Die Lebenden und Toten von Winsford von Håkan Nesser

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 unter dem Titel Levande och Döda I Winsford, deutsche Ausgabe erstmals 2014 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.

  • Stockholm: Albert Bonniers, 2013 unter dem Titel Levande och Döda I Winsford. 462 Seiten.
  • München : btb, 2014. Übersetzt von Paul Berf. 462 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2014. Gesprochen von Eva Mattes. ungekürzte Lesung. ISBN: 3844515291. 1 CDs.

'Die Lebenden und Toten von Winsford' ist erschienen als HörbuchE-Book

In Kürze:

Vorgestern beschloss ich, meinen Hund zu überleben. Das bin ich ihm schuldig …Exmoor, eines Abends im November. Über einem kleinen Dorf in der südenglischen Moorlandschaft liegt dichter Nebel. Die geheimnisvolle Frau, die sich unter dem Namen Maria Anderson mit ihrem Hund im abseits gelegenen Haus auf der Heide niederlässt, bietet Stoff für Spekulationen. Was hat sie alleine hier draußen in der Einöde zu suchen? Irgendetwas Sonderbares umgibt diese Fremde. Und nicht alle scheinen ihr wohlgesonnen. Plötzlich liegen tote Vögel vor ihrer Tür und ihr Hund verschwindet tagelang. Und die seltsamen Vorfälle häufen sich …

Das meint Krimi-Couch.de: »Wahrheit und präsentierte Fiktion« 97°Treffer

Krimi-Rezension von Almut Oetjen

Die 55-jährige Schwedin Maria Anderson zieht mit ihrem Hund Castor im Spätherbst in das englische Dorf Winsford. Sie lernt manche Bewohner kennen, die ihre Anwesenheit allenfalls kurz hinterfragen. Maria gibt sich als Schriftstellerin aus, die ein halbes Jahr lang zurückgezogen an einem Text arbeiten möchte. Tatsächlich jedoch sind ihre Motive für den Rückzug nach England anderer Natur.

Innenansichten einer Lebensvermesserin

Wie seine schwedische Kollegin Kerstin Ekman schreibt Håkan Nesser überwiegend Kriminalromane (und –erzählungen), die jedoch nur bedingt und selten Genreregeln folgen. Sind die Geschichten um den Ermittler Van Veeteren noch dem Krimi-Sujet eindeutig zuordenbar, scheint dieses Sujet in seinen anderen Büchern oft nur als ein Element auf, das, wie in Die Lebenden und Toten von Winsford auf eine durchgehende Erzählung verweist.
Nesser scheint von der Vorstellung auszugehen, die Geschichten seien alle schon auf die eine oder andere Weise erzählt worden, wichtiger seien die Details, über die er vermittelt, was die Leser über die Figuren und Ereignisse wissen müssen. Dieses Wissen ist aber nie vollständig, oft genug wird nur implizit erzählt, es werden Angebote gemacht, mit denen sich Leser und Leserinnen auseinandersetzen können.

Und so, wie man in Die Lebenden und Toten von Winsford beim Autofahren sich verfahren oder eine falsche Abfahrt wählen kann, lässt sich auch der Roman selbst rezipieren. Strukturiert wird die Fahrt wie auch die Lektüre durch die Angabe von Start- und Zielpunkt, dazwischen gibt es Möglichkeitenräume. Entsprechend konstruiert Maria detaillierte kleine Lügengebilde, vereint sie jedoch nicht zu einem schlüssigen Ganzen, weil ihr dies, so ihre eigene Aussage, zu kompliziert werden dürfte.

Wir erfahren aus Sicht Marias, die in England ihren Ehenamen abgelegt hat, dass sie mit dem Literaturprofessor und Schriftsteller Martin Holinek verheiratet ist. Martin soll eine Frau vergewaltigt haben. Maria verwendet in diesem Zusammenhang wiederholt die Phrase als er die Kellnerin vergewaltigte – oder zumindest sein Sperma auf ihrem Bauch hinterließ. Das Motiv der Vergewaltigung durchzieht den Text und taucht später in einem anderen Erzählzusammenhang in Verbindung mit einem Tötungsdelikt auf. Das Motiv wirkt ebenso Struktur gebend, wie die häufige Verwendung von Ponybildern, Listen (wie Abfragen mit drei Passwörtern) und Phrasen der Qualität »hier oder dort«, »dies oder jenes«, schließlich Bestandsaufnahmen, kurzen Wetterberichten und Beschreibungen des Zustandes Castors. Bestimmen den Text anfangs Abwägungen, werden diese im Verlauf der Erzählung weniger und geben den Strukturelementen Raum.

Die Lebenden und Toten von Winsford spielt auf zwei Handlungsebenen, die bestimmt sind durch Gegenwart und Vergangenheit, hat zwei Hauptfiguren, Maria und Castor, Handlungsort ist überwiegend England, in geringem Maße Schweden, hinzu kommen wenige Orte in den Erinnerungen Marias. In diesen Erinnerungen, die biografischen Charakter haben und auf indirekte Weise Maria den Lesern verständlich machen, wird eher beiläufig ein Mysterium entwickelt, das einer Auflösung entgegenstrebt. Es beginnt mit Unstimmigkeiten, bis irgendwann ein Ehemann genannt wird, eine mögliche Vergewaltigung, ein Mord. Wir erfahren nur die Gedanken Marias, es gibt keine objektive Erzählinstanz.

Dieses Mysterium wirkt vielleicht in die physische Gegenwart Marias hinein, so, wenn ihr Wagen plötzlich an einsamem Ort seltsame Zeichen aufweist, ein toter Vogel vor ihrer Haustür liegt, oder Castor zwei Tage lang verschwindet, um dann überraschend im Gasthof aufzutauchen, in den er Maria häufiger begleitet. Maria stellt Verbindungen zum Mysterium her, über deren Gehalt sie nur mutmaßen kann.

Maria erweist sich im Verlauf ihrer inneren Monologe, Erinnerungen und Gegenwartsbeschreibungen als eine Lebensvermesserin. Sie argumentiert in Zeiten davor, danach, einer Zeit zwischen zwei Zeiten, verbindet diese Gedanken mit Mutmaßungen, die hinterfragt und gelegentlich korrigiert werden.
Maria denkt nach über die Absurdität von Handlungsalternativen und der Auswahl aus diesem Alternativenpool, verbindet ihre Gedanken mit Vorstellungen von der Idee des Sinnlosen. Sie nimmt minutiöse Konstruktionen von Wirklichkeit vor, insbesondere Beziehungswirklichkeit über eine Art von Beziehungsgrammatik, deren Regeln von einer Person verändert und auf andere Beziehungen wirken können.

Maria formuliert im Verlauf der Erzählung drei zusammenhängende Aussagesätze, die für das Verständnis der Erzählung wichtig sind. »Vorgestern beschloss ich, meinen Hund zu überleben«, »Hunde sollten ihre Halter nicht überleben« und »Männer sollten ihre Frauen nicht überleben«. Nesser beschreibt die Zweisamkeit Marias und Castors in Momenten wie eine Beziehung zwischen zwei Menschen, die gemeinsamen Wanderungen, Aufenthalte im Gasthof, das morgendliche Erwachen und Frühstück, die gemütlichen Abende in dem nach Schimmel riechenden Cottage. In den Erinnerungen wird die Möglichkeit zweier Morde mit verschiedenen Tätern angedeutet.

Håkan Nessers Die Lebenden und die Toten von Winsford ist in Architektur und Inhalt anspruchsvolle Literatur, die ihre Geschichte nicht über den Plot voranbringt, sondern über eine Vielzahl kleiner Geschichten, Details und Abschweifungen, in psychologisch feinfühliger Weise von einem eher banalen Alltag und manchen schlimmen Dingen erzählt, einiges impliziert, was aus dem Zusammenhang erschließbar ist. Jedenfalls erzählt Nesser keine geradlinige und aktionsreiche Kriminalgeschichte, das Buch kann aber dem Krimigenre zugerechnet werden.

Almut Oetjen, Dezember 2014

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Ivy Mere zu »Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford« 09.03.2017
Selten habe ich ein Buch so schnell durchgelesen. Vielleicht, weil ich auf etwas gewartet habe, auf die Wendung. Die kam nicht so pompös, wie ich es erwartet hatte, nicht so wie man es mittlerweile bei jedem Krimi erwartet. Noch mehr Tote, noch schrecklicher, verstörender. Sondern real bleibend. Es lässt einen in der Wirklichkeit zurück und bringt einen dazu über das Leben nachzudenken. Das Buch macht einen ein wenig reifer.Håkan Nesser gelingt es, eine Figur zu zeichnen, die ihre Gefühle hinter einem Schutzschild trägt, das sich bei ihr errichtet hat, aufgrund von Ereignissen in ihrer Vergangenheit, von denen man nach und nach erfährt. Sie kommt aus einer, wie ich finde, sehr deprimierenden Beziehung, in dessen Hintergründe man genauso wenig Einblicke bekommt wie sie selbst. Mit Kindern, die ein Abbild dieser Beziehung sind. Dies alte Leben hat sie nun hinter sich gelassen, hat im wahrsten Sinne des Wortes die Tür hinter sich geschlossen. Der Umstand lässt sie vollkommen kalt, erst als die Wirklichkeit sie trifft und von einer gefundenen Leiche geschrieben wird, bricht sie etwas auf. Doch nichts wird von der Angst übertroffen, die sie einfängt, als ihr Hund verschwindet. Und auf einmal sitzt man mit ihr ganz allein in der dunkeln Heide und weiß nicht mehr wohin mit sich. Ihre Stütze, ihr Schild scheint weggebrochen. Aber so soll es nicht enden.Sie erblüht neu. Nimmt ihr Leben wieder in die Hand. Sie versucht es. Während sie anfangs nur Schritt für Schritt denkt, fasst sie nun einen Plan. Doch den wirklichen, echten Plan muss sie nicht mehr treffen. Den Plan für ihr weiteres Leben, was soll sie Mark erzählen, wer sie eigentlich ist? Denn bevor es dazu kommt, holt sie der eigentliche Krimi ein, von dem man das Gefühl hatte, dass er sie bereits die ganze Zeit begleitet hat und an einigen Stellen versuchte zu ihr durchzubrechen. So kam es mir vor als würde ihr erfundener Stalker als Inspektor wieder auftreten, so, als hätte sie ihn sich herbei gesehnt.Ich finde, der Buchrücken gibt einen falschen Eindruck über das, was einen erwartet. Das Zitat der FAZ über Håkan Neser kann ich hingegen nur unterstreichen: Der Philosoph unter den Krimiautoren Skandinaviens.
maria zu »Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford« 30.10.2016
Seit ich Nesser entdeckt habe lese ich ein Buch nach dem anderen. Spannend, witzig, voller Lebensweisheiten, Interessantes zu Religion und Glauben. Sehr gut recherchiert und ECHT finde ich die Geschichten. Ich lese manchmal sogar, während ich koche...
Die Geschichte von Herrn Roos, kann man nicht weglegen, wenn man das Buch angefangen hat. Kim Novak badetete nie im See Genazeret ist ein Meisterwerk!
Maria zu »Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford« 30.10.2016
Gabriele Kohlert: die Protagonistin von "die Lebenden und Toten von Winsford" verrät sich, als sie auf der Rückteise meldet, ihr Ehemann sei auf der Fähre nicht zurück ins Auto gekommen. Es wird aber im Buch erklärt, dass der Tot ihres Ehemannes (in Polen im Bunker) schon länger zurück liegt. Das, was sie von ihm noch fanden.
walli007 zu »Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford« 17.10.2016
Castor überleben

Eines Tages im Spätherbst zieht eine Frau mit ihrem Hund in ein Ferienhaus in Exmoor ein. Sie will ihren Hund Castor überleben, der glücklicherweise noch nicht so alt ist. Doch was hat Maria dazu bewogen, diesen abgelegenen Ort aufzusuchen? Trotz der eigentlich selbstgewählten Einsamkeit lebt sich Maria recht schnell ein und schließt Bekanntschaften. Mit ihrem Hund wandert sie durch die karge Landschaft. In dem Internet-Café lässt sie sich von der Geschichte des Ortes erzählen. Obwohl schon Mitte Fünfzig, hat sie sich ganz gut gehalten, meint sie und als einer der Dorfbewohner sich für sie zu interessieren beginnt, ist sie nicht völlig abgeneigt.

Ruhig entfaltet sich die Handlung dieses Romans. Håkan Nesser, der vor etlichen Jahren Kriminalromane geschrieben hat, hat sich inzwischen eher darauf verlegt, Geschichten vorzulegen, die wie eine Charakterstudie herkommen. Wer ist diese Maria Anderson, die ihren Namen geändert hat und die die Einsamkeit sucht. Was hat sie zu verbergen, wieso sucht sie die Einsamkeit. Zunächst macht sie einen verstörten Eindruck, nur der Gedanke, dass sie ihren Hund nicht zurücklassen darf, hält sie aufrecht. Doch nach und nach lebt sie sich ein und beginnt sich wohl zu fühlen. Wenn sie dann selbst beschreibt, was sie zu dem Entschluss gebracht hat, sich in diese Einöde zu begeben, empfindet man eine gewisses Irritiert sein.

Wenn man grundsätzlich lieber eher konventionelle Krimis liest, könnte dieser Roman einige Probleme bereiten. So wie der Autor sich in seinen letzten Büchern immer mehr Zeit nimmt, seine Handlung zu entfalten, so kann es geschehen, dass es manchen Leser vielleicht zu langsam voran geht. Gerade auch die Schilderung aus der Sicht Marias birgt die Gefahr, dass es nicht eben leichter fällt, sich in dem Buch zu finden. Da nutzt es auch nicht, dass auch gelungene Passagen zu finden sind. Allerdings kann das vermutlich nicht dem Autor angelastet werden, es wird eher am Leser liegen, der lieber echte Spannungsromane liest.

Die sehr gute Lesung von Eva Mattes vermag zwar nicht, dem Geschehen Spannung zu geben, doch immerhin hilft sie, so viel Interesse zu behalten, dass man die Lesung beendet.
Carlo Fascher zu »Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford« 22.08.2016
Dies ist das Beste, was ich seit langer, langer Zeit gelesen habe. Zählt für mich zu den 3 besten Büchern Nessers.
Ohne zuviel verraten zu wollen, so ist das Eintauchen in die Welt dieser Frau mit Hund eine irre Erfahrung. Liebenswerte Eiseskälte, verbunden mit Banalität eines Reiseromans. Großartig!
Wenn es doch nur nicht so bald enden würde. Ich würde gerne noch 1000 Seiten bei der Frau und ihrem Castor bleiben...
Avalon zu »Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford« 18.07.2016
Ich habe fast alle Bücher von Hakan Nesser als Hörbücher genossen und muss sagen, dass mir selten ein Autor so gut gefallen hat. Wie bereits Victoria erwähnte, ist Hakan Nesser ein Virtuose des Erzählens, er nimmt den Leser oder Hörer mit in ein Terrain, das dem eigenen Leben ähneln könnte oder auch den Blick in die möglichen Merkwürdigkeiten und Absurditäten im Leben Anderer gewährt. Die Geschichte ist nicht so abwegig, als dass sie nicht tatsächlich in einem Dasein passieren könnte. Die Perspektive des Gärtners ist ähnlich. Auch hier muss der Leser sich auf die eine oder andere Überraschung einlassen. Seine Erzählungen sind ganz einfach gelungen und ich hoffe, das wir noch das eine oder andere wunderbare Buch genießen dürfen.
David zu »Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford« 30.06.2016
Ich habe mir das Hörbuch angehört und muss wirklich sagen, dass diese 12 Stunden wirklich umsonst waren. Vom Klappentext her würde dieses Buch als Thriller mit einer rasanten Spannungskurve anmuten, aber das war ein völliger Witz. Ich bin heilfroh, das Buch nicht selbst gelesen zu haben, denn ich hätte locker doppelt so lange gebraucht, weil ich vor Langeweile mit meinen Gedanken abgeschweift wäre und immer wieder von vorne hätte anfangen müssen.
Zahlreiche Zeitsprünge in die Vergangenheit, um völlig unnütze Begebenheiten zu bis ins Detail zu erläutern, eine kaum voranschreitende Handlung (die letztendlich auf Spaziergänge mit dem Hund beruht) und eine bis zum Erbrechen übertriebene Wortmalerei und eine nervende Protagonisten mit ihren wiederholenden Phrasen ("ich empfand Dankbarkeit"). Allein das finale Ende war ein Graus. Das blanke Rumgeschwafel bis dann wieder ein Zentimeter Handlung kommt.
Gabriele Kohlert zu »Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford« 25.05.2016
Mir hat der Krimi "Die Lebenden und Toten von Winsford" sehr gut gefallen, obwohl er streckenweise ein wenig zäh und langatmig ist.
Man taucht richtig ein, will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Keine Action, keinerlei Grausamkeiten und trotzdem wird Gänsehautgefühl erzeugt.
Ich verstehe jedoch nicht wodurch die Mörderin letztendlich entlarvt wird.
Kann mir da jemand helfen?
Eule Buer zu »Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford« 28.07.2015
Die Bücher von Hakan Nesser mag ich nicht. Jedesmal habe ich seinen Büchern eine neue Chance gegeben. Und jedesmal habe ich mir gesagt: Was will er erzählen? Mit Vergnügen habe ich die Bücher weiterverschenkt, mit der Bitte, sie mir nicht zurückzugeben. Manche der Beschenkten sind zu Hakan Nesser Fans geworden und manche haben die Bücher gelesen und sie dann weiterverschenkt oder in eine Bücherbox für andere Bücherfreunde gestellt. Aber ich bin nicht allein mit meiner Meinung. Es gab auch unter den Beschenkten die die Hakan Nesser Bücher nicht mochten. Aber ich will den Mann nicht schlecht reden (ich kenne ihn ja nicht persönlich). Wer seine Bücher toll findet, soll sie toll finden, wer sie nicht mag, soll sie nicht mögen. Ich habe auch sehr viele Bücher gelesen, die mir heute noch gefallen und bei anderen Lesern, die ich kenne, sowas von durchgefallen. Zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden, was mir persönlich gut gefällt, denn dann hat man ja Stoff für echt gute Diskussionen.
Sus90 zu »Håkan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford« 28.07.2015
Dieses Buch wurde meine Strandlektüre im Urlaub. Anfangs hatte ich überlegt das Buch abzubrechen, hab mich aber doch durchgebissen. Zwischenzeitlich sehr spannend und doch waren einige Passagen auch sehr langatmig. So richtig spannend war es leider nicht und der Schluss ziemlich banal, was mich ziemlich enttäuscht hat. Auch die Geschichte War etwas wirr. So richtig weiß ich nicht was ich von dem Buch halten soll.

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