Die Brandmauer von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 1998
unter dem Titel Brandvägg,
deutsche Ausgabe erstmals 2001
bei Zsolnay.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Schonen / Ystad, 1990 - heute.
Folge 8 der Kurt-Wallander-Serie.
- Stockholm: Ordfront, 1998 unter dem Titel Brandvägg. 453 Seiten.
-
Wien: Zsolnay, 2001.
Übersetzt von Wolfgang Butt.
ISBN:
3-552-05168-6. 574 Seiten. -
München: dtv, 2003.
Übersetzt von Wolfgang Butt.
Ungekürzte Taschenbuchausgabe.
ISBN:
3423206616. 574 Seiten.
-
[Hörbuch] München: DerHörVerlag, 2002.
Gesprochen von Christoph Schobesberger; Heinz Kloss; Franziska Hayner; u.v.a..
Hörspielbearbeitung: Moritz W. Lange. Regie und Hörspielmusik: Christian Hagitte und Simon Bertling.
ISBN:
3895845795. 3 CDs.
'Die Brandmauer' ist erschienen als
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In Kürze:
»Wallander hatte noch nie etwas vergleichbares erlebt. Ein Todesfall, der sich wiederholte. Eine Leiche, die zurückkehrte.« In Wallanders achtem Fall geht es nicht nur darum, ein Computerverbrechen aufzudecken, sondern auch die Brandmauern, die Menschen um ihr Innerstes aufrichten, zu durchbrechen.
Das meint Krimi-Couch.de: »Applaus für einen außerordentlichen Roman«
Krimi-Rezension von Lars Schafft
Kommissar Wallanders letzter Fall – das Stand schon lange vor dem Erscheinen des Buches fest. Diese Tatsache und der eigenartige Titel Die Brandmauer allein machen schon neugierig. Nicht umsonst: Wallanders Finale ist eine furiose Reise in die New Economy und die Machtzentren des weltweiten Finanzsystems, die den Leser schlußendlich mehr als kritisch die Entwicklung der Globalisierung sehen lässt.
Zwei Mädchen bringen brutal einen Taxi-Fahrer um. Mit Hammer und Küchenmesser. Fast gleichzeitig wird die Leiche eines Programmierers vor einem Geldautomaten gefunden. Ein Schlaganfall, stellen die Mediziner fest. Doch der Arzt des IT-Sicherheits-Experten spricht dagegen: Topfit sei sein langjähriger Patient gewesen; ein Schlaganfall? Unmöglich!
Dann überschlagen sich die Ereignisse: Eine der mutmaßlichen Taxi-Fahrer-Mörderinnen flieht. Ganz Schonen liegt im Dunkeln – ein Stromausfall. Ausgelöst durch eine verkohlte Leiche über dem Transformator. Die Leiche des Programmierers wird aus der Pathologie gestohlen. Auf Wallander wird geschossen. Und als wenn das noch nicht genug wäre, muss sich Wallander mit einer Anzeige wegen Körperverletzung auseinandersetzen: Bei der Vernehmung der Mädchen ist ihm die Hand ausgerutscht.
Mankell gibt kurz vor dem endgültigen Schlußstrich der Wallander-Krimis ordentlich Gas, neue Wege tauchen auf, um ins Nichts zu führen, der schlaflose Kommissar hetzt von einer Katastrophe in die nächste. Intrigen im Präsidium und eine Liaison per Kontaktanzeige setzen ihm auch privat zu. Doch die beiden Fälle – oder ist es nur einer? – gewinnen an Eigendynamik, bei denen die emsigen Ermittler sogar auf einen jugendlichen Profi-Hacker angewiesen sind. Was ist das Ziel der Computerterroristen, denen sie auf der Spur sind? Als Wallander dahinter kommt, ist es fast zu spät, die Apokalypse steht kurz bevor.
»Ich glaube ja, dass das, was in diesem Buch steht, bald geschehen wird.« Mit diesen bedrückenden Worten lässt Henning Mankell den Vorhang fallen. Applaus für einen außerordentlichen Roman und standing ovations für eine große Krimi-Reihe!
Lars Schafft, Juni 2002
Das meinen andere:
»Es ist wohl Zeit, dass der grüblerische Kommissar abdankt; nicht alle Handlungsfäden sind so souverän verknüpft wie sonst. Aber viel Spannung und Atmosphäre bietet Mankell noch immer – ganz zu schweigen von der düsteren Aktualität des Plots.« (Der SPIEGEL)
»Der neueste Mankell-Roman ist nicht der beste. Kommissar Wallander und seinem Schöpfer scheint ein bisschen die Luft auszugehen. Die Länge des Buches macht dieses Manko nicht wett.« (Focus)
»Henning Mankell bringt noch einmal das Kunststück fertig, den Leser 574 Seiten lang bei der Stange zu halten, ihn in die Seelen seiner Protagonisten schauen und unglaubliche Abgründe spüren zu lassen.« (Radio Bremen)
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| dieschlaue zu »Henning Mankell: Die Brandmauer« | 05.01.2010 |
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| Claudia zu »Henning Mankell: Die Brandmauer« | 04.08.2007 |
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