Seelenriss von Hanna Winter

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 2010 - heute.

  • Berlin: Ullstein, 2013. ISBN: 978-3-548-28367-8. 368 Seiten.

'Seelenriss' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ein brutaler Killer treibt sein Unwesen in Berlins Straßen. Er genießt es, zu töten. Er muss es wieder tun. Wann? Wer? Und warum? Nur Profilerin Lena Peters kann sein blutiges Geschäft beenden. Denn sie hat die Hölle am eigenen Leib erlebt und weiß: Wo Gedanken endlos kreisen, findet das Böse keine Ruhe!

Ihre Meinung zu »Hanna Winter: Seelenriss«

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Jonna zu »Hanna Winter: Seelenriss« 13.04.2015
Ich schließe mich der Meinung von fluffi an. Seelenriss ist sehr oberflächlich geschrieben, Spannung war kaum zu spüren. Nachdem eine Freundin mir Opfertod geschenkt hatte, las ich dann auch Seelenriss, war noch eine Spur schlechter als Opfertod.
Dies waren meine einzigen Bücher von Hanna Winter, es fehlt einfach Einfühlungsvermögen. Mir waren die Personen alle ziemlich egal und ich habe sie nur zuende gelesen, weil ich gerade nichts anderes hatte (Urlaub).
fluffi zu »Hanna Winter: Seelenriss« 01.04.2014
Ich mag Hanna Winters Schreibstil, "Stirb" war für mich ein fast perfekter Thriller. Seelenriss hat mich allerdings, genau wie Opfertod nicht in den Bann ziehem können. Das Buch ist gut geschrieben, flüssig zu lesen. Aber es hat mich an keiner Stelle wirklich gepackt, zu wenig Tiefe, zu schnell die verschiedenen Geschehnisse, zu wenig Gefühl für die Menschen, die Opfer, den Täter. Alles in allem ein netter Krimi, aber zu oberflächlich. Vielleicht sollte Frau Winter von der Serie um Lena Peters Abstand nehmen und lieber einzelne Thriller schreiben, dass sie das perfekt kann hat sie mit "Stirb" bewiesen. Von mir 60 Grad.
anyways zu »Hanna Winter: Seelenriss« 21.08.2013
Ein perfider Mörder treibt sein Unwesen, mitten in Berlin. Das erste Opfer wird als Fenstersturz gemeldet, als aber die ersten Beamten vor Ort sind, zeigt sich, dass das Opfer schlimmste Verätzungen im Gesicht hat. Verätzungen, die sie sich freiwillig zuzog? Lena Peters und Wulf Belling stehen vor einem Rätsel und es folgen weitere Tote. Gemeinsam haben alle nur eins, eine Morddrohung die ihnen Tage zuvor zugestellt wurde. Auch Lena hat diese Drohung erhalten, deswegen hat sie ein Zeitfenster von 72 h um den Täter zu finden und weitere Morde zu verhindern.

Das Gute zuerst: Die Story ist wirklich brutal spannend und gut durchdacht.

Haderte ich beim Vorgänger schon mit der Figur der Lena Peters , ist es nach diesem Buch nicht besser geworden. Die Autorin hat ein wirklich stark ausgeprägtes Schwarz/ Weiß- Denken, die Männer sind allesamt (einziger Lichtblick ist die Figur des Belling) arrogante Machos, die Frauen nicht ernst nehmen, oberflächig und ohne wirkliche Tiefe dargestellt, auf der anderen Seite ist Lena anscheinend Superwoman. Sie teilt verbal genauso aus wie ihre männlichen Kollegen, nimmt diese nicht ernst und ist im Allgemeinen arrogant, zickig und extrem überheblich, alles Attribute die sie an ihren männlichen Kollegen verabscheut. Aber Lena ist wieder übermächtig gut. Das Fass zum Überlaufen bringt aber ihre Erkrankung, da sollte man aus medizinischer Sicht doch mit ein paar Defiziten rechnen jedoch weit gefehlt. Das ist extrem unglaubwürdig. Schade die Story war wirklich spannend, der Schreibstil flüssig, wenn ich mich jedoch auf jeder dritten Seite über die Hauptakteurin ärgern muss, ist das kein wirkliches Lesevergnügen mehr.
Susanne L. zu »Hanna Winter: Seelenriss« 20.02.2013
Inhaltsangabe:

Berlin: Eine Frau verätzt sich das Gesicht und stürzt aus dem Fenster – zunächst sieht es für die Polizei wie ein Selbstmord aus. Doch Profilerin Lena Peters hat einen anderen Verdacht und bald schon findet man weitere, nicht lange zurück liegende „Selbstmorde“, die ähnlich inszeniert waren. Die Opfer wurden gezielt ausgewählt, doch die Polizei findet keinen Hinweis auf eine gemeinsame Verbindung. Die Zeit drängt, denn der Täter hat noch eine weitere Person im Visier ...

Das Buch ist der zweite Band mit der Profilerin Lena Peters.
1. Opfertod
2. Seelenriss

Der erste Satz:

„Lynn Maurer zog ihren aufklaffenden Bademantel zu und brachte kaum mehr als ein gequältes Wimmern zustande.“

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch ist spannend und rasant geschrieben, allerdings ging mir die Hauptperson Lena Peters etwas auf die Nerven.

Sehr positiv fiel mir auf, dass die Geschichte durchgehend spannend ist. Man möchte nicht aufhören zu lesen und fiebert mit den Protagonisten mit, wenn sie auf Tätersuche sind. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Lena Peters erzählt, aber zwischendrin werden immer wieder kurze Szenen eingeblendet, in denen man einen Blick auf den Täter werfen kann – jedoch ohne zu früh zu erkennen, um wen genau es sich handelt. Diese Szenen steigern die Spannung noch, denn als Leser weiß man, was der Täter als nächstes vor hat und man fiebert mit Lena Peters und ihren Kollegen mit, dass sie rechtzeitig der Wahrheit auf die Spur kommen und die vorbereitete Tat verhindern. Kurze Kapitel unterstützen die Spannung und man hat das Gefühl, die Geschichte rast auf ihren Höhepunkt zu.

Mit der Figur von Lena Peters konnte ich allerdings nicht so richtig warm werden. Sie erschien mir etwas zu sehr vom Schicksal gebeutelt. Es gibt einen kleinen Rückblick am Anfang der Geschichte auf die Ereignisse von Band eins, Lena Peters musste darin traumatische Ereignisse erleben. Die Autorin gönnt ihr auch in Band zwei keine Ruhe und mir wurde das etwas zu viel – wieviel muss eine Person denn erleiden und das gleich noch zweimal hintereinander? Ich hätte es interessant gefunden, wie Lena Peters die Ereignisse verarbeitet und sich mit diesen Erinnerungen mit dem Alltag einer Profilerin auseinandersetzen muss – aber von Ermittlungsalltag kann keine Rede sein. So wird Lena Peters zu einer Figur, die etwas unglaubwürdig wirkt und in ihren (scheinbaren) Launen und ihrer Unberechenbarkeit auf die Nerven fällt.

Polizeikollege Belling dagegen ist ein ruhiger Gegenpol, der ausgleichend wirkt. Ohne ihn wäre Lena noch viel schwerer auszuhalten gewesen.

Trotz meiner Probleme mit der Hauptfigur habe ich das Buch schnell und gerne gelesen – es ist ein Thriller, der seinen Namen verdient.
Stephanie zu »Hanna Winter: Seelenriss« 08.11.2012
Ich habe alle Bücher von Hanna Winter gelesen und ich lasse mich sehr gern in Ihre Berliner Welt entführen. Ihre Art zu schreiben ist unglaublich mitreißend, emotional und es fällt sehr schwer das Buch wegzulegen, da man sich fühlt als würde man Ihre Kriminalfälle mitlösen. Eine wirklich beeindruckende, junge Schriftstellerin in diesem Genre.
Ich freue mich auf "Seelenriss"!!!
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Sabi zu »Hanna Winter: Seelenriss« 30.10.2012
Ich habe bereits Opfertot gelesen und fande dieses Buch einfach nur Fantastisch!Ich freue mich jetzt schon auf dieses Buch und freue mich drauf es endlich in eigenen Händen zu halten und wieder in staunen zu raten.Ich finde die Bücher von Hanna Winter sind einfach super,sie erfüllen mich mit staunen und regen zum Nachdenken an was wohl als nächstes passieren mag.
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