Das Versprechen von Friedrich Dürrenmatt

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1958 bei Arche.

  • Zürich: Arche, 1958. 244 Seiten.
  • Berlin: Volk und Welt, 1964. 239 Seiten.
  • München: dtv, 1978. ISBN: 3423013907. 121 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1980. ISBN: 3-257-20852-9. 200 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1998. ISBN: 3-257-23063-X. 206 Seiten.

'Das Versprechen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eigentlich sollte sich Kommissar Matthai, der auf der Höhe seiner Karriere angelangt ist, zum Flug nach Jordanien fertigmachen, um dort ein ehrenvolles Amt zu übernehmen. Da erreicht ihn ein Anruf aus Mägendorf, einem kleinen Ort bei Zürich. Ein ihm unbekannter Hausierer teilt ihm mit, er habe im Wald die Leiche eines grausam verstümmelten Mädchens gefunden. Obwohl Matthais Abflug kurz bevor steht, fährt er nach Mägendorf und verspricht den Eltern des Kindes nicht zu rasten, bis er den Täter entlarvt hat.

Ihre Meinung zu »Friedrich Dürrenmatt: Das Versprechen«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Rolf Schlauderer zu »Friedrich Dürrenmatt: Das Versprechen« 18.05.2014
Der Film mit Heinz Rühmann und Gerd Fröbe ist hervorragend. Meiner Meinung nach noch besser allerdings ist das Buch. Gerade die Kernaussage, dass eben nicht jedes Verbrechen "automatisch" eine Aufklärung erfährt, dass der "Zufall" als entscheidende Komponente letztlich die Aufklärung, bzw. Überführung des Täters - obwohl der Detektiv ja alles richtig macht - verhindert, erscheint wirklichkeitsnäher.
Immerhin verhindert Dürrenmatt dadurch, dass der Täter bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, was man am Ende erfährt, weitere Morde. So ist er wenigstens mit dem Leser, wenn schon nicht mit dem Detektiv "gnädig."
Torsten Janssen zu »Friedrich Dürrenmatt: Das Versprechen« 23.03.2011
Fast identisches Buch zum Film "Es geschah am hellichten Tage" mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe von 1958. Wenn man den Film gut kennt, kann man die Dialoge fast im Geiste mitsprechen. Das Ende ist allerdings total anders als im Film. Leider, denn das Filmende ist besser und schlüssiger. Dürrenmatt wollte den Automatismus (Mord - Untersuchung - Aufklärung/Stellung des Täters) eíner Geschichte herausnehmen. Der Film ist hinsichtlich des Endes besser.
SukRam zu »Friedrich Dürrenmatt: Das Versprechen« 24.01.2011
,,Das Versprechen" ist ein Roman, der den Leser in seinen Bann zieht. Zunächst als Auftragsarbeit gegen Kinder-Sexualverbrechen konzipiert, entwickelt die Geschichte eine Dramatik, die das Schicksal eines Polizisten entlarvt, mit dem es langsam bergab geht. Die interessante Erzählperspektive über Dritte und das traurige fatalistische Ende hinterlassen einen bitteren Beigeschmack. Tipp: Unbedingt die Verfilmung mit Gerd Fröbe ansehen!

Meine Bewertung: 98°
Ihr Kommentar zu Das Versprechen

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: