Zeit spielendes Märchen. Mir ist auch nicht klar, welche Fragen offen geblieben sein sollen. Dass wir nicht erfahren, ob es den Weg zum., um den es hier geht, wirklich gibt, spricht doch eher für den Autoren.
U. Weissflog zu »Henri Loevenbruck: Das verschollene Pergament« 10.07.2011
NACHTRAG :
nachdem ich das Buch nun zuende gelesen habe muß ich sagen, hier gibt es nur ein Opfer - den Leser ! Ein Buch ohne jedes Ende, alle Fragen bleiben unbeantwortet, lieblos abgebrochener Romanschluß nach dem Motto: Haupsache die Seitenzahl wird erreicht. Der schlechteste Roman, den ich seit 20 Jahren gelesen habe und ich lese berufsbedingt ca. 2 Bücher pro Woche (Taxifahrer).
U. Weissflog zu »Henri Loevenbruck: Das verschollene Pergament« 07.07.2011
Zugegeben, nach der Lektüre vom "Kopernikus Syndrom" waren meine Erwartungen hoch angesetzt. Leider war der Fall dann um so tiefer.Ein Ermittler, der durch seinen Rachedurst alle Logik verliert und durch seine Alleingänge die folgenden Morde erst möglich macht ist so nicht hinzunehmen. Das er dafür von seinen Vorgesetzten auch noch befördert wird, um so unwarscheinlicher.Da passt seine machomäßige Einstellung zu Frauen genau ins Bild.
Zum Glück waren es nur 6 Seiten, die in dem Manuskript fehlen (und genausoviele Morde), sonst hätte man die Lektüre nicht bis zum Schluß durchgehalten.
Schade um eine gute Idee, die dann so banal umgesetzt wurde.
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