Der Chinese von Henning Mankell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Kinesen, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Zsolnay.

  • Stockholm: Leopard, 2008 unter dem Titel Kinesen. 450 Seiten.
  • Wien: Zsolnay, 2008. Übersetzt von Wolfgang Butt. ISBN: 978-3-552-05436-3. 450 Seiten.
  • München: dtv, 2010. Übersetzt von Wolfgang Butt. ISBN: 978-3423212038. 608 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2008. Gesprochen von Axel Milberg. ISBN: 3867172544. 7 CDs.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2010. Gesprochen von Axel Milberg. ISBN: 3867175500. 7 CDs.

'Der Chinese' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, achtzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Adoptiveltern August und Britta Andrén unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten haben etwas mit ihr zu tun. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach China, wo sie auf die grausamen Machenschaften der politischen Führungselite stößt. »Der Chinese« ist ein Thriller auf höchstem Niveau. Er hat nicht nur eine atemberaubende Handlung, sondern erzählt auch davon, was passiert, wenn ein Land zur wirtschaftlichen Supermacht wird, während im Inneren ein System politischer Unterdrückung herrscht. 

Ihre Meinung zu »Henning Mankell: Der Chinese«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

René Maeder zu »Henning Mankell: Der Chinese« 04.01.2012
Habe unterdessen die Verfilmung gesehen, welche von mir aus gesehen recht gut gelungen ist. Der Start ist zwar etwas harzig aber dafür ist die Spannung im letzten Drittel des Films kaum auszuhalten. Wenn die Birgitta Roslin in China recherchiert, ist man versucht ihr zuzurufen, sie solle doch etwas vorsichtiger sein. Die Stimmung mag selbst via Mattscheibe zu bedrücken.
Katrin zu »Henning Mankell: Der Chinese« 30.12.2011
Ich hab ihn nur zur Seite gelegt wenn ich musste und kann nur sagen , eins der besten Mankells .
Ich mag die Herausforderung des ständigen Umdenkens.Ich hab keine Sekunde bereut !

Aber Gott sei Dank sind die Geschmäcker ja verschieden , obwohl ich ein bisschen enttäuscht über einige Meinungen hier bin.
Ali M. zu »Henning Mankell: Der Chinese« 17.12.2011
Es ist nicht mein erster Mankell den ich lese, aber für eine Weile mein letzter, d.h. ich habe nach ca. 100 Seiten entnervt aufgegeben.
Seine Abweichungen und Erzählschlaufen nerven mich plötzlich allzu sehr und ermüden mich auch. Wenn ich ein Buch leicht weglegen kann und es mich gar nicht reizt es wieder weiter zu lesen, dann dieses Buch. Die anderen Kommentare hier bestätigen nur was ich ahnte, dass es sich nicht speziell lohnt, dieses Buch zu Ende zu lesen. Sorry Mr. Mankell
Kurt zu »Henning Mankell: Der Chinese« 12.09.2011
Ich kann mich der Meinung von Miss Marple nur anschließen.
Beginnt sehr spannend und ist dann unendlich langweilig und Spannung entsteht nur durch einige zusammenhangslose Morde.
Die Aufklärung sollte auch etwas deutlicher sein - insbesonders da man durch den langen Mittelteil des Buches beinahe den Anfang wieder vergessen hat.
hankyberni zu »Henning Mankell: Der Chinese« 06.07.2011
Mein erster Mankell und definitiv mein letzter. Ich möchte bei einem Krimi unterhalten werden und nicht geschichtsmäßig unterrichtet werden. Ansonsten würde ich gleich zu Geschichtsbüchern greifen. Habe bis Seite 400 "ausgehalten" bis ich es weggelegt habe. Und sogar ohne schlechtes Gewissen. Fazit: Für mich kommen keine Schweden mehr auf den Tisch.
Miss Marple zu »Henning Mankell: Der Chinese« 15.06.2011
Der historische Teil des Buches, in dem über die Motive der Morde aufgeklärt wird, ist sehr spannend und fesselnd geschrieben.
Danach wird es leider sehr langweilig und unglaubwürdig, ungewöhnlich für einen Mankell.
Es gibt bessere Mankells.
Diesen habe ich nicht zu Ende gelesen und kann auch nicht dazu raten.
Leseempfehlung 50°
Sam1 zu »Henning Mankell: Der Chinese« 29.04.2011
Das ist auch mein 1. H. Mankell Buch. Sehr spannend und sehr schnell zu ende gelesen. Aber ehrlich gesagt Ich weiss immernoch nicht wer der Tater ist. Es hat etwas mit der Vergangenheit zu tun. Das steht fest. Deshalb lese ich paar passagen wieder um den puzzle zu kompletieren. Mann muss sich einfach mehr auf die Namen konzentrieren.

Sam1
lutz zu »Henning Mankell: Der Chinese« 14.03.2011
Ich finde dass "Der Chinese" sehr spannend geschrieben ist. Vor allem die Vebindung aus Krimi, historischem Rückblick und politischem Intrigen führt dazu, dass das Buch trotz seiner Länge bis zum Schluss kurzweilig ist. Besonders beeindruckend war für mich, wie Mankell am Ende den Bogen zu seinem Thema Afrika und in diesem Buch insbesondere der Einfluss Chinas in Afrika spannt.
Hana A. zu »Henning Mankell: Der Chinese« 09.03.2011
Mich konnte das Buch nicht enttäuschen da ich noch keinen anderen Henning Mankell gelesen hatte. Meine Mutter meinte sie sind "zu gruselig"(ich bin 13) aber in dieser Hinsicht hat das Buch mich enttäuscht !Ich bin sehr geschichtlich interessiert aber für Leute die es nicht sind ist es meeiner Meinung nach eine Verschwendung wertvoller Zeit,da das Buch ziemlich lang ist.
tedesca zu »Henning Mankell: Der Chinese« 04.03.2011
Wenn man sich keinen Schwedenkrimi erwartet, sondern einen Polit- und Wirtschaftsthriller mit Mordgeschichte, ist man hier richtig. Mankell, der ja in Mosambik lebt, beschreibt die Pläne der neuen chinesischen Politiker, die sich Afrika durch ihre wirtschaftliche Macht unterwerfen und als Ausweichquartier für ihre unterbeschäftigte Bevölkerung missbrauchen. Das war der wirklich schockierende Teil der Geschichte. Dazu kommt natürlich noch der historische Teil, die Ausbeutung chinesischer Zwangsarbeiter durch die Amerikaner beim Eisenbahnbau, und natürlich erfährt der Leser auch viel über das Leben im modernen Peking. Ein interessantes Buch mit einer durchaus greifbaren Hauptfigur, das so flüssig geschrieben ist, das man es nicht gerne aus der Hand legt. Als Hörbuch von Axel Milberg sehr gut und passend gelesen.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 61.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Der Chinese

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: