Am Freitag schlief der Rabbi lang von Harry Kemelman

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1964 unter dem Titel Friday the Rabbi Slept Late, deutsche Ausgabe erstmals 1966 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New England, 1950 - 1969.
Folge 1 der Rabbi-David-Small-Serie.

  • New York: Crown, 1964 unter dem Titel Friday the Rabbi Slept Late. 224 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1966. Übersetzt von Liselotte Julius. ISBN: 3-499-42090-2. 154 Seiten.
  • Berlin: Das Neue Berlin, 1968. Übersetzt von Liselotte Julius. Lizenzausgabe für die DDR und andere sozialistische Länder. 190 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1995. Übersetzt von Liselotte Julius. ISBN: 3-499-43210-2. 154 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2001. Übersetzt von Liselotte Julius. ISBN: 3-499-23127-1. 206 Seiten.

'Am Freitag schlief der Rabbi lang' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Sie war jung, schwanger und tot. Ermordet. Man entdeckte ihre Leiche am Freitag. Bald verhaftet die Polizei einen Verdächtigen. Nur Rabbi David Small kann den unschuldigen Mann entlasten. Denn unter den Fenstern seiner Synagoge geschah der Mord – und in seinem Wagen fand der Rabbi die Handtasche der Toten.

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RolfW zu »Harry Kemelman: Am Freitag schlief der Rabbi lang« 17.11.2010
Ein fast perfekter Krimnalfall, ein hoch interessantes Milieu ( das jüdische Leben in den USA) - auch heute noch bietet dieses Buch Unterhaltung und Erkenntnis zugleich. Leider war es der Beginn einer ganzen Serie um Rabbi Small, und da der Erstling in die Kategorie "Krimi" eingeordnet worden war, musste sich der Rabbi mit immer abstruseren Verbrechen herum schlagen. Spätestens ab dem 3. oder 4. Band wäre "Jiddische Geschichten aus der Großstadt" der bessere Untertitel gewesen.
anath zu »Harry Kemelman: Am Freitag schlief der Rabbi lang« 12.08.2007
Der geborene Anti-Held! Rabbi Small ist ist mager und schmalbrüstig,er spricht leise und schiebt ständig seine Nickelbrille zurecht.Auto fahren ist auch nicht sein Ding...
Was soll die junge,dynamisch aufstrebende jüdische Gemeinde mit ausgerechnet dem?
Reibereien sind also vorhersehbar und dann passiert auch noch dieser Mord!
Der Leser hat den Spaß dabei.Denn es macht tatsächlich Spaß zu lesen,wie der stille,kluge Rabbi zum Einen tatsächlich ein paar Gemeindemitglieder auf seine Seite bringt und im (katholischen)Polizeichef einen Freund gewinnt,zum Anderen aber mit den Mitteln des Talmuds einen Mordfall löst.
bernd zu »Harry Kemelman: Am Freitag schlief der Rabbi lang« 21.09.2004
In der Tat: Ein Klassiker.

Vom Krimirätsel her gar nicht einmal so toll, aber das Gemeindeleben, das jüdische Element und die Verwobenheit von Krimi und Allgemeinem ist große Klasse. Wunderbar strukturiert und erzählt.
5 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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