@E.R.O.S. von Greg Iles

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel Mortal Fear, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Mississippi, 1990 - 2009.

  • London: Coronet, 1997 unter dem Titel Mortal Fear. 686 Seiten.
  • New York: Dutton, 1997. 686 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1999. Übersetzt von Uwe Anton. 686 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2003. Übersetzt von Uwe Anton. 686 Seiten.

'@E.R.O.S.' ist erschienen als

In Kürze:

Tagsüber verkauft Harper Cole von seiner abgelegenen Farm aus Waren via Internet. Nachts hingegen arbeit er als System-Operator für den exklusiven E.R.O.S.-Online-Dienst, zu dessen Kunden sowohl Hollywood-Stars als auch New Yorker Intellektuelle zählen. Unter der Zusicherung absoluter Anonymität plaudern diese Onlinebenutzer im Internet ihre geheimen Wünsche und Obsessionen aus. Als plötzlich sechs weibliche E.R.O.S.-Kunden jeden Kontakt abbrechen, ahnt Cole, dass irgend etwas nicht in Ordnung sein kann. Und als die sechs Frauen schließlich ermordet aufgefunden werden, steht Cole plötzlich ganz oben auf der Liste der Hauptverdächtigen und jagt – um seine Unschuld zu beweisen – den Serienmörder auf eigene Faust.

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein Thriller der Spitzenklasse, der den Leser fast von Beginn an unter Hochspannung hält« 83°

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Harper Cole lebt mit seiner Frau Drewe, einer Ärztin, zusammen auf einer abgelegenen alten Farm in Mississippi. Durch erfolgreiche Warentermingeschäfte zu Wohlstand gekommen, kann er es sich leisten, einen Großteil seiner Zeit als System-Operator des exklusiven Online-Dienstes E.R.O.S. zuzubringen. Dabei handelt es sich um ein lukratives Geschäft, dass viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu seinen Mitgliedern zählen kann. Gegen einen hohen Monatsbeitrag leben die Kunden von E.R.O.S. online ihr geheimstes Sexualleben aus und treffen sich in Chat-Rooms zum Gedankenaustausch.

Der Alptraum von Harper beginnt damit, dass er die Polizei in New Orleans anruft und sagt, dass er etwas über den Mord an Karin Wheat, der bekannten Schriftstellerin weiß. Karin Wheat war Kundin bei E.R.O.S., doch vor kurzem verließ sie das Netz, zahlte jedoch ihre Gebühr weiter, obwohl sie problemlos hätte kündigen können. Doch Karin Wheat war nicht die einzige Frau, die kürzlich das Netz verlassen und trotzdem weiter gezahlt hat. Harper nennt der Polizei sechs weitere über das ganze Land verteile Namen zur Überprüfung.

Nachdem die Polizei feststellt, dass alle diese Frauen kürzlich ermordet wurden, nimmt sie Harper fest in ihre Klauen. Stundenlang wird Harper verhört und zählt sogar selbst zu den Verdächtigen. Alle diese Frauen wurden auf unterschiedliche Art und Weise ermordet, so dass die Polizei die Morde nicht miteinander in Verbindung brachte. Alle Frauen wurden nach ihrem Tod vergewaltigt und merkwürdigerweise wurde bei einigen der Opfer die Zirbeldrüse oder ein Teil davon entfernt.

Doch nicht nur mit den Behörden hat sich Harper durch seine Bürgerpflicht Ärger eingehandelt, sondern auch mit seiner Chefin, der bekannten Anwältin Jan Krislov. Denn da er der Polizei Namen von Kundinnen mitgeteilt hat, muß er wahrscheinlich auch noch mit einer Privatklage rechnen. Zu diesem Job kam Harper erst durch Miles Turner, einen alten Jugendfreund, der als erster Sysop für E.R.O.S. arbeitet. Da sich weder die Polizei noch Harper erklären können, wie der Täter an die geheime Kundenliste gelangt sein kann, wird Miles zum Hauptverdächtigen. Als er wegen Behinderung der Behörden verhaftet werden soll, entzieht er sich dieser durch Flucht.

Da der Mörder seine Opfer über den Chatroom kontaktierte, versucht der FBI-Psychiater Lenz dem Täter durch die Konstruktion einer fiktiven Frauengestalt über den Chat auf die Schliche zu kommen, doch dies misslingt und Lenz muß bitter dafür büßen. Harper sieht jetzt nur noch die Chance, selber dem Täter auf die Spur zu kommen.

Für Harper gesellen sich zu dem ganzen Ärger auch noch Probleme mit seiner Familie. Denn erst vor kurzem hat er erfahren, dass er der leibliche Vater seiner Nichte Holly, der Tochter seiner Schwägerin Erin ist, mit der er vor drei Jahren eine kurze Affäre hatte. Als Erin mit ihrem Mann Patrick Streit bekommt, droht das Geheimnis aufzufliegen. Und Harper und seine Frau stecken mittendrin in einem großen Alptraum.

Greg Iles hat seinem Protagonisten Hole Carper offensichtlich einige autobiografische Züge verliehen, denn Harper war wie der Autor selber früher Gitarrist und Sänger. Nur machte er sich nicht als Schriftsteller selbständig, sondern durch Finanzgeschäfte und in der Computerbranche. Harper lebt genau wie der Autor in Mississippi und hatte ebenso wie dieser einen Arzt zum Vater.

Da liegt es natürlich auch nahe, dass Iles seinen Roman in der Ich-Form und in der Gegenwart verfasst hat. Nur etwas ungewöhnlich und verwirrend, dass der Prolog und einige kleine Kapitel zu Beginn aus der Sicht des Mörders ebenfalls in der Ich-Form verfasst wurden. Dies könnte ja den Schluß zulassen, dass der Mörder mit dem Protagonisten identisch wäre, doch möchte ich das natürlich nicht weiter ausführen.

686 Seiten sind für einen Thriller schon recht umfangreich. Doch nachdem man sich erst mal 100 bis 200 Seiten lang eingelesen hat, fliegt man nur noch so über die Seiten hinweg und kann sich nur schwer zwingen, das Buch beiseite zu legen.

»Das Leben ist einfach.
Für je komplizierter Sie das Ihre halten, desto weniger wissen Sie über Ihre wirklichen Lebensumstände.
Lange Zeit über habe ich das nicht verstanden.
Jetzt ist es mir völlig klar.
Man ist hungrig, oder man ist satt. Man ist gesund, oder man ist krank. Man ist seiner Frau treu, oder man ist es nicht. Man lebt, oder man ist tot.
Ich lebe.«

So einfach, wie das Buch beginnt, endet es auch. Doch für die Beteiligten war das, was zwischen diesem Anfang und Ende lag, wohl alles andere als einfach.

Dass nicht immer alles hundertprozentig realistisch abläuft, verzeiht man einem solch superspannenden Roman gerne. Und natürlich ist der intelligente Böse den Guten immer einen Schritt voraus, fast schon ein Übermensch. Doch auch das gehört zum Rezept eines Thrillers. Einzig einige Klischees wirken störend. Die Frauen sind alle zu schön, die Männer zu reich, zu intelligent oder zu sensibel. Der FBI-Psychiater hat eine alkoholabhängige Frau, zudem runden Rassisten, Computerfreaks und selbstherrliche Sheriffs das Bild ab. Die Familiengeschichte des Mörders setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

Nach kleineren Anlaufproblemen zu Beginn des Buches schafft es Iles, das Spannungsniveau auf einen konstant hohen Level zu bringen und dort auch zu halten.

Eine originelle Story hat der Autor im Bereich Cybersex konstruiert, bei dem er den EDV-Bereich mit zwischenmenschliche Beziehungen sowie mit der Beschreibung der polizeilichen Ermittlungen geschickt verknüpft. Die Kompetenzstreitigkeiten zwischen den einzelnen Behörden sind dabei fast so spannend zu lesen wie die Forschung nach den Motiven für die Morde. Die Beschreibungen aus dem Computerbereich sind durchweg recht logisch, was man bei Unterhaltungsromanen nicht immer behaupten kann. Dass dabei der Begriff »Firewall« mit »Brandmauer« übersetzt wird, haben wir ja schon bei Mankell mit Erstaunen zur Kenntnis genommen. Doch auch die Erklärungen aus dem medizinischen und aus dem kriminalpsychologischen Bereich wirken sehr überzeugend dargestellt, wobei ich nicht beurteilen kann, inwieweit diese realistisch sind, was aber auch für den Unterhaltungswert des Buches keine Rolle spielt.

Die einfache Schreibweise mit viel direkter Rede, dabei auch zeitweilig mit Auszügen aus Chats, machen das Buch sehr leicht und flüssig lesbar. Zudem sorgt auch eine mit fortdauernder Handlung zunehmend starke Identifikation mit dem Protagonisten dafür, dass man förmlich am Buch gefesselt bleibt und selber mitten drin im Geschehen steckt. Die Darstellung der Charaktere vollzieht sich zwar sprachlich nicht besonders eindrucksvoll, doch hat Iles genügend Seiten, auf denen er die einzelnen Personen seinen Lesern näherbringen kann. So erklärt es sich auch, dass der Lesefluss auf den ersten hundert Seiten noch recht holprig ist, man jedoch die Figuren immer besser kennen lernt und einen das Geschehen immer mehr in seinen Bann zieht.

Hervorzuheben bleibt noch, dass der Autor es vorzieht, trotz doch recht brutaler Morde nicht das blutrünstige in den Vordergrund zu stellen und bis auf einigen wenige Szenen doch recht sachlich zu bleiben und nicht effektheischend den Leser sich ekeln zu lassen.

Immer wieder überraschende Wendungen machen den Plot zusätzlich interessant. Natürlich darf die Ergreifung des Täters nicht allzu leicht sein, doch was sich Iles zum Showdown noch alles einfallen lässt, ist ein wahres Feuerwerk von Ideen. Und auch, wenn nicht alles auf Anhieb zündet, wird es zu guter letzt noch zu einem solchen.

Bei der Titelvergabe hat sich der deutsche Verlag wie so oft mal wieder nicht an die Vorgabe gehalten. Aus dem Original Mortal Fear, das man etwa mit »Tödliche Furcht« hätte übersetzen können, hat man hier das zwar nichtssagende, aber doch originellere @ E.R.O.S. gemacht.

Greg Iles hat mit diesem Buch einen Thriller der Spitzenklasse geliefert, der den Leser fast von Beginn an unter Hochspannung hält, dazu eine originelle Story bietet und durchweg gute Unterhaltung liefert. Kritikpunkte sind einige zu finden, wenn man danach sucht, doch allein aufgrund seines Unterhaltungswertes möchte ich den Roman mit einer Spitzenwertung versehen.

Das meinen andere:

»Dieser Thriller ist genial!« (New York Times)

Ihre Meinung zu »Greg Iles: @E.R.O.S.«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Meister444 zu »Greg Iles: @E.R.O.S.« 16.04.2017
Habe EROS als zweites Buch von Greg Iles gelesen. Nichts für Franz oder Mankell Le- mutser
Langatmig - fast 700 Seiten - da must du Mut haben. Das Thema sicherlich detailliert gekonnt beschrieben. Ist eine für mich unwirkliche Welt - mag sein das es sowas gibt.
Würde jedem den Rat geben
lesen ja - aber nur im Urlaub bei Regen !
kianan zu »Greg Iles: @E.R.O.S.« 30.06.2014
Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, war ich hin und her gerissen. TOP oder doch nicht ganz? Zweifel hatte ich zunächst, da sich in das Buch doch einige Unwahrscheinlichkeiten hineingeschlichen haben und ich gerade den Showdown im letzten Drittel des Buches als viiieell zu langatmig empfand. Aber ich bin zu dem Schluß gelangt, dass das Buch dennoch top ist, da es einfach nur spannend zu lesen ist ohne viel Schnörkel, aber auch ohne Tiefgang. Daher großes Lob an den Autor und ich würde den Krimi wirklich weiterempfehlen!
LillyRezensio zu »Greg Iles: @E.R.O.S.« 12.06.2013
Dies war mein erstes Buch von diesem Autor. Als "Thriller der Spitzenklasse" würde ich ihn aber nicht bezeichnen, und soo viele Punkte hat er mE auch nicht verdient.
Obwohl die Story gut ist, bleibt die Spannung durch die vielen Klein-Klein-Beschreibungen immer wieder auf der Strecke. Aber wie schon gesagt wurde, wollen 680 Seiten gefüllt sein. Schade, mit nur 380 Seiten wäre das sicherlich einer der "Thriller der Spitzenklasse".
mylo zu »Greg Iles: @E.R.O.S.« 16.05.2011
Nun es war mein erstes Buch von Greg Iles und was soll ich sagen. Zunächst einmal die Story ist schon spannend erzählt flacht aber im viel zu langen Mittelteil ab. Zur Geschichte selbst, nun sie ist mir persönlich etwas zu phantastisch die Personen teilweise überzeichnet naja 686 Seiten die im Vergleich zu wesentlich dünneren Werken eine Geschichte unnötig ziehen.
Gutes Mittelmaß aber nicht mehr.
75 Punkte
andrea wolter zu »Greg Iles: @E.R.O.S.« 18.02.2011
das buch hatte mich von anfang an gefesslt.genial immer wieder:,, lieber vater.einfach krank. aber genial.ich erinnerte mich an die schrägschrift bei tess geritsons meister und die chirugin. man wusste da genau das wieder über andrew capra und worren heoydt o. heut( so in deutsch ich weiß nicht mehr wie der geschrieben wird) etwas sehr krankes geschrieben wird. ich habe fast alle bücher von greg iles gelesen.was mich so sehr an seine bücher fesselt ist immer wieder das thema inzest. der traut sich was.es geht anscheinend heiß her in natsches.an alle die es noch nicht gelesen haben , viel spass dabei
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Krimi-Tina zu »Greg Iles: @E.R.O.S.« 05.08.2009
Im Forum schrieb ich nachdem ich ich ca. 300 Seiten gelesen hatte: Synthetische Leute führen verschwurbelde Dialoge in einem wenig realistischem Szenario. Das hat sich auch kaum geändert bis zum Schluss.
Synthetische Leute: Annähernd jeder in diesem Buch ist unglaublich intelligent. Oder unglaublich gut aussehend. Oder unglaublich reicht und einflussreich. Oder gleich alles zusammen. Normale Alltagsssorgen haben die alle miteinander nicht. Besonders lebendig wirken sie aber auch nicht. Eher wie Schaufensterpuppen in einem sehr teuren Laden.

Wenig realistisches Szenario: stellen Sie sich folgendes vor, Sie haben aufgrund von nur ihnen zugänglichen Informationen die Vermutung, dass eine Reihe von Morden in Zusammenhang stehen und teilen dieses der Polizei mit. Was passiert daraufhin? Logisch, sie werden sofort in die Hauptstadt eingeladen, dürfen dort an der Tatbesprechung teilnehmen, bekommen alle Informationen über die die Behörden verfügen und dürfen im Anschluss den Einsatz eines SWAT-Teams life verfolgen. Oder?
In dem Stil geht es das ganze Buch weiter. Nicht nur die örtlichen Polizeibehörden, sondern auch die für ihre notorische Paranoia bekannten Agenten des FBI überschlagen sich förmlich dem Privatmann Harper Cole permanent den Stand Ermittlungen mitzuteilen und beziehen ihn problemlos in ihre Ermittlungen ein. Ich erwarte von Kriminalromanen keinen Realismus , aber das hier Gebotene ist schon starker Tobak.

Das alles wäre aber noch nicht so schlimm, wenn es denn spannend wäre. Ist es aber weitenteils nicht. Das verhindert der dritte Kritikpunkt: die Dialoge .Nicht nur müssen wir wir die gestelzten online Ergüsse des Mörders im Detail mitverfolgen, sondern auch alles anderen haben anscheinend nichts wichtigeres zu tun als sich Seiten um Seiten mit merkwürdigen, philosophischen (oder zumindest möchten sie das sein) Gesprächen und Gedanken zum Leben, zum Tod, zum Wesen der Frau an sich und vor allem zum Thema Sex zu beschäftigen. Wobei letzterer in diesem Buch eine derart schwierige, schmerzhafte und mit Komplikationen restlos überfrachtete Angelegenheit ist, dass der geneigte Leser, wenn er denn keine anderen Erfahrungen hat, den Eindruck gewinnen muss, man lässt da besser die Finger völlig von.
Der Mörder mordet indessen lustig weiter das geschieht aber mehr in Hintergrund und ist offenbar nicht halb so interessant wie die permanente Nabelschau.
Dazu kommt dass wir Harper Cole beim Öffnen jeder Getränkedose und sonstigen altäglichen Verrichtungen zusehen dürfen
Zu guter Letzt verlangt das Szenario mit seine vielfältigen Möglichkeiten der Datenübertragung, Verschlüsselung und nicht zuletzt des Datenklaus nach langwierigen technischen Erklärungen. Das ist erforderlich, damit der in diesen Dingen nicht abolut firme Leser folgen kann, ob es aber so langatmig und langweilig sein muss, sei dahingestellt.
Erst auf den letzten 200 Seiten nimmt das Buch ein wenig an Fahrt auf, allerdings nicht ohne auf das endlose Gerede zu verzichten.
Mühsam und viel zu lang. Dazu kommt dass der Setzer zumindest bei meiner Ausgabe einen schlechten Tag hatte, das Buch ist mit Druckfehlern reich ausgestattet
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Djamena zu »Greg Iles: @E.R.O.S.« 26.12.2008
Ein sehr fesselnde Buchi, das einen tief in die Innenwelt des Protagonisten eintauchen lässt. Die Thematik ist äußerst interessant und immer noch brisant genug, auch wenn das Buch schon etwas älter ist im Verhältnis zur rasanten Entwicklung des I-Netzes und der Computertechnik. Dem Autor gelingt es sehr gut, durch die ungewöhnliche Ich-Form, den Leser auf die Seite seines Protagonisten zu ziehen. Man entwickelt schnell Sympathie und Mitgefühl für diesen Harper Cole, der mit fadenscheinigen Ausflüchte versucht, seine Lügen zu rechtfertigen und andererseits ziemlich kurzsichtig und chauvinistisch das Leben seiner Schwägerin aufs Spiel setzt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Seit langem mal wieder ein sehr guter Thriller, der diese Bezeichnung wirklich verdient.
sarafina zu »Greg Iles: @E.R.O.S.« 28.05.2008
Ein Tolles Buch, spannend, fesselnd und mit viel wissen geliefert.
das kleingedruckte ist noch fesselnder als die eigentliche Geschichte.
ich habe das Buch sehr gerne gelesen.
paulimaus zu »Greg Iles: @E.R.O.S.« 06.05.2008
So ein langweiliges Buch hab ich selten gelesen wie dieses. Bin vielleicht auch etwas verwöhnt durch Karin Slaughter und Giles Blunt. Also nicht empfehlenswert
0 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
silverfox zu »Greg Iles: @E.R.O.S.« 04.05.2008
Dieser Thriller festigte meine Meinung über Greg Iles,daß er zu den ganz starken Autoren von Spannungsromanen zählt. Die Story hält von Anfang an,was sie verspricht und das Finale ist nicht von schlechten Eltern.
Super !

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 29.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu @E.R.O.S.

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: