Gottes Tochter von Friedrich Ani

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 bei Droemer.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern / Rostock, 1990 - heute.

  • München: Droemer, 2003. ISBN: 3-426-62768-X. 352 Seiten.

'Gottes Tochter' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Julika, eine 18-jährige Gymnasiastin aus München, ist spurlos verschwunden. Sie ist ihrem Freund Rico heimlich nach Rostock hinterhergereist. Rico war als Jugendlicher bei Ausschreitungen mit dabei. Die Vergangenheit holt ihn nun ein, als auf einer Feier ein Unfall passiert, bei dem die Verlobte seines besten Freundes ums Leben kommt. Ricos rechtsradikale Freunde bringen das junge Liebespaar in größte Gefahr. Tabor Süden, Kommissar der Vermisstenstelle, nimmt den Fall in die Hand und vertraut bei den Ermittlungen wie immer seiner Intuition. Als ihn die Suche nach Julika in die Ostseestadt führt, läuft die Clique um Rico Amok …

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Ingrid Hurler zu »Friedrich Ani: Gottes Tochter« 24.11.2008
Das war der langweiligste Krimi, den ich je gelesen habe. Das Vorbild Romeo und Julia war unverkennbar, so dass keinerlei Spannung aufkommen konnte. Der Aufbau, die handelnden Personen und die Dialoge sind sehr gut, aber die verquasten Gedanken und der Versuch, literarisch zu werden, ermüden zunehmend.Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich prinzipiell nie ein Buch halb gelesen weglege - hier war ich nahe daran.
Ärgerlich fand ich auch, dass alle Pragmatiker (Thon, Sonja) in diesem Buch schlecht wegkommen, als ob es erstrebenswert sei, unlogisch zu handeln.
Das Gehabe des Herrn Süden mit dem albernen Namen (wieso heißt der wie eine tschechische Burg? und Süden, wenn er aus Bayern kommt, ist auch nicht sehr einfallsreich) konnte ich jedenfalls nicht nachvollziehen.Wenn ich mir einen Krimi kaufe, will ich Unterhaltung und keine Pseudoliteratur.
Angelo zu »Friedrich Ani: Gottes Tochter« 24.02.2007
Ein eindrückliches Buch. Der Aufbau (ein Krimi? eine Liebesgeschichte?) und die Sprache sind bemerkenswert, besonders, fesselnd. Ahni ist für mich eine interessante Entdeckung. Davon will ich mehr lesen.
Ich lese neben zeitgenössischer und klassischer Literatur immer wieder Bücher aus dem Bereich der krimi-couch. Ich teile dabei für mich in Kategorien ein - ich weiss, es ist fahrlässig und geht nie auf. Dennoch: Ahni würde ich in die Gruppe "literarisch und anspruchsvoll" aufnehmen.
Seine Sprache und sein "Drehbuch" faszinieren, entführen gekonnt in ein Milieu, in die Welt des Geschehens. Die Gedankenwelt des Ermittlers und sein spezielles Verhalten (schweigen statt verhören, z.B.) packen einen. Wie er hier "Familienleben" analysiert und die Liebe und Träume von zwei ganz verschiedenen Jugendlichen beschreibt, das ist Klasse.
Lisa zu »Friedrich Ani: Gottes Tochter« 23.02.2006
Ein wunderbar trauriges Buch. So poetisch, dass man Gedankengänge entwickelt, von denen man nicht wusste, dass sie einem offen stehen. Friedrich Ani becshreibt faszinierend wie verletzlich und voller Liebe und gleichzeitigem Hass ein Mensch sein kann. Ein Buch, das mir wirklich gut gefällt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Carolina zu »Friedrich Ani: Gottes Tochter« 07.02.2006
Tolles Buch. Man kann sich gut in die einzelnen Personen hineinverstetzen, da Gefühle gut beschrieben werden und die Handlung aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird. Für Krimileser ein tolles Buch! TOP!
Nacera Ferhaoui zu »Friedrich Ani: Gottes Tochter« 26.12.2005
ich lese das buch gerade bin aber noch nicht ganz fertig.
ich war am anfang etwas skeptisch aber als ich immer weiterkam fand ich das buch einfach super und fesslend.
ich bin sehr froh das buch gefunden zu haben
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
armin heller zu »Friedrich Ani: Gottes Tochter« 14.11.2004
Wieder einmal ist Tabor Süden im Auftrag der Vermisstenstelle unterwegs, um vermisst-gemeldete Personen aufzufinden. "Gottes Tochter" ist wieder ein Roman (wie auch "Die Erfindung des Abschieds" und "Abknallen") was dieses Buch noch einmal dichter und noch fesselnder macht als die reine "Tabor Süden"-Reihe. Es ist zugleich ein wichtiges Stück Zeitgeschichte, das umso aktueller denn je ist! Ein tolles Buch mit einem Komissar, der so anders ist, dessen Merkmal es ist, bei Vernehmungen oder Zeugenbefragungen zu schweigen! Und dadurch erst bringt er Menschen zum Sprechen. Dieses Buch wünsche ich ein noch größeres Echo, als es schon hat. Vielleicht sogar als "Pflichtlektüre!
Stefan Witt zu »Friedrich Ani: Gottes Tochter« 10.01.2004
Ein glaubwürdiges und mitreißendes Buch, in einer sehr klaren Sprache geschrieben, aber trotzdem irgendwie poetisch. Bis zum Schluß wollte ich die Hoffnung nicht aufgeben, daß die Geschichte -trotz des tragischen Vorbildes- noch irgendwie gut ausgeht, so nahe waren mir die Figuren!
AS zu »Friedrich Ani: Gottes Tochter« 02.01.2004
Das Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Das Schicksal der Figuren und der Hass der sie um gibt hat mich erschüttert. Ein Roman den man nicht einfach als Fiktion abtun kann, sondern der einem die Mißstände unserer Gesellschaft eindrucksvoll aufzeigt.
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