Hansjörg Martin

Hansjörg Martin, geboren am 1. November 1920 in Leipzig, studierte nach der Schulzeit Ge-brauchsgraphik und Angewandte Kunst an der Leipziger Kunstakademie. Direkt nach dem Abschluss wurde er 1941 als Soldat eingezogen.

Nach dem 2. Weltkrieg und der Kriegsgefangenschaft in Holland, schlug er sich als Auf-tragsmaler durch, zog als Zirkusclown durch Norddeutschland und arbeitete als Bühnenbildner, Schaufensterdekorateur, Journalist und Lehrer. Ab 1963 arbeitete und lebte er als freier Schriftsteller in Wedel/Schleswig-Holstein.

Hansjörg Martins Romane trugen wesentlich zur Entwicklung eines eigenständigen deutschen Kriminalromans bei. Darüberhinaus schrieb er zahlreiche Kinder- und Jugendbücher.

Für den Rundfunk produzierte er über 100 Schulfunksendungen und Features und schrieb eine Reihe von Hörspielen. Neben zwei Dokumentarfilmen für den NDR bzw. WDR verfasste er zahlreiche Drehbücher für Fernsehserien und Spielfilme, die teilweise auf seinen eigenen Romanen basierten.

1986 erhielt er als »Begründer des neuen deutschen Kriminalromans« das Bundesverdienstkreuz, 1988 den Ehrenglauser für sein Lebenswerk.

Hansjörg Martin starb am 11. März 1999 auf Mallorca. Zu seinen Ehren verleiht das Syndikat, die Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller seit 2001 den Hans-Jörg-Martin-Preis für den besten Kinder- und Jugendkrimi des Jahres.

Krimis von Hansjörg Martin:

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