Die Tote im Keller von Helene Tursten

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel En man med litet ansikte, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 7 der Irene-Huss-Serie.

  • Stockholm: Piratförlaget, 2007 unter dem Titel En man med litet ansikte. 324 Seiten.
  • München: btb, 2007. Übersetzt von Lotta Rüegger & Holger Wolandt. ISBN: 978-3-442-75200-3. 315 Seiten.
  • München: btb, 2010. Übersetzt von Lotta Rüegger & Holger Wolandt. ISBN: 978-3-442-74029-1. 315 Seiten.
  • [Hörbuch] Schwäbisch Hall: steinbach sprechende bücher, 2009. Gesprochen von Ulrike Hübschmann. ISBN: 978-3886984190. 4 CDs.

'Die Tote im Keller' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

In einer eisigen Göteborger Winternacht stoßen Polizisten in einem alten Erdkeller auf die Leiche eines Mädchens. Offensichtlich wurde es über längere Zeit gefangen gehalten, missbraucht und brutal ermordet. Wer war die Tote, die niemand zu vermissen scheint? Die Ermittlungen führen Irene Huss ins Göteborger Rotlichtmilieu. Mit Hilfe ihrer Kollegin vom Dezernat für Menschenhandel kommt sie dem Kopf eines internationalen Mädchenhändlerrings auf die Spur, der sich gerade in der Stadt aufhält. Sie folgt der Fährte bis nach Teneriffa. Nach und nach deckt Irene Huss die Hintergründe dieses schmutzigen Geschäfts auf und bringt sich auf der Suche nach den Hintermännern schließlich selbst in höchste Gefahr. Aber wer hat das Mädchen tatsächlich auf dem Gewissen? Schleuser, Zuhälter, Freier? Noch ahnt niemand, dass der Mörder näher ist als gedacht … 

Ihre Meinung zu »Helene Tursten: Die Tote im Keller«

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Jossele zu »Helene Tursten: Die Tote im Keller« 03.02.2014
Es scheint mir für meinen Geschmack eine Regel zu werden: immer wenn Tursten sich in an die organisierte Kriminalität heranwagt, dann überhebt sie sich. Das war schon in der Tätowierung so. Auch diesmal gelingt es ihr nicht, die vielen komplizierten Geschehnisse, die sie erzählt, verbünftig und logisch zu Ende zu erzählen. All die Themen, die um die organisierte Kriminalität kreisen, wirken unausgegoren, weltfremd erzählt und am Ende als reines Beiwerk, so die Handlung in Teneriffa nebst üblen Klischees über die Polizei in Spanien, die Geschichte mit den Bauarbeitern und die um den Zuhälter Becker. 30° nur, weil sie die eigentliche Mordgeschichte ordentlich auflöst. Tursten sollte sich mit menschlichen Dramen mit wenigen handelnden Personen beschäftigen. Von den richtigen Verbrechern, so scheint es mir, hat sie keine Ahnung.
bluesbetty zu »Helene Tursten: Die Tote im Keller« 28.11.2011
Anhand des Klappentextes habe ich einen spannenden Krimi erwartet. Und tatsächlich ist das Thema des Buches auch interessant. Leider baut sich aber keine Spannung auf. Zu sehr werden hier private Probleme der Ermittler geschildert oder angedeutet, die wirklich nichts mit dem Fall zu tun haben. Auch wirken einige Ermittlungsmethoden sehr unwirklich. Überhaupt erscheint die gesamte Teneriffareise sehr an den Haaren herbeigezogen zu sein. Es wird wohl niemanden geben, der einen Ermittler nur für einen kurzen Vortrag, denn von Ermittlungsarbeit vor Ort kann man hier nicht reden, quer durch Europa reisen lässt. Das hätte man sehr viel effizienter mittels Telefon(konferenz), Fax und Internet lösen können. Das mehr oder weniger vorhersehbare Ende passt zu diesem Roman. Insgesamt kann man dazusagen, nett geschrieben. Mehr bietet der Roman aber nicht.

Meine Wertung: 68°
Larry B. zu »Helene Tursten: Die Tote im Keller« 06.09.2010
Dies war mein erster Roman von Helene Tursten und ich bin positiv überrascht. Anders als die Verfilmungen, empfand ich das Buch keineswegs als langatmig. Einzig die Reise nach Teneriffa war vollkommen überflüssige Effekthascherei. Leider war das Ende nicht besonders überraschend für mich, die Vermutung hatte ich bereits nach wenigen Seiten. Etwas weniger Familienleben und dafür etwas mehr Hintergrundinformationen über dieses brisante Thema hätten dem Roman aber bestimmt nicht geschadet.
CRI zu »Helene Tursten: Die Tote im Keller« 29.10.2009
Ein weiteres Buch aus der Reihe: Mochte man die anderen, wird einem dieses auch gefallen. Ich finde es eigentlich ganz nett, dass diese Ermittlerin nicht total depressiv ist und säuft, sondern eine ganz nette, normale Familie hat, von mir aus auch mit Hund. Eher stört mich ihr frauenfeindlicher Kollege. Bisschen seltsam ist natürlich, dass immer so viele Ermittler sich in waghalsige Abenteuer hineinbegeben, da macht Irene Huss keine Ausnahme. Ein gut zu lesendes Buch, unterhaltsam.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Rinquinquin zu »Helene Tursten: Die Tote im Keller« 13.01.2009
Furioser Beginn, dann zieht es sich doch hin. Die Ermittlungen kommen nicht voran. Die Reise nach Teneriffa erscheint etwas undurchsichtig und meiner Ansicht nach auch noch unglaubwürdig.
Mir gefällt aber die menschliche Seite des Romans, es wird nicht nur kriminalistisch ermittelt, sondern Inspektorin Irene Huss hat auch noch ein Familienleben, das gemeistert werden muss. Das ist sehr lebensnah erzählt.
Der Schluss ist überraschend, kommt aber ein wenig überhastet daher, ist nicht so gut ausgearbeitet.
Trotzdem alles in allem ein unterhaltsames Buch.
wolko zu »Helene Tursten: Die Tote im Keller« 30.06.2008
Wie bei Helene Tursten üblich zieht sich das wieder enorm hin.
Durch die erste Hälfte des Buches muss man sich regelrecht durchkämpfen, dann wird es etwas besser.
Insgesamt: Nicht empfehlenswert als Krimi. Als Familiensaga einschliesslich Hund mag´s durchgehen.
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