Maigret in der Liberty Bar von Georges Simenon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1932 unter dem Titel Liberty Bar, deutsche Ausgabe erstmals 1952 bei Detektivklub.
Folge 17 der Maigret-Serie.

  • Paris: Fayard, 1932 unter dem Titel Liberty Bar. 254 Seiten.
  • Wiesbaden: Detektivklub, 1952 Liberty Bar. Übersetzt von Leo Uher. 155 Seiten.
  • Köln; Berlin: Kiepenheuer & Witsch, 1961. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 141 Seiten.
  • München: Heyne, 1966. Übersetzt von Hansjürgen Wille & Barbara Klau. 141 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1986. Übersetzt von Angela von Hagen. 177 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2008. Übersetzt von Angela Glas. Sämtliche Maigret-Romane in 75 Bänden, Bd. 17. ISBN: 978-3-257-23817-4. 163 Seiten.

'Maigret in der Liberty Bar' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

William Brown, der reiche Australier, hatte in Cap d’Antibes mit zwei ständigen und vielen wechselnden Frauen gelebt. Nun ist er tot. Man fand ihn mit einem Messer im Rücken unter einem Blumenbeet seines Gartens. Kommissar Maigret ist aus Paris herbestellt worden, um den Fall diskret zu lösen. In der schmutzigen Liberty Bar erwarten Maigret Williams Frauen: Gina Martini und ihre Mutter.

Ihre Meinung zu »Georges Simenon: Maigret in der Liberty Bar«

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christian naton zu »Georges Simenon: Maigret in der Liberty Bar« 10.02.2016
Diesen Maigret mag ich sehr gern. Er ist in seiner Konstruktion vielleicht nicht der beste und schon gar nicht plausibelste Krimi der Reihe, aber atmosphärisch ist er sehr stark, die enge, heruntergekommene Liberty Bar im Kontrast zu den Szenen an der sommerlichen Küste, dazu der extrem phlegmatische Kommissar mit seinem analytischen Blick für die persönlichen Tragödien und das Scheitern von Liebe, natürlich die vielen geistigen Getränke...so etwas kenne ich nur von Simenon. Das mag nicht jeder, aber ich lese zehnmal lieber solche Romane als etwa die von Donna Leon.
Kai Sieben zu »Georges Simenon: Maigret in der Liberty Bar« 26.03.2008
Diesen Maigret Roman habe ich vor einigen Jahren gelesen und ich fand, dass er zu den schwächeren Romanen dieser Reihe gehört. Aber die Geschmäcker sind verschieden, so gefielen mir die "widerspenstigen Zeugen" sowie "die junge Tote" im Gegensatz zu Fabian recht gut. Jeder muss halt selbst herausfinden, welche Romane ihm am besten gefallen. Für ein Highlight fand ich "Maigret und die Keller des Majestic".
Uwe Ross zu »Georges Simenon: Maigret in der Liberty Bar« 17.07.2007
Wenn Simenon seinen Maigret mal auf Reisen schickt, ist das eigentlich immer eine willkommene Abwechslung zu den vielen Paris-Romanen. Dazu gehören auch die "Liberty-Bar" mit den Schauplätzen Antibes und Cannes oder der Band "Mein Freund Maigret", in dem der Kommissar auf der wunderschönen vor Hyers gelegenen Insel Porquerolles ermittelt.
Die "Liberty-Bar" ist sicherlich kein spektakulärer Roman. Aber die Charaktere sind fein gezeichnet, die Dialoge durchweg realistisch. "Es war eine Liebesgeschichte, oder?" - so sinniert Maigret am Ende. Für mich rangiert dieser Roman klar in der oberen Hälfte der Simenons.
Fabian zu »Georges Simenon: Maigret in der Liberty Bar« 10.04.2007
Ich weiß,dieser Roman ist auch unter den sogenannten "Simenoniten" umstritten,doch für mich ist dieser Roman einer von Simenons besten Werken.Damals war es gerade mein 2ter Maigret und nach langweiligen, sinnlosen Romanen von Christie oder Allingham war eher eine Art Befreiung und momentan wechselt meine Begeisterung immer zwischen Chandler und den anderen "Hardboilern" und Georges Simenon,momentan hat es mir besonders Kenneth Millar angetan.Dennoch oder vielleicht gerade deshalb: Monsieur Maigret hängt mir immer noch im Gedächtnis,besonders aus dem Fall mit der "Liberty Bar".Ganz besonders gelingt Simenon hier die Beschreibung der Gina Martini und deren Mutter welche nach der Entdeckung des toten William Brown fliehen....Diese Szene erinnert mich immer wieder an Billy Wilders "Manche mögen's heiß"...........
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret in der Liberty Bar« 06.01.2006
Lieber Fabian, nachdem ich Deine Stellungnahme nun doch noch einmal gelesen habe, werde ich es mir überlegen und "Maigret in der Liberty Bar" nun zum drittenmal lesen. Es muß doch irgendetwas daran sein.......................................
.............................................-
Grüße von Torsten
Fabian zu »Georges Simenon: Maigret in der Liberty Bar« 05.01.2006
Einer der besten Maigrets überhaupt. Die Maigrets die nicht in Paris spielen sind eindeutig besser als die anderen oder die non-Maigret Romane von Simenon."Maigret in der Liberty Bar"ist mein 3 liebster Maigret neben "Maigret als möbilierter Herr" und "Maigret regt sich auf".Esgibt eigentlich nur sehr wenige schlechte Maigrets und die liberty Bar gehört bestimmt nicht dazu. Ich habe bis jetzt 15 Maigrets gelesen schlecht waren nur 2:"Maigret und die widerspenstigen Zeugen" und"Maigret und die junge Tote" die restlichen waren sehr lesenswert.
Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret in der Liberty Bar« 07.10.2005
Liebe Elisabeth, laß dich nicht entmutigen. Sicherlich ist "Maigret in der Liberty Bar" KEIN Simenon Highlight, deswegen empfehle ich Dir folgende Maigrets Simenon, die wesentlich besser sind: 1. Maigret und Pietr der Lette. 2. Maigret contra Pipcus ( der ist wirklich sehr gut) 3. Maigret bei den Flamen ( sehr atmosphärisch) 4. Der Mann der der den Zügen nachsah. Ich startete damals mit "Maigret und der Gehängte von St. Pholien" und "Maigret und die widerspenstigen Zeugen". Beide guter Durchschnitt. Du hast wahrscheinlich einen der schlechtesten erwischt. Liebe Grüße
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Elisabeth zu »Georges Simenon: Maigret in der Liberty Bar« 06.10.2005
Ich war sehr enttäuscht von diesem Krimi. Er ist todlangweilig, ich würde allen davon abraten, ihn zu lesen. Da es mein erster Maigret war, werde ich nun keine mehr lesen, weil dieser so schlecht war.
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Torsten Janssen zu »Georges Simenon: Maigret in der Liberty Bar« 03.02.2005
Kann mich der Meinung meines Vorredners nur anschließen. Habe den Roman sogar nach einigen Seiten wieder weggelegt, werde ihn aber bald erneut versuchen. In dem Roman Maigret contre Pipcus (erschien auch unter"Maigret versetzt seine Pfeiffe") macht Maigret auch Kurzurlaub, allerdings (für mich) etwas interessanter. Grüße
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