Gössenjagd von Gunter Haug

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 bei Gmeiner.
Ort & Zeit der Handlung: Österreich, 1990 - 2009.

  • Meßkirch: Gmeiner, 2004. ISBN: 3899776119. 280 Seiten.

'Gössenjagd' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Radurlaub mit Todesfolge! Mehr und mehr entwickelt sich der Österreichurlaub von Kommissar Horst »Hotte« Meyer und seinen Begleitern zum Horrortrip. Aus ist es mit den gemütlichen Weinproben in idyllischen Heurigen der Wachau und des Niederösterreichischen Weinviertels! Ist es wirklich ein Herzinfarkt, an dem der kerngesunde Weinhauer verstorben ist? Und weshalb klingelt der Fahrer des Leichenwagens an der Tür des quicklebendigen Künstlers, um den vermeintlichen Toten abzuholen? Wer hat ihm den Auftrag dazu erteilt? Welches mörderische Spiel wird hier in Wirklichkeit gespielt? Ein Spiel? Nein, ein tödlicher Strudel, in dem Kommissar Meyer urplötzlich selbst zu versinken droht.

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ryanmalloy zu »Gunter Haug: Gössenjagd« 07.09.2010
"... diese Ortschaften gibts im österreichischen Weinviertel aber nun mal wirklich!"

Nun ja, das macht deren Verwendung aber nicht minder peinlich.
Im Gegenteil: Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass das ganze Geschehen nur aufgrund der Existenz der beiden doch eher weniger bedeutsamen Dörfer (der Amateur-Rechercheur findet bei einer großen Online-Enzyklopädie insgesamt überwältigende 2724 Einwohner, Stand Jänner 2010) in die betreffende Gegend verlegt wurde.

"Horrido!"
gunter haug zu »Gunter Haug: Gössenjagd« 15.04.2010
diese Ortschaften gibts im österreichischen Weinviertel aber nun mal wirklich! Auch künftig viel Spaß bei der Amateur-Recherche wünscht weiterhin
Herzlichst
Ihr
Gunter Haug!und damits jetzt aber (mindestens) die geforderten 300 zeichnerischen Ergüsse werden:
.
. Wow!
und nochmals: .
Klasse.
Ach, wie sich die inhaltsarmen Inhalte doch schon wieder gleichen
Aber Hauptsache, jeder darf mal ran!
Irgendwo - irgendwie!
Horrido!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
ryanmalloy zu »Gunter Haug: Gössenjagd« 28.03.2010
Ähnlich wie in "Todesstoß" tritt die Krimihandlung in diesem Buch in den Hintergrund. Das ist im Endeffekt auch ganz gut so, denn es gibt eigentlich keinen richtigen Fall.

Hotte Meyer darf sich stattdessen wieder seitenweise aufregen über die württembergischen Winzer und Landwirte, die mindere Qualität zugunsten höherer Produktionsmengen in Kauf nehmen. Ferner über die zunehmende Industrialisierung und damit einhergehende wachsende Infrastruktur in seiner Heimat und über die kleinen und mittelgroßen Ärgernisse im Urlaub (Sprachverwirrung in Österreich, antiautoritäre Erziehung, Rentnerbusse, Trachtengruppen, Mückenplage, und und und). Mit dabei sind wieder Michael Protnik und dessen strunzdumme Freundin Uschi, die ihren Auftrag als komisch-auflockerndes Element leider völlig verfehlen.

Gunter Haugs bis dato letzter Krimi erreicht dann auch noch ungeahnte Niveautiefen, als Bernd Franzingers Kommissar Tannenberg einen unnötigen telefonischen Gastauftritt hat (das hat der Gmeiner-Verlag nicht nötig!) und zum Schluss noch Ortschaften namens "Guntersdorf" und "Haugsdorf" auftauchen ...
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