Hannelore Cayre

Hannelore Cayre – Tochter einer österreichischen Mutter, was den nicht allzu französischen Vornamen erklärt – ist Strafverteidigerin, schreibt Romane und lebt mit ihrer Familie im 19. Arrondissement von Paris. Davor war sie Finanzchefin bei einer Filmproduktionsfirma und nebenbei Filmemacherin, ihr Kurzfilm Albertina a magri wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Allerdings fing das Finanzwesen an, sie zu langweilen; die Juristerei hingegen wurde ihr immer faszinierender. Cayre spezialisierte sich auf Strafrecht und wurde Pflichtverteidigerin – genau in dem Milieu, das sie in ihren Romanen um den Anwalt Christophe Leibowitz beschreibt: an den Rändern der Gesellschaft, dort, wo man als Honorar manchmal in Naturalien bezahlt wird – eine Kiste Tomaten, Knoblauch oder Hühner. »Als Strafverteidigerin in Créteil arbeitet man mit und in dem Milieu, das aus der Immigration entstanden ist«, sagt sie und findet dieses Milieu faszinierend und spannend. (Text: Unionsverlag)

Krimis von Hannelore Cayre(in chronologischer Reihenfolge):

Christophe-Leibowitz:
Der Lumpenadvokat
Commis d\'office (2004)
Das Meisterstück
Toiles de maître (2005)
Ground XO (2007)
La Daronne (2017)

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