Das Lied der Stare nach dem Frost von Gisa Klönne

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei Pendo.

  • München: Pendo, 2013. ISBN: 978-3866123243. 479 Seiten.

'Das Lied der Stare nach dem Frost' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Seit dem tragischen Unfalltod ihres Bruders hat Rixa Hinrichs versucht zu vergessen: ihre Trauer, ihre verpatzte Solokarriere und die stumme Melancholie ihrer Mutter, die Rixas Liebe zum Klavierspielen immer bekämpfte. Als Bar-Pianistin tingelt Rixa um die Welt, bis der Tod ihrer Mutter sie zurück nach Deutschland holt. Auch diese ist mit dem Auto verunglückt – fast an derselben Stelle wie Jahre zuvor Rixas Bruder. Die Suche nach einer Erklärung führt Rixa in das alte Pfarrhaus ihrer Großeltern nach Mecklenburg, wo sie als Kind unbeschwerte Ferientage verbrachte. Doch Rixas Erinnerungen erweisen sich als trügerisch: Sie erkennt, dass ein streng gehütetes Geheimnis in ihrer Familie bis heute düstere Schatten wirft – nicht nur auf das Leben ihrer Mutter, sondern auch das ihres Bruders und ihr eigenes. Um sich von seiner Macht zu befreien, taucht sie tief in ihre Familiengeschichte ein.

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Mohnblume zu »Gisa Klönne: Das Lied der Stare nach dem Frost« 31.07.2014
„ Was bleibt , sind die Erinnerungen . Oder das, was wir dafür halten.“


Dieser Satz auf auf dem Buchdeckeltext , passt zu diesem Inhalt dieses Romans .

Er drückt alles aus , dunkle Erinnerungen und Geheimnisse …..


Die Pianistin Ricarda Hinrichs , befindet sich auf einem Kreuzfahrtschiff wo sie arbeitet und Konzerte gibt , auf einem Zwischenstopp auf den Seychellen erhält sie einen Anruf aus Berlin.

Es ist die Polizei , die ihr mitteilt das ihre Mutter Dorothea Hinrichs einen tödlichen Unfall auf der A 19 nach Mecklenburg hatte , genau wie ihr Bruder Ivo vor 12 Jahren . War es Schicksal , Zufall oder Selbstmord ? Das fragt sich Ricarda . Sie bricht mit dem nächsten Flieger nach Berlin auf um alles zu regeln , auch ihren Ältesten Bruder Alexander informiert sie … Der Irgendwo in den Meeren am Forschen ist...

In Berlin , versinkt sie in Selbstmitleid , Trauer und Erinnerungen . Immer dies Frage warum ,

hat ihre Mutter sich mit Absicht umgebracht oder war es ein Unfall ?

Sie begibt sich auf Spurensuche , nach der Vergangenheit ihrer Mutter und deren Kindheit .

Da war Else ihr Großmutter , eine fromme und strenge Pfarressfrau und Theodor ihr Großvater und Pfarrer in Sellin . War er Wirklich ein Nazi ? Oder nur zum Schein , es gibt da einige Fotos …

Aber er hat doch auch Juden versteckt … Da ist auch noch ein Foto von der Ältesten Schwester Amalie ihrer Mutter , von deren Existenz sie bisher nichts wusste und die verstorben sein soll.

Was ist von 1942-1950 geschehen , kann man 8 Jahre so auslöschen ?

Bei ihrer Recherche bei den Geschwistern , stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Man soll die Vergangenheit ruhen lassen , hört sie immer wieder , sie sei so traurig.

Und von was für Geld hat ihre Mutter das Alte Pfarrhaus in Sellin zurück gekauft , es war das Haus von Dorotheas Kindheit. Die Verkäuferin war eine Ann Millner aus Kanada , eine berühmte Operndiva . Wer ist Ann wirklich ? Sie macht sich auf nach Kanada , um mit Ann zu reden, sie scheint der Schlüssel aller Geheimnisse zu sein.

Ob , Rixa es schafft ?.
Die Autorin Gisa Klönne , ist selbst eine Enkelin eines Pfarrers aus Mecklenburg , auch ihre Familien waren lange durch das geteilte Deutschland getrennt . Vielleicht ist es ihr deshalb so gelungen alles so Identisch und Glaubhaft zu schildern.

Geschickt hat sie Erinnerungen und Gegenwart spannend verpackt. Sie lässt alte und dunkle Erinnerungen neu aufleben. Die Figuren wirken so real , lebendig und zum Greifen nah. Man sieht das ganze Geschehen wie einen Film ablaufen.

Ihr Stil und ihre Schreibweise sind Kraftvoll , Klar und flüssig , nie kommt Langweile auf , nein sie erzeugt Spannung , die sich von Seite zu Seite steigert.

Ein gelungenes Buch , das Tief berührt und noch lange nachklingt !
Petra zu »Gisa Klönne: Das Lied der Stare nach dem Frost« 14.11.2013
Tja, ich habe mich "verkauft". Ich freute mich auf einen weiteren Krim aus der Judith-Reihe. Doch dies ist aus meiner Sicht ein Roman. Der Schreibstil ist gewohnt gut, aber es war für mich langatmig. Und das Wohlbefinden der Tochter Rixa ist irgendwann langweilig. Ich habe viele Seiten quergelesen. Das Ende ist spannend, aber bis dahin gilt es durchzuhalten.
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