Maigrets Nacht an der Kreuzung von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1931 unter dem Titel La nuit du carrefour, deutsche Ausgabe erstmals 1965 bei Kiepenheuer & Witsch.
Folge 7 der Maigret-Serie.

  • Paris: Fayard, 1931 unter dem Titel La nuit du carrefour. 253 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1965 Maigret und der Mann von Welt. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 140 Seiten.
  • München: Heyne, 1973 Maigret und der Mann von Welt. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 125 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1983. Übersetzt von Annerose Melter. ISBN: 3-257-21050-7. 175 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2008. Übersetzt von Annerose Melter. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 7. ISBN: 978-3-257-23807-5. 168 Seiten.

'Maigrets Nacht an der Kreuzung' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Siebzehn Stunden scharfes Verhör, geführt von Kommissar Maigret, haben den eleganten Dänen Carl Andersen nicht zum Reden gebracht. Verstimmt, aber auch mit einer gewissen Bewunderung, läßt Maigret von dem Verhafteten ab und beschließt, an Ort und Stelle dem weniger eleganten Grund für das Verhör nachzugehen: einem Mord in der Nähe von Paris.

Ihre Meinung zu »Georges Simenon: Maigrets Nacht an der Kreuzung«

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André zu »Georges Simenon: Maigrets Nacht an der Kreuzung« 23.05.2008
Ich kann mich der Meinung von Torsten nur anschließen. Ich kenne einige Krimis von Simenon, doch dieser zeichnet sich durch eine ganz besondere Spannung und Stimmung aus. Die Beschreibungen von Orten , Personen und Geschehnissen sind sehr real und eindringlich. Simenon versteht es den Leser diverse Male in die Irre zu führen und beteiligt ihn dennoch an der Lösung des Falles.
Eine echte Empfehlung.

Viel Spass ! André
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigrets Nacht an der Kreuzung« 24.04.2008
Großartig! Genial! Es gibt Maigrets (wie z.B. "Maigret und die widerspenstigen Zeugen") wo es überhaupt keine Action gibt, sondern nur den bedächtig dahinschreitenden Inspektor der sich in aller Ruhe den Tatort ansieht, Witterung aufnimmt und hin und wieder ein Verhör führt um am Ende den Mörder zu stellen. Ganz im Gegensatz dazu dieser Maigret. Maigret fallen hier frisch erschossene Leiche vor die Füße; er hetzt mit gezogener Pistole im Scheiwerferlicht verfolgender Autos über Stoppelfelder, ballert wild um sich und geht bei Verhören auch nicht gerade zimperlich mit den Verdächtigen um. Es scheint fast so, als hätte Georges Simenon von seine Verlegern den Tip bekommen, nach den ersten etwas ruhigeren Maigrets jetzt mal einen Action Maigret zu schreiben. Jedenfalls macht er in diesem Maigret Jerry Cotton alle Ehre. Aber natürlich sind Simenons Maigrets literarisch wertvoller. Habe mir diesen Maigret in der Diogenes Neuauflage gekauft.; mit Landkarten, roten Lesezeichen und Pappeinband. Ich freue mich schon auf die neuesten. Gruß Torsten Janssen
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