Der Afghane von Frederick Forsyth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel The Afghan, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei C. Bertelsmann.

  • New York: Putnam, 2006 unter dem Titel The Afghan. 352 Seiten.
  • London: Bantam, 2006. 352 Seiten.
  • München: C. Bertelsmann, 2006. Übersetzt von Rainer Schmidt. ISBN: 978-3-570-00944-4. 352 Seiten.
  • München: Goldmann, 2008. Übersetzt von Rainer Schmidt. ISBN: 978-3-442-46701-3. 352 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2006. Gesprochen von Christian Berkel. gekürzt. ISBN: 3866045018. 6 CDs.
  • [Hörbuch] München: audio media, 2008. Gesprochen von Christian Berkel. gekürzt. ISBN: 386804468X. 6 CDs.

'Der Afghane' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Brandaktuelles Thema, mitreißend geschrieben Al Isra heißt der Plan eines Anschlags der Al Quaida von unvorstellbarem Ausmaß. Als CIA und SIS zufällig davon erfahren, bleibt nur noch eine Chance: Ein Agent muss in die Schaltzentralen des Terrornetzwerks eingeschleust werden, der die Zielkoordinaten des Attentats herausfindet. Und nur einer erweist sich hierfür als geeignet: Mike Martin, ein erfahrener SIS-Offizier, der mit der Sprache und Kultur des Mittleren Ostens aufgewachsen ist. Ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit beginnt – und Frederick Forsyth entlässt seine Leser erst, wenn sie mit ihm durch die ganze Welt des aktuellen Terrorismus gehetzt sind: von Afghanistan über die Inselwelt Indonesiens, über Dubai, nach Guantanamo und London. Dem vielschichtigen Großmeister des politischen Thrillers gelingt es in seinem neuen Roman erneut, brillante Geheimdienstkenntnisse und die politische Situation in einem mitreißenden Bestseller zu verknüpfen.

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Jossele zu »Frederick Forsyth: Der Afghane« 14.03.2015
Forsyth: Der Afghane
Die amerikanische CIA und der britische SIS erfahren von einer geplanten großen Aktion von al-Qaida, al-Isra genannt, ohne aber genau zu wissen, um was es sich handelt. Deshalb entschließen sie sich, al-Qaida zu infiltrieren. Dazu ausersehen wird der ehemalige britische Elitesoldat Mike Martin, der alle notwendigen Voraussetzungen mitbringt. Er bekommt die Identität des afghanischen Gefangenen Izmat Khan und wird als der nach Afghanistan geschickt. In parallelen Erzählsträngen erfährt der Leser dann von den Vorbereitungen al-Qaidas und den Bemühungen Martins, herauszufinden, um was es geht und den Plan zu vereiteln. Spannend, mit gelegentlichen Längen und für meinen Geschmack teilweise zu technokratisch erzählt. 70°
www.derweissedrache.de zu »Frederick Forsyth: Der Afghane« 27.07.2014
FREDERICK FORSYTH „Der Afghane“ ,Goldmann‘

Die „Guten“ haben wieder mal herausgefunden, dass die „Bösen“ etwas Verwerfliches planen. Die Angloamerikanischen Geheimdienste machen einen auf dicken Freund und wollen zusammen arbeiten. Warum klingt erstes so unglaubwürdig? Vom zweiten Punkt weiß man ja, dass im gewissen Rahmen, so einiges läuft, vor allem, wenn es gegen „Schurkenstaaten“ und um die Interessen von gewissen multinationalen Kreisen geht. Was Forsyth sich dabei gedacht hat, sei erst mal dahingestellt. Al-Qaida hat ein neues Projekt nach 9.11. „Al Isra“, als Codename, soll dem Westen richtig Schaden zufügen. Um den zu verhindern oder, zumindest zu begrenzen, muss jemand mit, eher übernatürlichen, Fähigkeiten in den inneren Zirkel vom Bin Laden Club eingeschleust werden und die Lage peilen. Mike Martin soll es richten, hat er doch einige Merkmale aufzuweisen, die ihn für diesen Spionagejob prädestinieren. Er wird als Double von Izmat Khan, einem Taliban-Kommandanten mit einem heroischen Hintergrund, derzeit noch in Guantanamo Bay die amerikanische „Gastfreundschaft“ genießend, auf die Osama-Clique losgelassen. Es beginnt ein zermürbendes Hin und Her, da die terroristische Seite ja auch nicht im Winterschlaf ist. Nun ist nicht jeder Moslem ein verbrecherischer Fanatiker, anders herum, hat auch nicht jeder Christ, sonstiger Religionsanhänger oder Atheist die soziale, humanistische Kompetenz gepachtet, somit sind dem Karussell der Verwirrungen Tür und Tor geöffnet und steht ständig unter Strom. In der Richtung ist Forsyth ein Meister, unbestritten. Bevor er den Reigen beginnt, gibt er erst mal ein paar Infos über die Kriegsherde, die unsere Welt erschüttert haben und zieht Linien, zwischen Menschen, die einst vielleicht Freunde hätten werden können, oder keine Feinde seien müssten, aber durch die unbarmherzige Politik gegeneinander getrieben werden. Forsyth zeigt den Weg, wie ziehe ich mir einen Fanatiker im Gewächshaus heran. Mit genug Geld kann man das bestimmt auch, was für den Normalleser heißt, kein Selbstmordattentäter in der Schrankwand. Mike und Izmat kennen sich aus einer Zeit, als die Afghanen gegen die militärische Supermacht der damaligen Sowjetunion, erfolgreich Widerstand leisteten. Forsyth erzählt beide Lebensläufe nebeneinander. Zeigt den unterschiedlichen Weg seiner zwei Protagonisten. Nun, nach Beendigung des Kalten Krieges, sind die Grenzen umgeschlagen, jetzt ist der Westen, der ehemalige Verbündete, der Feind. Frederick treibt die Blüten zu einer wahren Entfaltung. Engstirnigkeit, Hass ohne Grund, extremer Fanatismus, gepaart mit unmenschlicher Brutalität in jeglicher Form, auf allen Seiten, ist an der Tagesordnung. Nur wofür? Izmat Khan ist bestimmt kein Fanatiker, hatte Familie, ein Leben, das ihn befriedigte. Der Jihad war nicht sein Mittel und nicht sein Ziel. Und der „Anglies“, der ihm das Leben rettete, war ganz bestimmt nicht sein Feind. Nur das die Politik ihm einen richtigen Strich unter eine Rechnung gesetzt hat, für die er keine Bestellung aufgegeben hat. Aber das steht auf einem anderen Blatt. Jetzt ist vorrangig die Suche nach dem Weg und dem Ziel von „Al Isra“, die Mission „Crowbar“, zu der Mike in terroristische Kreise eingeschleust wurde. Nur das der Mann, den er doubeln soll, fliehen kann. Forsyth bastelt nach einer spannenden Lektüre an einem noch nervenzerreißenden Finale, ohne das man es wirklich merkt, weil das nahtlos ineinander übergeht. Ist schon Wahnsinn, was der Mann aus seiner Schreibmaschine zaubert. Der Herzschlag des Lesenden erhöht sich, bis ins nicht mehr messbare, und die Körpertemperatur wird die Haut nachhaltig schädigen.
Hans Böbbis zu »Frederick Forsyth: Der Afghane« 05.11.2013
ich habe den Roman schon einmal
gelesen - gerade wegen der gegenwärtigen
NSA affäre bietet der ausgezeichnet recherchierte Inhalt interessante Details,
die FF ja immer auszeichnen.
die Handlung hat manchmal längen
könnte aber so abgelaufen sein.
ich finde das werk ausgezeichnet und
fühle mich wesentlich besser informiert
als durch presse -heute ist ja plötzlich
jeder Fachmann
M.Reinsch zu »Frederick Forsyth: Der Afghane« 11.10.2013
Durch einen Zufall erfahren die Geheimdienste des Westens von einem neuen Anschlag von "al Quida". Durch die enorme Ähnlichkeit eines ehemaligen SAS-Angehörigen zu einem bekannten Talibankämpfer ermöglicht schleusen Sie "Ihren eigenen Mann" bei "al Quida" ein und versuchen ein Neues 9/11 zu verhindern!
Gewohnt routiniert und sehr gut rechergiert liest sich das Buch sehr schnell und informativ. Leider sind seine Charaktere diesmal mit weniger Tiefe versehen, als man es von Forsyth gewöhnt ist! Die Geschichte ist bis um Ende spannend und interessant aufgebaut. Wie immer beherrscht Forsyth es, wichtige Informationen geschickt in die Story zu verpacken, dass man beim Lesen technische und wirtschaftliche Details ohne Vorkenntnisse aufnimmt und versteht.
Fazit: Spannende und gute Unterhaltung, aber eher einer der schwächeren Forsyth-Romane.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Knuspermaus zu »Frederick Forsyth: Der Afghane« 03.10.2012
Ich habe zuerst "die Faust Gottes" gelesen, überhaupt das erste Buch von ihm. Einfach nur super spannend. Anschließend war die Wahl "der Afghane" natürlich genau richtig. Ich habe mich gefreut, die Hauptfigur, Mike Martin, erneut "erleben" zu dürfen.

Von diesem Schriftsteller werde ich mit Sicherheit noch jedes einzelne Buch lesen.
OmaInge zu »Frederick Forsyth: Der Afghane« 28.04.2012
Glücklicherweise war dies nicht mein erstes Buch vom Autor Frederick Forsyth.Ich hätte sonst ein falsches Bild von ihm bekommen.

Das Buch liest sich etwa bis zur Hälfte, eher wie ein geschichtlicher Bericht, fast ohne jede Handlung. Aber so zäh, dass man echt Nerven und Geduld haben muss, das Buch nicht enttäuscht zu zu klappen.

Dann wird es aber doch noch richtig spannend! Ganz markant ist wieder die dem Autor typische Detailtiefe.

Wegen der sehr langen Anlaufphase beträgt

Meine Bewertung: 75 Grad
Felix2@Fink zu »Frederick Forsyth: Der Afghane« 30.10.2010
Also, ich möchte mich meinen Vorrednern da nicht Anschließen, denn ich glaube, sie haben einfach ihre Erwartungen zu Hoch gestellt. Auch ein Frederick Forsyth darf einmal einfache Unterhaltung liefern - das ist dieses Buch auf jeden Fall und Spannend ist es auch, bis zum Schluss. Schade fand ich nur, das er die Figur des Mike Martin dafür nahm, der ja nun in der Faust Gottes eine Wesentlich bessere Figur machte. Nah ja, ich Hoffe auch weiterhin auf Hervorragende Werke von Mister Forsyth.
Dieter Koop zu »Frederick Forsyth: Der Afghane« 25.06.2009
Vermutlich ist das nur die Spitze des Eisbergs. Beängstigend, wie weit religiöser Phanatismus die Menschen treibt. Wo bleibt da die Liebe für die Mitmenschen? Nein hier wird gezeigt, wie menschnverachtend und unbarmherzig gewisse Gruppen sind. Um dem herrscheden Terror zu begenen sollte man erst einmal wissen, was diese Gruppe so phantisiert hat. Villeicht können die westlichen Regierungen gegen die sich der grenzenlose Hass richtet, ihre Policies modifizieren. Darum geht es aber nicht in dieser Welt. Zerstören und möglichst viel Menschen mit in den Struden zu ziehen, wobei man sich hinter Allem versteck, was Deckung bietet, das ist das Ziel. Leider!
Grüni zu »Frederick Forsyth: Der Afghane« 06.02.2009
Ich fand das Buch eignetlich sehr ineterressant, es war ein wenig ausführlic, vora allem der Anfang.
mehr als 50 Seiten Vergangenheit der Haupteperson, und dem Double.
Unddann wenn es um denn Anschlag geht (Haputteil) st das Buch schon fast fertig, - Der Hauptteil ist zwar mager, ich würde es trotzde wieder lesen.
Sean zu »Frederick Forsyth: Der Afghane« 02.02.2009
Ich habe nun keine FF Bücher zuvor gelesen. Insgesamt hat mich der Einblick in die Welt der Geheimdienste und Terrornetzwerke fasziniert, wobei ich doch nicht beurteilen kann in wie fern dieser Einblick der Realität entspricht oder nicht. Eine Unwissenheit die ich jedem meiner vorherigen Kritiker unterstelle. Geschichtlich gesehen ist die vielfältige Geschichte AFghanistans durchaus interessant, besonders aus der Ich-Perspektive. Was mich jedoch immer nervt ist der Aufopferungstot am Ende. Es wirkt einfach nicht besonders kreativ. Doch alles in allem doch ein zum Denken anregender Thriller mit leichten Schwachstillen aber grosser Aktualität.

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