Maigret und der Spion von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1931 unter dem Titel La danseuse du Gai-Moulin, deutsche Ausgabe erstmals 1935 bei Schlesische Verlagsanstalt.
Folge 10 der Maigret-Serie.

  • Paris: Fayard, 1931 unter dem Titel La danseuse du Gai-Moulin. 254 Seiten.
  • Berlin: Schlesische Verlagsanstalt, 1935 Die Tänzerin. Übersetzt von Harold Effberg. 236 Seiten.
  • Wien: Hammer, 1948 Ein Fremder stirbt. Übersetzt von M. Konrad. 186 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1962. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 154 Seiten.
  • München: Heyne, 1966. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 141 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1986. Übersetzt von Hainer Kober. ISBN: 3-257-21427-8. 181 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2008. Übersetzt von Hainer Kober. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 10. 174 Seiten.

'Maigret und der Spion' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Im Keller eines Vergnügungsetablissements in Lüttich entdecken Dafosse und Chabot, zwei verschuldete Lebemänner, einen Toten. Zugleich mit den beiden verdächtigt die Polizei einen Mann aus Paris, der Maigret zum Verwechseln ähnlich sieht.

Ihre Meinung zu »Georges Simenon: Maigret und der Spion«

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Steffen zu »Georges Simenon: Maigret und der Spion« 06.12.2015
Von den ersten 10 Maigrets (ich lese sie in chronologischer Reihenfolge) hat mir dieser am besten gefallen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass sich der Anfang ziemlich zieht. Danach entspannt sich aber eine tolle Story voller Rätsel und das Ende kann auch durchaus überzeugen.

Wie hier bereits angemerkt, tritt Maigret ungewöhnlich spät in Aktion und spielt eine kleinere Rolle als sonst. Das sehe ich allerdings nicht als Negativpunkt. Im Gegenteil wirkt Maigret für mich in diesem Krimi das erste mal wirklich sympathisch. Er zeigt Humor, rekapituliert den Fall, zeigt die wichtigsten Punkte auf und hält gleichzeitig wichtige Details zurück. Genauso machen es Poirot und Dr. Fell in ihren besten Zeiten, weshalb sie ja nicht umsonst so beliebt sind.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kann das Buch jedem Liebhaber klassischer Kriminalromane empfehlen. Für mich 90°.
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und der Spion« 02.10.2008
NUn nach Beendigungs dieses Maigrets befinde ich ihn für höchstend Befriedigend. Alllerdings wie immer, gutes Lokalkolorit und Umgebungsbeschreibungen. Freue mich nun auf "Maigret im Hause des Richters", in der wunderbaren Neuedition des Hause Diogenes, welche bis 2009 alle Maigrets herausgeben wollen. Gruß Torsten Janssen
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret und der Spion« 05.06.2008
Liebe Leser, auf Seite 80 (von 174) wunderte ich mich, daß Maigret noch nicht einmal aufgetaucht (Rede ist nur von einem Verfolger"einen Mann mit breiten Schultern")war. Auf Seite 95 begann ich dann im Buch zu blättern, ob ich vielleicht einen Fehldruck mit falschem Einband habe. Dann auf Seite 100 kam der erlösende Satz: "Mein Name ist Inspektor Maigret von der Pariser Surete...". Sicherlich es gibt viele Gute Non- Maigret Romane (z.B. " Die Witwe Couderc"). Dieser Maigret ist ein zu 70% Non Maigret Roman. Sicherlich unterhaltsam. Aber ich liebe nun mal Maigret und nicht Jeff Chabot, die wirkliche Hauptfigur dieses Buches. Gruß Janssen
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