Fred Vargas

Fred Vargas wurde 1957 geboren. Fred ist der Diminutiv von Frédérique und Vargas ihr Pseudonym als Autorin ihrer "romans policiers» nach der von Ava Gardner gespielten «Barfüßigen Gräfin".

Während ihrer ganzen Ausbildung nahm sie immer wieder an Ausgrabungen teil. So entschloss sie sich, Geschichte zu studieren. Sie interessierte sich anfänglich für die Frühgeschichte, entschloss sich dann aber, sich auf das Mittelalter zu konzentrieren. Jetzt befasst sie sich als Archäologin in einem Forschungsinstitut hauptberuflich mit Tierskeletten aus dem Mittelalter. Ihr Bruder, Historiker, hat sich auf den Ersten Weltkrieg spezialisiert. Ihre Zwillingsschwester Jo ist Malerin, sie hat ebenfalls das Pseudonym Vargas angenommen.

Fred Vargas lebt in Paris und hat einen zehnjährigen Sohn. Sie schreibt fast ausschließlich in den Ferien.

Krimis von Fred Vargas:

Les Jeux de l’amour et de la mort
(1986)
Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord Rezension
(1991)
L´Homme aux cercles bleus
Im Schatten des Palazzo Farnese Rezension
(1994)
Ceux qui vont mourir te saluent
Die schöne Diva von Saint-Jacques
(1995)
Debout les morts
Das Orakel von Port Nicolas Rezension
(1996)
Un peu plus loin sur la droite
Der untröstliche Witwer von Montparnasse Rezension
(1997)
Sans feu ni lieu
Bei Einbruch der Nacht Rezension
(1999)
L´homme à l’envers
Das Zeichen des Widders
(2000)
Les quatre fleuves
Fliehe weit und schnell Rezension
(2001)
Pars vite et reviens tard
Petit traité de toutes vérités sur l’existence
(2001)
Coule la Seine
(2002)
Der vierzehnte Stein Rezension
(2004)
Sous les vents de Neptune
Die dritte Jungfrau
(2006)
Dans les bois éternels
Der verbotene Ort
(2008)
Un lieu incertain

"Es gibt eine Magie Vargas: ein origineller Blick, mehr noch poetisch denn realistisch, eine leichte, sprühende Intelligenz, ein scharfer Verstand, vom Humor temperiert, die Lust am Spiel und am Augenzwinkern und eine ganz eigene Art, mit den Worten zu jonglieren."

"Vargas zieht dem schwarzen Kriminalroman die sanfte Verschrobenheit ihrer Helden vor, die alle ein wenig Loser, ein bißchen einsam, nicht immer nur sympathisch, aber ungeheuer lebendig sind."

Mehr über Fred Vargas:

  1. Ferniot, Christine: »Interview de Fred Vargas«. Online in: Lire.fr, Oktober 2001.
  2. House, Christian: »Fred Vargas: French crime writing at its best«. In: The Independent, 08.04.2007.
  3. Meyer-Gosau, Frauke: »Akte Fred Vargas«. In: Literaturen, Nr. 10 (2007).
  4. Partouche, Rebecca: »Archäologin des Bösen. Die französische Schriftstellerin Fred Vargas«. In: Deutschlandradio, 25.04.2006.
  5. Pfister, Eva: »Fred Vargas: Krimis zum Vergnügen«. In: Westdeutsche Zeitung, 11.04.2007.
  6. Pillon, Marie-Hélène: »Interview de Fred Vargas«. Online in: savoirsCDI, November 2004.
  7. Poole, Sara: Rompols not of the Bailey: Fred Vargas and the Polar as Mini-Proto-Mythe. In: French Cultural Studies, Februar 2001, S. 95-108.
  8. Posner, Michael: »Write, said Fred«. Online in: globeandmail.com, 08.01.2007.
  9. Reisz, Matthew J.: »Fred Vargas: Digging up the past«. In: The Independent, 10.02.2006.

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ISSN 1862-7528