Der Schakal von Frederick Forsyth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1971 unter dem Titel The Day of the Jackal, deutsche Ausgabe erstmals 1972 bei Piper.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1970 - 1989.

  • London: Hutchinson, 1971 unter dem Titel The Day of the Jackal. 358 Seiten.
  • München: Piper, 1972. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-492-01932-3. 437 Seiten.
  • München: Knaur, 1975. Übersetzt von Tom Knoth. 383 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 1987. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-492-15511-1. 437 Seiten.
  • München: Heyne, 1990. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-453-04248-4. 505 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 1994. Übersetzt von Tom Knoth. 437 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2002. Übersetzt von Tom Knoth. ISBN: 3-492-23125-X. 437 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2004. Übersetzt von Tom Knoth. 437 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2004. Gesprochen von Hannes Jaenicke. gekürzt. 4 CDs.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2004. Gesprochen von Hannes Jaenicke. gekürzt. 4 CDs.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2006. Gesprochen von Hannes Jaenicke. gekürzt. ISBN: 3866044534. 4 CDs.

'Der Schakal' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Der Schakal: Ein Superkiller aus London, angeheuert von den Offizieren der französischen Untergrundorganisation OAS. Das ausersehene Opfer: Frankreichs Staatspräsident, der best bewachte Staatsmann der Welt.

Der Schakal, ein hoch dotierter Berufsmörder, ist ein Mann mit tausend Masken. Er kennt nur zwei Leidenschaften: Geld und die Lust an der Präzision. Der Autor folgt der Spur der intelligenten Bestie quer durch Europa. Kommissar Lebel gelingt es schließlich, den Mann, der auf keiner Fahndungsliste der Welt auftaucht, einzukreisen, nur um ihn um so sicherer auf sein Opfer zuzutreiben. Die Jagd steigert sich zum Duell des französischen Polizeiapparates mit dem todbringenden Einzelgänger.»Wer einmal anfängt zu lesen, riskiert eine schlaflose Nacht.« (Le Nouvel Observateur)

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Mosi zu »Frederick Forsyth: Der Schakal« 17.04.2017
Ein wirklicher Weltbestseller und Welt-Klassiker. Was man auch daran merkt, dass man ihn in jedem Flohmarkt, Antiquariat oder öfftl. Bücherregal mindestens einmal antrifft. ;-) Die ersten Werke von F. Forsyth waren grandios und gigantisch ( Schakal, Akte Odessa, Hunde des Krieges ). Später fiel er in seinen literarischen Leistungen m.M.n. etwas ab. Mit Ausnahme viell. von der Faust Gottes. Die ist auch noch ganz große Unterhaltung. Und weil hier schon einiges drüber geschrieben wurde. Jepp, die Fred Zinnemann- Verfilmung mit Edward Fox in der Titelrolle ist ganz großes Kino. Gegen das Remake mit Bruce Willis ging Fred Zinnemann ja sogar juristisch vor.
HC zu »Frederick Forsyth: Der Schakal« 13.12.2013
Aus heutiger Sicht technisch überholt, aber denoch Forsyth at his best - detailgetreu bis ins Letzte und immer mit diesem Schauder im Nacken 'Was, wenn es wahr wäre?'Dazu kommt seine beläufige aber hochpräzise Charakterisierung der Hauptpersonen und natürlich auch das spannende Finale. Wir alle wissen, dass De Gaulle im Bett starb, aber je weiter man liest, desto mehr fragt man sich, wie kann er das überleben?Wie gesagt Old School, aber großartige Old School. Der 1971er Film ist wärmstens zu empfehlen, der bringt die Stimmung im Buch großartig rüber.
Beschä zu »Frederick Forsyth: Der Schakal« 27.09.2013
Eine Frage zum letzten Abschnitt im Buch:
"Mit Ausnahme des letzteren zeigte keiner der Anwesenden auch nur eine Spur von Teilnahme, als der Fichtensarg in das ausgehobene Grab gesenkt wurde. Als alles vorüber war, drehte sich der Mann um und ging, eine einsame kleine Gestalt, die lange Friedhofsallee zum Ausgang zurück, nach Hause zu seiner Frau und seinen Kinder"

Wer ist dieser Mann der bei der Beerdigung zugegen war und als einziger Anteilnahme an dem Tod zeigte?
Rolf.P zu »Frederick Forsyth: Der Schakal« 17.02.2009
"Der Schakal" ist auch nach über 38 Jahren ein spannendes Zeitdokument.
Der einsame Streiter gegen übermächtige Gegner, einer gegen alle - das ist stets die simple Grundstruktur von Forsyths Romanstoffen, aus der er jedoch ein überaus komplexes Handlungsgewebe voller Dramatik knüpft.
In "Der Schakal" bewegt sich Frederick Forsyth einmal mehr auf seinem liebsten Terrain: dem Thriller mit politischem Hintergrund. Voll knisternder Spannung und brillanter Präzision ist diese Geschichte um ein Attentat auf den Staatspräsidenten Frankreichs - ein Geschehen, das sich zu einem atemberaubenden Duell eines eiskalten Killers mit der gesamten französischen Polizei zuspitzt.
Ein Buch, das man erst zuklappt, wenn das Haus einstürzt, aber nicht aus der Hand gibt! Die Geschichte, die wie ein Film abläuft, schildert die Story einer pausenlosen Flucht und Jagd mit der Zeit und gegen sie. Die Polizei jagt einen Profikiller auf seinem Weg zum Attentat. Wie dieser es schafft, ihr immer einen Schritt voraus zu sein, lässt das Herz rasen.
In diesem Roman stimmt einfach alles, vom gesamten Aufbau bis zu den geschliffenen Charakteren, denn Forsyth hat bis ins letzte Detail recherchiert und glänzend aufgebaut. Frederick Forsyth schafft etwas, was nicht viele Autoren erreichen: der Leser wird trotz der vielen Informationen nie vom eigentlichen Hauptgeschehen entfernt. Er weiß immer, was der Schakal im Moment macht, auch wenn zeitgleich in den frz. Behörden das Chaos ausgebrochen ist.
Sprachlich ist das Buch von einer ungeheuren Raffinesse. “Der Schakal“ versteht es zu fesseln und dabei ohne künstliche Spannungsmacher à la opulente Actionszenen, geräuschreiche Schussgefechte oder schmachtende Liebesszenen auszukommen.

Frederick Forsyth schuf nicht nur einen brillanten Thriller - sondern einen ergreifenden Mythos!
Vergessen sie alles, was sie über den Schakal zu wissen glaubten: Möge die Jagd beginnen...
4ndi zu »Frederick Forsyth: Der Schakal« 09.10.2008
Hab das Buch jetzt endlich durch und muss sagen: bin enttäucht. Auf Grund der Kritiken anderer User habe ich mich auf ein spannendes Buch gefreut und bekam ein eher langweiliges Buch aus meiner Sicht. Die letzten ca. 50 Seiten fesseln zwar, allerdings ist der ganze Teil davor, für mich eher langweilig. Andere Bücher von FF fangen zwar auch eher etwas "langsam"/weniger spannend an, allerdings entwickeln sie sich ab etwa der Hälfte zu einer sehr sehr spannenden Lektüre was ich hier vermisst habe. Mein nächstes Buch wird wohl erstmal nicht mehr von FF werden.

MfG
Susannah zu »Frederick Forsyth: Der Schakal« 20.08.2008
Paris im Sommer 1963: Ein Jahr nach dem gescheiterten Attentat auf den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle glaubt die höchste Riege in Sicherheit, Polizeiarbeit und Geheimdienst, die OAS, ein Untergrundorganisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, nach der Niederlage in Algerien "Cgarlemagne" endgültig loszuwerden, sei endlich Geschichte. Doch weit gefehlt. Zurückgezogen engagieren die Führer der OAS ein Auftragskiller, der endlich das Schaffen soll, was niemandem zuvor gelang die Ermordung des bestbewachtesten Mannes der Welt. Es entsteht ein gandenloser Wettlauf zwischen dem französischen Komissar Lebel und dem Schakal, den der Killer scheint auf alles vorbereitet zu sein ...

WOW! Was für ein Finale. Eines der wenigen Bücher, bei dem man das Ende von Anfang an kennt - und trotzdem von Spannung gefesselt wird. Selten habe ich einen Polit-Thriller auf sprachlich so hohem Niveau gelesen - Forsyth kann man genießen. Grandios der Schakal, für den man wider Willen Respekt empfindet. Beeindruckend der unscheinbare Komissar Lebel, der dem Killer immer auf den Fersen ist und sich gegen die hohen Tiere aus Politik und Militär und Polizei verteidigen muss. Es war nicht mein letzter Thriller von Forsyth, da werden noch einige folgen!
Pela zu »Frederick Forsyth: Der Schakal« 17.12.2007
Ein absoluter Genuss und heute leider mit einem weinenden Auge zu lesen: Was waren das noch für Zeiten, als Telefongespräche auf Magnetband aufgezeichnet wurden und Gästelisten von Hotels abends von Kradpolizisten abgeholt und mühsam von Hand verglichen wurden. In unserer virtuell-beschleunigten Zeit kann es solche urspannenden Geschichten gar nicht mehr geben. Schade, dafür jedoch um so mehr ein Grund, dieses Buch zu kaufen.
xwillaxwonkax zu »Frederick Forsyth: Der Schakal« 29.11.2007
Ein sehr empfehlenswertes Buch mit einer spannenden Geschichte und faszinierenden Charakteren. Der Schakal gibt sich für einen Killer wirklich wundervoll und man ist bis zur letzten Seite voll mit dabei!
marquee zu »Frederick Forsyth: Der Schakal« 29.12.2005
Die Handlung ist streng chronologisch und läuft präzise ab wie ein Uhrwerk. Spannend und kraftvoll, auch wenn das Ende im Grunde leicht zu erraten ist (wie bei jedem Roman, der sich um historische Figuren dreht). Sehr empfehlenswert, wenn man von einigen Kleinigkeiten absieht: als der Killer seinen Schuß abfeuert, schreibt Forsythe, beschleunigt sich das Geschoß nach dem Verlassen der Waffe auf Überschallgeschwindigkeit; de Gaulle müßte den Überschallknall gehört haben. Das ist physikalisch blanker Unsinn.
5 von 6 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Torsten Janssen zu »Frederick Forsyth: Der Schakal« 26.05.2005
Nochmal zum Film: In der Tat kann man die Willis Verfilmung, die ich übrigens nicht gesehen habe, getrost in die Ablage verbannen. Mit dem Orginal ist da wohl nur noch der Titel gemein. Deswegen auf alle Fälle die Verfilmung von 1972 von Fred Zinneman mit Edward Fox, Delphine Seyrig und Michel Lonsdale ansehen. Diese Verfilmung ist eine werkgetreue Widergabe, eine Auftragsarbeit, ungemein spannend, obwohl man natürlich weiß, daß de Gaulle friedlich im Bett gestorben ist; er entgeht dem Attentat (fiktiv) im wahrsten Sinne des Wortes um Haaresbreite. 1962 entging er einem realen Versuch. Auf einer Ausfallstraße von Paris aus, feuerte die O.A.S. 150 mal auf ihn. Eine Kugel verfehlte seinen Kopf nur um 3 cm und zerstörte die Heckscheibe seines Citroens. De Gaulle war gläubiger Katholik, nun Gott schützt die seinen. Amen und Grüße

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