Schäfers Qualen von Georg Haderer

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei Haymon.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Johannes-Schäfer-Serie.

  • Innsbruck; Wien: Haymon, 2009. ISBN: 978-3-85218-598-9. 269 Seiten.

'Schäfers Qualen' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Die Vergangenheit ist ein Hund – und wenn sie zubeißt, lässt sie einen nicht mehr los. Diese schmerzhafte Erfahrung macht Johannes Schäfer von der Wiener Kriminalpolizei, als er in einem Mordfall in Kitzbühel ermittelt: Ein Unternehmer aus der Stadt wurde bewusstlos geschlagen und an einem Gipfelkreuz aufgehängt. Wenig später geschieht ein zweiter brutaler Mord. Dass die Fälle zusammenhängen, scheint auf der Hand zu liegen – aber plant der Täter noch weitere Morde? Und wie passt der ehemalige RAF-Terrorist ins Bild, auf den Schäfer bei seinen Nachforschungen stößt?

Ihre Meinung zu »Georg Haderer: Schäfers Qualen«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Julidane zu »Georg Haderer: Schäfers Qualen« 24.02.2016
Ich liebe Krimis mit Lokalkolorit. Die Reaktionen des Protagonisten sind oft anders als erwartet und machen ihn gerade deshalb sympathisch.
Ich habe bereits alle Schäferkrimis gelesen und bin besonders von der großen Vielfalt an Schauplätzen und Kriminalfällen begeistert.
Freue mich schon auf den nächsten, bin gespannt, was Haderer sich diesmal einfallen lässt...
trafik zu »Georg Haderer: Schäfers Qualen« 12.02.2016
Ich fand den ersten Band von Georg Haderer ausgezeichnet!
Dieser Krimi ist spannend und man kann aber auch immer wieder einmal schmunzeln über den Kommissar.
Schreibt flüssig und vorallem witzig dabei. Man merkt immer wieder den flair von Kitzbühl und Tirol im allgemeinen.
Ein gelungenes Erstlingsbuch.
Weiter so Georg Haderer!
kianan zu »Georg Haderer: Schäfers Qualen« 18.11.2014
Wenn auch vielleicht Major Schäfer hier und da klischeebehaftet beschrieben wird, habe ich sehr oft schmunzeln müssen. Wer Kitzbühel ein wenig kennt, kann hier vieles wiederfinden, das nicht realitätsfern ist!

Die Ermittlungen und Aufklärung der Mordfälle ist sehr spannend geschrieben und bewusst gesetzte Verdachtsmomente werden gelungen wieder in Zweifel gestellt.

Einzig der Schluss war für mich persönlich ein wenig enttäuschend, da es ein wenig zu konstruiert und nicht mehr so liebevoll wie der Rest der Geschichte aufgebaut war.

Spannnender, humorvoller und mit viel Lokalkolorit geschriebenes Debüt, das mich neugierig auf die weiteren Fälle mit Major Schäfer gemacht hat! Für mich eine klare Leseempfehlung für Fans von Regionalkrimis.
Mistie zu »Georg Haderer: Schäfers Qualen« 20.08.2013
Dass ich überhaupt auf Georg Haderer gestoßen bin, ist auf eine Rezension zurückzuführen die ich über "Engel und Dämonen" - den 4. Band der Serie - gelesen habe.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich - wenn nur irgendwie möglich - immer mit dem ersten Band einer Serie beginne. Auf dem Cover (krächzender Rabe) von diesem ersten Band steht: "Ein eigenwilliger Ermittler in seinem packenden ersten Fall". Da kann nichts schiefgehen dachte ich und habe mich mit großen Erwartungen an das Buch herangemacht! Doch je länger ich las, desto länger "haderte" ich mit dem Buch; es wurde nicht gerade zur Qual, doch tat ich mich sehr schwer damit es fertig zu lesen.

Wenn ich an dieser Stelle auch allen Kritiken widerspreche die ich bisher über das Buch gelesen habe, dann sei irgendwer meiner Seele gnädig: ich fand das Buch ziemlich langweilig, die Figuren blieben blass und der Polizeimajor ging mir mit seiner Arroganz ziemlich auf den Senkel …

Haderer betont bei jeder Gelegenheit - wie ein Mantra - (das ging mir wirklich auf den Geist), dass Schäfer herausragende Fähigkeiten (Instinkt, Intuition, Gefühl, Wahrnehmung, etc.) besitzt. Schäfers Schlussfolgerungen waren aber meist nichts anderes als das Resultat eines gesunden Menschenverstands und/oder das Resultat von guter Polizeiarbeit , d.h. die meisten der beschriebenen Situationen die Schäfers Intellekt oder Instinkt hervorheben sollten, empfand ich nur als leere Phrasen.

Fast noch mehr nervte mich das ständige Hervorheben und Benutzen moderner Technologie (Mobiltelefon und vor allem Laptop). Ich bin mir wohl bewusst, dass das zum modernen Leben dazugehört wie Autofahren doch die wiederholte Angabe dass er den Laptop hochfährt, Dokumente abspeichert, Laptop herunterfährt, etc. fühlt sich an als hätte man Platz ausfüllen müssen.

Fazit: Ich bin mir nicht sicher ob ich mir den Folgeband kaufen werde … habe noch zuviel andere Bücher in der "Pipeline".
rolandreis zu »Georg Haderer: Schäfers Qualen« 11.12.2012
Georg Haderer hat mit seinem Major Johannes Schäfer einen Ermittler der etwas anderen Art erschaffen. Recht unkonventionell geht dieser seinen Ermittlungen nach, wobei diese von Schäfer mit Vorliebe alleine durchgeführt werden. An dieses eigenwillige Verhalten müssen sich seine Kollegen in Kitzbühel erst einmal gewöhnen. So ist es bei Major Schäfer auch nicht ungewöhnlich, seine Ermittlungen in einer Kneipe durchzuführen, um so ein wenig mehr über die Mordopfer zu erfahren. Auch wenn dies zur Folge hat, dass er morgens vor seinem Hotelzimmer, eingewickelt im Flurteppich und einem mordsmäßigen Kater, wieder aufwacht.
Durch solche und ähnliche Aktionen ist auch immer wieder der ein oder andere Schmunzler während des Lesens garantiert. Dadurch entstand ein spannender, aber auch unterhaltsamer Krimi ohne besondere Brutalität, aber mit einer um so ausgereifteren Geschichte. Einzig die langen Schachtelsätze sind manchmal etwas mühsam. In Summe ein solider Krimi.
uknig22 zu »Georg Haderer: Schäfers Qualen« 05.03.2012
Zwei brutale Morde schockieren die Schicki-Micki-Metropole Kitzbühl. Major Schäfer kehrt aus Wien zurück in seinen Geburtsort, um die Ermittlungen zu leiten. Eigentlich gute Voraussetzungen für ein interessantes Buch, zumal Schäfer immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird.
Doch leider kann Georg Haderer in „Schäfers Qualen“ das Autor das Tempo nicht halten, verfängt sich Haderer in all zu vielen Details um seinen Major Schäfer. Die Geschichte plätschert über weite Strecken so vor sich hin, es fehlen die spektakulären Akzente. Und auch der Schluss ist etwas enttäuschend.
Ihr Kommentar zu Schäfers Qualen

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: