Gunter Gerlach

Gunter Gerlach wurde am 27. Dezember 1941 in Leipzig geboren. Zwischen 1961 und 1967 studierte er an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste. Danach schrieb er Hörspiele und Kurzprosa. 1965 gründete er zusammem mit Dieter Glasmacher, Werner Nöfer, Hermann Prigann und Dirk Zimmer die Künstlergruppe »Cruizin 4 – Syndikat für Kunstbetrieb«, 1986 zusammen mit Lou A. Probsthayn, Reimer Eilers und Nicolas Nowack die Autorengruppe PENG. Von 1980 bis 1983 war er Mitglied der Hamburger Künstlergruppe E & A und gehörte 1999 zu den Unterzeichnern des literarischen Manifests »Hamburger Dogma«.
Gerlachs Romane und Krimis wurden vielfach mit Preisen überhäuft, u.a. mit dem deutschen Krimipreis 1995, dem Friedrich-Glauser-Preis für die beste Kurzgeschichte (2003 und 2005). Für sein Romanprojekt »Falsche Flensburger« wurde er als erster deutscher Krimi-Stadtschreiber im Wettbewerb »Nordfälle« der Stadt Flensburg ausgezeichnet.
Gunter Gerlach lebt in Hamburg.

Krimis von Gunter Gerlach(in chronologischer Reihenfolge):

Georg-Händel:
Friedhof der Beziehungen (2010)
Frauen von Brücken werfen (2012)
Mohnblumen wie Blutflecke (2013)
Moritz-Brahms:
Tod in Hamburg (2008)
Liebe und Tod in Hamburg (2008)
Mord ohne Leiche (2009)
Bei Einbruch Mord (2010)
Jakob-Vogelwart:
Falsche Flensburger (2000)
Hamburger Verkehr (2000)
Ich lebe noch, es geht mir gut (2001)
Irgendwo in Hamburg (2004)
Bratzsch:
Kortison (1994)
Katzenhaar und Blütenstaub (1995)
Neurodermitis (1996)
Melodie der Bronchien (2007)
Verdächtige Geräusche (1998)
Der Hammer von Wandsbek (1999)
Pauli, Tod und Teufel (2002)
Der Haifischmann (2003)
Bergedorfer Therapie (2004)
Ich weiß (2006)
Engel in Esslingen (2007)
Jäger des Alphabets (2008)
Von Mädchen und Mördern (2010)
Der Mensch denkt (2014)
Stellvertreter der Wut (2015)

Anm.: Die ersten drei Bände der Bratzsch-Reihe erschienen 2000 in dem Sammelband »Die Allergie-Trilogie«.

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