Der Umfang der Hölle von Heinrich Steinfest

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 bei Piper.

  • München: Piper, 2005. ISBN: 3-492-27092-1. 384 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2007. ISBN: 978-3-492-24933-1. 359 Seiten.

'Der Umfang der Hölle' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Leo Reisiger wird unverhofft Held des Tages, als er eine Dame vor einer Horde Hooligans rettet. Ihr berühmter Gatte Siem Bobeck lädt ihn zum Dank in sein Schloß im österreichischen Purbach ein. Leo Reisiger nimmt an, und ein Abgrund öffnet sich: Siem Bobeck entpuppt sich als ein genialer Wahnsinniger, der eine aggressionssteigernde Droge erfunden hat und sie nicht nur an seiner Familie testet. Als Reisiger aus der Hölle entlassen wird, sitzt er im Rollstuhl, und Bobeck lebt immer noch.

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Jennifer35 zu »Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle« 17.11.2014
Mein erster Steinfest Krimi - und meine Verwirrung ist nicht kleiner geworden.Der Protagonist erhält eine Einladung für einen Wochenende in einem Schloss, welche er, weil Reisinger als Person so skurril und anders ist, natürlich in erster Linie nicht annehmen kann. Erst die Namegleichheit des Aufenthaltsortes mit einem Mondkrater ändert seine Meinung.Die kurze Reise von seinem Heimatort in das oberösterreichische Purbach gestaltet sich aufregender als mein bisheriges 50ig jähriges Leben. Ein junges Mädchen verführt ihn zu einer nächtlichen Zugreise und wird dann noch von einer erotischen und reifen Dame in seinem Abteil „vergewaltigt“.Interessanterweise tragen beide Damen aber nichts zum Fortgang der Geschichte bei!!??!!
Nebenbei bleibt auch ungewiss, woher die junge Reporterin die Information über Reisingers Reiseabsicht und Reiseziel erhalten hatte.
Steinfest reiht skurrile Geschichten und ungewöhnliche Berühmtheiten lose aneinander.Friendly Floatees, (Badeentchen im Ozean), Poems von Wladimir Majakowskij, Georg Trakl und sehr viel wissenswertes über den Planeten Saturn.
Eine bemerkenswerte Bildung des Autors oder einfach nur sehr gut gegoogelt?
Der tiefere Sinn dieser Geschichte hat sich mir allerdings nie erschlossen. Nicht nur weil ich seitenlange dieses Blabla nur quergelesen habe.
Die Story könnte man straffen und in etwa 20 Seiten abzuhandeln. Alles andere ist unnötiger Ballast. Aber kaum eine Abhandlung über das spannende Thema, was eine gewaltfördernde Droge der Gesellschaft antuen kann.
Thema total verfehlt.
Lady X zu »Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle« 29.09.2009
Das war mein 3. Steinfest- Buch (nach Tortengräber und Nervöse Fische, von denen ich sehr angetan war).

Den Umfang der Hölle habe ich auf Seite 113 verlassen: Viel Lärm um nichts, zäh wie Leder. Die beiden oben genannten Bücher waren auch skurril, das erwartet der Leser bei Steinfest schließlich, aber jeweils versehen mit einem Spannungsbogen, der es in sich hatte, wohingegen die "Hölle" nicht wirklich brannte sondern allenfalls vor sich hin loderte! Interessante Typen machen noch keinen guten Krimi. Die einzelnen Sätze waren über und über mit Details gespickt, man könnte auch sagen überfrachtet.
Kinsey zu »Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle« 17.09.2008
Obwohl es jetzt schon ein paar Tage her ist, daß ich das Buch zu Ende gelesen habe, weiß ich immer noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Zugegeben, ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert – ausgesprochen skurriles Personal und absurde Dialoge, aber ist das wirlich ein Krimi? Mir fehlte irgendwie eine durchgehende (Krimi-)Handlung. Alles scheint zufällig zu passieren und dazu noch ohne Zweck und Ziel – einfach eine Aneinanderreihung von unglaublichen Begebenheiten, deren einziger Zusammenhang die Hauptfigur ist.
Als Krimi hat mich das Buch jedenfalls nicht überzeugen können.
Thomas Pohl zu »Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle« 01.09.2008
Ich weiß gar nicht, was Ihr habt? Ich habe erst heute am Nachmittag gerade dieses Buch von Herrn Steinfest sehr gelobt ob seines Stils , seiner Wortwahl und seiner Formulierungen.
Bis auf einen Tipp- oder Setzfehler war es erstaun- und -freulich korrekt gedruckt. Eine echte Wohltat. Mag sein, dass mein Urlaub während der Lektüre mich milder gestimmt hat als die anderen LeserInnen, aber ich fand großes Vergnügen an der Geschichte. Zudem komme ich aus München und lebe nun in Linz, fand also Gefallen an den Schilderungen beider Städte bzw spezieller Flecken darin. Also: Was wollte ich mehr? Dieses Buch als Hörbuch sprechen, das will ich nun mehr. So. Nun isses raus.
Anja S. zu »Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle« 10.10.2007
Dieser Steinfest hat mir nicht besonders gut gefallen. Zu wenig Handlung und zu viel Geschwafel. Ich habe es auch groesstenteils diagonal gelesen.
Schade drum, "Nervoese Fische" war so viel besser.
Helga Robinson zu »Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle« 17.08.2006
Grade "Umfang der Hölle" durchgelesen, 1. Buch von Heinrich Steinfest.
Ja, in der Mitte ist es teilweise langatmig ausufernd aber der Schreibstil und die Erzählweise sind wirklich faszinierend.
Werde erstmal alle anderen Bücher von ihm lesen.
Ich finde Herrn Steinfest genial.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Pascal zu »Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle« 24.11.2005
Leichte Kost ist dieses Buch sicher nicht und vermutlich werden viele Leser dieses Buch zur Seite legen.

Aber Steinfest fasziniert mich und zieht mich in seinen Bann. Obwohl die Geschichte banal ist und die Personen teils völlig absurd handeln. Auch langatmige Passagen und überflüssige Beschreibungen lassen mich nicht vom lesen abhalten.

Steinfest´s Art zu schreiben und zu erzählen ist für mich das Besondere. Die Geschichte selbst rückt in den Hintergrund.

Ich werde mich gerne wieder von seiner humorvollen, skurrilen Weise verführen lassen.

Habe noch die wunderbare Beschreibung eines Amazon-Kunden angefügt:

Kriminalgeschichte ohne Fahndung. Ein Kriminalroman, der Detektive, Polizei und jegliches Fahndungspersonal lediglich als Ausnahme- und Randerscheinung kennt, und deren Protagonisten man ohne kriminalistisches Intervenieren verfolgt. Anders als in den vorigen Romanen von Steinfest wird in diesem neuen Krimi noch viel mehr beschrieben und den Eigenartigkeiten und Schrullen der Personen auf den Grund gegangen. Wobei weniger zu passieren scheint und auch die Spannung vor allem durch das Erwartungen, nicht aber durch Handlungen gesteigert wird. Ein ungewöhnlicher Krimi, spannend und gewitzt bis zur letzten Seite
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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