Blendwerk von Henning Boëtius

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1994 bei Eichborn.
Ort & Zeit der Handlung: Ostdeutschland, 1990 - 2009.
Folge 2 der Piet-Hieronymus-Serie.

  • Frankfurt am Main: Eichborn, 1994. 278 Seiten.
  • München: Goldmann, 1996. 252 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. ISBN: 3-442-72753-7. 251 Seiten.

'Blendwerk' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Als Spezialist des holländischen Morddezernats Groningen reist Piet Hieronymus in eine Kleinstadt der einstigen DDR. Der dort ansässige Buchhändler, ein Freund und Landsmann von Hieronymus, scheint in einer lebensbedrohlichen Situation zu sein. Das, was in der Stadt geschieht, wird für Hieronymus zu einem Alptraum. Doch letztlich führt ihn die Reise zurück in die eigene Kindheitswelt.

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Ursula Vietze zu »Henning Boëtius: Blendwerk« 28.08.2008
Ich fand es höchst eigenartig, habe es auch nicht wirklich verstanden. Auch die "holländische Auslegung" verschiedener deutscher Begriffe und Verständnisse haben großen Widerstand bei mir ausgelöst. Die Geschichte selbst bleibt rätselhaft und sehr skurril- kann mir nicht vorstellen, dass dieses gemalte Bild der thüringischen Nach-Wende-Gesellschaft irgendetwas reales birgt. Ziemlich paranoid das ganze und sehr verstörend. Hat mir nicht gefallen. Zum Glück gibts von diesem Autor bessere Bücher!
bert zu »Henning Boëtius: Blendwerk« 03.11.2006
Natürlich ist diese Geschichte irritierend. Sie ist eine aber Geschichte nicht "Geschichte". In dem Buch sind sind sehr starke, dichte Bilder, die mich fast an die Filme von Bergmann erinnern. Wie bei allen Hyronimus-Romanen würde ich den Handlungsverlauf teilweise als surrealistisch empfinden. Und wie immer, sprachlich ein gutes Deutsch.
rc zu »Henning Boëtius: Blendwerk« 17.04.2006
Ich hatte mir von diesem Buch viel versprochen, weil meine Frau schon ein anderes von ihm gelesen hatte und begeistert war. Dann jedoch war ich mehr und mehr, gelinde gesagt, irritiert über das sinnlose Thema und noch mehr über die Ahnungslosigkeit der wahren Verhältnisse in der ehemaligen DDR und über Thüringen im besonderen. Ich war von Anfang an sehr oft in Thüringen und frage mich ob Boetius jemals in Ostdeutschland oder auch nur in Thüringen gewesen ist. Ähnlich scheint es mit dem Kommentar von "mailsysop" zu sein. Er oder sie weiß nicht einmal, daß Thüringisch kein sächsischer Dialekt ist. Man könnte glauben da wäre einer darauf aus alle schon bestehenden Vorurteile zwischen Ost und West noch zu überspitzen. Für mich ist ein Krimi dann gut, wenn alle Fakten in sich schlüssig sind und nachvollziehbar. Mangelndes Faktenwissen und unlogische Verläufe beleidigen die Intelligenz des Lesers. Also das nächste Mal bitte etwas genauer recherchieren und dann schreiben.

rc über H. Boetius: Blendwerk
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